Es ist Sommer. Wer die Möglichkeit hat, sich im Urlaub ein paar Tage Sonne zu Gönnen weiß, dass im Mix der wärmenden Sonnenstrahlen beim Sonnenbad leider auch die gefährlichen UV-Strahlen auf unsere Haut einstrahlen.
Sonnenstrahlen setzen sich aus mehreren Elementen zusammen: Wärmespendende Infrarot-Strahlung (IR), sichtbare Strahlung (Licht) und ultraviolette Strahlung (UV). Zwar machen die UV-Strahlen nur sechs Prozent der auf der Erde auftreffenden Sonnenstrahlung aus, aber das ist genug, um die Hau zu belasten.
Die vedische Astrologie beschreibt, welche der Sonnenkräfte, zu welchem Zweck und zu bestimmten Tageszeiten günstig sind. Wir erkennen Surya (die Sonne) als das Prinzip der universellen Schöpfungskaft (Atman) und beachten das Wirken von Agni (Feuer) im individuellen Leben oder im Ayurveda im Bereich der Doshas (Pitta).
Im Vaastu, der vedischen Architektur, beachtet man den Einfallwinkel der Sonnenstrahlen auf ein Grundstück, auf ein Gebäude bzw auf den Hauseingang. Man richtet die Gebäude und darin befindliche Räume in optimaler Weise aus, damit die positiven Sonnenstrahlen und Elemente wie Äther, Luft, Feuer und Wasser, ihre Wirkungen in Harmonie mit den Naturgesetzen entfalten können, zum Wohle, zur Heilung und bestmöglicher Entwicklungsprozesse der Bewohner.
Wird das Prinzip der Harmonie gestört, weiß man um deren Konsequenzen und wie man damit umzugehen hat. In den vedischen Überlieferungen, speziell im Atharva-Veda sowie dem Yayur-Veda werden diese Korrekturmittel „Upayas“ genannt.
Morgen, am Mittwoch den 22. Juli ist über Asien die längste Sonnenfinsternis des Jahrhunderts zu beobachten. Der nächste Termin ist 2150. Ein Fakt, der die Einflüsse der Sonne auf unsere Welt für Minuten verändern wird.
Welche Art diese Veränderung ist und was sie mit sich bringt, bleibt abzuwarten. Es ist reine Spekulation, ohne notwendige Standards eine Aussage darüber zu machen, in welcher Form eine Sonnenfinsternis einen positiven oder negativen Einfluss hat. Eine Bewertung ist zu kompliziert und erfordert immer eine Auseinandersetzung mit differenzierten Analysen einzelner Themenbereiche.
Dennoch lassen sich Astrologen hinreißen, kritische sehr konkrete Aussagen zu machen, über das Gut oder Schlecht als Konsequenz einer Sonnenfinsternis. Oft übersieht man jedoch das Wesentliche, die Chance, den Wandel, die Neuordnung, alter bestehender Denkweisen und Lebensweisen, die durch die Interaktion des Beobachters und des Phänomens der Sonnenfinsternis entstehen kann.
So wissen wir aus der Quantenphysik, dass der Beobachter stets den Beobachtungsprozess durch seine Beobachtung beeinflusst. Demnach ein Teil des Prozesses ist und Dinge durch die „aktive“ Einflussnahme, den Weg der Geschichte beeinflusst. Nur durch Bewusstsein oder durch bloße Präsenz.
So können Beobachter eines schweren Verkehrsunfalls mit tödlichem Ausgang, verschiedene neue Erfahrungsbühnen schaffen, ohne dass sie selbst Verursacher des eigentlichen Unfalls sind. Vielleicht sind sie selbst geschockt, erleben einen Herzinfarkt oder verursachen einen eigenen Unfall. Sie wählen spontan einen Umweg über eine Nebenstraße, um in Eile an ihr Ziel zu kommen, auf der ihnen durch ein Kind, was die Straße unachtsam überquert, ebenso ein tragischer Unfall passiert.
Vielleicht wird der im Stau stehende Wagen zu heiß, eine Gummidichtung brennt durch und der Motor bekommt einen unreparablen Schaden, verbunden mit enormen Kosten. usw.....
Eine Sonnenfinsternis an sich ist ein natürliches Phänomen, schafft aber neue Erfahrungsbühnen, die durch das individuelle Bewusstsein und die Qualität des kollektiven Bewusstseins der menschlichen Gesellschaft geprägt werden. Für viele Millionen der Beobachter in Asien ein Erlebnis, was einmalig ist und das Leben des Einzelnen durch die Erfahrung grundlegend verändern kann. Gefühle, Denkmodelle, Handlungsebenen werden beeinflusst. Fokussiertes Bewusstsein. Bei dem einen Beobachter geprägt durch Angst, bei dem Anderen durch Staunen oder spirituelle Inspiration. Vielerorts besteht Unwissenheit über diese Art der Überlegung und man arbeitet mit Angst und Einschüchterung.
Die meisten Hindu-Tempel werden am Mittwoch nach hinduistischer Tradition – der alten Hindu-Kultur – geschlossen werden. Der indischen (hinduistische Interpretation) Astrologie entsprechend ist die Sonnenfinsternis unheilig und bösartig. Rahu und Ketu, die unheiligen Schatten-Planeten, sind demnach die Ursache für Unglück während der Sonnenfinsternis. Viele Tempel wie der berühmte Tempel Sri Kanakadurga in Vijayawada in Südindien werden deshalb geschlossen.
Die Finsternis, die diesmal besonders lang ausfällt, wühlt auch alten Aberglauben wieder auf: Astrologen in Indien und China warnen vor Krieg und Krankheit.
So berichtet der Spiegel in seiner gestrigen Ausgabe, dass Raj Kuma Sharma, ein Astrologe in Mumbai, "irgendeinen Angriff" von Separatisten aus der Region Kaschmir prophezeite oder von Terroristen der Qaida auf indischem Gebiet. Und wo er gerade dabei war, warnte er auch gleich noch vor einer Naturkatastrophe in Südostasien, der möglichen Ermordung eines politischen Führers in Indien und Spannungen zwischen Iran und der westlichen Welt, die zu einer Militäraktion der USA nach dem 9. September führen könnten. Denn dann wandere der feurige Saturn aus dem Sternbild des Löwen in das der Jungfrau. Immer, wenn das in den vergangenen 200 Jahren passiert sei, "gab es entweder einen Weltkrieg oder einen Mini-Weltkrieg", meinte Sharma.
Diese Bewertung schließt jedoch nicht die in den vergangenen Jahrzehnten zugenommenen Bewusstseinsqualität der Menschheit mit ein, die in Richtung eines positiven, aufsteigendem Zeitalter ausgerichtet ist und globale Trends anzeigt, die negative Transformationsprozesse der genannten Art verhindern.
Meiner Meinung nach entgegen aller unberechtigten Angstmache, ist es dennoch ratsam, sich nicht dem Einfluss der Sonnenfinsternis auszusetzen. Sie wirkt auf den Geist, die Gefühle, das Denken, die Chakren, auf die Doshas und den feinstofflichen Körper.
In der Mythologie Indiens ist es der Dämon „Rahu“, der versucht laut der Überlieferung, die Sonne zu erobern und das Licht zu fressen.
Viele Mythen und Legenden ranken sich um Rahu und Ketu, die beiden Mondknoten. Der bekannteste erzählt von Rahu Ketu als Naga Vasuki - dem Herrscher des Patala Loka ( der Unterwelt ). Nagas sind in der vedischen Literatur keine gewöhnlichen Schlangen sondern verfügen über außerordentliches, geheimes Wissen und Klugheit Zwischen Göttern und Dämonen entbrannte ein ausgedehnter Krieg um die Herrschaft des Universums, in dessen Mitte lag der Ozean, der aufgewühlt wurde, um seine verborgenen Schätze und Amrita - den Nektar der Unsterblichkeit zu finden. Vasuki half den Göttern bei ihrem Kampf. Er war das Seil, das um den spirituellen Berg Mandara gebunden war, der von den Göttern als Rute benutzt wurde, um den Ozean aufzupeitschen.
Als das Amrita gefunden war, wollten es die Götter für sich behalten, da sie fürchteten, die Dämonen würden es für den falschen Zweck einsetzen. Als Dämon waren Vasukis Instinkte eher auf persönlichen Ruhm und materielles Glück ausgerichtet, als auf das allgemeine Wohl. (Die Selbstaufopferung für andere wird als der göttliche Impulse betrachtet.)
