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Montag, 31. August 2009

Saturn-Transit September 2009 - Der Veränderer und Reformator

Shani Sanskrit

Shanyscaria

Shani Transit September 2009


„Wirf Deine Sorgen wie Herbstblätter in einen strömenden Bach.
Sieh ihnen zu, wie sie hineinfallen und davon treiben. Und dann vergiss sie.“

Zen Weisheit

Auf den Wandel vorbereiten durch Entspanntheit, Zuversicht und eine neue
pro-aktiv dynamisch-gelassene Handlungsweise.

Nach nunmehr zwei Jahren erlaube ich mir wieder aus aktuellem Anlass einen umfangreicheren Brief zu schreiben, der zum Lesen etwas mehr Zeit und Muße erfordert. Wer diese Email nicht speichern möchte oder lieber später darauf zurück greifen möchte, kann den Artikel auch in meinem Vedhama-Blog online nachlesen.

Shani, ein Deva und Sohn Suryas, wird in der vedischen Astrologie (Jyotish) durch den Planeten „Saturn“ verkörpert.

Shani Graha

Der Ursprung des Namens Shani (शनि) wird abgeleitet von
Shanaye Kramati Sa: (शनये क्रमति सः) „Der, der sich langsam bewegt.“

So dauert es 30 Jahre, bis Saturn einmal die Sonne umrundet hat.
Weitere Bezeichnungen für Shani sind:

Shanaiscarya (शनैश्वर) Shani Bhagavan, Shaneesvara, Saneesvara, Shaneesvaran, Shani Deva.

Nach nunmehr 2 ½ Jahren verlässt Saturn (Shani शनि ) das Löwezeichen und geht bis 15. November 2011 durch die Jungfrau (Kanya). Wir sind mitten in der Zeitenwende. Ein wesentlicher Prozess der Entwicklung und Reifung der menschlichen Seele, die jeder für den nächsten Schritt leisten muss, wird dann abgeschlossen sein. Noch nie gab es auf globaler Ebene so viele Veränderungen im Außen. Das lässt den Schluss zu, dass diese Veränderungen auch im Innern stattfinden.

Das Kollektivbewußtsein ist instabil geworden. Somit ist es an der Zeit, dass jeder Einzelne durch Entschleunigung, Yoga und Meditation einen Beitag zur subjektiven Stabilität leistet. Nur so werden wir das Chaos und den Stress um uns herum aushalten und dem Chaos mehr Ordnung, Harmonie und Kohärenz geben können.

Hier liegt die Verantwortung von uns allen. Im wahrsten Sinne des Wortes im „Nichtstun“. Im transzendenten Feld des Lebens gefestigt zu sein und zu tun, was das Herz empfiehlt. „Tue weniger und erreiche mehr.“

"Yogastha kuru karmani"
Im Selbst (Einheit, Yoga) gefestigt – handle.
Bhagavad Gita: Kap. 2.Vers 48



Die Folge unserer Evolution zeigt, dass wir mehr und mehr in unserm Verhalten verfeinerter werden. Größtenteils war das Verhalten vergangener 1000 Jahre eher aggressiv und re-aktiv, weil da Nervensystem mehr mit Kampf, Krieg und Verteidigung zu tun hatte. Heute beobachten wir oft zwei Sorten von menschlichen Verhaltensweisen.

Eine Gruppe ist: tatkräftig, zielstrebig, massiv, forsch, rücksichtslos, handlungsorientiert und die andere Gruppe:
passiv, abwartend, zu sensitiv, demutsvoll, re-aktiv oder kriechend.

Beide Gruppen sind unberechenbar.

Die eher äußerlich handlungsorientierten Menschen glauben, sie würden durch ihr Handeln etwas erreichen. Stattdessen verhalten sie sich unsozial und unökologisch. Sie erreichen im Grunde genommen gar nichts. Sie vergeuden Lebenskraft und nutzen die Schöpfungskräfte destruktiv, legal oder illegal, um ihre eigenen, kurzsichtigen Ziele zu erreichen, an sich allein denkend.

Jedoch wird man in Zukunft dem materialistischen Wachstumsglauben und Konsumrausch, Vorstellungen von Überlegenheit durch Macht, Geld, Militär und Krieg nicht mehr erfüllen können.

Die passiven, re-aktiv abwartenden Menschen erreichen ebenso nichts. Sie beziehen keine Stellung, sind weder sozial noch kreativ-schöpferisch tätig oder orientieren sich an falschen Werten und Vorbildern, die nicht ihre eigenen sind.

„Nicht dadurch, dass er überhaupt nicht mehr handelt,
gelangt der Mensch zur Freiheit von karmischen Fesseln,
und auch durch Entsagung erreicht er keine Vollkommenheit.“

B.-Gita Kapitel 3 Vers 4

Beide stehen am Ende mit leeren Händen da. Diejenigen, die glauben etwas geschaffen zu haben und feststellen, dass sie alles verlieren, Geld, Ansehen, Status, Anerkennung, Gesundheit, Familie und am Ende sogar ihr wertvollstes Geschenk, ihr Leben.

Diejenigen, die glauben, besser passiv zu verharren, nichts zu tun, abzuwarten, zu ertragen und das wenige was sie besitzen zu schützen, Energie aufwenden zu verhindern oder eben einfach nur gegen alles und jede Veränderung zu sein. Beide erkennen ihre Fehler oft zu spät, nach schweren Transformationen und Verlusten, ohne Kraft und Inspiration für die notwendige Lebensreform.

„So handle, O Arjuna, und sei fest im Yoga,
gib Bindungen auf und bewahre Gleichmut
in Erfolg wie Misserfolg,
Ausgeglichenheit des Geistes heißt Yoga:“

B.-Gita Kapitel 2 Vers 48

Die Bhagavad Gita, neben den Upanishaden und Puranas, ein wichtiges philosophisches Lehrbuch der vedischen Literatur, gibt uns Hinweise auf ein Leben, was gegründet ist in der Stille, in der unendlichen Dynamik schöpferischer Impulse. Ruhe und Aktivität, Stille und Dynamik. Aus der Gelassenheit, der Schöpfung und dem Naturgesetz dienendes pro-aktives Handeln, der Intuition und dem eigenen Gefühl zu folgend.

Shani (Saturn) in Jungfrau bringt einen kollektiven „Umdenkprozess„ in Gang.

Nach der Enttäuschung, der Erkenntnis, dass die paradiesischen Verwirklichungsträume einer materialistischen Welt nicht umzusetzen sind, ein Prozess der nun über 2.500 Jahre andauert, nach der Erkenntnis, dass die Maßnahmen nicht greifen werden, den Zusammenbruch des Verschuldungsprogramms aufzuhalten (Abwrackprämie geht zu Ende, eine weitere Überproduktion in der Autoindustrie können wir uns nicht leisten, HRE braucht schon jetzt weitere 7 MRD €, die Profitgier treibt das Casino System weiter an....) wird das Ergebnis sein, dass sich mehr Menschen umorientieren, aktiver werden und Stellung beziehen. Welche Richtung sie einschlagen, hängt davon ab, wie stabil das Kollektiv auf der Ebene feinerer Bewusstseinsfelder sein wird. Der Trend ist positiv.

In meinem Newsletter vom 15. August 2007 und auch den weiteren Briefen, habe ich bereits zu den Herausforderungen, die Saturn und andere astrologische Einflüsse in diesen Jahren mit sich bringen geschrieben. Ich habe einige Bereiche aufgezählt, in denen es Veränderungen geben würde. Das ist in vollem Maße eingetroffen. Wir sind mitten in einer Zeitenwende und da ist es wichtig, dass jeder von uns erkennt, was getan oder auch nicht getan werden muss. Vertrauen und Stille in diesen Prozess, statt Angst sind nötig.

Zuversicht und konstruktives weitsichtiges Vorbereiten auf den Wandel, statt unbesonnener Aktionspläne. Die Basis dafür liegt in unserem Innern.

Zu der noch immer aktuellen Wirtschaftskrise haben ich geforscht und die Konsequenzen durchdacht. So trifft der Einfluss Saturns jeden Einzelnen oder Alltagsbereich unterschiedlich, je nach astrologischer Rahmenbedingungen.

Die Macht der Transformation und des Wandels wird noch nicht anhalten und mehr auf einer subtileren emotionalen Ebene fortfahren, eine globale Reform vorantreiben. Die Veränderung muss von „Innen“ kommen. Die kommenden 2 ½ Jahre werden viel mit der Notwendigkeit der „Verfeinerung“ zu tun haben. Die Zeit bis Ende August 2010, wenn Saturn in das Mondhaus (Nakshatra) Hasta, einem positiven (Deva) Zeichen wechseln wird, bringt noch einiges an Herausforderungen im strukturellen, materiellen Bereich mit, wie schon in den vergangenen 2 ½ Jahren geschehen. Ab dann wird uns ein neues Wissen und Verständnis in die Hand gelegt und die eigentliche innere Ausbildung beginnt.

Hasta ist ein Mondhaus, was von Savita, beherrscht wird, was symbolisch den Sonnenaufgang bringt. Wir erfahren dann den letzten Schliff zur wichtigsten Veränderung die abgeschlossen werden muss, in ein Jahrtausend des Friedens, zunehmender Liebe, Harmonie und Spiritualität.

2010 wird also ein spannendes Jahr.

„Wachstum bedeutet Wandel,
und Wandel birgt Risiken,
den Schritt vom Bekannten ins Unbekannte“


Auch wenn es zur Zeit in den Medien anders dargestellt wird. Es gibt noch keinen Aufschwung! Noch stehen wir am Rand eines kompletten Zusammenbruch der Weltwirtschaft, mit möglichen verheerenden Folgen wie Massenarbeitslosigkeit, (Automobilbranche) Geschäftsschließungen im großen Stil, soziale Unruhen, gewalttätige Proteste, ideologische Radikalisierungen sowie weitreichende Armut und Verelendung, denn das Denken der Entscheider, Lobbyisten und der Weltbevölkerung hat sich noch nicht geändert.

