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Montag, 6. Juli 2009

Vollmondfest - Guru Poornima 2009

Vollmond


Morgen ist Vollmond. Das große Vollmondfest im Juli, (Guru Poornima) findet dieses Jahr am 07. Juli 2009 statt.

Der Mond gelangt nur wenig über den Horizont und ist deshalb nur kurzfristig zu sehen.

Der zunehmende Mond, der fast 100% beleuchtet ist von der Sonne, durchläuft das Sternbild Schütze. Im Süden befindet er sich morgen Dienstag um 1 Uhr. Er erreicht dann eine Höhe von 14°.

Am Dienstag, den 7. Juli 2009 wird der Vollmond zu Guru Poornima durch die Außenbereiche des Erdschattens ziehen und dabei eine Halbschattenfinsternis entstehen lassen. Der Erdtrabant wird allerdings nur den südlichen Rand des Erdhalbschattens streifen. Das Ereignis wird vor allem vom pazifischen Raum aus zu beobachten sein. In Deutschland bleibt diese Finsternis unbeobachtbar. Die nächste Mondfinsternis, die auch wieder in Mitteleuropa zu beobachten sein wird, ist die Halbschattenfinsternis am 6. August 2009.

Saturn (Shani), der Planet der Begrenzung, Disziplin, Hindernisse und Verzögerung, verabschiedet sich bald vom Abendhimmel. Er ist nur noch für 2 Stunden im Westnordwesten zu sehen (Untergang morgen Dienstag um 0:15 Uhr). Saturn hält sich noch bis 09. September im Sternbild Löwe (Simha) auf und wechselt dann bis zum 15. November 2011 ins Zeichen der Jungfrau (Kanya). Somit erfolgt ab September ein weiterer Schritt in der Verfeinerung unserer kulturellen Werte und materieller Rahmenbedingungen.

Jupiter (Guru) (im siderischen Sternbild im Wassermann) geht kurz vor Mitternacht um 23:15 Uhr im Ostsüdosten auf. Er verweilt dort noch bis 29.07.09. Danach geht er durch seine Rückläufigkeit wieder zurück in den Steinbock, in das Zeichen seines Falls, wo er bis 19.12.09 bleiben wird.

Erst ab Dezember ist also wieder mit neuen, besseren und günstigen Wirkungen durch Jupiter zu rechnen. Wir erinnern uns noch, als im Herbst letzten Jahres die Wellen der Weltfinanzkrise hoch schlugen, zu dem Zeitpunkt, als Jupiter ins Sternbild Steinbock überwechselte und debilitiert wurde.

Im Steinbock ist Jupiter geschwächt und ist seiner wohltuenden Wirkungen beraubt. Neecha.

Jupiter wird oft, aufgrund seines meist positiven, konstruktiven und weit reichenden Einfluss als „der große Wohltäter“ bezeichnet. Laut Maharishi Parashara, dem Urvater der vedischen Astrologie, repräsentiert Jupiter das Wissen und die Erweiterung unseres Horizonts. Während der Gewinn von Wissen essentiell für evolutionäres und spirituelles Wachstum ist, zeigt Jupiter hauptsächlich unsere Lebensentwicklung an.

Jupiter zeigt die höhere Bildung und Weisheit an. Er verkörpert spirituelle Traditionen und Religion. Demzufolge ist Jupiter für das Wachstum und für die Entwicklung des Geistes aber auch für Werte und Kultur verantwortlich. Sein Einfluss erstreckt sich vom weltlichen Wissen bis hin zum geistigen, spirituellen Wissen.

In Indien wird Jupiter auch als spiritueller Lehrer oder Guru bezeichnet – in der gesprochenen Sprache Hindi wird Jupiter oftmals als Guru bezeichnet.

Zu Ehren des Gurus, des Lehrers wird das Guru Poornimafest bei Vollmond im Juli gefeiert.

Guru bedeutet auch so viel wie „geistiger Lehrer“ oder „Meister“ und wird abgeleitet von gu: Dunkelheit, und ru: das was vertreibt.

Somit wird ein Guru auch als „Vertreiber der Dunkelheit“ bezeichnet, der selbst göttliche Erleuchtung besitzt.
In der westlichen Sprache repräsentiert Jupiter den Ratgeber, Fachberater oder Gutachter, einen spirituellen Führer oder Mentor.

Die Verfeinerung, die unsere Gesellschaft benötigt, wird durch einen globalen Veränderungsprozess begleitet. Noch ist die Wirkung Jupiters geschwächt, denn tiefere Ebenen müssen zunächst entwickelt werden, bevor das Wissen Jupiters Früchte tragen und in die richtigen Bahnen fließen kann. (2012/2013)

Für viele Menschen noch nicht erkennbar, doch spürbar. Begleitet von einer zunehmen inneren Unruhe. Sie stehen noch als unbeteiligte Zaungäste am Rande des Geschehens, überprüfen ihren Standort, ihr eigenes Zukunfts-Model oder haben Angst vor dem was passieren wird. Veränderung!

Marc Aurel (121-180), ein damaliger römischer Kaiser, erkannte so wie wir heute, warum Veränderung das einzige im Universum ist was konstant ist:

„Beachte immer, dass nichts bleibt, wie es ist und denke daran, dass die Natur immer wieder ihre Formen wechselt.“

So verändern sich auch die Formen unserer Welt. Das was Ausdruck einer rein materialistischen, analogen Welt ist, wird zwangsläufig tiefere Ebenen spiritueller Existenz anerkennen müssen und zu einer qualitativen, neuen, sinnhaften Lebenseinstellung führen.

LOHAS ist innerhalb kürzester Zeit zu einem Begriff geworden. LOHAS steht für eine besondere Lebenseinstellung (Lifestyle of) und berücksichtigt als unverzichtbare Konsumkomponemte Gesundheit (Health) und Nachhaltigkeit (Sustanability).
Die aktuell verstandenen LOHAS müssen jedoch noch in ihrer Orientierung verfeinert werden, (das wird bis 2011 passieren) denn sie sind (noch) sehr auf die "Verbrauchsstufe" orientiert.