Vasuki war intelligenter als die andern Dämonen und ließ sich nicht von den Göttern von seinem Ziel abbringen. Heimlich trank er den Nektar der Unsterblichkeit. Sonne und Mond klagten ihn bei dem himmlischen Gebieter Vishnu an, dem Schöpfer des Universums, der über diesen Betrug sehr verärgert war. Im Zorn schleuderte er das Sudharsan Chakra gegen Vasuki, den großen Nagakönig und schnitt ihn damit in zwei Teile. Vasuki aber, der Amrita getrunken hatte, war unsterblich geworden und konnte daher nicht getötet werden. Er blieb am Himmel als Rahu ( Kopf) und Ketu (untere Hälfte), eine ständige Mahnung für die andern Planeten (Götter) an die dunklere Seite des Lebens, die wir mit dem Ziel der Unsterblichkeit zu überwinden haben.
Rahu Ketu gelten als große Feinde von Sonne und Mond, da diese Lord Vishnu über sie berichtet haben. Symbolisch verschlucken sie die beiden Lichter während der Eklipsen. Ihre Fähigkeit, Sonne und Mond zu verfinstern, verleihen ihnen den wirkungsvollsten Einfluss im Zodiak. Die Sonne, um die alle anderen Planeten und das Sonnensystem kreisen, der Mond, der das Leben auf Erden bestimmt, werden von Rahu Ketu während der Eklipsen verfinstert. Rahu Ketu vertreten das kosmische Gesetz, dem jeder, einschließlich Sonne und Mond zu gehorchen hat.
Rahu ist der Kopf-Teil der himmlischen Schlange. Dieser Hymnus bezieht sich auf die Schlangengestalt Rahus, da Schlangen in der vedischen Mythologie eine grosse Bedeutung zukommt. Lord Shiva trägt eine Schlange um seinen Hals, Lord Vishnu's Thron war Shesh Naga - die ewige Schlange. Shesh Naga repräsentiert die Zyklen von Zeit und Raum, der Saat der kosmischen Schöpfung. Die Nagas sind gestaltet wie Schlangen, aber stehen aufrecht, Nagas sind hoch entwickelte Wesen. Sie sind weise, aber ihr Wissen kann zum Guten wie zum Bösen gebraucht werden. Die Naga wirft ihre Haut ab, was Transformation und Wiedergeburt symbolisiert. Die Schlangen der vedischen Literatur halten den Menschen ihre Sterblichkeit vor Augen
Das 'Verschlingen von Sonne und Mond' geschieht wenn Rahu die Lichter verfinstert. Dies zeigt die wichtige Rolle, die Rahu bei der Veränderung unseres Lebenslaufs zukommt. Sonne und Mond sind die göttlichen Planeten, die den Lauf des Universums und des Lebens auf Erden bestimmen. Rahu aber vermag es, diese Lichter zu verfinstern, daher beherrscht er die Prozesse des Lebens. Die Sonne ist die Seele (Atman) und der Mond der Geist [mind], die in der Verfinsterung durch Prozesse der Regeneration, der Transformation und des Todes gehen.
Rahu führt die Menschen weg von ihrem Dharma Vergangenheitsweg, um sie auf den Weg der Selbstzerstörung zu locken. Aber Rahu hat ein sehr bestimmtes Ziel dabei. Er will dass wir alles lernen, auskosten, fühlen, so dass wir aus der vollen Sättigung unserer Sinne das Blatt wenden, hin zum Pfad der Selbstverwirklichung und wahre Erleuchtung finden. Auf einem physischen Niveau gibt Rahu unstillbare Begierde zu erreichen, zu erobern. Einmal angekommen auf dem Gipfel der Errungenschaften, stellen wir fest, dass dieser Erfolg kein Glück mit sich gebracht hat, da wir in Wahrheit einer Illusion nachgejagt waren. Viele Kulte in Indien predigen das Erfüllen aller weltlichen und fleischlichen Begierden, um die wichtige Lektion zu lernen, dass Erfüllung aller Begierden nicht zu wahrem Glück führt.
Rahu ist Signifikator für Fremde in jeder Hinsicht - Völker, Länder Geschmack.
Rahu verhält sich wie Saturn. Saturn's Restriktionen leiten die Seele zurück zu ihrem wahren Sinn des Lebens. Er wirkt auf der materiellen Ebene, verursacht grenzenlosen Schmerz, wenn Illusionen zerschlagen werden.
Er zwingt uns, unserem negativen Karma von Angesicht zu Angesicht gegenüberzutreten, so dass wir von ihm erlöst werden können. Rahu bewirkt Kämpfe zwischen unserem Selbst und unseren Begierden und Leidenschaften. Rahu gibt uns materielle Erfüllung, erlaubt uns, unsere Ziele zu erreichen, aber er lässt uns seelisch unerfüllt, denn er lenkt das Augenmerk auf die Leere in uns. Sowohl Rahu als auch Saturn formen und verändern unser Schicksal - der eine auf der materiellen Ebene, der andere auf der psychologischen.
Rahus Ängste sind die Verhaltensmuster, die überwunden werden müssen während wir lernen, die Schlange zu zähmen. Andernfalls ist unser Leben getrieben von Furcht und Unzufriedenheit. Die durch Rahu entstandenen Ängste können sich zu tief verwurzelten Phobien entwickeln, die behandelt werden müssen. Sie sind irrational und können aus dem Nicht erstehen. Wenn wir uns dieser scheinbaren Macht der Dunkelheit ergeben, können wir feststellen, dass die Furcht verschwindet. Aber es bedarf der spirituellen Erfahrung und der Beherrschung des Geistes und der Sinne und der Fähigkeit, sich vom Weltlichen loszulösen. Das sind die Gründe für Rahus gewaltige Wirkung.
Bereits um 2 Uhr 51 MESZ wird sich der Mond so zwischen Erde und Sonne schieben, dass er seinen Schatten auf das Arabische Meer nahe der Westküste Indiens wirft. Weil es in Europa um diese Uhrzeit noch dunkel ist, wird das Phänomen aber nicht zu sehen sein. Viel weiter östlich von Indien, in Shanghai, das nahe der zentralen Schattenlinie liegt, wird am Mittwoch die Verdunklung der Sonne bereits fünf Minuten andauern. Am längsten – zumindest vom Festland aus gesehen – währt sie über der japanischen Vulkaninsel Kita Iwo Jima, insgesamt sechs Minuten und 34 Sekunden. Über den Wellen des Pazifiks bei den Koordinaten 24 Grad Nord und 144 Grad Ost dauert sie sogar noch fünf Sekunden länger. Damit wird die totale Sonnenfinsternis die längste des 21. Jahrhunderts sein.
Denn neben dem seltenen Zufall, dass Sonne, Mond und Erde auf einer Linie liegen, gibt es noch einen weiteren Glücksfall: Der Mond erreicht heute auf seiner Umlaufbahn den erdnächsten Punkt in „nur“ 360.000 Kilometer Entfernung, während die Erde vor nicht mal drei Wochen ihren sonnenfernsten Punkt bei rund 152 Millionen Kilometer durchlief. Deshalb ist der scheinbare Durchmesser des Mondes besonders groß und die Sonne verhältnismäßig klein. Von der Erde aus gesehen währt dadurch die totale Bedeckung unseres Zentralgestirns ausgesprochen lange.
Spirituell gesehen bietet diese Sonnenfinsternis eine große Chance. Für diejenigen, die möglichen Dissonanzen, Störungen oder ungünstigen Einflüssen entgegenwirken möchten, eignet sich der Mittwoch für spirituelle Arbeit, Sadhana, Stille, Gebet und Einkehr. Die Rezitation des Gayatri Mantras ist förderlich, so wie die Anrufung von Surya (108 Namen Suryas) sowie Indras, des Sonnengotts. Ebenso kann als Schutz ein Navgraha Kavac eingesetzt werden. Shivaverehrer meditieren auf Aum Namah Shivaya und das Mritunya Mantra.
Weitere Fragen zur Wirkung von Rahu und Ketu im individuellen Leben und dem Umgang mit diesen Kräften beantworte ich gerne nach Terminvereinbarung in einem persönlichen Gespräch.
Herzliche Grüße
GANUSCH
"Om","Bhur Bhuvah Svaha"
"Om Tat Savitur Varenyam"
"Bhargo Devasya Dhimahi"
"Dhiyo Yo Nah Prachodayat"
"Wir meditieren über den Ruhm jenes Ishwara,
der das physische, astrale und kausale Universum erschaffen hat,
der das höchste Selbst ist,
der würdig ist, verehrt zu werden,
der die Verkörperung des Wissens und des Lichtes ist,
der alle Sünden und Unwissenheit beseitigt.
Möge Er unseren Intellekt erleuchten."
Mritunya Mantra
Om trayambakam yajamahe
Suganhim pushti
Varhanam urwarukmiva
Vandana mrityor
Mukshiya mamritat
Vedharma Institut für vedische Lebensweise
www.vedharma.de und www.jyotishi.de
Ayurveda, Jyotish, Vaastu
VEDHARMA Blog
Facebook-Profilbanner
Posts mit dem Label Ayurveda werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Ayurveda werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Dienstag, 21. Juli 2009
Montag, 6. Juli 2009
Vollmondfest - Guru Poornima 2009
Morgen ist Vollmond. Das große Vollmondfest im Juli, (Guru Poornima) findet dieses Jahr am 07. Juli 2009 statt.