Ich vertrete mit meinen Ansichten realistische Einschätzungen und sehe durchaus positive Trends. Leider wird kritischen Hinweisen schnell der »Pessimismus«-Stempel aufgedrückt, was durch meine Beobachtungen auf keinen Fall so verstanden werden darf.

Es geht um eine optimistische Zukunftsentwicklung die ich erkenne, die aber auf der Basis von inneren und äußern Reformen passieren muss und wird. Es geht um den Prozess der Menschheit, zu erkennen wer wir in Wirklichkeit sind, sich dem diabolischen System zu entziehen und unserer göttlichen Existenz zu bewusst zu werden. A-Dharma,- Angst, Schmerz, Machtgier, Rechte und Pflichten die belasten und geschaffen wurden aus Ignoranz und fehlendem Leben im Einklang mit den göttlichen Gesetzen (Dharma), dürfen nicht weiter die Vorherrschaft haben.

Straußengleich werden die Köpfe im warmen »Das wird schon wieder!« -Sand der Medien vergraben, um dem System nicht die wichtigste Währung, das Vertrauen, zu entziehen.

Die Maxime lautet weiterhin, „mit voller Kraft voraus“, „wenn nicht jetzt wann dann“ aber man weiß nicht wohin es geht. An den jetzt veröffentlichten Inhalten der Parteiprogramme für die bevorstehende Wahl können wir erkennen, wie orientierungslos die Politik ist. Inhaltsleer und ohne konkrete Strategie oder einer langfristigen nachhaltigen Werteausrichtung. Da kommt die Schweinegrippe, mit der wegen möglichen Nebenwirkungen umstrittenen Massenimpfung, gerade Recht, den Bürger zu erschrecken und angebliche Stärke zu zeigen.

Eine auyurvedisch, gesund orientierte Lebensweise würde weder eine Schweinegrippe ausbrechen lassen, noch eine Impfung notwendig machen.

So schrecken viele Menschen vor den Nebenwirkungen der Impfung zurück. Laut einer Studie wollen sich nur noch 13% der Deutschen impfen lassen. Somit wird die Impfaktion in Deutschland zu einem finanziellen Verlust führen, für den der Steuerzahler wieder gerade stehen muss. Der Vizepräsident der Bundesärztekammer, Frank Ulrich Montgomery, hält die Impfaktion für einen "Flop".

Ein noch existierendes Vertrauen der Bürger in die althergebrachten Parteien, die ohne Mut sind um über die Industriegellschaft hinweg zu denken, ist nicht berechtigt. Eine effektive Regulierung der Finanzmärkte ist nicht in Aussicht, die notwendigen Reformen werden durch weiteres Zocken an den Börsen verhindert, die Mittel zur nötigen Stärkung der Finanzmärkte durch Steuermittel wurden von der Finanzindustrie nicht im Sinne effektiver Regulierungen genutzt. Auch so kann eine Plünderung im Umgang mit staatlichen Geldern funktionieren.

Die Entwicklung zeigt, dass die so oft zitierte „Nachhaltigkeit“ kein Ausdruck von Ethik oder einem veränderten Bewusstsein ist, sondern nur leer Worthülsen sind. Profitgier orientierte Investoren sind wieder auf den schnellen Gewinn aus. Die Zocker sind zurück und das alte Casino Niveau ist bald wieder erreicht.

Das Versteckspiel im politischen Wahlkampf in der Bundesrepublik beschränkt sich in der größten Wirtschaftskrise auf den Dienstwagen von Ulla Schmidt und ein Abendessen für Josef Ackermann. Das Phänomen von „Horst Schlämmer“ zeigt die politische und gesellschaftliche Irrealität. Als Spaß-Kanzlerkandidat fordert er “Schönheitsoperationen“ für alle und will auf keinen Fall vier Millionen Arbeitsplätze schaffen. Von 18% der Wähler wird Horst Schlämmer als überzeugendster Kanzlerkandidat gesehen.

Die bevorstehende Wahl müsste im Grunde genommen um ein Jahr verschoben werden. Dieser September ist vom Muhurta (der Zeitqualität) für eine Bundestagswahl vollkommen ungeeignet.

Die instabile kollektive Situation, macht also auch von den Politikern keinen Halt. Dort wo Dharma, Rechtschaffenheit, Respekt und Achtung nicht gelebt wird, Bildung und Gesundheitsvorsorge durch Naturheilmittel, nicht nur in den Schulen fehlt, sondern auch in vielen Familien, bei den Eltern, die oft zweifelhafte Vorbilder für ihre Kinder sind, kann es auch keine Neuorientierung geben. Die Familien-, und Bildungspolitik ist gescheitert. Über 28 % unserer Kinder unter sechs Jahren, von denen es immer weniger gibt, leiden an einer chronischen Krankheit. (Neurodermitis, Asthma, Migräne) Die öffentliche Diskussion und das Regierungshandeln drehen sich seit Monaten vorrangig um die Wirtschafts- und Finanzmarktkrise. Das Thema Bildung ist weit abgeschlagen - in den Köpfen und in den Kassen der Entscheidungsträger von Bund und Ländern.


„Die Fesseln der Gewohnheit sind meist so fein,
dass man sie gar nicht spürt.
Doch wenn man sie dann spürt, sind sie schon so stark,
dass sie sich nicht mehr zerreißen lassen.“

Samuel Johnson (1709-84), engl. Dichter u. Literaturkritiker

Auch dies gehört zu diesem Scheinsystem, was durch Saturn offen gelegt wird: die Regulation der Informationen. Allerdings macht eine solch erschaffene Medienrealität keinen Halt vor den universellen Realitäten und Trends die durch Jyotish erkannt und offen gelegt werden. Deswegen gibt es Hoffnung und klare Hinweise auf positive Entwicklungen. Das materialistische Zeitalter geht zu Ende und wir beginnen, die Wirklichkeit mehrdimensional zu erkennen und neue freiheitliche Gewohnheiten anzunehmen. Das bestehende spirituelle Vakuum kann nur durch spirituelle Antworten gefüllt werden, wodurch sich unsere althergebrachten Gewohnheiten im Denken und Fühlen ändern werden. Doch unser Karrieredenken und Sicherheitsdenken einer verängstigten Vollkaskogesellschaft, hindert uns daran das zu tun, was wir eigentlich wollen.

Die Geschichte des Elefanten, oder die dünnen Fesseln der Gewohnheit, lässt uns erkennen, wie eng unsere Schlingen vielfältiger Konditionierungen heute geworden sind und das es auf der Ebene der Bindung an die Gesetze der materiellen Welt nur eine Lösung gibt:

„Einem Dompteur gelingt es, einen Elefanten mit einem ganz einfachen Trick zu beherrschen: Er bindet das Elefantenkind mit einem Fuß an einen großen Baumstamm. So sehr es sich auch wehrt, es kann sich nicht befreien. Ganz allmählich gewöhnt es sich daran, dass der Baumstamm stärker ist als es selbst.
Wenn der Elefant erwachsen ist und ungeheure Kräfte besitzt, braucht man nur eine Schnur an seinem Bein zu befestigen und ihn an einen Zweig anzubinden, und er wird nicht versuchen, sich zu befreien. Denn er erinnert sich daran, dass er diesen Versuch unzählige Male vergebens unternommen hat. „


Wie bei den Elefanten stecken auch unsere Füße nur in einer dünnen Schlinge. Doch da wir von Kindesbeinen an die Macht jenes Baumstammes gewohnt sind, wagen wir nicht, uns zu wehren. Und vergessen darüber, dass es nur einer einfachen mutigen und weisen Tat bedarf, um unsere Freiheit und Selbstbestimmtheit zu erlangen.

Bis zum 18. September befindet sich Saturn (Shani) noch im „Niemandsland“ (Sandhi) und weiß noch nicht so recht, was er im neuen Zeichen, zu erledigen hat. (Ungeklärte Prozesse, stagnierende Verhandlungen siehe Opel/General Motors, Orientierungslosigkeit in der Politik und bei den Wählern, ungelöste Föderalismusreform, Unsicherheit in der Automobil- und Luftfahrtindustrie, Güterverkehr, bedingungsloses Grundeinkommen......)

Mit Planeten im Niemandsland oder „in the gap“, einem Zwischenraum, sind vor allem Planeten im Sandhi gemeint, solche Planeten, die sich innerhalb des letzten Grades eines Zeichens befinden. An jedem Übergang entsteht eine Unterbrechung. Das Alte ist noch nicht ganz zu Ende und das Neue hat noch nicht richtig begonnen.

Zusätzlich ist Saturn bis 4. Oktober so nah bei der Sonne, man sagt „verbrannt“, dass er seine eigenen Interessen nicht klar erkennen und vertreten kann, was ihn ärgerlich, frustriert und grimmig macht. (Zunahme von Vata-Pitta-Störungen, bzw Potentiale für Stürme und Bränden an alten Kulturstätten)

Zudem stehen sich Saturn und Sonne feindlich gegenüber und ihre Beziehung ist stark beeinträchtigt. Für unsere Gesellschaft werden demnach die kommenden zwei Jahre eine weiterhin herausforderndernde Zeit sein. Für jeden Planeten (Graha) bedeutet eine unmittelbare Nähe zur Sonne einen unerwünschten Zustand zu erfahren. Die Würde von Saturn muss aber in jedem Geburtshoroskop genauer angesehen werden, um Einzelheiten über die Auswirkungen des Transits erkennen zu können.