Der Art der Leistungserstellung (Prozess vom Ursprung bis zum Abnehmer) muss und wird zukünftig mehr Aufmerksamkeit gewidmet werden. Somit besteht die Herausforderung darin, auch die "Leistungsstufe" analog zu integrieren, was im Einzelfall von jedem Alleinunternehmer beachtet werden sollte.

Doch was bedeutet dieser Begriff „Sustanability“ aus Sicht vedischer Betrachtung?

Die Zukunft wird weit mehr als Klarheit und Verantwortlichkeit im Handeln erfordern.

Das kann nur erfolgen, wenn der Mensch von der Grundebene des Lebens aus handelt (Atma, Parambrahman) dem Selbst und somit den wesentlichen Beitrag leistet, auf jeder Entwicklungsstufe des Lebens (Dharma) eine Lösung beizutragen.

So ist das Denken, als Schöpfungswerkzeug von großer Wichtigkeit für die Ebene, die dem Handeln vorausgeht.

Die Qualität des Denkens wird dadurch gepflegt, dass man den Geist durch regelmäßige Meditation an den Ursprung des Denkens führt, dorthin, wo er bewusst den Samen des Gedankens aufnimmt und ihn aus dem Feld unbegrenzten schöpferischen Potentials mit reiner Energie nach außen trägt. So wird der Ge­danke vom Sein erfüllt, er wird ein Mittel, das unmanifeste Sein (Purusha) ins relative Feld der vielfältigen Schöpfung der Phänomene (Prakriti) hinaus zu zutragen.

Die Kunst des Bogenschießens besteht darin, zuerst den Pfeil so weit wie möglich zurückzuziehen und ihn dann los zulassen, so dass er sein Ziel mit großer Gewalt trifft.

Ebenso liegt die Kunst zu Denken darin, den Geist an den Ursprung des Denkens zurückzuziehen und ihn dort los zulassen, damit er kraftvolle Gedanken hervorbringt, die erfüllt sind von der Macht des Seins. Dies wird dem Feld des Denkens und Handelns eine größere Wirksamkeit geben.

Es wird dem Leben Macht und Erfolg verleihen, es wird den Zustrom des Seins in die äußere Aktivität hinaus tragen und sie erfüllen, es wird ein Mittel dazu werden, die transzendentale Selbstbewusstheit zu kosmischem Bewusstsein wachsen zu lassen, dem höchst entwickelten Zustand menschlichen Bewusstseins.

So ist die schöpferische Kraft machtvollen Denkens ein für das Dasein lebenswichtiger Aspekt und nicht zu vernachlässigen, wenn es um die neuen Definitionen unserer gesellschaftlichen Werte geht.

Unser ursprünglicher Geist ist im Grunde genommen in seiner reinsten Form „unendliches Bewusstsein“.
Durch unser Leben unter dem Einfluss der 3 Gunas (Sattva, Rajas, Tamas), der Wirkungen der Planeten (Grahas) sowie durch die Konditionierungen unsere Gesellschaft und des Zeitrahmens (Käla), im dem wir leben, wurden wir limitiert. Ursprünglich sind wir frei von Limitationen, unbegrenzt. Doch im Laufe der Zeit wurden wir limitiert und unser ehemals freier Geist wurde geprägt, ein verfärbter Geist.

So beschreibt Carlos CASTANEDA:

"Jeder, der mit einem Kind in Kontakt kommt ist ein Lehrer. Er erklärt die Welt unaufhörlich, bis zu dem Augenblick, wo das Kind die Welt so wahrnehmen kann, wie sie ihm erklärt wurde. Wir haben keine Erinnerung an diesen folgenschweren Augenblick, einfach weil wir keinen Bezugsrahmen hatten (damals), in dem wir ihn mit etwas anderem hätten vergleichen können. Doch von diesem Augenblick an ist das Kind ein Mitglied. Es kennt die Beschreibung von der Welt, und es erreicht... die volle Mitgliedschaft, wenn es in der Lage ist, all seine Wahr-Nehmungen so zu deuten, daß sie mit diesen Beschreibungen übereinstimmen und sie dadurch (zu) bestätigen (scheinen)".

Die Fähigkeit des Denkens, jede Form von Kreativität, von Schöpfungskraft von der Ebene unendlicher Stille und Entspanntheit heraus, schließt klares Denken ein.

Die Klarheit des Denkens hängt vom Zustand des Verstandes, des Intellekts, der Gefühlswelt, des Geistes und von dem des Nervensystems ab. Die physische Kondition ist überaus wichtig.

Das Nervensystem, unser gesamter Körper, sollte nicht ermüdet sein oder durch Junkfood, chemische Nahrungsstoffe, unnatürliche Aromen, Drogen, Psychostimmulantien oder emotional negative Botschaften vergiftet sein. Alles was wir ansehen, was unser Geist verdauen muss, alles mit dem wir in Resonanz gehen hat eine Wirkung auf uns. Positiv wie negativ.
Der ganze Geist sollte auf das Nervensystem einwirken und sich in der Außenwelt Ausdruck verleihen können. Klarheit im Denken ist das Resultat eines ganzen und vollen Geistes und Verstandes, der sich in Koordination mit einem starken Nervensystem befindet; dann sind die Gedanken klar, und das Denken ist wirksam. Eine ayurvedische Lebensweise trägt zu einer gesunden Lebensweise bei.

Der Erfolg einer jeglichen Handlung hängt von der Wirksamkeit des Denkens ab, die wiederum von der Fähigkeit des Geistes abhängig ist, den Gedanken in seiner subtilsten Entstehungsphase aufzunehmen.

Nur dann kann das Grundprinzip von LOHAS für eine besseren Lebenseinstellung verstanden werden und letztendlich den Erfolg finden, den unsere menschliche Gesellschaft und unser Planet dringend benötigt.

„Die Gesamtheit des Wissens lebendig in einem einzigen Bewusstsein. Aham Brahmaasmi – ich bin die Ganzheit. Shivoham – ich bin Shiva, bin die Stille. Ich bin Vishnu, die Dynamik. Das Feld des Bewusstseins ist der Bereich der Schöpfungskraft im Menschen, das Feld von Atma, dem Selbst. Erkenne Atma, erkenne dein Selbst! Denke an Atma, schaue Atma mit den Augen, höre Atma mit den Ohren, mach die Transzendenz zu einem Bereich sinnlicher Wahrnehmung! Das ist die Aufforderung des vedischen Wissens.“


Die vedischen Wissenschaften Ayurveda, Vaastu und die vedische Astrologie (Jyotish) bieten die Programme an, die notwendig sind, um die Suche nach einer neuen, verfeinerten und gesünderen Lebenseinstellung zum Erfolg zu führen.