Der Mond gelangt nur wenig über den Horizont und ist deshalb nur kurzfristig zu sehen.
Der zunehmende Mond, der fast 100% beleuchtet ist von der Sonne, durchläuft das Sternbild Schütze. Im Süden befindet er sich morgen Dienstag um 1 Uhr. Er erreicht dann eine Höhe von 14°.
Am Dienstag, den 7. Juli 2009 wird der Vollmond zu Guru Poornima durch die Außenbereiche des Erdschattens ziehen und dabei eine Halbschattenfinsternis entstehen lassen. Der Erdtrabant wird allerdings nur den südlichen Rand des Erdhalbschattens streifen. Das Ereignis wird vor allem vom pazifischen Raum aus zu beobachten sein. In Deutschland bleibt diese Finsternis unbeobachtbar. Die nächste Mondfinsternis, die auch wieder in Mitteleuropa zu beobachten sein wird, ist die Halbschattenfinsternis am 6. August 2009.
Saturn (Shani), der Planet der Begrenzung, Disziplin, Hindernisse und Verzögerung, verabschiedet sich bald vom Abendhimmel. Er ist nur noch für 2 Stunden im Westnordwesten zu sehen (Untergang morgen Dienstag um 0:15 Uhr). Saturn hält sich noch bis 09. September im Sternbild Löwe (Simha) auf und wechselt dann bis zum 15. November 2011 ins Zeichen der Jungfrau (Kanya). Somit erfolgt ab September ein weiterer Schritt in der Verfeinerung unserer kulturellen Werte und materieller Rahmenbedingungen.
Jupiter (Guru) (im siderischen Sternbild im Wassermann) geht kurz vor Mitternacht um 23:15 Uhr im Ostsüdosten auf. Er verweilt dort noch bis 29.07.09. Danach geht er durch seine Rückläufigkeit wieder zurück in den Steinbock, in das Zeichen seines Falls, wo er bis 19.12.09 bleiben wird.
Erst ab Dezember ist also wieder mit neuen, besseren und günstigen Wirkungen durch Jupiter zu rechnen. Wir erinnern uns noch, als im Herbst letzten Jahres die Wellen der Weltfinanzkrise hoch schlugen, zu dem Zeitpunkt, als Jupiter ins Sternbild Steinbock überwechselte und debilitiert wurde.
Im Steinbock ist Jupiter geschwächt und ist seiner wohltuenden Wirkungen beraubt. Neecha.
Jupiter wird oft, aufgrund seines meist positiven, konstruktiven und weit reichenden Einfluss als „der große Wohltäter“ bezeichnet. Laut Maharishi Parashara, dem Urvater der vedischen Astrologie, repräsentiert Jupiter das Wissen und die Erweiterung unseres Horizonts. Während der Gewinn von Wissen essentiell für evolutionäres und spirituelles Wachstum ist, zeigt Jupiter hauptsächlich unsere Lebensentwicklung an.
Jupiter zeigt die höhere Bildung und Weisheit an. Er verkörpert spirituelle Traditionen und Religion. Demzufolge ist Jupiter für das Wachstum und für die Entwicklung des Geistes aber auch für Werte und Kultur verantwortlich. Sein Einfluss erstreckt sich vom weltlichen Wissen bis hin zum geistigen, spirituellen Wissen.
In Indien wird Jupiter auch als spiritueller Lehrer oder Guru bezeichnet – in der gesprochenen Sprache Hindi wird Jupiter oftmals als Guru bezeichnet.
Zu Ehren des Gurus, des Lehrers wird das Guru Poornimafest bei Vollmond im Juli gefeiert.
Guru bedeutet auch so viel wie „geistiger Lehrer“ oder „Meister“ und wird abgeleitet von gu: Dunkelheit, und ru: das was vertreibt.
Somit wird ein Guru auch als „Vertreiber der Dunkelheit“ bezeichnet, der selbst göttliche Erleuchtung besitzt.
In der westlichen Sprache repräsentiert Jupiter den Ratgeber, Fachberater oder Gutachter, einen spirituellen Führer oder Mentor.
Die Verfeinerung, die unsere Gesellschaft benötigt, wird durch einen globalen Veränderungsprozess begleitet. Noch ist die Wirkung Jupiters geschwächt, denn tiefere Ebenen müssen zunächst entwickelt werden, bevor das Wissen Jupiters Früchte tragen und in die richtigen Bahnen fließen kann. (2012/2013)
Für viele Menschen noch nicht erkennbar, doch spürbar. Begleitet von einer zunehmen inneren Unruhe. Sie stehen noch als unbeteiligte Zaungäste am Rande des Geschehens, überprüfen ihren Standort, ihr eigenes Zukunfts-Model oder haben Angst vor dem was passieren wird. Veränderung!
Marc Aurel (121-180), ein damaliger römischer Kaiser, erkannte so wie wir heute, warum Veränderung das einzige im Universum ist was konstant ist:
„Beachte immer, dass nichts bleibt, wie es ist und denke daran, dass die Natur immer wieder ihre Formen wechselt.“
So verändern sich auch die Formen unserer Welt. Das was Ausdruck einer rein materialistischen, analogen Welt ist, wird zwangsläufig tiefere Ebenen spiritueller Existenz anerkennen müssen und zu einer qualitativen, neuen, sinnhaften Lebenseinstellung führen.
LOHAS ist innerhalb kürzester Zeit zu einem Begriff geworden. LOHAS steht für eine besondere Lebenseinstellung (Lifestyle of) und berücksichtigt als unverzichtbare Konsumkomponemte Gesundheit (Health) und Nachhaltigkeit (Sustanability).
Die aktuell verstandenen LOHAS müssen jedoch noch in ihrer Orientierung verfeinert werden, (das wird bis 2011 passieren) denn sie sind (noch) sehr auf die "Verbrauchsstufe" orientiert.
Der Art der Leistungserstellung (Prozess vom Ursprung bis zum Abnehmer) muss und wird zukünftig mehr Aufmerksamkeit gewidmet werden. Somit besteht die Herausforderung darin, auch die "Leistungsstufe" analog zu integrieren, was im Einzelfall von jedem Alleinunternehmer beachtet werden sollte.
Doch was bedeutet dieser Begriff „Sustanability“ aus Sicht vedischer Betrachtung?
Die Zukunft wird weit mehr als Klarheit und Verantwortlichkeit im Handeln erfordern.
Das kann nur erfolgen, wenn der Mensch von der Grundebene des Lebens aus handelt (Atma, Parambrahman) dem Selbst und somit den wesentlichen Beitrag leistet, auf jeder Entwicklungsstufe des Lebens (Dharma) eine Lösung beizutragen.
So ist das Denken, als Schöpfungswerkzeug von großer Wichtigkeit für die Ebene, die dem Handeln vorausgeht.
Die Qualität des Denkens wird dadurch gepflegt, dass man den Geist durch regelmäßige Meditation an den Ursprung des Denkens führt, dorthin, wo er bewusst den Samen des Gedankens aufnimmt und ihn aus dem Feld unbegrenzten schöpferischen Potentials mit reiner Energie nach außen trägt. So wird der Gedanke vom Sein erfüllt, er wird ein Mittel, das unmanifeste Sein (Purusha) ins relative Feld der vielfältigen Schöpfung der Phänomene (Prakriti) hinaus zu zutragen.
Die Kunst des Bogenschießens besteht darin, zuerst den Pfeil so weit wie möglich zurückzuziehen und ihn dann los zulassen, so dass er sein Ziel mit großer Gewalt trifft.
Ebenso liegt die Kunst zu Denken darin, den Geist an den Ursprung des Denkens zurückzuziehen und ihn dort los zulassen, damit er kraftvolle Gedanken hervorbringt, die erfüllt sind von der Macht des Seins. Dies wird dem Feld des Denkens und Handelns eine größere Wirksamkeit geben.
Es wird dem Leben Macht und Erfolg verleihen, es wird den Zustrom des Seins in die äußere Aktivität hinaus tragen und sie erfüllen, es wird ein Mittel dazu werden, die transzendentale Selbstbewusstheit zu kosmischem Bewusstsein wachsen zu lassen, dem höchst entwickelten Zustand menschlichen Bewusstseins.
So ist die schöpferische Kraft machtvollen Denkens ein für das Dasein lebenswichtiger Aspekt und nicht zu vernachlässigen, wenn es um die neuen Definitionen unserer gesellschaftlichen Werte geht.
Unser ursprünglicher Geist ist im Grunde genommen in seiner reinsten Form „unendliches Bewusstsein“.
