VEDHARMA Blog

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Montag, 31. August 2009

Saturn-Transit September 2009 - Der Veränderer und Reformator

Shani Sanskrit

Shanyscaria

Shani Transit September 2009


„Wirf Deine Sorgen wie Herbstblätter in einen strömenden Bach.
Sieh ihnen zu, wie sie hineinfallen und davon treiben. Und dann vergiss sie.“

Zen Weisheit

Auf den Wandel vorbereiten durch Entspanntheit, Zuversicht und eine neue
pro-aktiv dynamisch-gelassene Handlungsweise.

Nach nunmehr zwei Jahren erlaube ich mir wieder aus aktuellem Anlass einen umfangreicheren Brief zu schreiben, der zum Lesen etwas mehr Zeit und Muße erfordert. Wer diese Email nicht speichern möchte oder lieber später darauf zurück greifen möchte, kann den Artikel auch in meinem Vedhama-Blog online nachlesen.

Shani, ein Deva und Sohn Suryas, wird in der vedischen Astrologie (Jyotish) durch den Planeten „Saturn“ verkörpert.

Shani Graha

Der Ursprung des Namens Shani (शनि) wird abgeleitet von
Shanaye Kramati Sa: (शनये क्रमति सः) „Der, der sich langsam bewegt.“

So dauert es 30 Jahre, bis Saturn einmal die Sonne umrundet hat.
Weitere Bezeichnungen für Shani sind:

Shanaiscarya (शनैश्वर) Shani Bhagavan, Shaneesvara, Saneesvara, Shaneesvaran, Shani Deva.

Nach nunmehr 2 ½ Jahren verlässt Saturn (Shani शनि ) das Löwezeichen und geht bis 15. November 2011 durch die Jungfrau (Kanya). Wir sind mitten in der Zeitenwende. Ein wesentlicher Prozess der Entwicklung und Reifung der menschlichen Seele, die jeder für den nächsten Schritt leisten muss, wird dann abgeschlossen sein. Noch nie gab es auf globaler Ebene so viele Veränderungen im Außen. Das lässt den Schluss zu, dass diese Veränderungen auch im Innern stattfinden.

Das Kollektivbewußtsein ist instabil geworden. Somit ist es an der Zeit, dass jeder Einzelne durch Entschleunigung, Yoga und Meditation einen Beitag zur subjektiven Stabilität leistet. Nur so werden wir das Chaos und den Stress um uns herum aushalten und dem Chaos mehr Ordnung, Harmonie und Kohärenz geben können.

Hier liegt die Verantwortung von uns allen. Im wahrsten Sinne des Wortes im „Nichtstun“. Im transzendenten Feld des Lebens gefestigt zu sein und zu tun, was das Herz empfiehlt. „Tue weniger und erreiche mehr.“

"Yogastha kuru karmani"
Im Selbst (Einheit, Yoga) gefestigt – handle.
Bhagavad Gita: Kap. 2.Vers 48



Die Folge unserer Evolution zeigt, dass wir mehr und mehr in unserm Verhalten verfeinerter werden. Größtenteils war das Verhalten vergangener 1000 Jahre eher aggressiv und re-aktiv, weil da Nervensystem mehr mit Kampf, Krieg und Verteidigung zu tun hatte. Heute beobachten wir oft zwei Sorten von menschlichen Verhaltensweisen.

Eine Gruppe ist: tatkräftig, zielstrebig, massiv, forsch, rücksichtslos, handlungsorientiert und die andere Gruppe:
passiv, abwartend, zu sensitiv, demutsvoll, re-aktiv oder kriechend.

Beide Gruppen sind unberechenbar.

Die eher äußerlich handlungsorientierten Menschen glauben, sie würden durch ihr Handeln etwas erreichen. Stattdessen verhalten sie sich unsozial und unökologisch. Sie erreichen im Grunde genommen gar nichts. Sie vergeuden Lebenskraft und nutzen die Schöpfungskräfte destruktiv, legal oder illegal, um ihre eigenen, kurzsichtigen Ziele zu erreichen, an sich allein denkend.

Jedoch wird man in Zukunft dem materialistischen Wachstumsglauben und Konsumrausch, Vorstellungen von Überlegenheit durch Macht, Geld, Militär und Krieg nicht mehr erfüllen können.

Die passiven, re-aktiv abwartenden Menschen erreichen ebenso nichts. Sie beziehen keine Stellung, sind weder sozial noch kreativ-schöpferisch tätig oder orientieren sich an falschen Werten und Vorbildern, die nicht ihre eigenen sind.

„Nicht dadurch, dass er überhaupt nicht mehr handelt,
gelangt der Mensch zur Freiheit von karmischen Fesseln,
und auch durch Entsagung erreicht er keine Vollkommenheit.“

B.-Gita Kapitel 3 Vers 4

Beide stehen am Ende mit leeren Händen da. Diejenigen, die glauben etwas geschaffen zu haben und feststellen, dass sie alles verlieren, Geld, Ansehen, Status, Anerkennung, Gesundheit, Familie und am Ende sogar ihr wertvollstes Geschenk, ihr Leben.