Wenn ein Planet (Graha) genau gegenüber der Sonne steht, ist dieser für die größte Zeit des 24 Stundentages sichtbar. In dieser Position steigt er auf, wenn die Sonne untergeht, und geht unter wenn die Sonne aufgeht. Mit anderen Worten, ist der Planet die ganze Nacht über sichtbar. Dies ist wird für den Planeten (Graha) als besonders günstig angesehen.

Umgekehrt ist eine exakte Konjunktion mit der Sonne (Surya) am ungünstigsten. Aufgrund der unermesslichen Menge an Sonnenlicht, ist dann der Planet (Graha) überhaupt nicht sichtbar. Weder bei Tag noch bei Nacht.

Wenn sich nun der Planet (Graha) innerhalb eines Abstandes zur Sonne von nur ein paar wenigen Graden befindet, bezeichnet man diese Situation als „Verbrannt“ (Asta). Die genaue Gradzahl variiert allerdings bei den Planeten. Merkur und Venus, die sich immer in der Nähe zur Sonne aufhalten, sind wesentlich widerstandsfähiger und belastbarer als die anderen der Planetenfamilie.

Jede Position zwischen exakter Opposition und genauer Konjunktion wird nach seiner Entfernung zur Sonne bewertet. So erhöht sich der qualitative Rang von günstig zu ungünstig schrittweise von ohne wesentlichen Einfluss, im Moment der Konjunktion, über neutral bei 90° Abstand bis hin zur vollen günstigen Wirkung bei Opposition.

Wir haben nun 2 ½ Jahre vor uns, in denen es darauf ankommt sich, auf der Ebene des Denkens und Fühlens aus dem Strom der Angst, dem Gefühl von Traurigkeit heraus zu halten und der Flut von Negativität mehr und mehr „Urvertrauen“ entgegen zu stellen.

"Stille (Atman) ist die Basis des Denkens, und Denken ist die Basis des Handelns. Stille (Atman) ist die Grundlage allen Lebens. So, wie ohne Saft keine Wurzel und kein Baum existieren könnte, so wäre ohne Stille (Atman) kein Denken und Handeln möglich. Es gibt kein Leben ohne Stille (Atman). Wenn wir uns der Stille annehmen, wird der ganze Baum gedeihen. Ebenso, wenn wir uns der Stille (Atman) annehmen, wird der ganze Bereich des Denkesn und Handelns gedeihen. Alle Bereiche des Lebens können zum Aufleuchten gebracht werden dadurch, dass man sich bewusst der Stille (Atman) annimmt."



Um dieses Urvertrauen in uns zu stärken, bedarf es keiner intellektueller Fähigkeiten oder Selbsthypnose, sonder einer mentalen Technik der Tiefenentspannung (Meditation, Dhyana, Yoga) wie sie und in der vedischen und ayurvedischen Lehre seit Urzeiten angeboten wird. Des weiteren kommt es auch darauf an, welche Nahrung wir unserm Geist täglich geben. Reduzieren wir die Masse an Einflüssen, an mentalem Junckfood, damit wir unsere Gefühle nicht noch mehr vergiften. Erhöhen mehr wir das in uns schlummernde Potential von Stille, Kraft, Positivismus und Urvertauen.

„Nur derjenige der sich im Selbst, im Sein verankert,
wird dieses Urvertrauen finden und entwickeln.“


Anders als während des zu Ende gehenden Transits geht es jetzt jedoch um die individuelle Ausrichtung und um eine neue „pro-aktiv dynamisch-gelassene“ Handlungsweise.

Worin liegen die eigenen Lebensziele? Für welche nachhaltigen und ökologischen Werte treten wir ein?

Das innere Gleichgewicht wird dann ab Ende 2011 bis November 2014 wieder hergestellt.

Shani

Der große Saturn-Transit. Was bedeutet es für den Einzelnen?


Sadhe Sati!

„Neue Welt - Horizont weit
Tu auf das Aug, die Wahrheit schau
Neue Welt - jenseits der
Wellen erschreckendem Blau“

David Wilcox

Durch den Wechsel von Saturn in das Jungfrauzeichen, wird auch bestimmt, welche Person nun in die Zeitphase von Sadhe Sati kommt, dem Schatten von Saturn. Hier wird sich der unter Umständen Verlust und Korrektur im eigenen Leben manifestieren, über den ich weiter oben bereits geschrieben habe und herausstellen auf welcher Seite man steht.

Nun ist es an der Zeit einmal nach zu schauen, ob sich der Mond im eigenen Horoskop im Zeichen Löwe, Jungfrau, Waage oder Skorpion befindet. Wenn Ja empfehle ich ein Gespräch mit mir, damit ich die Einzelheiten und Aufgaben dieses Transits individuell erläutern kann. Zögern hilft nicht.

Diese Botschaft sollte niemand einfach ignorieren.

Die Phase, wenn Saturn den Geburtsmond und deren Nachbarzeichen durch schreitet, nennt man Sadhe Sati.

Sade Sati ist der wichtigste Transit des Saturns zum Mond aus betrachtet. Er dauert 7,5 Jahre und beginnt, wenn der laufende Saturn in das 12. Zeichen vom Mond aus gerechnet eintritt. Das Ende entspricht Saturns Übergang in das 3. Zeichen vom Mond gerechnet.

Der Saturn-Transit durch die Häuser 12, 1 und 2 vom Mond aus gesehen ist also dieser berüchtigte Sadhe Sati. Im 12. Haus findet etwas seinen Abschluss (Verlust, Trennung), im 1. Haus geht es um uns selbst und im 2. Haus um unseren persönlichen Besitz. Außerdem ist das 2. Haus ein Maraka-Haus, in dem Dinge ein unerwartetes Ende nehmen können.

Sadhe Sati führt zu einer Transformation der Persönlichkeit. In der Regel werden die Prioritäten des Lebens neu verteilt, die Lebensausrichtung oder auch Partnerschaft oder Beruf unterliegen grundlegenden Änderungen. Diese Veränderungen erfordern Geduld und Weisheit. Oft ist man in der ersten Hälfte von Sadhe Sati versucht, (vor)schnelle Lösungen zu finden, sich in einer kriselnden Partnerschaft zum Beispiel voreilig zu trennen, oder einen ungeliebten Arbeitsplatz übereilt zu kündigen. Die Zeit, da Saturn ungefähr drei Grad vor und nach dem Mond steht, ist die intensivste Zeit, und es ist ratsam, mit grundlegenden Entscheidungen bis nach der exakten Konjunktion zu warten.

Wenn Shani (Saturn) im Transit über das vierte Haus vom Mond aus gesehen läuft, nennt man diesen Transit Shani Dhaiya.

Dies ist die Zeit, wenn der laufende Saturn (Shani) sich im 4. Haus vom Mond (Chandra) aus gerechnet befindet. In den Jahren vom 1. November 2006 bis 08.09.2009 befand sich Saturn im Löwen (Simha). In der Zeit vom 09. September 2009 - 15. November 2011 steht der Saturn zum Beispiel im Jungfrau, d.h. alle Menschen mit einem Zwillings-Mond durchleben gerade diesen Transit, bis Saturn in die Waage (Tula) wechseln wird. Diese Phase in Zusammenhang mit dem 4. Haus vom Mond aus ist oft eine schwierige Phase, was häusliche Angelegenheiten des 4. Hauses betrifft und Mutter Themen.

Wenn der laufende Saturn (Shani) im 8. Haus (Mrityu Bhava) vom Mond (Chandra) steht, herrscht Ashtama Shani. Das 8. Haus ist der Lebensbereich der Krise und Transformation, und in dieser Phase kann es zu entsprechenden Erfahrungen, insbesondere im partnerschaftlichen Bereich kommen.

Betroffen sind folgende Zeichen: Jungfrau Sept. 2009 Skorpion, Fische, Zwillinge sowie die Personen, die den Aszendenten im Lagna Jungfrau haben.

Jede der einzelnen Transite muss genauer untersucht werden, um eine kompetente Aussage über die Wirkungen im Einzelnen machen zu können. Beratungsanfragen bitte telefonisch, per Email über info@jyotishi.de oder www.vedharma.de

Um auftretende Probleme durch Shani (Saturn) oder diesen Transit zu harmonisieren, werden in der vedischen Astrologie "Upayas", eine Reihe von Heilmittel empfohlen.

Dazu gehört zunächst einmal das Yagyaprogramm. Siehe auch unter jyotishi.de

Hanuman

Ausserdem erlangt man Frieden und Harmonisierung durch die Hinwendung an Lord Hanuman oder Lord Shiva.

Dazu hört, rezitiert oder meditiert man die Hanuman Chalisa oder andere Hanuman Stotras und macht ergänzende Rezitationen
(Japa) mit dem Shani Mantra: " Om pram preem proum sah shanaischaraya namah "


Tabelle Saturntransite bis 2025


„Wer glaubt, er können seine Sinne und sein Handeln kontrollieren,
jedoch mit seinen Gedanken und Gefühlen immer
noch bei den Sinnesobjekten weilt,
betrügt sich selbst und wird zu einem Heuchler.“



Wir haben die Wahl: Entfaltung des vollen Werts des Lebens. Wir müssen uns entscheiden für Sklaverei oder für Dharma, die königliche universelle Macht, die über das Naturgesetz gebietet.

Vedische Lebensweise entwickelt unser volles menschliches Potential, schult das Gehirn, im Denken, Reden und Handeln voll zu funktionieren, so dass wir ganz von selbst das gesamte Naturgesetz beherrschen lernen, das allgegenwärtige, allwissende, allmächtige Licht Gottes.