Durch unser Leben unter dem Einfluss der 3 Gunas (Sattva, Rajas, Tamas), der Wirkungen der Planeten (Grahas) sowie durch die Konditionierungen unsere Gesellschaft und des Zeitrahmens (Käla), im dem wir leben, wurden wir limitiert. Ursprünglich sind wir frei von Limitationen, unbegrenzt. Doch im Laufe der Zeit wurden wir limitiert und unser ehemals freier Geist wurde geprägt, ein verfärbter Geist.
So beschreibt Carlos CASTANEDA:
"Jeder, der mit einem Kind in Kontakt kommt ist ein Lehrer. Er erklärt die Welt unaufhörlich, bis zu dem Augenblick, wo das Kind die Welt so wahrnehmen kann, wie sie ihm erklärt wurde. Wir haben keine Erinnerung an diesen folgenschweren Augenblick, einfach weil wir keinen Bezugsrahmen hatten (damals), in dem wir ihn mit etwas anderem hätten vergleichen können. Doch von diesem Augenblick an ist das Kind ein Mitglied. Es kennt die Beschreibung von der Welt, und es erreicht... die volle Mitgliedschaft, wenn es in der Lage ist, all seine Wahr-Nehmungen so zu deuten, daß sie mit diesen Beschreibungen übereinstimmen und sie dadurch (zu) bestätigen (scheinen)".
Die Fähigkeit des Denkens, jede Form von Kreativität, von Schöpfungskraft von der Ebene unendlicher Stille und Entspanntheit heraus, schließt klares Denken ein.
Die Klarheit des Denkens hängt vom Zustand des Verstandes, des Intellekts, der Gefühlswelt, des Geistes und von dem des Nervensystems ab. Die physische Kondition ist überaus wichtig.
Das Nervensystem, unser gesamter Körper, sollte nicht ermüdet sein oder durch Junkfood, chemische Nahrungsstoffe, unnatürliche Aromen, Drogen, Psychostimmulantien oder emotional negative Botschaften vergiftet sein. Alles was wir ansehen, was unser Geist verdauen muss, alles mit dem wir in Resonanz gehen hat eine Wirkung auf uns. Positiv wie negativ.
Der ganze Geist sollte auf das Nervensystem einwirken und sich in der Außenwelt Ausdruck verleihen können. Klarheit im Denken ist das Resultat eines ganzen und vollen Geistes und Verstandes, der sich in Koordination mit einem starken Nervensystem befindet; dann sind die Gedanken klar, und das Denken ist wirksam. Eine ayurvedische Lebensweise trägt zu einer gesunden Lebensweise bei.
Der Erfolg einer jeglichen Handlung hängt von der Wirksamkeit des Denkens ab, die wiederum von der Fähigkeit des Geistes abhängig ist, den Gedanken in seiner subtilsten Entstehungsphase aufzunehmen.
Nur dann kann das Grundprinzip von LOHAS für eine besseren Lebenseinstellung verstanden werden und letztendlich den Erfolg finden, den unsere menschliche Gesellschaft und unser Planet dringend benötigt.
„Die Gesamtheit des Wissens lebendig in einem einzigen Bewusstsein. Aham Brahmaasmi – ich bin die Ganzheit. Shivoham – ich bin Shiva, bin die Stille. Ich bin Vishnu, die Dynamik. Das Feld des Bewusstseins ist der Bereich der Schöpfungskraft im Menschen, das Feld von Atma, dem Selbst. Erkenne Atma, erkenne dein Selbst! Denke an Atma, schaue Atma mit den Augen, höre Atma mit den Ohren, mach die Transzendenz zu einem Bereich sinnlicher Wahrnehmung! Das ist die Aufforderung des vedischen Wissens.“
Die vedischen Wissenschaften Ayurveda, Vaastu und die vedische Astrologie (Jyotish) bieten die Programme an, die notwendig sind, um die Suche nach einer neuen, verfeinerten und gesünderen Lebenseinstellung zum Erfolg zu führen.
„Die größte Entscheidung deines Lebens liegt darin, dass du dein Leben ändern kannst, indem du deine Geisteshaltung änderst.“ (Albert Schweitzer)
SOMMER URLAUBS-BUCHTIPP:
Heute erhielt ich einen besonderen Buchtipp, den ich gleich hier weiter geben möchte. Vielleicht als Urlaubslektüre genau das richtige Buch:
Die Hütte: Ein Wochenende mit Gott
Preis: EUR 16,90
In Englisch:“The Shak“. Das Buch, in dem Autor William Paul Young fiktive Gespräche mit Gott schildert, verkaufte sich im englischsprachigen Raum mehr als 6,5 Millionen Mal und ist vor wenigen Tagen in deutscher Übersetzung erschienen. Das Buch steht seit knapp 55 Wochen auf der Bestsellerliste der "New York Times" und belegte monatelang den ersten Platz der Liste.
http://www.wochenende-mit-gott.de/
Pressestimmen
»Fasziniert nicht nur durch seine Dialoge, spannende Handlung und tolle Naturbeschreibungen. Es ist all denjenigen zu empfehlen, die Zweifel haben.« (Kirche In, Jadwige Motylewicz, Juni 2009)
»Warum nur gelingt den Kirchen das nicht?« (Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 17.06.09)
»Die Hütte schreit geradezu danach, nach dem Lesen über seinen Inhalt zu diskutieren. Etwas besseres kann keinem Buch geschehen.Fazit: Das Buch sollte jeder gelesen haben!« (jesus.de, 15.06.09)
Kurzbeschreibung
Macks jüngste Tochter ist vor Jahren entführt und wahrscheinlich umgebracht worden. Ihre letzten Spuren hat man in einer Schutzhütte im Wald gefunden, in deren Nähe die Familie auf einem Ausflug campierte. Jetzt erhält Mack rätselhafte Einladungen, die ihn aus seiner tiefen Depression reißen, in der er mit Gott über den Verlust hadert. Diese Einladungen locken ihn in die Hütte, wo er an einem bemerkenswerten Wochenende Gott, Jesus und den Heiligen Geist persönlich trifft. In furiosen Dialogen mit Gott über das Böse und den Schmerz der Welt kommt Mack zu einem neuen Verständnis von Schöpfung und Christentum. Die Botschaft des Buches? Mack hatte Gottes Rolle in seinem Leben nicht nur unterschätzt, sondern falsch eingeschätzt. Der Verlust seiner Tochter ist eminent, aber das Leben geht nicht nur weiter, sondern es wird durch die Begegnung mit Gott um eine große Erfahrung bereichert. Mack beschreitet einen neuen Weg und hört auf, Gott immer nur zu beurteilen und ihn nur bei Tragödien in seinem Leben nach Gottes Rolle zu fragen. Es ist diese Botschaft, die Mack von Gott mitnimmt: Dass ich in der Lage bin, sogar aus entsetzlichen Tragödien noch unglaublich viel Gutes entstehen zu lassen, bedeutet nicht, dass ich die Tragödien orchestriere. Wenn ich sie für meine Zwecke nutze, heißt das auf keinen Fall, dass ich die Tragödien erschaffe oder sie benötige, um meine Absichten zu verfolgen.... Für die Gnade ist es nicht erforderlich, dass Leid existiert,aber dort, wo Leiden ist, wirst du immer auch die Gnade finden,in vielen Facetten und Farben.
Herzliche Grüße und einen wundervollen Sommer wünscht
GANUSCH
Unser VEDHARMA-Twitter-Kurzinfodienst mit aktuellen Kurzinformationen gibt es jetzt neu unter:
http://www.vedharma.de/vedharma/index.php/journal/153-twitter
VEDHARMA Blog:
http://www.vedharma.de/vedharma/index.php/blog
VEDHARMA Institut für vedische Lebensweise
Am Fließ 21
D - 50181 Bedburg-Kirchherten / Köln
www.jyotishi.de
www.ganusch.com
VEDHARMA, Institut für vedische Lebensweise
Info Tel.:+49 2463 997366 /
Mobil: +49 (0) 172 4612138
Beratungstelefon: +49 2463 997367
Skype: jnusch
Fax : +49 (0) 2463 9936337
Labels:
Astrologie,
Ayurveda,
Jyotish,
Jyotishi,
Kalender,
Mondkalender,
Purnima,
Termine,
Veda,
Vedharma,
Vollmond. Guru Poornima
Donnerstag, 28. Mai 2009
15. Rainbow Spirit Festival in Baden Baden, Pfingsten 2009
Das Rainbow Spirit Festival hat in den letzten Jahren immer mehr Menschen angezogen und sich zum größten spirituellen Ereignis in Deutschland und Europa entwickelt.
Spirituelle Lehrer, internationale Künstler
und Musiker finden auf
dem Festival ein selten
interessiertes und
wundervolles Publikum.
Es ist eine Gelegenheit das Leben und den Moment gemeinsam zu feiern. Hier bringen wir unsere Energien bewusst zusammen um uns zu spüren und ineinander zu erkennen. Hier teilen wir unsere Erkenntnis, unsere Liebe, unsere Stille.