Diejenigen, die glauben, besser passiv zu verharren, nichts zu tun, abzuwarten, zu ertragen und das wenige was sie besitzen zu schützen, Energie aufwenden zu verhindern oder eben einfach nur gegen alles und jede Veränderung zu sein. Beide erkennen ihre Fehler oft zu spät, nach schweren Transformationen und Verlusten, ohne Kraft und Inspiration für die notwendige Lebensreform.

„So handle, O Arjuna, und sei fest im Yoga,
gib Bindungen auf und bewahre Gleichmut
in Erfolg wie Misserfolg,
Ausgeglichenheit des Geistes heißt Yoga:“

B.-Gita Kapitel 2 Vers 48

Die Bhagavad Gita, neben den Upanishaden und Puranas, ein wichtiges philosophisches Lehrbuch der vedischen Literatur, gibt uns Hinweise auf ein Leben, was gegründet ist in der Stille, in der unendlichen Dynamik schöpferischer Impulse. Ruhe und Aktivität, Stille und Dynamik. Aus der Gelassenheit, der Schöpfung und dem Naturgesetz dienendes pro-aktives Handeln, der Intuition und dem eigenen Gefühl zu folgend.

Shani (Saturn) in Jungfrau bringt einen kollektiven „Umdenkprozess„ in Gang.

Nach der Enttäuschung, der Erkenntnis, dass die paradiesischen Verwirklichungsträume einer materialistischen Welt nicht umzusetzen sind, ein Prozess der nun über 2.500 Jahre andauert, nach der Erkenntnis, dass die Maßnahmen nicht greifen werden, den Zusammenbruch des Verschuldungsprogramms aufzuhalten (Abwrackprämie geht zu Ende, eine weitere Überproduktion in der Autoindustrie können wir uns nicht leisten, HRE braucht schon jetzt weitere 7 MRD €, die Profitgier treibt das Casino System weiter an....) wird das Ergebnis sein, dass sich mehr Menschen umorientieren, aktiver werden und Stellung beziehen. Welche Richtung sie einschlagen, hängt davon ab, wie stabil das Kollektiv auf der Ebene feinerer Bewusstseinsfelder sein wird. Der Trend ist positiv.

In meinem Newsletter vom 15. August 2007 und auch den weiteren Briefen, habe ich bereits zu den Herausforderungen, die Saturn und andere astrologische Einflüsse in diesen Jahren mit sich bringen geschrieben. Ich habe einige Bereiche aufgezählt, in denen es Veränderungen geben würde. Das ist in vollem Maße eingetroffen. Wir sind mitten in einer Zeitenwende und da ist es wichtig, dass jeder von uns erkennt, was getan oder auch nicht getan werden muss. Vertrauen und Stille in diesen Prozess, statt Angst sind nötig.

Zuversicht und konstruktives weitsichtiges Vorbereiten auf den Wandel, statt unbesonnener Aktionspläne. Die Basis dafür liegt in unserem Innern.

Zu der noch immer aktuellen Wirtschaftskrise haben ich geforscht und die Konsequenzen durchdacht. So trifft der Einfluss Saturns jeden Einzelnen oder Alltagsbereich unterschiedlich, je nach astrologischer Rahmenbedingungen.

Die Macht der Transformation und des Wandels wird noch nicht anhalten und mehr auf einer subtileren emotionalen Ebene fortfahren, eine globale Reform vorantreiben. Die Veränderung muss von „Innen“ kommen. Die kommenden 2 ½ Jahre werden viel mit der Notwendigkeit der „Verfeinerung“ zu tun haben. Die Zeit bis Ende August 2010, wenn Saturn in das Mondhaus (Nakshatra) Hasta, einem positiven (Deva) Zeichen wechseln wird, bringt noch einiges an Herausforderungen im strukturellen, materiellen Bereich mit, wie schon in den vergangenen 2 ½ Jahren geschehen. Ab dann wird uns ein neues Wissen und Verständnis in die Hand gelegt und die eigentliche innere Ausbildung beginnt.

Hasta ist ein Mondhaus, was von Savita, beherrscht wird, was symbolisch den Sonnenaufgang bringt. Wir erfahren dann den letzten Schliff zur wichtigsten Veränderung die abgeschlossen werden muss, in ein Jahrtausend des Friedens, zunehmender Liebe, Harmonie und Spiritualität.

2010 wird also ein spannendes Jahr.

„Wachstum bedeutet Wandel,
und Wandel birgt Risiken,
den Schritt vom Bekannten ins Unbekannte“


Auch wenn es zur Zeit in den Medien anders dargestellt wird. Es gibt noch keinen Aufschwung! Noch stehen wir am Rand eines kompletten Zusammenbruch der Weltwirtschaft, mit möglichen verheerenden Folgen wie Massenarbeitslosigkeit, (Automobilbranche) Geschäftsschließungen im großen Stil, soziale Unruhen, gewalttätige Proteste, ideologische Radikalisierungen sowie weitreichende Armut und Verelendung, denn das Denken der Entscheider, Lobbyisten und der Weltbevölkerung hat sich noch nicht geändert.