Wer über den Wirkungsbereich von Raum und Zeit hinauswachsen will, wer über Umgebung und Umstände erhaben sein und zum führenden Licht aufsteigen will, ist eingeladen, an diesem Prozess teil zu nehmen. Unsere Gesellschaft braucht einen Raum für diese Möglichkeit. Das Leben ist viel zu kostbar, um es im Dienste falscher Werte zu verschwenden. Alle anderen Gesichtspunkte sind zweitrangig.

Das Leben ist kosmisch. Nutzen wir also diese Chance die in diesen Jahren der Transformation vor uns steht. Vergeuden wir nicht kostbare Lebenszeit falschen Idealen nachzueifern oder nur einer materiellen Wunschnatur zu folgen.

Den Weg gehen

„Der Weg zum Ziel beginnt an dem Tag,
an dem du die hundertprozentige
Verantwortung für dein Tun übernimmst.“

Dante

Es liegt an uns eine schöne Welt zu schaffen, in der wir alle Gast und Freunde sind.

Alles Gute und eine segensreiche Zeit

GANUSCH

„Die Göttlichkeit des Himmels wohnt als Liebe in unserem Herzen“



"Aum Sham Shanaye Namaha"

Montag, 6. Juli 2009

Vollmondfest - Guru Poornima 2009

Vollmond


Morgen ist Vollmond. Das große Vollmondfest im Juli, (Guru Poornima) findet dieses Jahr am 07. Juli 2009 statt.

Der Mond gelangt nur wenig über den Horizont und ist deshalb nur kurzfristig zu sehen.

Der zunehmende Mond, der fast 100% beleuchtet ist von der Sonne, durchläuft das Sternbild Schütze. Im Süden befindet er sich morgen Dienstag um 1 Uhr. Er erreicht dann eine Höhe von 14°.

Am Dienstag, den 7. Juli 2009 wird der Vollmond zu Guru Poornima durch die Außenbereiche des Erdschattens ziehen und dabei eine Halbschattenfinsternis entstehen lassen. Der Erdtrabant wird allerdings nur den südlichen Rand des Erdhalbschattens streifen. Das Ereignis wird vor allem vom pazifischen Raum aus zu beobachten sein. In Deutschland bleibt diese Finsternis unbeobachtbar. Die nächste Mondfinsternis, die auch wieder in Mitteleuropa zu beobachten sein wird, ist die Halbschattenfinsternis am 6. August 2009.

Saturn (Shani), der Planet der Begrenzung, Disziplin, Hindernisse und Verzögerung, verabschiedet sich bald vom Abendhimmel. Er ist nur noch für 2 Stunden im Westnordwesten zu sehen (Untergang morgen Dienstag um 0:15 Uhr). Saturn hält sich noch bis 09. September im Sternbild Löwe (Simha) auf und wechselt dann bis zum 15. November 2011 ins Zeichen der Jungfrau (Kanya). Somit erfolgt ab September ein weiterer Schritt in der Verfeinerung unserer kulturellen Werte und materieller Rahmenbedingungen.

Jupiter (Guru) (im siderischen Sternbild im Wassermann) geht kurz vor Mitternacht um 23:15 Uhr im Ostsüdosten auf. Er verweilt dort noch bis 29.07.09. Danach geht er durch seine Rückläufigkeit wieder zurück in den Steinbock, in das Zeichen seines Falls, wo er bis 19.12.09 bleiben wird.

Erst ab Dezember ist also wieder mit neuen, besseren und günstigen Wirkungen durch Jupiter zu rechnen. Wir erinnern uns noch, als im Herbst letzten Jahres die Wellen der Weltfinanzkrise hoch schlugen, zu dem Zeitpunkt, als Jupiter ins Sternbild Steinbock überwechselte und debilitiert wurde.

Im Steinbock ist Jupiter geschwächt und ist seiner wohltuenden Wirkungen beraubt. Neecha.

Jupiter wird oft, aufgrund seines meist positiven, konstruktiven und weit reichenden Einfluss als „der große Wohltäter“ bezeichnet. Laut Maharishi Parashara, dem Urvater der vedischen Astrologie, repräsentiert Jupiter das Wissen und die Erweiterung unseres Horizonts. Während der Gewinn von Wissen essentiell für evolutionäres und spirituelles Wachstum ist, zeigt Jupiter hauptsächlich unsere Lebensentwicklung an.

Jupiter zeigt die höhere Bildung und Weisheit an. Er verkörpert spirituelle Traditionen und Religion. Demzufolge ist Jupiter für das Wachstum und für die Entwicklung des Geistes aber auch für Werte und Kultur verantwortlich. Sein Einfluss erstreckt sich vom weltlichen Wissen bis hin zum geistigen, spirituellen Wissen.

In Indien wird Jupiter auch als spiritueller Lehrer oder Guru bezeichnet – in der gesprochenen Sprache Hindi wird Jupiter oftmals als Guru bezeichnet.

Zu Ehren des Gurus, des Lehrers wird das Guru Poornimafest bei Vollmond im Juli gefeiert.

Guru bedeutet auch so viel wie „geistiger Lehrer“ oder „Meister“ und wird abgeleitet von gu: Dunkelheit, und ru: das was vertreibt.

Somit wird ein Guru auch als „Vertreiber der Dunkelheit“ bezeichnet, der selbst göttliche Erleuchtung besitzt.
In der westlichen Sprache repräsentiert Jupiter den Ratgeber, Fachberater oder Gutachter, einen spirituellen Führer oder Mentor.

Die Verfeinerung, die unsere Gesellschaft benötigt, wird durch einen globalen Veränderungsprozess begleitet. Noch ist die Wirkung Jupiters geschwächt, denn tiefere Ebenen müssen zunächst entwickelt werden, bevor das Wissen Jupiters Früchte tragen und in die richtigen Bahnen fließen kann. (2012/2013)

Für viele Menschen noch nicht erkennbar, doch spürbar. Begleitet von einer zunehmen inneren Unruhe. Sie stehen noch als unbeteiligte Zaungäste am Rande des Geschehens, überprüfen ihren Standort, ihr eigenes Zukunfts-Model oder haben Angst vor dem was passieren wird. Veränderung!

Marc Aurel (121-180), ein damaliger römischer Kaiser, erkannte so wie wir heute, warum Veränderung das einzige im Universum ist was konstant ist:

„Beachte immer, dass nichts bleibt, wie es ist und denke daran, dass die Natur immer wieder ihre Formen wechselt.“

So verändern sich auch die Formen unserer Welt. Das was Ausdruck einer rein materialistischen, analogen Welt ist, wird zwangsläufig tiefere Ebenen spiritueller Existenz anerkennen müssen und zu einer qualitativen, neuen, sinnhaften Lebenseinstellung führen.

LOHAS ist innerhalb kürzester Zeit zu einem Begriff geworden. LOHAS steht für eine besondere Lebenseinstellung (Lifestyle of) und berücksichtigt als unverzichtbare Konsumkomponemte Gesundheit (Health) und Nachhaltigkeit (Sustanability).
Die aktuell verstandenen LOHAS müssen jedoch noch in ihrer Orientierung verfeinert werden, (das wird bis 2011 passieren) denn sie sind (noch) sehr auf die "Verbrauchsstufe" orientiert.

Der Art der Leistungserstellung (Prozess vom Ursprung bis zum Abnehmer) muss und wird zukünftig mehr Aufmerksamkeit gewidmet werden. Somit besteht die Herausforderung darin, auch die "Leistungsstufe" analog zu integrieren, was im Einzelfall von jedem Alleinunternehmer beachtet werden sollte.

Doch was bedeutet dieser Begriff „Sustanability“ aus Sicht vedischer Betrachtung?

Die Zukunft wird weit mehr als Klarheit und Verantwortlichkeit im Handeln erfordern.

Das kann nur erfolgen, wenn der Mensch von der Grundebene des Lebens aus handelt (Atma, Parambrahman) dem Selbst und somit den wesentlichen Beitrag leistet, auf jeder Entwicklungsstufe des Lebens (Dharma) eine Lösung beizutragen.

So ist das Denken, als Schöpfungswerkzeug von großer Wichtigkeit für die Ebene, die dem Handeln vorausgeht.

Die Qualität des Denkens wird dadurch gepflegt, dass man den Geist durch regelmäßige Meditation an den Ursprung des Denkens führt, dorthin, wo er bewusst den Samen des Gedankens aufnimmt und ihn aus dem Feld unbegrenzten schöpferischen Potentials mit reiner Energie nach außen trägt. So wird der Ge­danke vom Sein erfüllt, er wird ein Mittel, das unmanifeste Sein (Purusha) ins relative Feld der vielfältigen Schöpfung der Phänomene (Prakriti) hinaus zu zutragen.

Die Kunst des Bogenschießens besteht darin, zuerst den Pfeil so weit wie möglich zurückzuziehen und ihn dann los zulassen, so dass er sein Ziel mit großer Gewalt trifft.

Ebenso liegt die Kunst zu Denken darin, den Geist an den Ursprung des Denkens zurückzuziehen und ihn dort los zulassen, damit er kraftvolle Gedanken hervorbringt, die erfüllt sind von der Macht des Seins. Dies wird dem Feld des Denkens und Handelns eine größere Wirksamkeit geben.

Es wird dem Leben Macht und Erfolg verleihen, es wird den Zustrom des Seins in die äußere Aktivität hinaus tragen und sie erfüllen, es wird ein Mittel dazu werden, die transzendentale Selbstbewusstheit zu kosmischem Bewusstsein wachsen zu lassen, dem höchst entwickelten Zustand menschlichen Bewusstseins.

So ist die schöpferische Kraft machtvollen Denkens ein für das Dasein lebenswichtiger Aspekt und nicht zu vernachlässigen, wenn es um die neuen Definitionen unserer gesellschaftlichen Werte geht.