Das Festival ist ein großes Familienfest bei dem die Familienmitglieder, Freunde und Freundinnen zusammen kommen um sich gegenseitig zu unterstützen, um miteinander zu teilen, zu tanzen und zu feiern.
Immer mehr Besucher planen sich das Festival als Urlaub ein, bleiben eine Woche oder länger im wunderschönen Kurort Baden-Baden.
Sie besuchen das Festival und die sich anschließenden Seminare und nutzen gleichzeitig die weltberühmten Thermalbäder und die vielfältigen Wellness-Angebote (mehr unter www.baden-baden.de).
Auch wir sind dieses Jahr ( wie immer ) auf dem Rainbow Spirit Festival 2009 an Pfingsten vertreten. Das Festival ist ein strahlend- liebevolles Energiefeld mit hunderten Events und tausenden Besuchern. Das gesamte Programm findest Du hier: Rainbow-Spirit-Festival
Gerne möchten wir Sie/Euch einladen, uns dort zu besuchen. Zu finden sind wir auf der Ebene C, Standnr. 37.
Unser Vortrag:
"Die heilende Kraft der Edelsteine im Ayurveda und der vedischen Astrologie (Jyotish) - Edelsteintherapie u. kosmische Resonanz."
findet statt am Samstag, den 30 Mai um 17:00 Uhr im Raum Rose.
Kongresshaus
Unser Kontakt: 02463 997366 - 0172 4612138
Auf dem Festival zu finden sind wir auf der Ebene "C", Standnummer 37. www.vedharma.de - www.jyotishi.de
Veranstaltungsort:
KONGRESSHAUS, Augustaplatz 10
76530 Baden Baden
Labels:
Ayurveda,
Baden Baden,
Jyotish,
Kalender,
Kongresse,
Messen,
Rainbow Spirit Festival,
Satsang,
Spiritualität,
Talks,
Termine,
Trends,
Veda,
Vedharma,
Veranstaltungen,
Vortrag,
Vorträge,
Wokshops
Donnerstag, 23. April 2009
AKSHAYA TRITIYA - am 27. April 2009 - der Tag andauernden Glücks
In der vedischen Astrologie beachtet man die verschiedenen Zeitqualitäten so genannte „Muhurtas" oder Mahurats. Momente besonderer Qualität und Gunst.
Wenn wir in unserem täglichen Leben die vorteilhaften Einflüsse der planetaren Kräfte nutzen möchten, so stehen mir als Ayurveda-, und Jyotishberater eine Fülle von Informationen zur Verfügung, um genau zu erkennen, für welche Momente des Lebens, die beste Ausgangssituation für unser Tun sind, um das beste Ergebnis zu erreichen.
Sei es um ein wichtiges Projekt zu starten, eine Reise anzutreten, einen Umzug zu machen, eine Ausbildung zu beginnen, Baumaßnahmen am Haus vorzunehmen oder einen Grundstein zu legen. Besonderen Wert wird auf die terminliche Bestimmung für eine Hochzeit oder einen medizinischen Eingriff gelegt, wie auch für den Zeitpunkt einer Namensvergebung für neu geborene Kinder.
Akshaya Tritiya ist ein wichtiges hervor zu hebendes Ereignis im Jahreskalender, das als eines der günstigen Tage nach dem vedischen Kalender gilt. Jede sinnvolle Tätigkeit, für die ein erfolgreiches Ergebnis gewünscht wird, steht unter einem guten „Stern", wenn sie an diesem Tag begonnen wird.
Ein solch wichtiger Tag findet nur einmal im Jahr statt!!!
Akshaya Tritiya fällt jährlich auf den dritten Tag nach Amavasya (Neumond) in der hellen Hälfte (zunehmende Mondphase) der Frühlingszeit des Vaishakha Monat (April-Mai), wenn Sonne und Mond gleichzeitig erhöht sind und dann die Spitze (Exaltation) ihrer stärksten entfaltbaren Wirkung erreichen. Dieses Phänomen kommt in dieser Form nur einmal pro Jahr vor und findet in 2009 am Montag, den 27. April statt.
Akshaya Tritiya, in Indien auch bekannt als "Akha Teej", ist traditionell der Geburtstag von Lord Parasurama, die sechste Inkarnation des Gottes Vishnu.
Die Hindus führen an diesem Tag spezielle Feierlichkeiten, Rituale, Pujas und Yagyas
Jede Tätigkeit, die mit Reinheit des Geistes, guter Absicht, festem, unerschütterlichen Glauben durchgeführt und an diesem Tag begonnen wird, erhält bestmögliche Unterstützung.
Betrachten wir unsere anhaltende wirtschaftliche und finanzielle Krise, so ist es sinnvoll, neue Ideen, substanziellere Unternehmungen die nachhaltig qualitativer Natur sind, an Akshaya Tritiya zu initiieren.
Die Zeit des Neokapitalismus der Finanz-, und Wirtschaftshaie geht zu Ende. Das postmoderne Wirtschaftswissen, der kapitalistischen Systeme ist ausgelebt . Es werden jetzt neue Impulse und Strategien benötigt, die dem emporstrebenden Menschen, in seiner zunehmenden Selbstverantwortung und Fähigkeit zur Eigengestaltung fördern. Der 27. April 2009 wird positiven Einfluss auf das haben, worüber wir in Jahren reden werden.
Alles was im Grunde an diesem vorteilhaften Tag unternommen wird, beeinflusst nachhaltig und langfristig mit seinen förderlichen Wirkungen unser alltägliches und praktisches Leben.
Den Nutzen davon erleben wir durch materiellen Erfolg, Glück und spirituelle Entwicklung, die das eigentliche Ziel des menschlichen Lebens sind.
Die Teilnahme am Vedharma Yagyaproggramm
Sinnvoller Weise wird die Durchführung besonderer individueller Yagyas
Das goldene Bindeglied
Das Wort "Akshaya" bedeutet so viel wie unvergänglich und ewig - das, was niemals entschwindet oder sich abschwächt.
Meist finden religiöse Einweihungen und spirituelle Segnungen statt. Man feiert Hochzeiten, gründet ein neues Unternehmen oder Geschäft, und plant lange Fahrten an diesem Tag.
An diesem Tag werden Wertsachen, Schmuck oder Heilsteine gekauft, die Erfolg und Glück bringen sollen. Der Ankauf von Gold ist sehr beliebt am Akshaya Tritiya, denn es ist das ultimative Symbol für Reichtum und Wohlstand. Ich berechne gerne die individuellen ayurvedischen Heilsteine, die für jede Person unterschiedlich sind und ihre besondere Heilwirkung am besten entfalten. Eine Edelsteinberatung biete ich für jede/n Interessenten/in an.
Wer an diesem Tag gekauftes Gold und Gold-Schmuck trägt wird niemals Leid und Elend erfahren, so glauben es die Inder.
Der Goldkauf in Indien wird in diesen Tagen dazu führen, dass der Goldpreis ansteigen wird.
Diejenigen, die im Augenblick mit dem Gedanken spielen Gold zu kaufen, sollten das sehr genau beobachten.
Mythen & Legenden
Akshaya Tritiya kennzeichnet im großen Weltenkalender der Mahayugas den Beginn des "SatyaYug" (Sat Yuga) oder das Goldene Zeitalter - das erste der vier Weltzeitalter. Zur Zeit befinden wir uns im Dvapara-Yuga, dem wissenschaftlichen Zeitalter voller Erfindungen, geprägt von Elektrizität, Elektronik, Physik, Mechanik und Kommunikation, welches sich langsam ins Treta-Yuga entwickelt, dem Zeitalter des Geistes und der höheren Entdeckungen. Ich möchte jedoch anmerken, dass alleine das Dvapara-Yuga der klassischen Ansicht nach 720.000 Menschenjahre andauert.
Nach Auslegung des großen Gelehrten Sri Yukteswar gibt es auch kleinere Berechnungsgrundlagen und Werte. Demnach dauert dieses Yuga nur 2.000 Menschenjahre und hat bereits 1.700 unserer Zeitrechnung begonnen. Demnach befinden wir uns in 2009 schon 309 Jahre im Dvapara-Yuga. Diese These vertrete ich aus meiner astrologischen Beobachtung ebenso.
In der "Puranas", den heiligen Schriften der Veden, besagt eine Geschichte, dass an dem Tag von Akshay Tritiya, der große Rishi und Gelehrte Vedavyasa, der Verfasser der Veden, zusammen mit Lord Ganesha begann das große Epos Mahabharata zu schreiben. An diesem Tag stieg Ganga Devi oder auch Mutter Ganges hinab auf die Erde.