Ich vertrete mit meinen Ansichten realistische Einschätzungen und sehe durchaus positive Trends. Leider wird kritischen Hinweisen schnell der »Pessimismus«-Stempel aufgedrückt, was durch meine Beobachtungen auf keinen Fall so verstanden werden darf.

Es geht um eine optimistische Zukunftsentwicklung die ich erkenne, die aber auf der Basis von inneren und äußern Reformen passieren muss und wird. Es geht um den Prozess der Menschheit, zu erkennen wer wir in Wirklichkeit sind, sich dem diabolischen System zu entziehen und unserer göttlichen Existenz zu bewusst zu werden. A-Dharma,- Angst, Schmerz, Machtgier, Rechte und Pflichten die belasten und geschaffen wurden aus Ignoranz und fehlendem Leben im Einklang mit den göttlichen Gesetzen (Dharma), dürfen nicht weiter die Vorherrschaft haben.

Straußengleich werden die Köpfe im warmen »Das wird schon wieder!« -Sand der Medien vergraben, um dem System nicht die wichtigste Währung, das Vertrauen, zu entziehen.

Die Maxime lautet weiterhin, „mit voller Kraft voraus“, „wenn nicht jetzt wann dann“ aber man weiß nicht wohin es geht. An den jetzt veröffentlichten Inhalten der Parteiprogramme für die bevorstehende Wahl können wir erkennen, wie orientierungslos die Politik ist. Inhaltsleer und ohne konkrete Strategie oder einer langfristigen nachhaltigen Werteausrichtung. Da kommt die Schweinegrippe, mit der wegen möglichen Nebenwirkungen umstrittenen Massenimpfung, gerade Recht, den Bürger zu erschrecken und angebliche Stärke zu zeigen.

Eine auyurvedisch, gesund orientierte Lebensweise würde weder eine Schweinegrippe ausbrechen lassen, noch eine Impfung notwendig machen.

So schrecken viele Menschen vor den Nebenwirkungen der Impfung zurück. Laut einer Studie wollen sich nur noch 13% der Deutschen impfen lassen. Somit wird die Impfaktion in Deutschland zu einem finanziellen Verlust führen, für den der Steuerzahler wieder gerade stehen muss. Der Vizepräsident der Bundesärztekammer, Frank Ulrich Montgomery, hält die Impfaktion für einen "Flop".

Ein noch existierendes Vertrauen der Bürger in die althergebrachten Parteien, die ohne Mut sind um über die Industriegellschaft hinweg zu denken, ist nicht berechtigt. Eine effektive Regulierung der Finanzmärkte ist nicht in Aussicht, die notwendigen Reformen werden durch weiteres Zocken an den Börsen verhindert, die Mittel zur nötigen Stärkung der Finanzmärkte durch Steuermittel wurden von der Finanzindustrie nicht im Sinne effektiver Regulierungen genutzt. Auch so kann eine Plünderung im Umgang mit staatlichen Geldern funktionieren.

Die Entwicklung zeigt, dass die so oft zitierte „Nachhaltigkeit“ kein Ausdruck von Ethik oder einem veränderten Bewusstsein ist, sondern nur leer Worthülsen sind. Profitgier orientierte Investoren sind wieder auf den schnellen Gewinn aus. Die Zocker sind zurück und das alte Casino Niveau ist bald wieder erreicht.

Das Versteckspiel im politischen Wahlkampf in der Bundesrepublik beschränkt sich in der größten Wirtschaftskrise auf den Dienstwagen von Ulla Schmidt und ein Abendessen für Josef Ackermann. Das Phänomen von „Horst Schlämmer“ zeigt die politische und gesellschaftliche Irrealität. Als Spaß-Kanzlerkandidat fordert er “Schönheitsoperationen“ für alle und will auf keinen Fall vier Millionen Arbeitsplätze schaffen. Von 18% der Wähler wird Horst Schlämmer als überzeugendster Kanzlerkandidat gesehen.

Die bevorstehende Wahl müsste im Grunde genommen um ein Jahr verschoben werden. Dieser September ist vom Muhurta (der Zeitqualität) für eine Bundestagswahl vollkommen ungeeignet.

Die instabile kollektive Situation, macht also auch von den Politikern keinen Halt. Dort wo Dharma, Rechtschaffenheit, Respekt und Achtung nicht gelebt wird, Bildung und Gesundheitsvorsorge durch Naturheilmittel, nicht nur in den Schulen fehlt, sondern auch in vielen Familien, bei den Eltern, die oft zweifelhafte Vorbilder für ihre Kinder sind, kann es auch keine Neuorientierung geben. Die Familien-, und Bildungspolitik ist gescheitert. Über 28 % unserer Kinder unter sechs Jahren, von denen es immer weniger gibt, leiden an einer chronischen Krankheit. (Neurodermitis, Asthma, Migräne) Die öffentliche Diskussion und das Regierungshandeln drehen sich seit Monaten vorrangig um die Wirtschafts- und Finanzmarktkrise. Das Thema Bildung ist weit abgeschlagen - in den Köpfen und in den Kassen der Entscheidungsträger von Bund und Ländern.