Unser ursprünglicher Geist ist im Grunde genommen in seiner reinsten Form „unendliches Bewusstsein“.
Durch unser Leben unter dem Einfluss der 3 Gunas (Sattva, Rajas, Tamas), der Wirkungen der Planeten (Grahas) sowie durch die Konditionierungen unsere Gesellschaft und des Zeitrahmens (Käla), im dem wir leben, wurden wir limitiert. Ursprünglich sind wir frei von Limitationen, unbegrenzt. Doch im Laufe der Zeit wurden wir limitiert und unser ehemals freier Geist wurde geprägt, ein verfärbter Geist.

So beschreibt Carlos CASTANEDA:

"Jeder, der mit einem Kind in Kontakt kommt ist ein Lehrer. Er erklärt die Welt unaufhörlich, bis zu dem Augenblick, wo das Kind die Welt so wahrnehmen kann, wie sie ihm erklärt wurde. Wir haben keine Erinnerung an diesen folgenschweren Augenblick, einfach weil wir keinen Bezugsrahmen hatten (damals), in dem wir ihn mit etwas anderem hätten vergleichen können. Doch von diesem Augenblick an ist das Kind ein Mitglied. Es kennt die Beschreibung von der Welt, und es erreicht... die volle Mitgliedschaft, wenn es in der Lage ist, all seine Wahr-Nehmungen so zu deuten, daß sie mit diesen Beschreibungen übereinstimmen und sie dadurch (zu) bestätigen (scheinen)".

Die Fähigkeit des Denkens, jede Form von Kreativität, von Schöpfungskraft von der Ebene unendlicher Stille und Entspanntheit heraus, schließt klares Denken ein.

Die Klarheit des Denkens hängt vom Zustand des Verstandes, des Intellekts, der Gefühlswelt, des Geistes und von dem des Nervensystems ab. Die physische Kondition ist überaus wichtig.

Das Nervensystem, unser gesamter Körper, sollte nicht ermüdet sein oder durch Junkfood, chemische Nahrungsstoffe, unnatürliche Aromen, Drogen, Psychostimmulantien oder emotional negative Botschaften vergiftet sein. Alles was wir ansehen, was unser Geist verdauen muss, alles mit dem wir in Resonanz gehen hat eine Wirkung auf uns. Positiv wie negativ.
Der ganze Geist sollte auf das Nervensystem einwirken und sich in der Außenwelt Ausdruck verleihen können. Klarheit im Denken ist das Resultat eines ganzen und vollen Geistes und Verstandes, der sich in Koordination mit einem starken Nervensystem befindet; dann sind die Gedanken klar, und das Denken ist wirksam. Eine ayurvedische Lebensweise trägt zu einer gesunden Lebensweise bei.

Der Erfolg einer jeglichen Handlung hängt von der Wirksamkeit des Denkens ab, die wiederum von der Fähigkeit des Geistes abhängig ist, den Gedanken in seiner subtilsten Entstehungsphase aufzunehmen.

Nur dann kann das Grundprinzip von LOHAS für eine besseren Lebenseinstellung verstanden werden und letztendlich den Erfolg finden, den unsere menschliche Gesellschaft und unser Planet dringend benötigt.

„Die Gesamtheit des Wissens lebendig in einem einzigen Bewusstsein. Aham Brahmaasmi – ich bin die Ganzheit. Shivoham – ich bin Shiva, bin die Stille. Ich bin Vishnu, die Dynamik. Das Feld des Bewusstseins ist der Bereich der Schöpfungskraft im Menschen, das Feld von Atma, dem Selbst. Erkenne Atma, erkenne dein Selbst! Denke an Atma, schaue Atma mit den Augen, höre Atma mit den Ohren, mach die Transzendenz zu einem Bereich sinnlicher Wahrnehmung! Das ist die Aufforderung des vedischen Wissens.“


Die vedischen Wissenschaften Ayurveda, Vaastu und die vedische Astrologie (Jyotish) bieten die Programme an, die notwendig sind, um die Suche nach einer neuen, verfeinerten und gesünderen Lebenseinstellung zum Erfolg zu führen.


„Die größte Entscheidung deines Lebens liegt darin, dass du dein Leben ändern kannst, indem du deine Geisteshaltung änderst.“ (Albert Schweitzer)



SOMMER URLAUBS-BUCHTIPP:


Heute erhielt ich einen besonderen Buchtipp, den ich gleich hier weiter geben möchte. Vielleicht als Urlaubslektüre genau das richtige Buch:

Die Hütte

Die Hütte: Ein Wochenende mit Gott
Preis: EUR 16,90

In Englisch:“The Shak“. Das Buch, in dem Autor William Paul Young fiktive Gespräche mit Gott schildert, verkaufte sich im englischsprachigen Raum mehr als 6,5 Millionen Mal und ist vor wenigen Tagen in deutscher Übersetzung erschienen. Das Buch steht seit knapp 55 Wochen auf der Bestsellerliste der "New York Times" und belegte monatelang den ersten Platz der Liste.

http://www.wochenende-mit-gott.de/


Pressestimmen


»Fasziniert nicht nur durch seine Dialoge, spannende Handlung und tolle Naturbeschreibungen. Es ist all denjenigen zu empfehlen, die Zweifel haben.« (Kirche In, Jadwige Motylewicz, Juni 2009)

»Warum nur gelingt den Kirchen das nicht?« (Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 17.06.09)

»Die Hütte schreit geradezu danach, nach dem Lesen über seinen Inhalt zu diskutieren. Etwas besseres kann keinem Buch geschehen.Fazit: Das Buch sollte jeder gelesen haben!« (jesus.de, 15.06.09)

Kurzbeschreibung

Macks jüngste Tochter ist vor Jahren entführt und wahrscheinlich umgebracht worden. Ihre letzten Spuren hat man in einer Schutzhütte im Wald gefunden, in deren Nähe die Familie auf einem Ausflug campierte. Jetzt erhält Mack rätselhafte Einladungen, die ihn aus seiner tiefen Depression reißen, in der er mit Gott über den Verlust hadert. Diese Einladungen locken ihn in die Hütte, wo er an einem bemerkenswerten Wochenende Gott, Jesus und den Heiligen Geist persönlich trifft. In furiosen Dialogen mit Gott über das Böse und den Schmerz der Welt kommt Mack zu einem neuen Verständnis von Schöpfung und Christentum. Die Botschaft des Buches? Mack hatte Gottes Rolle in seinem Leben nicht nur unterschätzt, sondern falsch eingeschätzt. Der Verlust seiner Tochter ist eminent, aber das Leben geht nicht nur weiter, sondern es wird durch die Begegnung mit Gott um eine große Erfahrung bereichert. Mack beschreitet einen neuen Weg und hört auf, Gott immer nur zu beurteilen und ihn nur bei Tragödien in seinem Leben nach Gottes Rolle zu fragen. Es ist diese Botschaft, die Mack von Gott mitnimmt: Dass ich in der Lage bin, sogar aus entsetzlichen Tragödien noch unglaublich viel Gutes entstehen zu lassen, bedeutet nicht, dass ich die Tragödien orchestriere. Wenn ich sie für meine Zwecke nutze, heißt das auf keinen Fall, dass ich die Tragödien erschaffe oder sie benötige, um meine Absichten zu verfolgen.... Für die Gnade ist es nicht erforderlich, dass Leid existiert,aber dort, wo Leiden ist, wirst du immer auch die Gnade finden,in vielen Facetten und Farben.



Herzliche Grüße und einen wundervollen Sommer wünscht


GANUSCH



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Donnerstag, 28. Mai 2009

15. Rainbow Spirit Festival in Baden Baden, Pfingsten 2009

Rainbow Spirit Festival 2009

Das Rainbow Spirit Festival hat in den letzten Jahren immer mehr Menschen angezogen und sich zum größten spirituellen Ereignis in Deutschland und Europa entwickelt.

Spirituelle Lehrer, internationale Künstler
und Musiker finden auf
dem Festival ein selten
interessiertes und
wundervolles Publikum.

Es ist eine Gelegenheit das Leben und den Moment gemeinsam zu feiern. Hier bringen wir unsere Energien bewusst zusammen um uns zu spüren und ineinander zu erkennen. Hier teilen wir unsere Erkenntnis, unsere Liebe, unsere Stille.

Das Festival ist ein großes Familienfest bei dem die Familienmitglieder, Freunde und Freundinnen zusammen kommen um sich gegenseitig zu unterstützen, um miteinander zu teilen, zu tanzen und zu feiern.

Immer mehr Besucher planen sich das Festival als Urlaub ein, bleiben eine Woche oder länger im wunderschönen Kurort Baden-Baden.

Sie besuchen das Festival und die sich anschließenden Seminare und nutzen gleichzeitig die weltberühmten Thermalbäder und die vielfältigen Wellness-Angebote (mehr unter www.baden-baden.de).

Auch wir sind dieses Jahr ( wie immer ) auf dem Rainbow Spirit Festival 2009 an Pfingsten vertreten. Das Festival ist ein strahlend- liebevolles Energiefeld mit hunderten Events und tausenden Besuchern. Das gesamte Programm findest Du hier: Rainbow-Spirit-Festival

Gerne möchten wir Sie/Euch einladen, uns dort zu besuchen. Zu finden sind wir auf der Ebene C, Standnr. 37.
Unser Vortrag:

"Die heilende Kraft der Edelsteine im Ayurveda und der vedischen Astrologie (Jyotish) - Edelsteintherapie u. kosmische Resonanz."

findet statt am Samstag, den 30 Mai um 17:00 Uhr im Raum Rose.
Kongresshaus
Unser Kontakt: 02463 997366 - 0172 4612138

Auf dem Festival zu finden sind wir auf der Ebene "C", Standnummer 37. www.vedharma.de - www.jyotishi.de


Veranstaltungsort:
KONGRESSHAUS, Augustaplatz 10
76530 Baden Baden

Mittwoch, 6. Mai 2009

Geburtstag von Rabindranath Tagore - 07. Mai




Rabindranath Tagore

*1861 † 1941 (Kalkutta, Indien)

"Für die einfühlsamen, lebendigen und schönen Verse, mit denen er in vollendeter Weise seine dichterischen Gedanken - in englischer Sprache - zu einer Komponente der abendländischen Literatur gemacht hat".