„Die größte Entscheidung deines Lebens liegt darin, dass du dein Leben ändern kannst, indem du deine Geisteshaltung änderst.“ (Albert Schweitzer)



SOMMER URLAUBS-BUCHTIPP:


Heute erhielt ich einen besonderen Buchtipp, den ich gleich hier weiter geben möchte. Vielleicht als Urlaubslektüre genau das richtige Buch:

Die Hütte

Die Hütte: Ein Wochenende mit Gott
Preis: EUR 16,90

In Englisch:“The Shak“. Das Buch, in dem Autor William Paul Young fiktive Gespräche mit Gott schildert, verkaufte sich im englischsprachigen Raum mehr als 6,5 Millionen Mal und ist vor wenigen Tagen in deutscher Übersetzung erschienen. Das Buch steht seit knapp 55 Wochen auf der Bestsellerliste der "New York Times" und belegte monatelang den ersten Platz der Liste.

http://www.wochenende-mit-gott.de/


Pressestimmen


»Fasziniert nicht nur durch seine Dialoge, spannende Handlung und tolle Naturbeschreibungen. Es ist all denjenigen zu empfehlen, die Zweifel haben.« (Kirche In, Jadwige Motylewicz, Juni 2009)

»Warum nur gelingt den Kirchen das nicht?« (Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 17.06.09)

»Die Hütte schreit geradezu danach, nach dem Lesen über seinen Inhalt zu diskutieren. Etwas besseres kann keinem Buch geschehen.Fazit: Das Buch sollte jeder gelesen haben!« (jesus.de, 15.06.09)

Kurzbeschreibung

Macks jüngste Tochter ist vor Jahren entführt und wahrscheinlich umgebracht worden. Ihre letzten Spuren hat man in einer Schutzhütte im Wald gefunden, in deren Nähe die Familie auf einem Ausflug campierte. Jetzt erhält Mack rätselhafte Einladungen, die ihn aus seiner tiefen Depression reißen, in der er mit Gott über den Verlust hadert. Diese Einladungen locken ihn in die Hütte, wo er an einem bemerkenswerten Wochenende Gott, Jesus und den Heiligen Geist persönlich trifft. In furiosen Dialogen mit Gott über das Böse und den Schmerz der Welt kommt Mack zu einem neuen Verständnis von Schöpfung und Christentum. Die Botschaft des Buches? Mack hatte Gottes Rolle in seinem Leben nicht nur unterschätzt, sondern falsch eingeschätzt. Der Verlust seiner Tochter ist eminent, aber das Leben geht nicht nur weiter, sondern es wird durch die Begegnung mit Gott um eine große Erfahrung bereichert. Mack beschreitet einen neuen Weg und hört auf, Gott immer nur zu beurteilen und ihn nur bei Tragödien in seinem Leben nach Gottes Rolle zu fragen. Es ist diese Botschaft, die Mack von Gott mitnimmt: Dass ich in der Lage bin, sogar aus entsetzlichen Tragödien noch unglaublich viel Gutes entstehen zu lassen, bedeutet nicht, dass ich die Tragödien orchestriere. Wenn ich sie für meine Zwecke nutze, heißt das auf keinen Fall, dass ich die Tragödien erschaffe oder sie benötige, um meine Absichten zu verfolgen.... Für die Gnade ist es nicht erforderlich, dass Leid existiert,aber dort, wo Leiden ist, wirst du immer auch die Gnade finden,in vielen Facetten und Farben.



Herzliche Grüße und einen wundervollen Sommer wünscht


GANUSCH



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Donnerstag, 28. Mai 2009

15. Rainbow Spirit Festival in Baden Baden, Pfingsten 2009

Rainbow Spirit Festival 2009

Das Rainbow Spirit Festival hat in den letzten Jahren immer mehr Menschen angezogen und sich zum größten spirituellen Ereignis in Deutschland und Europa entwickelt.

Spirituelle Lehrer, internationale Künstler
und Musiker finden auf
dem Festival ein selten
interessiertes und
wundervolles Publikum.

Es ist eine Gelegenheit das Leben und den Moment gemeinsam zu feiern. Hier bringen wir unsere Energien bewusst zusammen um uns zu spüren und ineinander zu erkennen. Hier teilen wir unsere Erkenntnis, unsere Liebe, unsere Stille.

Das Festival ist ein großes Familienfest bei dem die Familienmitglieder, Freunde und Freundinnen zusammen kommen um sich gegenseitig zu unterstützen, um miteinander zu teilen, zu tanzen und zu feiern.

Immer mehr Besucher planen sich das Festival als Urlaub ein, bleiben eine Woche oder länger im wunderschönen Kurort Baden-Baden.

Sie besuchen das Festival und die sich anschließenden Seminare und nutzen gleichzeitig die weltberühmten Thermalbäder und die vielfältigen Wellness-Angebote (mehr unter www.baden-baden.de).

Auch wir sind dieses Jahr ( wie immer ) auf dem Rainbow Spirit Festival 2009 an Pfingsten vertreten. Das Festival ist ein strahlend- liebevolles Energiefeld mit hunderten Events und tausenden Besuchern. Das gesamte Programm findest Du hier: Rainbow-Spirit-Festival

Gerne möchten wir Sie/Euch einladen, uns dort zu besuchen. Zu finden sind wir auf der Ebene C, Standnr. 37.
Unser Vortrag:

"Die heilende Kraft der Edelsteine im Ayurveda und der vedischen Astrologie (Jyotish) - Edelsteintherapie u. kosmische Resonanz."

findet statt am Samstag, den 30 Mai um 17:00 Uhr im Raum Rose.
Kongresshaus
Unser Kontakt: 02463 997366 - 0172 4612138

Auf dem Festival zu finden sind wir auf der Ebene "C", Standnummer 37. www.vedharma.de - www.jyotishi.de


Veranstaltungsort:
KONGRESSHAUS, Augustaplatz 10
76530 Baden Baden

Mittwoch, 6. Mai 2009

Geburtstag von Rabindranath Tagore - 07. Mai




Rabindranath Tagore

*1861 † 1941 (Kalkutta, Indien)

"Für die einfühlsamen, lebendigen und schönen Verse, mit denen er in vollendeter Weise seine dichterischen Gedanken - in englischer Sprache - zu einer Komponente der abendländischen Literatur gemacht hat".