„Die Fesseln der Gewohnheit sind meist so fein,
dass man sie gar nicht spürt.
Doch wenn man sie dann spürt, sind sie schon so stark,
dass sie sich nicht mehr zerreißen lassen.“

Samuel Johnson (1709-84), engl. Dichter u. Literaturkritiker

Auch dies gehört zu diesem Scheinsystem, was durch Saturn offen gelegt wird: die Regulation der Informationen. Allerdings macht eine solch erschaffene Medienrealität keinen Halt vor den universellen Realitäten und Trends die durch Jyotish erkannt und offen gelegt werden. Deswegen gibt es Hoffnung und klare Hinweise auf positive Entwicklungen. Das materialistische Zeitalter geht zu Ende und wir beginnen, die Wirklichkeit mehrdimensional zu erkennen und neue freiheitliche Gewohnheiten anzunehmen. Das bestehende spirituelle Vakuum kann nur durch spirituelle Antworten gefüllt werden, wodurch sich unsere althergebrachten Gewohnheiten im Denken und Fühlen ändern werden. Doch unser Karrieredenken und Sicherheitsdenken einer verängstigten Vollkaskogesellschaft, hindert uns daran das zu tun, was wir eigentlich wollen.

Die Geschichte des Elefanten, oder die dünnen Fesseln der Gewohnheit, lässt uns erkennen, wie eng unsere Schlingen vielfältiger Konditionierungen heute geworden sind und das es auf der Ebene der Bindung an die Gesetze der materiellen Welt nur eine Lösung gibt:

„Einem Dompteur gelingt es, einen Elefanten mit einem ganz einfachen Trick zu beherrschen: Er bindet das Elefantenkind mit einem Fuß an einen großen Baumstamm. So sehr es sich auch wehrt, es kann sich nicht befreien. Ganz allmählich gewöhnt es sich daran, dass der Baumstamm stärker ist als es selbst.
Wenn der Elefant erwachsen ist und ungeheure Kräfte besitzt, braucht man nur eine Schnur an seinem Bein zu befestigen und ihn an einen Zweig anzubinden, und er wird nicht versuchen, sich zu befreien. Denn er erinnert sich daran, dass er diesen Versuch unzählige Male vergebens unternommen hat. „


Wie bei den Elefanten stecken auch unsere Füße nur in einer dünnen Schlinge. Doch da wir von Kindesbeinen an die Macht jenes Baumstammes gewohnt sind, wagen wir nicht, uns zu wehren. Und vergessen darüber, dass es nur einer einfachen mutigen und weisen Tat bedarf, um unsere Freiheit und Selbstbestimmtheit zu erlangen.

Bis zum 18. September befindet sich Saturn (Shani) noch im „Niemandsland“ (Sandhi) und weiß noch nicht so recht, was er im neuen Zeichen, zu erledigen hat. (Ungeklärte Prozesse, stagnierende Verhandlungen siehe Opel/General Motors, Orientierungslosigkeit in der Politik und bei den Wählern, ungelöste Föderalismusreform, Unsicherheit in der Automobil- und Luftfahrtindustrie, Güterverkehr, bedingungsloses Grundeinkommen......)

Mit Planeten im Niemandsland oder „in the gap“, einem Zwischenraum, sind vor allem Planeten im Sandhi gemeint, solche Planeten, die sich innerhalb des letzten Grades eines Zeichens befinden. An jedem Übergang entsteht eine Unterbrechung. Das Alte ist noch nicht ganz zu Ende und das Neue hat noch nicht richtig begonnen.

Zusätzlich ist Saturn bis 4. Oktober so nah bei der Sonne, man sagt „verbrannt“, dass er seine eigenen Interessen nicht klar erkennen und vertreten kann, was ihn ärgerlich, frustriert und grimmig macht. (Zunahme von Vata-Pitta-Störungen, bzw Potentiale für Stürme und Bränden an alten Kulturstätten)

Zudem stehen sich Saturn und Sonne feindlich gegenüber und ihre Beziehung ist stark beeinträchtigt. Für unsere Gesellschaft werden demnach die kommenden zwei Jahre eine weiterhin herausforderndernde Zeit sein. Für jeden Planeten (Graha) bedeutet eine unmittelbare Nähe zur Sonne einen unerwünschten Zustand zu erfahren. Die Würde von Saturn muss aber in jedem Geburtshoroskop genauer angesehen werden, um Einzelheiten über die Auswirkungen des Transits erkennen zu können.

Wenn ein Planet (Graha) genau gegenüber der Sonne steht, ist dieser für die größte Zeit des 24 Stundentages sichtbar. In dieser Position steigt er auf, wenn die Sonne untergeht, und geht unter wenn die Sonne aufgeht. Mit anderen Worten, ist der Planet die ganze Nacht über sichtbar. Dies ist wird für den Planeten (Graha) als besonders günstig angesehen.

Umgekehrt ist eine exakte Konjunktion mit der Sonne (Surya) am ungünstigsten. Aufgrund der unermesslichen Menge an Sonnenlicht, ist dann der Planet (Graha) überhaupt nicht sichtbar. Weder bei Tag noch bei Nacht.

