VEDHARMA Blog

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Donnerstag, 26. November 2015

Deutsche sind sich selbst ihr größter Stressfaktor.





>Rund jeder vierte Bundesbürger nennt einer Studie zufolge den Druck, den er sich selbst macht, als größten Stressfaktor. Eine weitere Stress-Ursache im Alltag ist einer repräsentativen GfK-Befragung zufolge das Geld. Die finanziellen Möglichkeiten spielen für fast jeden fünften Deutschen (19 Prozent) eine entscheidende Rolle.

Wenig Schlaf und die tägliche Arbeitsbelastung wurden von rund 15 Prozent als Stressursache genannt, wie das Nürnberger Marktforschungsinstitut ermittelt hat

Zu wenig Zeit zu haben folgte dicht dahinter. Männer und Frauen unterschieden sich in ihrem Stressempfinden nur wenig.<

Quelle N-TV

Wer wusste das nicht schon vor 40 Jahren? Diesem Artikel zufolge, hat die Gesellschaft immer noch nicht gelernt. Ganz im Gegenteil. Sie befindet sich in einem Teufelskreis der Spirale ohne Ende. Mit all seinen Konsequenzen für den Menschen.

Prof. Dr. Hans Seyle hatte damals schon Studien und Bücher zu dem Thema veröffentlicht und Lösungsansätze aufgezeigt. Hans Selye wird als " der Vater der Stressforschung " anerkannt.

Antworten und Lösungen gibt es genügend. Oft nichts wirkungsvolles, nichts nachhaltiges. Wer glaubt er komme mit Johanniskraut Tee und Vitamin D weiter, hat sich schwer geirrt.

Vieles ist zu oberflächlich oder zu kompliziert, um es in unseren hektischen Lebensrhythmus zu integrieren. Doch genau darin liegt die Lösung. Verändere Dein Verhalten, Deine aus der Spur geratenen Lebensmodelle. Hinterfrage sie und ergänze mehr Dehnungsfugen in den Alltag. Entwickle eine natürliche Resilienz durch tägliche Meditation.

Professor Hans Selye, ein Befürworter der transzendentalen Meditation, betont z. B. dass reine Bewusstheit, tiefe innere Stille ruhevolle Wachheit und Transzendenz, in Kombination mit dem, was die Medizin über die körperlichen Wirkungen lehrt, der Menschheit helfen können, die Krise des modernen Lebens zu überwinden.

Es geht nicht darum den Stress abzuschaffen sondern ihn zu meistern.

„Angst, Stress, Gewalt, Aggression und Krankheit, wird nicht verursacht durch die Begebenheiten die uns widerfahren, sondern durch die Abtrennung von der Unbegrenztheit, durch die Isolierung von der absoluten Ebene des Lebens.“ Zitat Joachim Nusch

Stress trägt zur Zunahme von Spannungen im Leben der Menschen und der gesamten Gesellschaft bei, dennoch kann Einsicht in die psychophysiologischen Eigenschaften des Stress unser Verständnis von Gesundheit und Erfüllung verbessern. Materieller Komfort und Erfolg befriedigen den Menschen zu einem gewissen Grad, aber sein körperlicher und geistiger Zustand bestimmt insgesamt die Qualität seiner Erlebnisfähigkeit. Wenn Stress die tägliche Aktivität eines Menschen durch Angst und Unzufriedenheit trüben kann, kann man vom physiologischen Gegenteil des Stress, einem wohl-ausgeruhten und leistungsfähigen Nervensystem, erwarten, dass es die Erfahrung von emotionalem und körperlichem Wohlbefinden hervorbringt. Und wenn übermäßiger Stress die Leistungen herabsetzt und Entscheidungen erschwert, ist anzunehmen, dass der Abbau von Stress Energie- und Intelligenzreserven freisetzt und dadurch bessere Leistungen und erfolgreicheres Denken ermöglicht.




„Ich habe verschiedene Meditationsarten ausprobiert, aber ich konnte es einfach nicht. Daraus zog ich den Schluss, ich sei unfähig zu meditieren. Als ich dann TM lernte, merkte ich: Es war genau das, was ich gesucht habe! Was mich am meisten überzeugt hatte, war, dass es das Einfachste war, was ich je gemacht hatte. Ich habe meine ganze Familie dazu gebracht, TM zu lernen.“Cameron Diaz



Change begins within








Montag, 9. Februar 2009

Die große Zusammenkunft der Planeten im Steinbock - Februar 2009




In meinem Februar Jyotish-Newsletter werde ich ein wenig vertiefend die aktuellen Geschehnisse kommentieren, die am Himmel zu beobachten sind und zeitgleich die Begebenheiten in unserer Erfahrungswelt beeinflussen.

Wahrnehmung schafft Realität. Denn unser Handeln orientiert sich nicht daran, wie die Welt ist, sondern daran, wie wir sie wahrnehmen. Je präziser unsere Wahrnehmung, desto besser die Basis für ein erfolgreiches Handeln. Je ruhiger unser Geist, je geordneter und evolutionärer ist unser Handeln. Die Möglichkeit für ein spontanes, richtiges Handeln im Einklang mit den universellen Gesetzen wird theoretisch verständlich.