Jana Gana Mana ist der Name der Nationalhymne von Indien. Sie besteht aus den ersten fünf Strophen eines Gedichts von Nobelpreisträger Rabindranath Tagore.


Rabindranath Tagore wurde am 6. Mai 1861 als Sohn einer wohlhabenden Brahmanenfamilie geboren. Sein Vater war der in Indien höchst angesehene Philosoph Debendranath Tagore. Im Jahre 1878 schickte ihn sein Vater zum Studium der Rechtswissenschaften nach England. Er studierte jedoch bis 1883 englische Literatur. Bereits zu dieser Zeit konnte Tagore seine ersten Dichtungen veröffentlichen. Zurück in Indien, kam er bei der Verwaltung des Familiengutes in Kontakt mit dem einfachen Volk.

Konfrontiert mit dem Leid und dem Elend der Landbevölkerung, entwickelte er eine Pädagogik, die ganz bewusst vom englisch ausgerichteten Erziehungswesen abwich. Im Jahre 1901 gründete Tagore in Santiniketan (Bengalen) eine Schule, in der er indische und europäische Kultur und Pädagogik zu verknüpfen anstrebte. Die meisten seiner Werke verfasste er in bengalischer Sprache und übertrug sie später selbst ins Englische und zwar in einem derart vollendeten Stiel, dass seine Werke zu einem Höhepunkt der europäischen Literatur avancierten. Ab 1912 begab er sich auf ausgedehnte Vortrasgreisen quer durch Europa und die USA.

1915 wurde er von König Georg V. von Großbritannien zum Ritter geschlagen. Vier Jahre später gab er aus Protest gegen ein britisches Massaker an 400 Anhängern Gandhis (Amritsar-Massaker) den Adelstitel zurück. Es war Tagore, der Gandhi den Beinamen Mahatma (Große Seele) gab. Neben seiner literarischen Tätigkeit, verstand er auch sich als Musiker einen Namen zu machen: Tagore vertonte zahlreiche seiner Dramen und schrieb mehrere hundert volkstümliche Lieder. Im indischen Freiheitskampf mahnte er zu Besonnenheit und zum Ausgleich mit England. Seine letzen Lebensjahre widmete er seiner (inzwischen zur Universität erweiterten) Schule. Rabindranath Tagore starb am 7. August 1941 in Santiniketan.

"Wenn ihr eure Türen allen Irrtümern verschließt, schließt ihr die Wahrheit aus."

Rabindranath Tagore

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Donnerstag, 23. April 2009

AKSHAYA TRITIYA - am 27. April 2009 - der Tag andauernden Glücks





In der vedischen Astrologie beachtet man die verschiedenen Zeitqualitäten so genannte „Muhurtas" oder Mahurats. Momente besonderer Qualität und Gunst.

Wenn wir in unserem täglichen Leben die vorteilhaften Einflüsse der planetaren Kräfte nutzen möchten, so stehen mir als Ayurveda-, und Jyotishberater eine Fülle von Informationen zur Verfügung, um genau zu erkennen, für welche Momente des Lebens, die beste Ausgangssituation für unser Tun sind, um das beste Ergebnis zu erreichen.

Sei es um ein wichtiges Projekt zu starten, eine Reise anzutreten, einen Umzug zu machen, eine Ausbildung zu beginnen, Baumaßnahmen am Haus vorzunehmen oder einen Grundstein zu legen. Besonderen Wert wird auf die terminliche Bestimmung für eine Hochzeit oder einen medizinischen Eingriff gelegt, wie auch für den Zeitpunkt einer Namensvergebung für neu geborene Kinder.

Akshaya Tritiya ist ein wichtiges hervor zu hebendes Ereignis im Jahreskalender, das als eines der günstigen Tage nach dem vedischen Kalender gilt. Jede sinnvolle Tätigkeit, für die ein erfolgreiches Ergebnis gewünscht wird, steht unter einem guten „Stern", wenn sie an diesem Tag begonnen wird.

Ein solch wichtiger Tag findet nur einmal im Jahr statt!!!

Akshaya Tritiya fällt jährlich auf den dritten Tag nach Amavasya (Neumond) in der hellen Hälfte (zunehmende Mondphase) der Frühlingszeit des Vaishakha Monat (April-Mai), wenn Sonne und Mond gleichzeitig erhöht sind und dann die Spitze (Exaltation) ihrer stärksten entfaltbaren Wirkung erreichen. Dieses Phänomen kommt in dieser Form nur einmal pro Jahr vor und findet in 2009 am Montag, den 27. April statt.

Akshaya Tritiya, in Indien auch bekannt als "Akha Teej", ist traditionell der Geburtstag von Lord Parasurama, die sechste Inkarnation des Gottes Vishnu.

Die Hindus führen an diesem Tag spezielle Feierlichkeiten, Rituale, Pujas und Yagyas durch, baden in den heiligen Flüssen, überreichen Spenden an Hilfsbedürftige und soziale Einrichtungen, verbrennen Gerste im heiligen Feuer, verehren und beten zu Ganesha und Lakshmi Devi.

Jede Tätigkeit, die mit Reinheit des Geistes, guter Absicht, festem, unerschütterlichen Glauben durchgeführt und an diesem Tag begonnen wird, erhält bestmögliche Unterstützung.

Betrachten wir unsere anhaltende wirtschaftliche und finanzielle Krise, so ist es sinnvoll, neue Ideen, substanziellere Unternehmungen die nachhaltig qualitativer Natur sind, an Akshaya Tritiya zu initiieren.