Wenn sich nun der Planet (Graha) innerhalb eines Abstandes zur Sonne von nur ein paar wenigen Graden befindet, bezeichnet man diese Situation als „Verbrannt“ (Asta). Die genaue Gradzahl variiert allerdings bei den Planeten. Merkur und Venus, die sich immer in der Nähe zur Sonne aufhalten, sind wesentlich widerstandsfähiger und belastbarer als die anderen der Planetenfamilie.

Jede Position zwischen exakter Opposition und genauer Konjunktion wird nach seiner Entfernung zur Sonne bewertet. So erhöht sich der qualitative Rang von günstig zu ungünstig schrittweise von ohne wesentlichen Einfluss, im Moment der Konjunktion, über neutral bei 90° Abstand bis hin zur vollen günstigen Wirkung bei Opposition.

Wir haben nun 2 ½ Jahre vor uns, in denen es darauf ankommt sich, auf der Ebene des Denkens und Fühlens aus dem Strom der Angst, dem Gefühl von Traurigkeit heraus zu halten und der Flut von Negativität mehr und mehr „Urvertrauen“ entgegen zu stellen.

"Stille (Atman) ist die Basis des Denkens, und Denken ist die Basis des Handelns. Stille (Atman) ist die Grundlage allen Lebens. So, wie ohne Saft keine Wurzel und kein Baum existieren könnte, so wäre ohne Stille (Atman) kein Denken und Handeln möglich. Es gibt kein Leben ohne Stille (Atman). Wenn wir uns der Stille annehmen, wird der ganze Baum gedeihen. Ebenso, wenn wir uns der Stille (Atman) annehmen, wird der ganze Bereich des Denkesn und Handelns gedeihen. Alle Bereiche des Lebens können zum Aufleuchten gebracht werden dadurch, dass man sich bewusst der Stille (Atman) annimmt."



Um dieses Urvertrauen in uns zu stärken, bedarf es keiner intellektueller Fähigkeiten oder Selbsthypnose, sonder einer mentalen Technik der Tiefenentspannung (Meditation, Dhyana, Yoga) wie sie und in der vedischen und ayurvedischen Lehre seit Urzeiten angeboten wird. Des weiteren kommt es auch darauf an, welche Nahrung wir unserm Geist täglich geben. Reduzieren wir die Masse an Einflüssen, an mentalem Junckfood, damit wir unsere Gefühle nicht noch mehr vergiften. Erhöhen mehr wir das in uns schlummernde Potential von Stille, Kraft, Positivismus und Urvertauen.

„Nur derjenige der sich im Selbst, im Sein verankert,
wird dieses Urvertrauen finden und entwickeln.“


Anders als während des zu Ende gehenden Transits geht es jetzt jedoch um die individuelle Ausrichtung und um eine neue „pro-aktiv dynamisch-gelassene“ Handlungsweise.

Worin liegen die eigenen Lebensziele? Für welche nachhaltigen und ökologischen Werte treten wir ein?

Das innere Gleichgewicht wird dann ab Ende 2011 bis November 2014 wieder hergestellt.

Shani

Der große Saturn-Transit. Was bedeutet es für den Einzelnen?


Sadhe Sati!

„Neue Welt - Horizont weit
Tu auf das Aug, die Wahrheit schau
Neue Welt - jenseits der
Wellen erschreckendem Blau“

David Wilcox

Durch den Wechsel von Saturn in das Jungfrauzeichen, wird auch bestimmt, welche Person nun in die Zeitphase von Sadhe Sati kommt, dem Schatten von Saturn. Hier wird sich der unter Umständen Verlust und Korrektur im eigenen Leben manifestieren, über den ich weiter oben bereits geschrieben habe und herausstellen auf welcher Seite man steht.

Nun ist es an der Zeit einmal nach zu schauen, ob sich der Mond im eigenen Horoskop im Zeichen Löwe, Jungfrau, Waage oder Skorpion befindet. Wenn Ja empfehle ich ein Gespräch mit mir, damit ich die Einzelheiten und Aufgaben dieses Transits individuell erläutern kann. Zögern hilft nicht.

Diese Botschaft sollte niemand einfach ignorieren.

Die Phase, wenn Saturn den Geburtsmond und deren Nachbarzeichen durch schreitet, nennt man Sadhe Sati.

Sade Sati ist der wichtigste Transit des Saturns zum Mond aus betrachtet. Er dauert 7,5 Jahre und beginnt, wenn der laufende Saturn in das 12. Zeichen vom Mond aus gerechnet eintritt. Das Ende entspricht Saturns Übergang in das 3. Zeichen vom Mond gerechnet.

Der Saturn-Transit durch die Häuser 12, 1 und 2 vom Mond aus gesehen ist also dieser berüchtigte Sadhe Sati. Im 12. Haus findet etwas seinen Abschluss (Verlust, Trennung), im 1. Haus geht es um uns selbst und im 2. Haus um unseren persönlichen Besitz. Außerdem ist das 2. Haus ein Maraka-Haus, in dem Dinge ein unerwartetes Ende nehmen können.