Eine unvollständige oder verzerrte Wahrnehmung führt fast zwangsläufig zu ungeeignetem Handeln – gerade in Zeiten der Turbolenzen und Transformationen, wie wir sie gerade erleben. Wir erhalten in diesen komplexen Prozessen der Veränderung in der Regel zu wenig direktes Feedback, um Fehleinschätzungen rasch erkennen und korrigieren zu können. Mit anderen Worten, die Qualität unserer Wahrnehmung und Beschaffenheit unseres Geistes hat entscheidenden Einfluss auf die Qualität unseres Handelns.

Die Hoffnung, dass wir die Realität objektiv wahrnehmen könnten, hat der griechische Philosoph Sokrates (470 – 399 v. Chr.) schon vor mehr als 2400 Jahren zunichte gemacht. Er stellte fest, dass die Wahrheit dem menschlichen Erkenntnisvermögen prinzipiell unzugänglich ist; nur bei unmittelbar beobachtbaren Sachverhalten ("Die Blume ist rot") könnten wir zweifelsfrei feststellen, ob eine Aussage wahr oder falsch ist.

Die Einflüsse der Planeten auf einer sehr subtilen Schwingungsebene beeinflussen unser Leben täglich und stündlich. So wie die Sonne mit ihren wärmenden Einfluss jetzt im Frühling dazu beiträgt, dass die Pflanzen dem Licht entgegen streben, so hat jeder Planet eine uns offenbar nicht erkennbare direkte Wirkung. Diese damit verbundenen Wirkungen bleiben unseren Sinnen verschlossen, beeinflussen aber unser Unterbewusstsein und dadurch unsere gesamten Handlungsfelder.

Schon etliche Sekunden bevor wir eine Entscheidung bewusst treffen, können erste Anzeichen der Absicht aus dem Gehirn ausgelesen werden. Dies zeigt eine aktuelle Studie von Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig, der Charité - Universitätsmedizin Berlin sowie des Bernstein Zentrums für Computational Neuroscience Berlin. Die Forscher um John-Dylan Haynes haben mithilfe der Magnetresonanztomographie Veränderungen im Gehirn untersucht, die einer bewussten Entscheidung vorausgehen.

"Viele Prozesse im Gehirn laufen unbewusst ab - wir wären sonst schon mit alltäglichen Aufgaben der Sinneswahrnehmung und Bewegungskoordination völlig überfordert. Von unseren Entscheidungen aber glauben wir in der Regel, dass wir sie bewusst fällen. Diese Annahme ist mit unserer Studie in Frage gestellt", sagt Haynes. (Nature Neuroscience, 13. April 2008)
Ich kann mir vorstellen, dass die Informationen in diesem Newslsetter eher für Studenten und Interessierte der vedischen Astrologielehre (Jyotish). Aber ich bitte um Nachsicht. Die aktuelle Situation ist so selten, dass ich sie einmal etwas umfangreicher kommentieren möchte.

Auch wenn einzelne Leser die ausführlichen und teilweise auch sehr sachbezogenen Kommentare kompliziert und zu komplex empfinden, so mag doch die ein oder andere Anregung auch für diejenigen versteckt sein, die nicht unbedingt eine Jyotishausbildung machen oder jedes Detail verstehen müssen.

Venus dominiert den Abendhimmel als Abendstern. Der Ringplanet Saturn erscheint um 20 Uhr auf der Himmelsbühne. Merkur ist tief in der Morgendämmerung zu sehen. Der Komet Lulin (C/2007 N3) ist - mit mindestens einem Fernglas ausgerüstet - vor der Morgendämmerung im Süden zu sehen.

Der zunehmende Mond steht um 24 Uhr 57° hoch im Süden (99% beleuchtet, im Sternbild Krebs, Karka).
Heutiger Tithi (Mondtag) ist der 14. Mondtag im Mondmonat Chaturdashi.
Vollmond (Purnima) ist am 9. Februar und nächster Neumond am 24. Februar.

Venus stahlt als überaus heller Lichtpunkt, sie ist im Moment exaltiert, bis 21¾ Uhr am Abendhimmel (-4.6 Grösse, im Sternbild Fische, Meena). Bereits bei Sonnenuntergang fällt der wunderschön strahlende Planet im Südwesten auf.

Saturn (im Sternbild Löwe, Simha) geht um 20 Uhr im Osten auf. Er begleitet uns bis in die Morgendämmerung. Seine Ringe erscheinen durch ein Teleskop betrachtet sehr schmal.

Merkur steht Morgen früh bei Beginn der Dämmerung rund 6° über dem Südosthorizont im Steinbock und zeigt uns seine Halbphase. Der 0.1 Grössenklasse helle Planet kann bei tiefem Horizont erhascht werden, wobei ein Fernglas bei der Suche hilfreich ist.




Sonne, Jupiter, Mars, Merkur, der nördliche Mondknoten Rahu und Neptun stehen alle zusammen in Konjunktion im großen Stellium im Steinbock.

Die kosmische Zusammenkunft in Steinbock bringt im Februar manche Herausforderung