Die Zeit des Neokapitalismus der Finanz-, und Wirtschaftshaie geht zu Ende. Das postmoderne Wirtschaftswissen, der kapitalistischen Systeme ist ausgelebt . Es werden jetzt neue Impulse und Strategien benötigt, die dem emporstrebenden Menschen, in seiner zunehmenden Selbstverantwortung und Fähigkeit zur Eigengestaltung fördern. Der 27. April 2009 wird positiven Einfluss auf das haben, worüber wir in Jahren reden werden.

Alles was im Grunde an diesem vorteilhaften Tag unternommen wird, beeinflusst nachhaltig und langfristig mit seinen förderlichen Wirkungen unser alltägliches und praktisches Leben.

Den Nutzen davon erleben wir durch materiellen Erfolg, Glück und spirituelle Entwicklung, die das eigentliche Ziel des menschlichen Lebens sind.

Die Teilnahme am Vedharma Yagyaproggramm an diesem Tag, wird maximale Wirkung haben. (Bitte nachfragen) Das Yagyaprogramm hat direkten Einfluss auf Frieden, Wohlstand, Harmonie, Gesundheit, Freude und Glück in unserem persönlichen, sozialen, nationalen Leben und im Beruf.

Sinnvoller Weise wird die Durchführung besonderer individueller Yagyas für spezielle Zwecke, die mit der eigenen Lebenssituation in Verbindung stehen empfohlen, den die Wirkungskraft des Vedharma-Yagyaprogramms ist in diesem Zeitraum sehr hoch. Die Teilnahme an unserem Yagyaprogramm hilft auch zur Neutralisierung negativer Einflüsse im eigenen Horoskop, die durch ungünstige Planetenkräfte oder Konstellationen unser Leben hemmen. Eine Stärkung der positiven Einflüsse der Planeten an Akshaya Tritiya, bewirkt Wunder.

Das goldene Bindeglied

Das Wort "Akshaya" bedeutet so viel wie unvergänglich und ewig - das, was niemals entschwindet oder sich abschwächt.



Meist finden religiöse Einweihungen und spirituelle Segnungen statt. Man feiert Hochzeiten, gründet ein neues Unternehmen oder Geschäft, und plant lange Fahrten an diesem Tag.
An diesem Tag werden Wertsachen, Schmuck oder Heilsteine gekauft, die Erfolg und Glück bringen sollen. Der Ankauf von Gold ist sehr beliebt am Akshaya Tritiya, denn es ist das ultimative Symbol für Reichtum und Wohlstand. Ich berechne gerne die individuellen ayurvedischen Heilsteine, die für jede Person unterschiedlich sind und ihre besondere Heilwirkung am besten entfalten. Eine Edelsteinberatung biete ich für jede/n Interessenten/in an.

Wer an diesem Tag gekauftes Gold und Gold-Schmuck trägt wird niemals Leid und Elend erfahren, so glauben es die Inder.


Der Goldkauf in Indien wird in diesen Tagen dazu führen, dass der Goldpreis ansteigen wird.
Diejenigen, die im Augenblick mit dem Gedanken spielen Gold zu kaufen, sollten das sehr genau beobachten.



Mythen & Legenden

Akshaya Tritiya kennzeichnet im großen Weltenkalender der Mahayugas den Beginn des "SatyaYug" (Sat Yuga) oder das Goldene Zeitalter - das erste der vier Weltzeitalter. Zur Zeit befinden wir uns im Dvapara-Yuga, dem wissenschaftlichen Zeitalter voller Erfindungen, geprägt von Elektrizität, Elektronik, Physik, Mechanik und Kommunikation, welches sich langsam ins Treta-Yuga entwickelt, dem Zeitalter des Geistes und der höheren Entdeckungen. Ich möchte jedoch anmerken, dass alleine das Dvapara-Yuga der klassischen Ansicht nach 720.000 Menschenjahre andauert.

Nach Auslegung des großen Gelehrten Sri Yukteswar gibt es auch kleinere Berechnungsgrundlagen und Werte. Demnach dauert dieses Yuga nur 2.000 Menschenjahre und hat bereits 1.700 unserer Zeitrechnung begonnen. Demnach befinden wir uns in 2009 schon 309 Jahre im Dvapara-Yuga. Diese These vertrete ich aus meiner astrologischen Beobachtung ebenso.



In der "Puranas", den heiligen Schriften der Veden, besagt eine Geschichte, dass an dem Tag von Akshay Tritiya, der große Rishi und Gelehrte Vedavyasa, der Verfasser der Veden, zusammen mit Lord Ganesha begann das große Epos Mahabharata zu schreiben. An diesem Tag stieg Ganga Devi oder auch Mutter Ganges hinab auf die Erde.

Die heiligen Schriften Indiens berichten, wie einmal in jedem Dvapara-Yuga (also 1000 Mal im Laufe einer Weltschöpfung bis zur Weltauflösung, d.h. ca. alle 4'320'000 Jahre) ein Avatar in der Welt erscheint, um als Vyasa den Menschen die vedische Offenbarung nahezubringen. Es ist eine ewige Wiederkehr des Gleichen, das sich jedoch in mannigfaltiger Abwandlung offenbart.

„Mit weit offenem Herzen lauschte Vyasadeva den Worten seines Lehrers. Als Narada ihn schließlich wieder verließ, setzte er sich in Meditation nieder und sammelte seinen Geist vollständig im Zustand reinen Seins. Sat Chit Ananda, einem Zustand ruhevoller Wachheit innerer Fülle und Ganzheit. So verfasste er als letztes das achtzehnte Purana, das Bhagavata-Purana (Shrimad-Bhagavatam). Das Bhagavata-Purana wird auch das Aufgehen der Purana Sonne genannt. Es gilt als Vyasadevas Kommentar zum Vedanta (den Upanishaden oder vedischen Geheimlehren), deren Essenz er ja bereits in kurzen Merkworten in den Vedanta-sutras zusammengefasst hatte. Das Shrimad-Bhagavatam beginnt mit den gleichen Worten wie das Vedanta-sutra: janmady asya yatah = Die Absolute Wahrheit ist das, von dem alles ausgeht. Doch während im Vedanta-sutra die Weisheit des Veda in kurzen Merkworten zusammengefasst ist, enthüllt nun das Shrimad-Bhagavatam diese Absoluten Wahrheit bis in ihr innerstes Wesen. „



Vyasadeva gilt als der Lila-Avatar, der die Veda-Ordnung verkündet. Bleibt zu beobachten, wer der unter uns verweilende Weltenlehrer die Rolle Vyasas einnimmt, bereits eingenommen hatte oder ob sich diese Guruqualität auf verschiedene Personen übertragen lässt. Als Guru wird nicht nur Jupiter (Brihaspati) als Planet bezeichnet, der sinnbildlich der Lehrer der Götter oder Devas ist.