Jana Gana Mana ist der Name der Nationalhymne von Indien. Sie besteht aus den ersten fünf Strophen eines Gedichts von Nobelpreisträger Rabindranath Tagore.


Rabindranath Tagore wurde am 6. Mai 1861 als Sohn einer wohlhabenden Brahmanenfamilie geboren. Sein Vater war der in Indien höchst angesehene Philosoph Debendranath Tagore. Im Jahre 1878 schickte ihn sein Vater zum Studium der Rechtswissenschaften nach England. Er studierte jedoch bis 1883 englische Literatur. Bereits zu dieser Zeit konnte Tagore seine ersten Dichtungen veröffentlichen. Zurück in Indien, kam er bei der Verwaltung des Familiengutes in Kontakt mit dem einfachen Volk.

Konfrontiert mit dem Leid und dem Elend der Landbevölkerung, entwickelte er eine Pädagogik, die ganz bewusst vom englisch ausgerichteten Erziehungswesen abwich. Im Jahre 1901 gründete Tagore in Santiniketan (Bengalen) eine Schule, in der er indische und europäische Kultur und Pädagogik zu verknüpfen anstrebte. Die meisten seiner Werke verfasste er in bengalischer Sprache und übertrug sie später selbst ins Englische und zwar in einem derart vollendeten Stiel, dass seine Werke zu einem Höhepunkt der europäischen Literatur avancierten. Ab 1912 begab er sich auf ausgedehnte Vortrasgreisen quer durch Europa und die USA.

1915 wurde er von König Georg V. von Großbritannien zum Ritter geschlagen. Vier Jahre später gab er aus Protest gegen ein britisches Massaker an 400 Anhängern Gandhis (Amritsar-Massaker) den Adelstitel zurück. Es war Tagore, der Gandhi den Beinamen Mahatma (Große Seele) gab. Neben seiner literarischen Tätigkeit, verstand er auch sich als Musiker einen Namen zu machen: Tagore vertonte zahlreiche seiner Dramen und schrieb mehrere hundert volkstümliche Lieder. Im indischen Freiheitskampf mahnte er zu Besonnenheit und zum Ausgleich mit England. Seine letzen Lebensjahre widmete er seiner (inzwischen zur Universität erweiterten) Schule. Rabindranath Tagore starb am 7. August 1941 in Santiniketan.

"Wenn ihr eure Türen allen Irrtümern verschließt, schließt ihr die Wahrheit aus."

Rabindranath Tagore

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Montag, 13. April 2009

Frohe Ostern - Das Ei des kosmologischen Urspungs

Das Ei ist nicht nur in der christlichen Welt ein Symbol der Fruchtbarkeit, des Reichtums und Glücks.

Als ein Symbol der Zuversicht ließ der Papst nun 500 Ostereier in das italienische Erdbebengebiet verschicken.
Die Leidenden sollten auch in schweren Zeiten die Hoffnung nicht verlieren, sagte Benedikt wenige Stunden nach der Beisetzung vieler Erdbebenopfer.

Vatikanische Feuerwehrleute übergaben die Eier am Samstag, teilte Vatikan-Sprecher Federico Lombardi in Rom mit.

In vielen religiösen und mystischen Kosmologien sieht man im Ei den Ursprung des Universums oder von Hauptgottheiten.

Das goldene Ei der Hindus, aus dem nach dem Brüten Brahma, die Verkörperung der Sonne, schlüpfte, heißt Hiranyagarbha.
Der Überlieferung nach geht der Ursprung dieser Geschichte auf die Zeit ca 6000 Jahre vor unserer Zeitrechnung zurück.

Auch der ägyptische Sonnengott Ra, der mythologisch eine Verbindung zu Rama in der vedischen Tradition aufzeigt, entsprang einem Ei, ebenso die Zwillinge Kastor und Pollux der griechischen Mythologie.
Nach den Lehren des Orphismus erschuf Gott, der Ungeschaffene, alle Dinge. So wurde die ungeformte Masse zu einem Ei geformt, aus dem alle Dinge hervorgingen.

In der Bilderwelt der Alchemie bezeichnet das »philosophische Ei« die Materia prima, aus der in der Hitze des vitalen Feuers der Stein der Weisen »ausgebrütet wird«, wobei der Dotter als Symbol des Goldes gilt.

Schale, Haut, Eiweiß und Dotter als Vierheit wird als Hinweis auf die Elemente, Feuer, Erde, Luft, Wasser, gedeutet, worin alle künftige Entwicklung keimhaft vorhanden ist.

In Russland wird heute noch das Ei als eines der wertvollsten Kunstsammlungsobjekte geschätzt. Es steht für Schönheit und unendlichen Reichtum.
Mit normalen Hühnereiern fing alles an. Dann kamen aus Holz gedrechselte hinzu, hübsch bemalt, häufig lackiert. Bald folgten welche aus Porzellan, Glas oder Metall. Denn zu Ostern, dem wichtigsten Fest der orthodoxen Kirche Russlands, ist es seit dem 17. Jahrhundert Brauch, sich am Tage der Auferstehung Jesu Christi geschmückte Eier und drei Küsse zu schenken.
Während sich die einfachen Leute zu diesem Anlass häufig mit zwei Eiern als Gabe begnügen mussten, durfte es am Zarenhof schon etwas besonderes sein. Mit dem Ei, welches der Zar 1885 beim Hofjuwelier Fabergé (Фаберже) in Auftrag gab, erhielt dieser Brauch eine neue Dimension.

Zar Alexander III. schenkte in diesem Jahr seiner Gattin Maria Fjodorowna mit dem Hennen-Ei ein Kleinod der Goldschmiedekunst. Die Begeisterung für das Werk war in der Folgezeit so groß, dass Alexander fortan jedes Jahr seiner Gattin ein Ei aus der Manufaktur Fabergés zu Ostern überreichte; insgesamt zehn bis zu seinem Tode (1895).
Sein Sohn und Nachfolger Zar Nikolaus II. führte bis zu seinem Sturz (1917) die Tradition seines Vaters fort und ließ weitere 40 Eier herstellen, die er dann jeweils zu Ostern an seine Mutter und Gemahlin überreichte.

Im Sinne der mit dem Ei verbundenen Qualitäten und Werte wünsche ich ein glückliches, fröhliches Osterfest der Fülle und des zunehmenden Wohlstands in allen Ebenen des Lebens



Ganusch
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Donnerstag, 26. März 2009

Neujahrsfest Indien, - spiritueller Fische-Neumond 2009


"Die weibliche Natur ist wie das Meer.
Es gibt dem leisesten, schwächsten Drucke nach
und trägt doch die schwersten Lasten."




26. März 2009, Neumond











Neujahrsfest - spiritueller Neumond

Der Fischeneumond, der in diesem Jahr auf den 26. März fällt, steht in Indien für das Hindu-Neujahrsfest. Mit den Fischen, dem letzten Zeichen im Tierkreis, beenden wir unsere Reise an der Stelle, wo die Reise des Lebens ihren Ausgangspunkt hat: dem Meer, dem Wasser, aus dem alles entsteht.

Dieser Tag bedeutet nach der indischen Mondkalenderauffassung einen neuen Jahresanfang und wird als als hinduistisches Neujahrsfest gefeiert. Mit diesem Neumond in den Fischen, beginnt das Frühlings-Navararti Fest, an dem man in Indien den weiblichen Kräften gedenkt: Durga , Lasksmi und Saraswati.



Dieser Neumond im Fischezeichen am 26. März wird sich aus mehreren Gründen recht günstig auswirken. Zunächst ist fest zu stellen, dass sich der Neumond in Konjunktion mit der exaltierten und rückläufigen Venus befindet. Wenn Venus und Merkur exaltiert oder rückläufig sind, werden beide besonders mächtig, weil sie zu diesem Zeitpunkt der Erde näher stehen als zu einer anderen Zeit.

Wir erleben im Moment, wie dieser rückläufige Venuseinfluss ein bisschen mehr Vertrauen in unsere Wirtschaft bringt, die Wall Street, Dax und Dow Jones Indexe befügelt und ein kurzfristiges, neues Vertrauen in die Märkte Investitionen aufflackern lässt. Nur wird die neu aufgestockte Abwrackprämie nicht ausreichen, um Autohändler über den Berg zu retten, da es im Spätsommer wieder zu Absatzeinbrüchen kommen wird. Immer noch ist Vorsicht geboten. Die Verschnaufpause sollten weitsichtige Unternehmer und Entscheider nutzen und nicht verpuffen lassen.

Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich laut Analysten im März noch weiter eingetrübt, was sich aber auf die Information und Statistiken der voran gegangen Monate bezieht. Die Ergebnisse der uns in den Medien geschilderten Fakten und oft falschen Prognosen der Ökonomen, sind immer Vergangenheitsbezogen und gaukeln uns eine Realität vor, die nicht dem Augenblick entspricht.

Die Reflexe und das Reaktionsvermögen unserer politischen und wirtschaftlichen Systeme auf Einflüsse, Veränderungen von gesellschaftlichen Vorkommnissen, sind langsam und träge. Das wiederum ist aber nur ein Hinweis auf die mangelnde geistige Geordnetheit und fehlende Kohärenz der Menschen.