Die heiligen Schriften Indiens berichten, wie einmal in jedem Dvapara-Yuga (also 1000 Mal im Laufe einer Weltschöpfung bis zur Weltauflösung, d.h. ca. alle 4'320'000 Jahre) ein Avatar in der Welt erscheint, um als Vyasa den Menschen die vedische Offenbarung nahezubringen. Es ist eine ewige Wiederkehr des Gleichen, das sich jedoch in mannigfaltiger Abwandlung offenbart.
„Mit weit offenem Herzen lauschte Vyasadeva den Worten seines Lehrers. Als Narada ihn schließlich wieder verließ, setzte er sich in Meditation nieder und sammelte seinen Geist vollständig im Zustand reinen Seins. Sat Chit Ananda, einem Zustand ruhevoller Wachheit innerer Fülle und Ganzheit. So verfasste er als letztes das achtzehnte Purana, das Bhagavata-Purana (Shrimad-Bhagavatam). Das Bhagavata-Purana wird auch das Aufgehen der Purana Sonne genannt. Es gilt als Vyasadevas Kommentar zum Vedanta (den Upanishaden oder vedischen Geheimlehren), deren Essenz er ja bereits in kurzen Merkworten in den Vedanta-sutras zusammengefasst hatte. Das Shrimad-Bhagavatam beginnt mit den gleichen Worten wie das Vedanta-sutra: janmady asya yatah = Die Absolute Wahrheit ist das, von dem alles ausgeht. Doch während im Vedanta-sutra die Weisheit des Veda in kurzen Merkworten zusammengefasst ist, enthüllt nun das Shrimad-Bhagavatam diese Absoluten Wahrheit bis in ihr innerstes Wesen. „
Vyasadeva gilt als der Lila-Avatar, der die Veda-Ordnung verkündet. Bleibt zu beobachten, wer der unter uns verweilende Weltenlehrer die Rolle Vyasas einnimmt, bereits eingenommen hatte oder ob sich diese Guruqualität auf verschiedene Personen übertragen lässt. Als Guru wird nicht nur Jupiter (Brihaspati) als Planet bezeichnet, der sinnbildlich der Lehrer der Götter oder Devas ist.
Guru bedeutet auch so viel wie geistiger Lehrer und wird abgeleitet von gu: Dunkelheit, und ru: das was vertreibt.
Somit wird ein Guru auch als „Vertreiber der Dunkelheit" bezeichnet der selbst göttliche Erleuchtung besitzt. Es ist offensichtlich, dass in der Zeit des Dvapara Yugas, dem aufsteigenden Weltalter des Lichts, Menschen geboren werden, die als Erzieher oder Lehrer den Suchenden auf dem geistigen Weg reines Wissen, (Veda) zur Verfügung stellen, damit sie höhere Erkenntnisse und Einsichten erlangen.
Strahlende Geburten
Menschen, die an diesem besonderen Tag geboren werden, besitzen eine seltene positive Gabe und innere Kraft. Man vertritt die Ansicht, dass es sich um Persönlichkeiten handeln soll, die im Leben durch ihr Charisma, ihre Kühnheit und ihr Vorbild von sich reden machen.
Viele erhabene Persönlichkeiten und Lehrer wurden während dieser Zeit geboren:
• Basaveshwara geboren am 4. Mai
• Ramanujacharya und Adi Shankaracharya am 6. Mai,
• Swami Chinmayananda am 8. Mai und
• Lord Buddha am 16. Mai.
Zum Akshaya Tritiya Tag wünsche ich Ihnen gute Vorsätze und erfolgreiches Gelingen all Ihrer Vorhaben.
Joachim F. NUSCH
GANUSCH
vedischer Mondkalender für 2009
"Vasudeva Kutumbakam The Whole World is One Family"
Die ganze Welt ist eine Familie
Unser VEDHARMA-Twitter-Kurzinfodienst mit aktuellen Kurzinformationen gibt es jetzt neu unter:
http://www.vedharma.de/vedharma/index.php/journal/153-twitter
Labels:
Akshaya Tritiya,
Astrologie,
Ayurveda,
Ganusch,
Gold Goldpresi,
Hinduismus,
Jyotishi,
Kalender,
Spiritualität,
Veda,
Wirtschaft
Donnerstag, 26. März 2009
Neujahrsfest Indien, - spiritueller Fische-Neumond 2009
"Die weibliche Natur ist wie das Meer.
Es gibt dem leisesten, schwächsten Drucke nach
und trägt doch die schwersten Lasten."
26. März 2009, Neumond
Neujahrsfest - spiritueller Neumond
Der Fischeneumond, der in diesem Jahr auf den 26. März fällt, steht in Indien für das Hindu-Neujahrsfest. Mit den Fischen, dem letzten Zeichen im Tierkreis, beenden wir unsere Reise an der Stelle, wo die Reise des Lebens ihren Ausgangspunkt hat: dem Meer, dem Wasser, aus dem alles entsteht.
Dieser Tag bedeutet nach der indischen Mondkalenderauffassung einen neuen Jahresanfang und wird als als hinduistisches Neujahrsfest gefeiert. Mit diesem Neumond in den Fischen, beginnt das Frühlings-Navararti Fest, an dem man in Indien den weiblichen Kräften gedenkt: Durga , Lasksmi und Saraswati.
Dieser Neumond im Fischezeichen am 26. März wird sich aus mehreren Gründen recht günstig auswirken. Zunächst ist fest zu stellen, dass sich der Neumond in Konjunktion mit der exaltierten und rückläufigen Venus befindet. Wenn Venus und Merkur exaltiert oder rückläufig sind, werden beide besonders mächtig, weil sie zu diesem Zeitpunkt der Erde näher stehen als zu einer anderen Zeit.
Wir erleben im Moment, wie dieser rückläufige Venuseinfluss ein bisschen mehr Vertrauen in unsere Wirtschaft bringt, die Wall Street, Dax und Dow Jones Indexe befügelt und ein kurzfristiges, neues Vertrauen in die Märkte Investitionen aufflackern lässt. Nur wird die neu aufgestockte Abwrackprämie nicht ausreichen, um Autohändler über den Berg zu retten, da es im Spätsommer wieder zu Absatzeinbrüchen kommen wird. Immer noch ist Vorsicht geboten. Die Verschnaufpause sollten weitsichtige Unternehmer und Entscheider nutzen und nicht verpuffen lassen.
Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich laut Analysten im März noch weiter eingetrübt, was sich aber auf die Information und Statistiken der voran gegangen Monate bezieht. Die Ergebnisse der uns in den Medien geschilderten Fakten und oft falschen Prognosen der Ökonomen, sind immer Vergangenheitsbezogen und gaukeln uns eine Realität vor, die nicht dem Augenblick entspricht.
Die Reflexe und das Reaktionsvermögen unserer politischen und wirtschaftlichen Systeme auf Einflüsse, Veränderungen von gesellschaftlichen Vorkommnissen, sind langsam und träge. Das wiederum ist aber nur ein Hinweis auf die mangelnde geistige Geordnetheit und fehlende Kohärenz der Menschen.
Wir kennen alle den Begriff Reflex und verstehen darunter die neuronal vermittelten, unwillkürlichen, raschen und gleichartigen Reaktionen eines Organismus auf einen bestimmten Reiz.
Funktioniert ein geordneter Organismus gesund, geordnet und kohärent, erhöht sich die Geschwindigkeit der Erholung von Nervenzellen nach einem Reiz. Genau diese Funktion ist im heutigen gesellschaftlichen Organismus kollektiv enorm reduziert.
Der immer noch mächtige Einfluss von Saturn trägt dazu bei, dass wir uns mit einer neuen Qualität des globalen Zusammenlebens beschäftigen müssen, neue Ordnungsstrukturen schaffen und wieder zu mehr Substanz finden müssen.
Wir alle haben in unserem Leben im Umgang mit Reflexen eigene Erfahrung machen können. Wer kennt ihn nicht, den kritischen Punkt unseres Ellenbogens? Diese Stelle wird in vielen Sprachen extra bezeichnet: In England spricht man vom »funny bone«, in Süddeutschland spricht man vom »Mäuserl« oder »Mäuschen« oder dem »Musikantenknochen«.
Es handelt sich in Wirklichkeit nicht um einen Knochenteil, sondern um den außen am Gelenk entlang laufenden Ellenbogennerv (Nervus ulnaris).
Schlägt man sich an dieser Stelle an, passiert folgendes:
* Momentan starker Schmerz, bei dem man nicht weiß, ob man lachen oder weinen soll
* Schmerz und Kribbeln wechseln sich ab und können bis in die Fingerspitzen absteigen.
Manchmal kann die unangenehme Wirkung noch Minutenlang andauern. Bei dem einen geht es schneller vorbei, bei dem anderen dauert es etwas länger.
Des weiteren kennen wir von Arztbesuchen oder medizinischen Untersuchungen den Hoffmann-Reflex (oder Patellarsehnen-Reflex (Patella = Kniescheibe).