Guru bedeutet auch so viel wie geistiger Lehrer und wird abgeleitet von gu: Dunkelheit, und ru: das was vertreibt.

Somit wird ein Guru auch als „Vertreiber der Dunkelheit" bezeichnet der selbst göttliche Erleuchtung besitzt. Es ist offensichtlich, dass in der Zeit des Dvapara Yugas, dem aufsteigenden Weltalter des Lichts, Menschen geboren werden, die als Erzieher oder Lehrer den Suchenden auf dem geistigen Weg reines Wissen, (Veda) zur Verfügung stellen, damit sie höhere Erkenntnisse und Einsichten erlangen.

Strahlende Geburten

Menschen, die an diesem besonderen Tag geboren werden, besitzen eine seltene positive Gabe und innere Kraft. Man vertritt die Ansicht, dass es sich um Persönlichkeiten handeln soll, die im Leben durch ihr Charisma, ihre Kühnheit und ihr Vorbild von sich reden machen.


Viele erhabene Persönlichkeiten und Lehrer wurden während dieser Zeit geboren:

• Basaveshwara geboren am 4. Mai
• Ramanujacharya und Adi Shankaracharya am 6. Mai,
• Swami Chinmayananda am 8. Mai und
• Lord Buddha am 16. Mai.




Zum Akshaya Tritiya Tag wünsche ich Ihnen gute Vorsätze und erfolgreiches Gelingen all Ihrer Vorhaben.



Joachim F. NUSCH

GANUSCH




vedischer Mondkalender für 2009

"Vasudeva Kutumbakam The Whole World is One Family"
Die ganze Welt ist eine Familie



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Donnerstag, 26. März 2009

Neujahrsfest Indien, - spiritueller Fische-Neumond 2009


"Die weibliche Natur ist wie das Meer.
Es gibt dem leisesten, schwächsten Drucke nach
und trägt doch die schwersten Lasten."




26. März 2009, Neumond











Neujahrsfest - spiritueller Neumond

Der Fischeneumond, der in diesem Jahr auf den 26. März fällt, steht in Indien für das Hindu-Neujahrsfest. Mit den Fischen, dem letzten Zeichen im Tierkreis, beenden wir unsere Reise an der Stelle, wo die Reise des Lebens ihren Ausgangspunkt hat: dem Meer, dem Wasser, aus dem alles entsteht.

Dieser Tag bedeutet nach der indischen Mondkalenderauffassung einen neuen Jahresanfang und wird als als hinduistisches Neujahrsfest gefeiert. Mit diesem Neumond in den Fischen, beginnt das Frühlings-Navararti Fest, an dem man in Indien den weiblichen Kräften gedenkt: Durga , Lasksmi und Saraswati.



Dieser Neumond im Fischezeichen am 26. März wird sich aus mehreren Gründen recht günstig auswirken. Zunächst ist fest zu stellen, dass sich der Neumond in Konjunktion mit der exaltierten und rückläufigen Venus befindet. Wenn Venus und Merkur exaltiert oder rückläufig sind, werden beide besonders mächtig, weil sie zu diesem Zeitpunkt der Erde näher stehen als zu einer anderen Zeit.

Wir erleben im Moment, wie dieser rückläufige Venuseinfluss ein bisschen mehr Vertrauen in unsere Wirtschaft bringt, die Wall Street, Dax und Dow Jones Indexe befügelt und ein kurzfristiges, neues Vertrauen in die Märkte Investitionen aufflackern lässt. Nur wird die neu aufgestockte Abwrackprämie nicht ausreichen, um Autohändler über den Berg zu retten, da es im Spätsommer wieder zu Absatzeinbrüchen kommen wird. Immer noch ist Vorsicht geboten. Die Verschnaufpause sollten weitsichtige Unternehmer und Entscheider nutzen und nicht verpuffen lassen.

Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich laut Analysten im März noch weiter eingetrübt, was sich aber auf die Information und Statistiken der voran gegangen Monate bezieht. Die Ergebnisse der uns in den Medien geschilderten Fakten und oft falschen Prognosen der Ökonomen, sind immer Vergangenheitsbezogen und gaukeln uns eine Realität vor, die nicht dem Augenblick entspricht.

Die Reflexe und das Reaktionsvermögen unserer politischen und wirtschaftlichen Systeme auf Einflüsse, Veränderungen von gesellschaftlichen Vorkommnissen, sind langsam und träge. Das wiederum ist aber nur ein Hinweis auf die mangelnde geistige Geordnetheit und fehlende Kohärenz der Menschen.

Wir kennen alle den Begriff Reflex und verstehen darunter die neuronal vermittelten, unwillkürlichen, raschen und gleichartigen Reaktionen eines Organismus auf einen bestimmten Reiz.

Funktioniert ein geordneter Organismus gesund, geordnet und kohärent, erhöht sich die Geschwindigkeit der Erholung von Nervenzellen nach einem Reiz. Genau diese Funktion ist im heutigen gesellschaftlichen Organismus kollektiv enorm reduziert.

Der immer noch mächtige Einfluss von Saturn trägt dazu bei, dass wir uns mit einer neuen Qualität des globalen Zusammenlebens beschäftigen müssen, neue Ordnungsstrukturen schaffen und wieder zu mehr Substanz finden müssen.

Wir alle haben in unserem Leben im Umgang mit Reflexen eigene Erfahrung machen können. Wer kennt ihn nicht, den kritischen Punkt unseres Ellenbogens? Diese Stelle wird in vielen Sprachen extra bezeichnet: In England spricht man vom »funny bone«, in Süddeutschland spricht man vom »Mäuserl« oder »Mäuschen« oder dem »Musikantenknochen«.