Sadhe Sati führt zu einer Transformation der Persönlichkeit. In der Regel werden die Prioritäten des Lebens neu verteilt, die Lebensausrichtung oder auch Partnerschaft oder Beruf unterliegen grundlegenden Änderungen. Diese Veränderungen erfordern Geduld und Weisheit. Oft ist man in der ersten Hälfte von Sadhe Sati versucht, (vor)schnelle Lösungen zu finden, sich in einer kriselnden Partnerschaft zum Beispiel voreilig zu trennen, oder einen ungeliebten Arbeitsplatz übereilt zu kündigen. Die Zeit, da Saturn ungefähr drei Grad vor und nach dem Mond steht, ist die intensivste Zeit, und es ist ratsam, mit grundlegenden Entscheidungen bis nach der exakten Konjunktion zu warten.

Wenn Shani (Saturn) im Transit über das vierte Haus vom Mond aus gesehen läuft, nennt man diesen Transit Shani Dhaiya.

Dies ist die Zeit, wenn der laufende Saturn (Shani) sich im 4. Haus vom Mond (Chandra) aus gerechnet befindet. In den Jahren vom 1. November 2006 bis 08.09.2009 befand sich Saturn im Löwen (Simha). In der Zeit vom 09. September 2009 - 15. November 2011 steht der Saturn zum Beispiel im Jungfrau, d.h. alle Menschen mit einem Zwillings-Mond durchleben gerade diesen Transit, bis Saturn in die Waage (Tula) wechseln wird. Diese Phase in Zusammenhang mit dem 4. Haus vom Mond aus ist oft eine schwierige Phase, was häusliche Angelegenheiten des 4. Hauses betrifft und Mutter Themen.

Wenn der laufende Saturn (Shani) im 8. Haus (Mrityu Bhava) vom Mond (Chandra) steht, herrscht Ashtama Shani. Das 8. Haus ist der Lebensbereich der Krise und Transformation, und in dieser Phase kann es zu entsprechenden Erfahrungen, insbesondere im partnerschaftlichen Bereich kommen.

Betroffen sind folgende Zeichen: Jungfrau Sept. 2009 Skorpion, Fische, Zwillinge sowie die Personen, die den Aszendenten im Lagna Jungfrau haben.

Jede der einzelnen Transite muss genauer untersucht werden, um eine kompetente Aussage über die Wirkungen im Einzelnen machen zu können. Beratungsanfragen bitte telefonisch, per Email über info@jyotishi.de oder www.vedharma.de

Um auftretende Probleme durch Shani (Saturn) oder diesen Transit zu harmonisieren, werden in der vedischen Astrologie "Upayas", eine Reihe von Heilmittel empfohlen.

Dazu gehört zunächst einmal das Yagyaprogramm. Siehe auch unter jyotishi.de

Hanuman

Ausserdem erlangt man Frieden und Harmonisierung durch die Hinwendung an Lord Hanuman oder Lord Shiva.

Dazu hört, rezitiert oder meditiert man die Hanuman Chalisa oder andere Hanuman Stotras und macht ergänzende Rezitationen
(Japa) mit dem Shani Mantra: " Om pram preem proum sah shanaischaraya namah "


Tabelle Saturntransite bis 2025


„Wer glaubt, er können seine Sinne und sein Handeln kontrollieren,
jedoch mit seinen Gedanken und Gefühlen immer
noch bei den Sinnesobjekten weilt,
betrügt sich selbst und wird zu einem Heuchler.“



Wir haben die Wahl: Entfaltung des vollen Werts des Lebens. Wir müssen uns entscheiden für Sklaverei oder für Dharma, die königliche universelle Macht, die über das Naturgesetz gebietet.

Vedische Lebensweise entwickelt unser volles menschliches Potential, schult das Gehirn, im Denken, Reden und Handeln voll zu funktionieren, so dass wir ganz von selbst das gesamte Naturgesetz beherrschen lernen, das allgegenwärtige, allwissende, allmächtige Licht Gottes.

Wer über den Wirkungsbereich von Raum und Zeit hinauswachsen will, wer über Umgebung und Umstände erhaben sein und zum führenden Licht aufsteigen will, ist eingeladen, an diesem Prozess teil zu nehmen. Unsere Gesellschaft braucht einen Raum für diese Möglichkeit. Das Leben ist viel zu kostbar, um es im Dienste falscher Werte zu verschwenden. Alle anderen Gesichtspunkte sind zweitrangig.

Das Leben ist kosmisch. Nutzen wir also diese Chance die in diesen Jahren der Transformation vor uns steht. Vergeuden wir nicht kostbare Lebenszeit falschen Idealen nachzueifern oder nur einer materiellen Wunschnatur zu folgen.

Den Weg gehen

„Der Weg zum Ziel beginnt an dem Tag,
an dem du die hundertprozentige
Verantwortung für dein Tun übernimmst.“

Dante

Es liegt an uns eine schöne Welt zu schaffen, in der wir alle Gast und Freunde sind.

Alles Gute und eine segensreiche Zeit

GANUSCH

„Die Göttlichkeit des Himmels wohnt als Liebe in unserem Herzen“



"Aum Sham Shanaye Namaha"

Dienstag, 21. Juli 2009

Große Sonnenfinsternis des Jahrhunderts am 22. Juli 2009

Es ist Sommer. Wer die Möglichkeit hat, sich im Urlaub ein paar Tage Sonne zu Gönnen weiß, dass im Mix der wärmenden Sonnenstrahlen beim Sonnenbad leider auch die gefährlichen UV-Strahlen auf unsere Haut einstrahlen.