Wir kennen alle den Begriff Reflex und verstehen darunter die neuronal vermittelten, unwillkürlichen, raschen und gleichartigen Reaktionen eines Organismus auf einen bestimmten Reiz.

Funktioniert ein geordneter Organismus gesund, geordnet und kohärent, erhöht sich die Geschwindigkeit der Erholung von Nervenzellen nach einem Reiz. Genau diese Funktion ist im heutigen gesellschaftlichen Organismus kollektiv enorm reduziert.

Der immer noch mächtige Einfluss von Saturn trägt dazu bei, dass wir uns mit einer neuen Qualität des globalen Zusammenlebens beschäftigen müssen, neue Ordnungsstrukturen schaffen und wieder zu mehr Substanz finden müssen.

Wir alle haben in unserem Leben im Umgang mit Reflexen eigene Erfahrung machen können. Wer kennt ihn nicht, den kritischen Punkt unseres Ellenbogens? Diese Stelle wird in vielen Sprachen extra bezeichnet: In England spricht man vom »funny bone«, in Süddeutschland spricht man vom »Mäuserl« oder »Mäuschen« oder dem »Musikantenknochen«.

Es handelt sich in Wirklichkeit nicht um einen Knochenteil, sondern um den außen am Gelenk entlang laufenden Ellenbogennerv (Nervus ulnaris).
Schlägt man sich an dieser Stelle an, passiert folgendes:

* Momentan starker Schmerz, bei dem man nicht weiß, ob man lachen oder weinen soll
* Schmerz und Kribbeln wechseln sich ab und können bis in die Fingerspitzen absteigen.

Manchmal kann die unangenehme Wirkung noch Minutenlang andauern. Bei dem einen geht es schneller vorbei, bei dem anderen dauert es etwas länger.

Des weiteren kennen wir von Arztbesuchen oder medizinischen Untersuchungen den Hoffmann-Reflex (oder Patellarsehnen-Reflex (Patella = Kniescheibe).

Das ist ein unwillkürlicher Reflex, der nicht der willentlichen Kontrolle unterliegt. Er wird durch leichtes Schlagen auf die Grube direkt unterhalb der Kniescheibe ausgelöst; Dieser Reiz schnellt sofort per Nervenleitung an das Rückenmark, wird dort in einer einzigen Nervenschaltstelle (Synapse) auf eine motorische (Bewegung auslösende) Nervenzelle umgeschaltet, die wiederum das Zusammenziehen des Soleus-Muskels auslöst.

Diese Reflexprüfung kennen die meisten Menschen von einer ärztlichen Untersuchung: Nach dem Schlag unter das Knie schnellt der Unterschenkel vom Knie innerhalb von Sekundenbruchteilen leicht nach oben aus. Dabei messen die Mediziner die Muskelreaktion mittels eines Elektromyographen, einem Gerät, das die Kontraktionsgeschwindigkeit des Muskels objektiv misst.

Um den Reflex erneut auslösen zu können, muss sich zuvor das Motoneuron (die Umschaltstelle im Rückenmark) regenerieren, d.h. wieder mit Mineralien (Calcium, Magnesium u.a.) aufladen, die für die Informationsübertragung zuvor verbraucht wurden. Daher messen Ärzte oder Heilpraktiker jeweils zwei Hoffmann-Reflexe nacheinander in immer kürzer werdenden Abständen und ermittelten so, wie schnell sich die Motoneuronen von Personen erholen. Dies ist daher ein aussagekräftiges, objektives Maß für die effektive Funktionsweise des Nervensystems. Je schneller die Erholung stattfindet, je besser ist die insgesamte Leistung des Nervensystems.

Interessanterweise hat man festgestellt, dass gerade bei meditierenden Personen, diese Regenerationzeit kürzer ist, als bei nicht meditierenden Menschen. Zum einen führt man das zurück auf die erhöhte Geordnetheit der Gehirnwellen, was gleichzeitig viele verschiedene Auswirkungen auf geistige und körperliche Fähigkeiten hat. Menschen, die extrem unter Stress, innerer Unruhe Müdigkeit und Anspannung leiden, erholen sich den Ergebnissen nach wesentlich langsamer.

Demnach kann man davon ausgehen, dass in einer krisengeschüttelten Gesellschaft, die geprägt ist durch immer mehr Menschen, die unter massivem Stress, psychischen Störungen und emotionalen Traumata leiden, auch entsprechende unerwünschte soziale und wirtschaftliche Ergebnisse zu erwarten sind. Die Krise ist also eine Krise, die nicht eine durch Notübernahmen, Finanzspritzen, Abwrackplänen oder Motivationssprüchen zu meisternde Herausforderung ist, sondern ein kulturelles und spirituelles Thema.

Das körperliche, geistige und soziale Wohlergehen im Alltag hat einen Einfluss auf die gelebte Realität einer Gesellschaft. Wird dies negativ beeinflusst, entstehen in der Konsequenz auch negative Ergebnisse. Somit ist es wichtig, gerade in Zeiten von Krise, Transformation und Umbruch mehr zur Stille und Besonnenheit im Handeln zu finden. Was würde sein, wenn eine Raupe sich nicht der Umwandlung stellen würde? Wir könnten uns an keinem Schmetterling erfreuen. Krise bedeutet Chance und gehört zum Evolutionsprozess der Schöpfung. Vor dem Evolutionssprung, vor dem die Menschheit heute und in den kommenden Jahren steht, muss es eine Krise geben.

"Wenn du komplett akzeptierst, dass du auf Wasser laufen kannst, geht es dann? Ja. Es ist wie positives Denken. Eine wundervolle Idee, positives Denken.
Aber es bedeutet meist, das man die ganze Masse negativen Denkens, jede Schwingung und Prägung unseres Geistes die Körperlichkeit geworden ist, manifestiertes Bewusstsein ist, eingefangen im Feld der 3 Gunas (Prakriti) und aus alten karmischen Inhalten besteht, mit ein bisschen positivem Denken überdecken möchtest.
Eine Form von positiven Denken, die nicht gegründet ist in einer substanziellen Ebene des Geistes, ist somit nur Verschleierung unseres negativen Denkens. Eine Form des launenhaften Denkens, überschattet von Stimmungen und alltäglichen Konditioniernungen, bringt keine nachhaltige Neuorientierung. Verantwortung bedeutet, alle Ebenen des Lebens zu berücksichtigen, nicht nur die Verantwortung in den Märkten und der Finanzbranche.

„Das Ringen um die beste Lösung gehört zur Demokratie" sagte Bundespräsident Horst Köhler in seiner Berliner Rede . „...kurzfristige Reparaturen reichen nicht aus."

Doch dazu gehört auch ein gefestigter, in sich ruhender Geist. Programme zu Bildung, die nicht nur intellektuelles Wissen vermitteln, sondern auch den Geist und das Bewusstsein des Menschen erblühen lassen. Phantasie und Traum beflügelt. Eine Gesellschaft die frei ist von Ängsten und Sorgen um die Zukunft, eine Gesellschaft, in der die Familien wieder zu sich finden. Wenn wir eine globale Lösung anstreben, brauchen wir auch ein globales Bewusstsein. „Kosmisches Bewusstsein". Eine Qualität allumfassenden Denkens und Seins.

In der Tat kann man folgende Aussage des Bundespräsidenten unterstreichen:

„Keiner kann mehr dauerhaft Vorteil nur für sich schaffen. Die Menschheit sitzt in einem Boot. Und die in einem Boot sitzen, sollen sich helfen. Eigennutz im 21. Jahrhundert heißt: sich umeinander kümmern."

Leider kommt diese Erkenntnis etwas spät. Ich hatte bereits in meinen Schreiben im Jahre 2006 und 2007 auf diese Situation und bevorstehenden Herausforderungen aus Jyotishsicht hingewiesen.

In nur wenigen Monaten hat sich die Welt verändert. Die vorherrschende fehlende Transparenz im Zeitgeschehen, führt uns wieder zu mehr Intuition, Mitgegühl, Respekt , innerer Freiheit und Selbstbestimmtheit. Neue Werte werden so entstehen können. Seit Sommer letzten Jahres sehen wir eine bessere Welt, auch wenn vieles noch im Dunkeln liegt. Diese Chance sollten wir jetzt ergreifen und lernen, dass vieles besser funktioniert, wenn wir aus der Stille heraus Handeln und mehr im Fluss sind.

Oft taucht die Frage auf : „Wie konnte es zu dieser Krise kommen?"

Im Grunde genommen nur durch mangelnde Geistesqualitäten, durch falsches Denken, einseitig orientierte Bildung, mangelnde Weitsichtigkeit, fehlende Ruhe, Stress im Bewusstsein.

Seit dem Zeitpunkt, als Venus am 6. März rückläufig wurde, haben sich die Börsen wieder ein wenig gefangen und den enormen Fall ins Bodenlose stoppen können. In Amerika gibt es wieder Anzeichen für, eine leichte Erholung im Immobilienmarkt. Dies ist nicht verwunderlich, da die rückläufige Venus im vierten Haus des Horoskoops in den Vereinigten Staaten stattfand im Aszendent Schütze.

Aber was bedeutet es für unsere Welt und für unsere Wirtschaft wenn Neumond in Fische angezeigt ist. Eine große Chance, denn die entstehenden Kräfte verbinden uns mit einem tiefen spirituellen Kern - es entsteht eine neue empathische Qualität und ein Gefühl der Nächstenliebe und Fürsorge für jeden anderen, was wir vielleicht in den letzten Jahren sehr verloren hatten. Wir werden erkennen, dass wir alle in einem Boot sitzen. Mensch, Tier, Pflanze, Natur, Kosmos.