Das ist ein unwillkürlicher Reflex, der nicht der willentlichen Kontrolle unterliegt. Er wird durch leichtes Schlagen auf die Grube direkt unterhalb der Kniescheibe ausgelöst; Dieser Reiz schnellt sofort per Nervenleitung an das Rückenmark, wird dort in einer einzigen Nervenschaltstelle (Synapse) auf eine motorische (Bewegung auslösende) Nervenzelle umgeschaltet, die wiederum das Zusammenziehen des Soleus-Muskels auslöst.
Diese Reflexprüfung kennen die meisten Menschen von einer ärztlichen Untersuchung: Nach dem Schlag unter das Knie schnellt der Unterschenkel vom Knie innerhalb von Sekundenbruchteilen leicht nach oben aus. Dabei messen die Mediziner die Muskelreaktion mittels eines Elektromyographen, einem Gerät, das die Kontraktionsgeschwindigkeit des Muskels objektiv misst.
Um den Reflex erneut auslösen zu können, muss sich zuvor das Motoneuron (die Umschaltstelle im Rückenmark) regenerieren, d.h. wieder mit Mineralien (Calcium, Magnesium u.a.) aufladen, die für die Informationsübertragung zuvor verbraucht wurden. Daher messen Ärzte oder Heilpraktiker jeweils zwei Hoffmann-Reflexe nacheinander in immer kürzer werdenden Abständen und ermittelten so, wie schnell sich die Motoneuronen von Personen erholen. Dies ist daher ein aussagekräftiges, objektives Maß für die effektive Funktionsweise des Nervensystems. Je schneller die Erholung stattfindet, je besser ist die insgesamte Leistung des Nervensystems.
Interessanterweise hat man festgestellt, dass gerade bei meditierenden Personen, diese Regenerationzeit kürzer ist, als bei nicht meditierenden Menschen. Zum einen führt man das zurück auf die erhöhte Geordnetheit der Gehirnwellen, was gleichzeitig viele verschiedene Auswirkungen auf geistige und körperliche Fähigkeiten hat. Menschen, die extrem unter Stress, innerer Unruhe Müdigkeit und Anspannung leiden, erholen sich den Ergebnissen nach wesentlich langsamer.
Demnach kann man davon ausgehen, dass in einer krisengeschüttelten Gesellschaft, die geprägt ist durch immer mehr Menschen, die unter massivem Stress, psychischen Störungen und emotionalen Traumata leiden, auch entsprechende unerwünschte soziale und wirtschaftliche Ergebnisse zu erwarten sind. Die Krise ist also eine Krise, die nicht eine durch Notübernahmen, Finanzspritzen, Abwrackplänen oder Motivationssprüchen zu meisternde Herausforderung ist, sondern ein kulturelles und spirituelles Thema.
Das körperliche, geistige und soziale Wohlergehen im Alltag hat einen Einfluss auf die gelebte Realität einer Gesellschaft. Wird dies negativ beeinflusst, entstehen in der Konsequenz auch negative Ergebnisse. Somit ist es wichtig, gerade in Zeiten von Krise, Transformation und Umbruch mehr zur Stille und Besonnenheit im Handeln zu finden. Was würde sein, wenn eine Raupe sich nicht der Umwandlung stellen würde? Wir könnten uns an keinem Schmetterling erfreuen. Krise bedeutet Chance und gehört zum Evolutionsprozess der Schöpfung. Vor dem Evolutionssprung, vor dem die Menschheit heute und in den kommenden Jahren steht, muss es eine Krise geben.
"Wenn du komplett akzeptierst, dass du auf Wasser laufen kannst, geht es dann? Ja. Es ist wie positives Denken. Eine wundervolle Idee, positives Denken.
Aber es bedeutet meist, das man die ganze Masse negativen Denkens, jede Schwingung und Prägung unseres Geistes die Körperlichkeit geworden ist, manifestiertes Bewusstsein ist, eingefangen im Feld der 3 Gunas (Prakriti) und aus alten karmischen Inhalten besteht, mit ein bisschen positivem Denken überdecken möchtest.
Eine Form von positiven Denken, die nicht gegründet ist in einer substanziellen Ebene des Geistes, ist somit nur Verschleierung unseres negativen Denkens. Eine Form des launenhaften Denkens, überschattet von Stimmungen und alltäglichen Konditioniernungen, bringt keine nachhaltige Neuorientierung. Verantwortung bedeutet, alle Ebenen des Lebens zu berücksichtigen, nicht nur die Verantwortung in den Märkten und der Finanzbranche.
„Das Ringen um die beste Lösung gehört zur Demokratie" sagte Bundespräsident Horst Köhler in seiner Berliner Rede . „...kurzfristige Reparaturen reichen nicht aus."
Doch dazu gehört auch ein gefestigter, in sich ruhender Geist. Programme zu Bildung, die nicht nur intellektuelles Wissen vermitteln, sondern auch den Geist und das Bewusstsein des Menschen erblühen lassen. Phantasie und Traum beflügelt. Eine Gesellschaft die frei ist von Ängsten und Sorgen um die Zukunft, eine Gesellschaft, in der die Familien wieder zu sich finden. Wenn wir eine globale Lösung anstreben, brauchen wir auch ein globales Bewusstsein. „Kosmisches Bewusstsein". Eine Qualität allumfassenden Denkens und Seins.
In der Tat kann man folgende Aussage des Bundespräsidenten unterstreichen:
„Keiner kann mehr dauerhaft Vorteil nur für sich schaffen. Die Menschheit sitzt in einem Boot. Und die in einem Boot sitzen, sollen sich helfen. Eigennutz im 21. Jahrhundert heißt: sich umeinander kümmern."
Leider kommt diese Erkenntnis etwas spät. Ich hatte bereits in meinen Schreiben im Jahre 2006 und 2007 auf diese Situation und bevorstehenden Herausforderungen aus Jyotishsicht hingewiesen.
In nur wenigen Monaten hat sich die Welt verändert. Die vorherrschende fehlende Transparenz im Zeitgeschehen, führt uns wieder zu mehr Intuition, Mitgegühl, Respekt , innerer Freiheit und Selbstbestimmtheit. Neue Werte werden so entstehen können. Seit Sommer letzten Jahres sehen wir eine bessere Welt, auch wenn vieles noch im Dunkeln liegt. Diese Chance sollten wir jetzt ergreifen und lernen, dass vieles besser funktioniert, wenn wir aus der Stille heraus Handeln und mehr im Fluss sind.
Oft taucht die Frage auf : „Wie konnte es zu dieser Krise kommen?"
Im Grunde genommen nur durch mangelnde Geistesqualitäten, durch falsches Denken, einseitig orientierte Bildung, mangelnde Weitsichtigkeit, fehlende Ruhe, Stress im Bewusstsein.
Seit dem Zeitpunkt, als Venus am 6. März rückläufig wurde, haben sich die Börsen wieder ein wenig gefangen und den enormen Fall ins Bodenlose stoppen können. In Amerika gibt es wieder Anzeichen für, eine leichte Erholung im Immobilienmarkt. Dies ist nicht verwunderlich, da die rückläufige Venus im vierten Haus des Horoskoops in den Vereinigten Staaten stattfand im Aszendent Schütze.
Aber was bedeutet es für unsere Welt und für unsere Wirtschaft wenn Neumond in Fische angezeigt ist. Eine große Chance, denn die entstehenden Kräfte verbinden uns mit einem tiefen spirituellen Kern - es entsteht eine neue empathische Qualität und ein Gefühl der Nächstenliebe und Fürsorge für jeden anderen, was wir vielleicht in den letzten Jahren sehr verloren hatten. Wir werden erkennen, dass wir alle in einem Boot sitzen. Mensch, Tier, Pflanze, Natur, Kosmos.
Die Zeichen sind überall: die erneute Diskussion über das Abschlachten von Robben in Kanada, die auftauchenden Gefahren über Weltraummüll und den zukünftigen Umgang damit, neue Erkenntnisse über das Leben und Fühlen von Pflanzen, am Rande der großen Diskussionen über Finanzmärkte, Klima, Banken und Wirtschaftssysteme..........
Seit Anfang dieses Jahres (siehe meine Newsletter1/2009 und Newsletter 2/2009 ) haben wir eine hohe Energie, die sich auf das Zeichen Steinbock konzentriert. Wir hatten eine Sonnenfinsternis in Steinbock, wir hatten für eine ganze Weile eine große Ansammlung von Planeten im Steinbock. Dieses Zeichen hat viel mit Vorsicht und Schutz zu tun. Es konfrontiert uns mit unseren Ängsten, aber es kann auch zu einem Rückzug führen, einer Abwendung von falschen Wegen und Werten. Diese Energie deckt eine Art der Mentalität auf, die Fehlverhalten verursacht und bringt Klärung in bestehende Prozesse.