Es handelt sich in Wirklichkeit nicht um einen Knochenteil, sondern um den außen am Gelenk entlang laufenden Ellenbogennerv (Nervus ulnaris).
Schlägt man sich an dieser Stelle an, passiert folgendes:

* Momentan starker Schmerz, bei dem man nicht weiß, ob man lachen oder weinen soll
* Schmerz und Kribbeln wechseln sich ab und können bis in die Fingerspitzen absteigen.

Manchmal kann die unangenehme Wirkung noch Minutenlang andauern. Bei dem einen geht es schneller vorbei, bei dem anderen dauert es etwas länger.

Des weiteren kennen wir von Arztbesuchen oder medizinischen Untersuchungen den Hoffmann-Reflex (oder Patellarsehnen-Reflex (Patella = Kniescheibe).

Das ist ein unwillkürlicher Reflex, der nicht der willentlichen Kontrolle unterliegt. Er wird durch leichtes Schlagen auf die Grube direkt unterhalb der Kniescheibe ausgelöst; Dieser Reiz schnellt sofort per Nervenleitung an das Rückenmark, wird dort in einer einzigen Nervenschaltstelle (Synapse) auf eine motorische (Bewegung auslösende) Nervenzelle umgeschaltet, die wiederum das Zusammenziehen des Soleus-Muskels auslöst.

Diese Reflexprüfung kennen die meisten Menschen von einer ärztlichen Untersuchung: Nach dem Schlag unter das Knie schnellt der Unterschenkel vom Knie innerhalb von Sekundenbruchteilen leicht nach oben aus. Dabei messen die Mediziner die Muskelreaktion mittels eines Elektromyographen, einem Gerät, das die Kontraktionsgeschwindigkeit des Muskels objektiv misst.

Um den Reflex erneut auslösen zu können, muss sich zuvor das Motoneuron (die Umschaltstelle im Rückenmark) regenerieren, d.h. wieder mit Mineralien (Calcium, Magnesium u.a.) aufladen, die für die Informationsübertragung zuvor verbraucht wurden. Daher messen Ärzte oder Heilpraktiker jeweils zwei Hoffmann-Reflexe nacheinander in immer kürzer werdenden Abständen und ermittelten so, wie schnell sich die Motoneuronen von Personen erholen. Dies ist daher ein aussagekräftiges, objektives Maß für die effektive Funktionsweise des Nervensystems. Je schneller die Erholung stattfindet, je besser ist die insgesamte Leistung des Nervensystems.

Interessanterweise hat man festgestellt, dass gerade bei meditierenden Personen, diese Regenerationzeit kürzer ist, als bei nicht meditierenden Menschen. Zum einen führt man das zurück auf die erhöhte Geordnetheit der Gehirnwellen, was gleichzeitig viele verschiedene Auswirkungen auf geistige und körperliche Fähigkeiten hat. Menschen, die extrem unter Stress, innerer Unruhe Müdigkeit und Anspannung leiden, erholen sich den Ergebnissen nach wesentlich langsamer.

Demnach kann man davon ausgehen, dass in einer krisengeschüttelten Gesellschaft, die geprägt ist durch immer mehr Menschen, die unter massivem Stress, psychischen Störungen und emotionalen Traumata leiden, auch entsprechende unerwünschte soziale und wirtschaftliche Ergebnisse zu erwarten sind. Die Krise ist also eine Krise, die nicht eine durch Notübernahmen, Finanzspritzen, Abwrackplänen oder Motivationssprüchen zu meisternde Herausforderung ist, sondern ein kulturelles und spirituelles Thema.

Das körperliche, geistige und soziale Wohlergehen im Alltag hat einen Einfluss auf die gelebte Realität einer Gesellschaft. Wird dies negativ beeinflusst, entstehen in der Konsequenz auch negative Ergebnisse. Somit ist es wichtig, gerade in Zeiten von Krise, Transformation und Umbruch mehr zur Stille und Besonnenheit im Handeln zu finden. Was würde sein, wenn eine Raupe sich nicht der Umwandlung stellen würde? Wir könnten uns an keinem Schmetterling erfreuen. Krise bedeutet Chance und gehört zum Evolutionsprozess der Schöpfung. Vor dem Evolutionssprung, vor dem die Menschheit heute und in den kommenden Jahren steht, muss es eine Krise geben.

"Wenn du komplett akzeptierst, dass du auf Wasser laufen kannst, geht es dann? Ja. Es ist wie positives Denken. Eine wundervolle Idee, positives Denken.
Aber es bedeutet meist, das man die ganze Masse negativen Denkens, jede Schwingung und Prägung unseres Geistes die Körperlichkeit geworden ist, manifestiertes Bewusstsein ist, eingefangen im Feld der 3 Gunas (Prakriti) und aus alten karmischen Inhalten besteht, mit ein bisschen positivem Denken überdecken möchtest.
Eine Form von positiven Denken, die nicht gegründet ist in einer substanziellen Ebene des Geistes, ist somit nur Verschleierung unseres negativen Denkens. Eine Form des launenhaften Denkens, überschattet von Stimmungen und alltäglichen Konditioniernungen, bringt keine nachhaltige Neuorientierung. Verantwortung bedeutet, alle Ebenen des Lebens zu berücksichtigen, nicht nur die Verantwortung in den Märkten und der Finanzbranche.

„Das Ringen um die beste Lösung gehört zur Demokratie" sagte Bundespräsident Horst Köhler in seiner Berliner Rede . „...kurzfristige Reparaturen reichen nicht aus."

Doch dazu gehört auch ein gefestigter, in sich ruhender Geist. Programme zu Bildung, die nicht nur intellektuelles Wissen vermitteln, sondern auch den Geist und das Bewusstsein des Menschen erblühen lassen. Phantasie und Traum beflügelt. Eine Gesellschaft die frei ist von Ängsten und Sorgen um die Zukunft, eine Gesellschaft, in der die Familien wieder zu sich finden. Wenn wir eine globale Lösung anstreben, brauchen wir auch ein globales Bewusstsein. „Kosmisches Bewusstsein". Eine Qualität allumfassenden Denkens und Seins.