Sonnenstrahlen setzen sich aus mehreren Elementen zusammen: Wärmespendende Infrarot-Strahlung (IR), sichtbare Strahlung (Licht) und ultraviolette Strahlung (UV). Zwar machen die UV-Strahlen nur sechs Prozent der auf der Erde auftreffenden Sonnenstrahlung aus, aber das ist genug, um die Hau zu belasten.

Die vedische Astrologie beschreibt, welche der Sonnenkräfte, zu welchem Zweck und zu bestimmten Tageszeiten günstig sind. Wir erkennen Surya (die Sonne) als das Prinzip der universellen Schöpfungskaft (Atman) und beachten das Wirken von Agni (Feuer) im individuellen Leben oder im Ayurveda im Bereich der Doshas (Pitta).

Im Vaastu, der vedischen Architektur, beachtet man den Einfallwinkel der Sonnenstrahlen auf ein Grundstück, auf ein Gebäude bzw auf den Hauseingang. Man richtet die Gebäude und darin befindliche Räume in optimaler Weise aus, damit die positiven Sonnenstrahlen und Elemente wie Äther, Luft, Feuer und Wasser, ihre Wirkungen in Harmonie mit den Naturgesetzen entfalten können, zum Wohle, zur Heilung und bestmöglicher Entwicklungsprozesse der Bewohner.

Wird das Prinzip der Harmonie gestört, weiß man um deren Konsequenzen und wie man damit umzugehen hat. In den vedischen Überlieferungen, speziell im Atharva-Veda sowie dem Yayur-Veda werden diese Korrekturmittel „Upayas“ genannt.

Morgen, am Mittwoch den 22. Juli ist über Asien die längste Sonnenfinsternis des Jahrhunderts zu beobachten. Der nächste Termin ist 2150. Ein Fakt, der die Einflüsse der Sonne auf unsere Welt für Minuten verändern wird.

Welche Art diese Veränderung ist und was sie mit sich bringt, bleibt abzuwarten. Es ist reine Spekulation, ohne notwendige Standards eine Aussage darüber zu machen, in welcher Form eine Sonnenfinsternis einen positiven oder negativen Einfluss hat. Eine Bewertung ist zu kompliziert und erfordert immer eine Auseinandersetzung mit differenzierten Analysen einzelner Themenbereiche.

Dennoch lassen sich Astrologen hinreißen, kritische sehr konkrete Aussagen zu machen, über das Gut oder Schlecht als Konsequenz einer Sonnenfinsternis. Oft übersieht man jedoch das Wesentliche, die Chance, den Wandel, die Neuordnung, alter bestehender Denkweisen und Lebensweisen, die durch die Interaktion des Beobachters und des Phänomens der Sonnenfinsternis entstehen kann.

So wissen wir aus der Quantenphysik, dass der Beobachter stets den Beobachtungsprozess durch seine Beobachtung beeinflusst. Demnach ein Teil des Prozesses ist und Dinge durch die „aktive“ Einflussnahme, den Weg der Geschichte beeinflusst. Nur durch Bewusstsein oder durch bloße Präsenz.

So können Beobachter eines schweren Verkehrsunfalls mit tödlichem Ausgang, verschiedene neue Erfahrungsbühnen schaffen, ohne dass sie selbst Verursacher des eigentlichen Unfalls sind. Vielleicht sind sie selbst geschockt, erleben einen Herzinfarkt oder verursachen einen eigenen Unfall. Sie wählen spontan einen Umweg über eine Nebenstraße, um in Eile an ihr Ziel zu kommen, auf der ihnen durch ein Kind, was die Straße unachtsam überquert, ebenso ein tragischer Unfall passiert.

Vielleicht wird der im Stau stehende Wagen zu heiß, eine Gummidichtung brennt durch und der Motor bekommt einen unreparablen Schaden, verbunden mit enormen Kosten. usw.....

Eine Sonnenfinsternis an sich ist ein natürliches Phänomen, schafft aber neue Erfahrungsbühnen, die durch das individuelle Bewusstsein und die Qualität des kollektiven Bewusstseins der menschlichen Gesellschaft geprägt werden. Für viele Millionen der Beobachter in Asien ein Erlebnis, was einmalig ist und das Leben des Einzelnen durch die Erfahrung grundlegend verändern kann. Gefühle, Denkmodelle, Handlungsebenen werden beeinflusst. Fokussiertes Bewusstsein. Bei dem einen Beobachter geprägt durch Angst, bei dem Anderen durch Staunen oder spirituelle Inspiration. Vielerorts besteht Unwissenheit über diese Art der Überlegung und man arbeitet mit Angst und Einschüchterung.