Jetzt ist es an der Zeit, um sich wieder zu öffnen und zu expandieren. In diesem Monat, der mit dem Neumond in Fische beginnt, könnte eine gute Zeit dafür sein, wieder einen ersten neuen Schritt zu unternehmen. Bis Ende Mai wird sich diese Qualität fortsetzen.
Die Art und Weise, wie wir einen Zugang zu mystischen oder metaphysischen Wahrheit bekommen, geschieht häufig durch den Kontakt mit anderen Menschen. Deshalb bezeichnen wir Venus auch als den Planeten der Beziehungen aller Art.
Wenn wir ein wenig Abstand nehmen, von unseren Vorstellungen, Erwartungen, Projektionen und Voreingenommenheiten, großzügiger sind im Umgang mit unserer Umgebung, erfahren wir in der Regel einen ersten Schritt zum spirituellen Erwachen.
Es bietet in den nächsten Monaten eine großartige Möglichkeit, für diesen inneren Prozess, nicht nur in unserem persönlichen Leben, sondern auch in unserer beruflichen Karriere.
Es ist eine gute Zeit mit vielen Chancen, um ganzheitliche Projekte, Initiativen und Ideen zu fördern, die der Menschheit nachhaltig dienen. Es ist gut eine Verpflichtung einzugehen, als Beitrag zur Verschönerung unserer Welt, zur Förderung und Unterstützung des gesellschaftlichen Umfeldes in dem jeder Einzelne lebt.
Wenn Sie in einer Branche tätig sind, ein Hobby haben oder aktiv sind, im Zusammenhang mit diesen Bereichen, können sie davon ausgehen, dass die Vorhaben in dieser Zeit gedeihen und erfolgreich wachsen werden.
Eine gute und glückbringende Zeit und ein schönes fühlingshaftes Osterfest wünscht
Joachim F. NUSCH
GANUSCH
"Das Prinzip aller Dinge ist das Wasser.
Aus Wasser ist alles, und ins Wasser kehrt alles zurück."
"Das Tröpflein wird das Meer, wenn es ins Meer gekommen,
die Seele Gott, wenn sie in Gott aufgenommen."
vedischer Mondkalender für 2009
"Vasudeva Kutumbakam The Whole World is One Family"
Die ganze Welt ist eine Familie
Termine in 2009:
* Lebensfreude Frühjahrsmesse Hamburg 03. - 05. April 2009
* Event/Festival 29.05. - 01.06.2009
Rainbow Spirit Festival 2009
* Seminar: 01.08.2009 - 09.08.2009
Reise zu den Sternen in der Provence
Weitere Informationen zu diesem Sommer-Jyotishseminar in der Provence schicke ich gerne per Email zu.
* Ayurveda Hautnah: 10.10.2009 - 11.10.2009
Ayurveda Hautnah
Labels:
Astrologie,
Ayurveda,
Bundespräsident,
Fische,
Ganusch,
Indien,
Jyotish,
Kalender,
Köhler,
Krise,
Mondkalender,
Neumond,
Spiritualität,
Veda,
Vedharma,
Venus,
Wirtschaft
Montag, 9. Februar 2009
Die große Zusammenkunft der Planeten im Steinbock - Februar 2009
In meinem Februar Jyotish-Newsletter werde ich ein wenig vertiefend die aktuellen Geschehnisse kommentieren, die am Himmel zu beobachten sind und zeitgleich die Begebenheiten in unserer Erfahrungswelt beeinflussen.
Wahrnehmung schafft Realität. Denn unser Handeln orientiert sich nicht daran, wie die Welt ist, sondern daran, wie wir sie wahrnehmen. Je präziser unsere Wahrnehmung, desto besser die Basis für ein erfolgreiches Handeln. Je ruhiger unser Geist, je geordneter und evolutionärer ist unser Handeln. Die Möglichkeit für ein spontanes, richtiges Handeln im Einklang mit den universellen Gesetzen wird theoretisch verständlich.
Eine unvollständige oder verzerrte Wahrnehmung führt fast zwangsläufig zu ungeeignetem Handeln – gerade in Zeiten der Turbolenzen und Transformationen, wie wir sie gerade erleben. Wir erhalten in diesen komplexen Prozessen der Veränderung in der Regel zu wenig direktes Feedback, um Fehleinschätzungen rasch erkennen und korrigieren zu können. Mit anderen Worten, die Qualität unserer Wahrnehmung und Beschaffenheit unseres Geistes hat entscheidenden Einfluss auf die Qualität unseres Handelns.
Die Hoffnung, dass wir die Realität objektiv wahrnehmen könnten, hat der griechische Philosoph Sokrates (470 – 399 v. Chr.) schon vor mehr als 2400 Jahren zunichte gemacht. Er stellte fest, dass die Wahrheit dem menschlichen Erkenntnisvermögen prinzipiell unzugänglich ist; nur bei unmittelbar beobachtbaren Sachverhalten ("Die Blume ist rot") könnten wir zweifelsfrei feststellen, ob eine Aussage wahr oder falsch ist.
Die Einflüsse der Planeten auf einer sehr subtilen Schwingungsebene beeinflussen unser Leben täglich und stündlich. So wie die Sonne mit ihren wärmenden Einfluss jetzt im Frühling dazu beiträgt, dass die Pflanzen dem Licht entgegen streben, so hat jeder Planet eine uns offenbar nicht erkennbare direkte Wirkung. Diese damit verbundenen Wirkungen bleiben unseren Sinnen verschlossen, beeinflussen aber unser Unterbewusstsein und dadurch unsere gesamten Handlungsfelder.
Schon etliche Sekunden bevor wir eine Entscheidung bewusst treffen, können erste Anzeichen der Absicht aus dem Gehirn ausgelesen werden. Dies zeigt eine aktuelle Studie von Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig, der Charité - Universitätsmedizin Berlin sowie des Bernstein Zentrums für Computational Neuroscience Berlin. Die Forscher um John-Dylan Haynes haben mithilfe der Magnetresonanztomographie Veränderungen im Gehirn untersucht, die einer bewussten Entscheidung vorausgehen.
"Viele Prozesse im Gehirn laufen unbewusst ab - wir wären sonst schon mit alltäglichen Aufgaben der Sinneswahrnehmung und Bewegungskoordination völlig überfordert. Von unseren Entscheidungen aber glauben wir in der Regel, dass wir sie bewusst fällen. Diese Annahme ist mit unserer Studie in Frage gestellt", sagt Haynes. (Nature Neuroscience, 13. April 2008)
Ich kann mir vorstellen, dass die Informationen in diesem Newslsetter eher für Studenten und Interessierte der vedischen Astrologielehre (Jyotish). Aber ich bitte um Nachsicht. Die aktuelle Situation ist so selten, dass ich sie einmal etwas umfangreicher kommentieren möchte.
Auch wenn einzelne Leser die ausführlichen und teilweise auch sehr sachbezogenen Kommentare kompliziert und zu komplex empfinden, so mag doch die ein oder andere Anregung auch für diejenigen versteckt sein, die nicht unbedingt eine Jyotishausbildung machen oder jedes Detail verstehen müssen.
Venus dominiert den Abendhimmel als Abendstern. Der Ringplanet Saturn erscheint um 20 Uhr auf der Himmelsbühne. Merkur ist tief in der Morgendämmerung zu sehen. Der Komet Lulin (C/2007 N3) ist - mit mindestens einem Fernglas ausgerüstet - vor der Morgendämmerung im Süden zu sehen.
Der zunehmende Mond steht um 24 Uhr 57° hoch im Süden (99% beleuchtet, im Sternbild Krebs, Karka).
Heutiger Tithi (Mondtag) ist der 14. Mondtag im Mondmonat Chaturdashi.
Vollmond (Purnima) ist am 9. Februar und nächster Neumond am 24. Februar.
Venus stahlt als überaus heller Lichtpunkt, sie ist im Moment exaltiert, bis 21¾ Uhr am Abendhimmel (-4.6 Grösse, im Sternbild Fische, Meena). Bereits bei Sonnenuntergang fällt der wunderschön strahlende Planet im Südwesten auf.
Saturn (im Sternbild Löwe, Simha) geht um 20 Uhr im Osten auf. Er begleitet uns bis in die Morgendämmerung. Seine Ringe erscheinen durch ein Teleskop betrachtet sehr schmal.
Merkur steht Morgen früh bei Beginn der Dämmerung rund 6° über dem Südosthorizont im Steinbock und zeigt uns seine Halbphase. Der 0.1 Grössenklasse helle Planet kann bei tiefem Horizont erhascht werden, wobei ein Fernglas bei der Suche hilfreich ist.
Sonne, Jupiter, Mars, Merkur, der nördliche Mondknoten Rahu und Neptun stehen alle zusammen in Konjunktion im großen Stellium im Steinbock.
Die kosmische Zusammenkunft in Steinbock bringt im Februar manche Herausforderung
Abonnieren
Posts (Atom)