In der Tat kann man folgende Aussage des Bundespräsidenten unterstreichen:

„Keiner kann mehr dauerhaft Vorteil nur für sich schaffen. Die Menschheit sitzt in einem Boot. Und die in einem Boot sitzen, sollen sich helfen. Eigennutz im 21. Jahrhundert heißt: sich umeinander kümmern."

Leider kommt diese Erkenntnis etwas spät. Ich hatte bereits in meinen Schreiben im Jahre 2006 und 2007 auf diese Situation und bevorstehenden Herausforderungen aus Jyotishsicht hingewiesen.

In nur wenigen Monaten hat sich die Welt verändert. Die vorherrschende fehlende Transparenz im Zeitgeschehen, führt uns wieder zu mehr Intuition, Mitgegühl, Respekt , innerer Freiheit und Selbstbestimmtheit. Neue Werte werden so entstehen können. Seit Sommer letzten Jahres sehen wir eine bessere Welt, auch wenn vieles noch im Dunkeln liegt. Diese Chance sollten wir jetzt ergreifen und lernen, dass vieles besser funktioniert, wenn wir aus der Stille heraus Handeln und mehr im Fluss sind.

Oft taucht die Frage auf : „Wie konnte es zu dieser Krise kommen?"

Im Grunde genommen nur durch mangelnde Geistesqualitäten, durch falsches Denken, einseitig orientierte Bildung, mangelnde Weitsichtigkeit, fehlende Ruhe, Stress im Bewusstsein.

Seit dem Zeitpunkt, als Venus am 6. März rückläufig wurde, haben sich die Börsen wieder ein wenig gefangen und den enormen Fall ins Bodenlose stoppen können. In Amerika gibt es wieder Anzeichen für, eine leichte Erholung im Immobilienmarkt. Dies ist nicht verwunderlich, da die rückläufige Venus im vierten Haus des Horoskoops in den Vereinigten Staaten stattfand im Aszendent Schütze.

Aber was bedeutet es für unsere Welt und für unsere Wirtschaft wenn Neumond in Fische angezeigt ist. Eine große Chance, denn die entstehenden Kräfte verbinden uns mit einem tiefen spirituellen Kern - es entsteht eine neue empathische Qualität und ein Gefühl der Nächstenliebe und Fürsorge für jeden anderen, was wir vielleicht in den letzten Jahren sehr verloren hatten. Wir werden erkennen, dass wir alle in einem Boot sitzen. Mensch, Tier, Pflanze, Natur, Kosmos.

Die Zeichen sind überall: die erneute Diskussion über das Abschlachten von Robben in Kanada, die auftauchenden Gefahren über Weltraummüll und den zukünftigen Umgang damit, neue Erkenntnisse über das Leben und Fühlen von Pflanzen, am Rande der großen Diskussionen über Finanzmärkte, Klima, Banken und Wirtschaftssysteme..........

Seit Anfang dieses Jahres (siehe meine Newsletter1/2009 und Newsletter 2/2009 ) haben wir eine hohe Energie, die sich auf das Zeichen Steinbock konzentriert. Wir hatten eine Sonnenfinsternis in Steinbock, wir hatten für eine ganze Weile eine große Ansammlung von Planeten im Steinbock. Dieses Zeichen hat viel mit Vorsicht und Schutz zu tun. Es konfrontiert uns mit unseren Ängsten, aber es kann auch zu einem Rückzug führen, einer Abwendung von falschen Wegen und Werten. Diese Energie deckt eine Art der Mentalität auf, die Fehlverhalten verursacht und bringt Klärung in bestehende Prozesse.

Jetzt ist es an der Zeit, um sich wieder zu öffnen und zu expandieren. In diesem Monat, der mit dem Neumond in Fische beginnt, könnte eine gute Zeit dafür sein, wieder einen ersten neuen Schritt zu unternehmen. Bis Ende Mai wird sich diese Qualität fortsetzen.

Die Art und Weise, wie wir einen Zugang zu mystischen oder metaphysischen Wahrheit bekommen, geschieht häufig durch den Kontakt mit anderen Menschen. Deshalb bezeichnen wir Venus auch als den Planeten der Beziehungen aller Art.

Wenn wir ein wenig Abstand nehmen, von unseren Vorstellungen, Erwartungen, Projektionen und Voreingenommenheiten, großzügiger sind im Umgang mit unserer Umgebung, erfahren wir in der Regel einen ersten Schritt zum spirituellen Erwachen.

Es bietet in den nächsten Monaten eine großartige Möglichkeit, für diesen inneren Prozess, nicht nur in unserem persönlichen Leben, sondern auch in unserer beruflichen Karriere.

Es ist eine gute Zeit mit vielen Chancen, um ganzheitliche Projekte, Initiativen und Ideen zu fördern, die der Menschheit nachhaltig dienen. Es ist gut eine Verpflichtung einzugehen, als Beitrag zur Verschönerung unserer Welt, zur Förderung und Unterstützung des gesellschaftlichen Umfeldes in dem jeder Einzelne lebt.

Wenn Sie in einer Branche tätig sind, ein Hobby haben oder aktiv sind, im Zusammenhang mit diesen Bereichen, können sie davon ausgehen, dass die Vorhaben in dieser Zeit gedeihen und erfolgreich wachsen werden.


Eine gute und glückbringende Zeit und ein schönes fühlingshaftes Osterfest wünscht


Joachim F. NUSCH


GANUSCH

"Das Prinzip aller Dinge ist das Wasser.
Aus Wasser ist alles, und ins Wasser kehrt alles zurück."

"Das Tröpflein wird das Meer, wenn es ins Meer gekommen,
die Seele Gott, wenn sie in Gott aufgenommen."



vedischer Mondkalender für 2009

"Vasudeva Kutumbakam The Whole World is One Family"
Die ganze Welt ist eine Familie





Termine in 2009:





* Lebensfreude Frühjahrsmesse Hamburg 03. - 05. April 2009


* Event/Festival 29.05. - 01.06.2009
Rainbow Spirit Festival 2009



* Seminar: 01.08.2009 - 09.08.2009
Reise zu den Sternen in der Provence

Weitere Informationen zu diesem Sommer-Jyotishseminar in der Provence schicke ich gerne per Email zu.




* Ayurveda Hautnah: 10.10.2009 - 11.10.2009

Ayurveda Hautnah