Die Zeichen sind überall: die erneute Diskussion über das Abschlachten von Robben in Kanada, die auftauchenden Gefahren über Weltraummüll und den zukünftigen Umgang damit, neue Erkenntnisse über das Leben und Fühlen von Pflanzen, am Rande der großen Diskussionen über Finanzmärkte, Klima, Banken und Wirtschaftssysteme..........

Seit Anfang dieses Jahres (siehe meine Newsletter1/2009 und Newsletter 2/2009 ) haben wir eine hohe Energie, die sich auf das Zeichen Steinbock konzentriert. Wir hatten eine Sonnenfinsternis in Steinbock, wir hatten für eine ganze Weile eine große Ansammlung von Planeten im Steinbock. Dieses Zeichen hat viel mit Vorsicht und Schutz zu tun. Es konfrontiert uns mit unseren Ängsten, aber es kann auch zu einem Rückzug führen, einer Abwendung von falschen Wegen und Werten. Diese Energie deckt eine Art der Mentalität auf, die Fehlverhalten verursacht und bringt Klärung in bestehende Prozesse.

Jetzt ist es an der Zeit, um sich wieder zu öffnen und zu expandieren. In diesem Monat, der mit dem Neumond in Fische beginnt, könnte eine gute Zeit dafür sein, wieder einen ersten neuen Schritt zu unternehmen. Bis Ende Mai wird sich diese Qualität fortsetzen.

Die Art und Weise, wie wir einen Zugang zu mystischen oder metaphysischen Wahrheit bekommen, geschieht häufig durch den Kontakt mit anderen Menschen. Deshalb bezeichnen wir Venus auch als den Planeten der Beziehungen aller Art.

Wenn wir ein wenig Abstand nehmen, von unseren Vorstellungen, Erwartungen, Projektionen und Voreingenommenheiten, großzügiger sind im Umgang mit unserer Umgebung, erfahren wir in der Regel einen ersten Schritt zum spirituellen Erwachen.

Es bietet in den nächsten Monaten eine großartige Möglichkeit, für diesen inneren Prozess, nicht nur in unserem persönlichen Leben, sondern auch in unserer beruflichen Karriere.

Es ist eine gute Zeit mit vielen Chancen, um ganzheitliche Projekte, Initiativen und Ideen zu fördern, die der Menschheit nachhaltig dienen. Es ist gut eine Verpflichtung einzugehen, als Beitrag zur Verschönerung unserer Welt, zur Förderung und Unterstützung des gesellschaftlichen Umfeldes in dem jeder Einzelne lebt.

Wenn Sie in einer Branche tätig sind, ein Hobby haben oder aktiv sind, im Zusammenhang mit diesen Bereichen, können sie davon ausgehen, dass die Vorhaben in dieser Zeit gedeihen und erfolgreich wachsen werden.


Eine gute und glückbringende Zeit und ein schönes fühlingshaftes Osterfest wünscht


Joachim F. NUSCH


GANUSCH

"Das Prinzip aller Dinge ist das Wasser.
Aus Wasser ist alles, und ins Wasser kehrt alles zurück."

"Das Tröpflein wird das Meer, wenn es ins Meer gekommen,
die Seele Gott, wenn sie in Gott aufgenommen."



vedischer Mondkalender für 2009

"Vasudeva Kutumbakam The Whole World is One Family"
Die ganze Welt ist eine Familie





Termine in 2009:





* Lebensfreude Frühjahrsmesse Hamburg 03. - 05. April 2009


* Event/Festival 29.05. - 01.06.2009
Rainbow Spirit Festival 2009



* Seminar: 01.08.2009 - 09.08.2009
Reise zu den Sternen in der Provence

Weitere Informationen zu diesem Sommer-Jyotishseminar in der Provence schicke ich gerne per Email zu.




* Ayurveda Hautnah: 10.10.2009 - 11.10.2009

Ayurveda Hautnah


Montag, 9. Februar 2009

Die große Zusammenkunft der Planeten im Steinbock - Februar 2009




In meinem Februar Jyotish-Newsletter werde ich ein wenig vertiefend die aktuellen Geschehnisse kommentieren, die am Himmel zu beobachten sind und zeitgleich die Begebenheiten in unserer Erfahrungswelt beeinflussen.

Wahrnehmung schafft Realität. Denn unser Handeln orientiert sich nicht daran, wie die Welt ist, sondern daran, wie wir sie wahrnehmen. Je präziser unsere Wahrnehmung, desto besser die Basis für ein erfolgreiches Handeln. Je ruhiger unser Geist, je geordneter und evolutionärer ist unser Handeln. Die Möglichkeit für ein spontanes, richtiges Handeln im Einklang mit den universellen Gesetzen wird theoretisch verständlich.

Eine unvollständige oder verzerrte Wahrnehmung führt fast zwangsläufig zu ungeeignetem Handeln – gerade in Zeiten der Turbolenzen und Transformationen, wie wir sie gerade erleben. Wir erhalten in diesen komplexen Prozessen der Veränderung in der Regel zu wenig direktes Feedback, um Fehleinschätzungen rasch erkennen und korrigieren zu können. Mit anderen Worten, die Qualität unserer Wahrnehmung und Beschaffenheit unseres Geistes hat entscheidenden Einfluss auf die Qualität unseres Handelns.

Die Hoffnung, dass wir die Realität objektiv wahrnehmen könnten, hat der griechische Philosoph Sokrates (470 – 399 v. Chr.) schon vor mehr als 2400 Jahren zunichte gemacht. Er stellte fest, dass die Wahrheit dem menschlichen Erkenntnisvermögen prinzipiell unzugänglich ist; nur bei unmittelbar beobachtbaren Sachverhalten ("Die Blume ist rot") könnten wir zweifelsfrei feststellen, ob eine Aussage wahr oder falsch ist.

Die Einflüsse der Planeten auf einer sehr subtilen Schwingungsebene beeinflussen unser Leben täglich und stündlich. So wie die Sonne mit ihren wärmenden Einfluss jetzt im Frühling dazu beiträgt, dass die Pflanzen dem Licht entgegen streben, so hat jeder Planet eine uns offenbar nicht erkennbare direkte Wirkung. Diese damit verbundenen Wirkungen bleiben unseren Sinnen verschlossen, beeinflussen aber unser Unterbewusstsein und dadurch unsere gesamten Handlungsfelder.

Schon etliche Sekunden bevor wir eine Entscheidung bewusst treffen, können erste Anzeichen der Absicht aus dem Gehirn ausgelesen werden. Dies zeigt eine aktuelle Studie von Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig, der Charité - Universitätsmedizin Berlin sowie des Bernstein Zentrums für Computational Neuroscience Berlin. Die Forscher um John-Dylan Haynes haben mithilfe der Magnetresonanztomographie Veränderungen im Gehirn untersucht, die einer bewussten Entscheidung vorausgehen.

"Viele Prozesse im Gehirn laufen unbewusst ab - wir wären sonst schon mit alltäglichen Aufgaben der Sinneswahrnehmung und Bewegungskoordination völlig überfordert. Von unseren Entscheidungen aber glauben wir in der Regel, dass wir sie bewusst fällen. Diese Annahme ist mit unserer Studie in Frage gestellt", sagt Haynes. (Nature Neuroscience, 13. April 2008)
Ich kann mir vorstellen, dass die Informationen in diesem Newslsetter eher für Studenten und Interessierte der vedischen Astrologielehre (Jyotish). Aber ich bitte um Nachsicht. Die aktuelle Situation ist so selten, dass ich sie einmal etwas umfangreicher kommentieren möchte.

Auch wenn einzelne Leser die ausführlichen und teilweise auch sehr sachbezogenen Kommentare kompliziert und zu komplex empfinden, so mag doch die ein oder andere Anregung auch für diejenigen versteckt sein, die nicht unbedingt eine Jyotishausbildung machen oder jedes Detail verstehen müssen.

Venus dominiert den Abendhimmel als Abendstern. Der Ringplanet Saturn erscheint um 20 Uhr auf der Himmelsbühne. Merkur ist tief in der Morgendämmerung zu sehen. Der Komet Lulin (C/2007 N3) ist - mit mindestens einem Fernglas ausgerüstet - vor der Morgendämmerung im Süden zu sehen.

Der zunehmende Mond steht um 24 Uhr 57° hoch im Süden (99% beleuchtet, im Sternbild Krebs, Karka).
Heutiger Tithi (Mondtag) ist der 14. Mondtag im Mondmonat Chaturdashi.
Vollmond (Purnima) ist am 9. Februar und nächster Neumond am 24. Februar.

Venus stahlt als überaus heller Lichtpunkt, sie ist im Moment exaltiert, bis 21¾ Uhr am Abendhimmel (-4.6 Grösse, im Sternbild Fische, Meena). Bereits bei Sonnenuntergang fällt der wunderschön strahlende Planet im Südwesten auf.

Saturn (im Sternbild Löwe, Simha) geht um 20 Uhr im Osten auf. Er begleitet uns bis in die Morgendämmerung. Seine Ringe erscheinen durch ein Teleskop betrachtet sehr schmal.

Merkur steht Morgen früh bei Beginn der Dämmerung rund 6° über dem Südosthorizont im Steinbock und zeigt uns seine Halbphase. Der 0.1 Grössenklasse helle Planet kann bei tiefem Horizont erhascht werden, wobei ein Fernglas bei der Suche hilfreich ist.




Sonne, Jupiter, Mars, Merkur, der nördliche Mondknoten Rahu und Neptun stehen alle zusammen in Konjunktion im großen Stellium im Steinbock.

Die kosmische Zusammenkunft in Steinbock bringt im Februar manche Herausforderung