Die meisten Hindu-Tempel werden am Mittwoch nach hinduistischer Tradition – der alten Hindu-Kultur – geschlossen werden. Der indischen (hinduistische Interpretation) Astrologie entsprechend ist die Sonnenfinsternis unheilig und bösartig. Rahu und Ketu, die unheiligen Schatten-Planeten, sind demnach die Ursache für Unglück während der Sonnenfinsternis. Viele Tempel wie der berühmte Tempel Sri Kanakadurga in Vijayawada in Südindien werden deshalb geschlossen.

Die Finsternis, die diesmal besonders lang ausfällt, wühlt auch alten Aberglauben wieder auf: Astrologen in Indien und China warnen vor Krieg und Krankheit.

So berichtet der Spiegel in seiner gestrigen Ausgabe, dass Raj Kuma Sharma, ein Astrologe in Mumbai, "irgendeinen Angriff" von Separatisten aus der Region Kaschmir prophezeite oder von Terroristen der Qaida auf indischem Gebiet. Und wo er gerade dabei war, warnte er auch gleich noch vor einer Naturkatastrophe in Südostasien, der möglichen Ermordung eines politischen Führers in Indien und Spannungen zwischen Iran und der westlichen Welt, die zu einer Militäraktion der USA nach dem 9. September führen könnten. Denn dann wandere der feurige Saturn aus dem Sternbild des Löwen in das der Jungfrau. Immer, wenn das in den vergangenen 200 Jahren passiert sei, "gab es entweder einen Weltkrieg oder einen Mini-Weltkrieg", meinte Sharma.

Diese Bewertung schließt jedoch nicht die in den vergangenen Jahrzehnten zugenommenen Bewusstseinsqualität der Menschheit mit ein, die in Richtung eines positiven, aufsteigendem Zeitalter ausgerichtet ist und globale Trends anzeigt, die negative Transformationsprozesse der genannten Art verhindern.

Meiner Meinung nach entgegen aller unberechtigten Angstmache, ist es dennoch ratsam, sich nicht dem Einfluss der Sonnenfinsternis auszusetzen. Sie wirkt auf den Geist, die Gefühle, das Denken, die Chakren, auf die Doshas und den feinstofflichen Körper.

In der Mythologie Indiens ist es der Dämon „Rahu“, der versucht laut der Überlieferung, die Sonne zu erobern und das Licht zu fressen.

Viele Mythen und Legenden ranken sich um Rahu und Ketu, die beiden Mondknoten. Der bekannteste erzählt von Rahu Ketu als Naga Vasuki - dem Herrscher des Patala Loka ( der Unterwelt ). Nagas sind in der vedischen Literatur keine gewöhnlichen Schlangen sondern verfügen über außerordentliches, geheimes Wissen und Klugheit Zwischen Göttern und Dämonen entbrannte ein ausgedehnter Krieg um die Herrschaft des Universums, in dessen Mitte lag der Ozean, der aufgewühlt wurde, um seine verborgenen Schätze und Amrita - den Nektar der Unsterblichkeit zu finden. Vasuki half den Göttern bei ihrem Kampf. Er war das Seil, das um den spirituellen Berg Mandara gebunden war, der von den Göttern als Rute benutzt wurde, um den Ozean aufzupeitschen.

Als das Amrita gefunden war, wollten es die Götter für sich behalten, da sie fürchteten, die Dämonen würden es für den falschen Zweck einsetzen. Als Dämon waren Vasukis Instinkte eher auf persönlichen Ruhm und materielles Glück ausgerichtet, als auf das allgemeine Wohl. (Die Selbstaufopferung für andere wird als der göttliche Impulse betrachtet.)

Vasuki war intelligenter als die andern Dämonen und ließ sich nicht von den Göttern von seinem Ziel abbringen. Heimlich trank er den Nektar der Unsterblichkeit. Sonne und Mond klagten ihn bei dem himmlischen Gebieter Vishnu an, dem Schöpfer des Universums, der über diesen Betrug sehr verärgert war. Im Zorn schleuderte er das Sudharsan Chakra gegen Vasuki, den großen Nagakönig und schnitt ihn damit in zwei Teile. Vasuki aber, der Amrita getrunken hatte, war unsterblich geworden und konnte daher nicht getötet werden. Er blieb am Himmel als Rahu ( Kopf) und Ketu (untere Hälfte), eine ständige Mahnung für die andern Planeten (Götter) an die dunklere Seite des Lebens, die wir mit dem Ziel der Unsterblichkeit zu überwinden haben.

Rahu Ketu gelten als große Feinde von Sonne und Mond, da diese Lord Vishnu über sie berichtet haben. Symbolisch verschlucken sie die beiden Lichter während der Eklipsen. Ihre Fähigkeit, Sonne und Mond zu verfinstern, verleihen ihnen den wirkungsvollsten Einfluss im Zodiak. Die Sonne, um die alle anderen Planeten und das Sonnensystem kreisen, der Mond, der das Leben auf Erden bestimmt, werden von Rahu Ketu während der Eklipsen verfinstert. Rahu Ketu vertreten das kosmische Gesetz, dem jeder, einschließlich Sonne und Mond zu gehorchen hat.

Rahu ist der Kopf-Teil der himmlischen Schlange. Dieser Hymnus bezieht sich auf die Schlangengestalt Rahus, da Schlangen in der vedischen Mythologie eine grosse Bedeutung zukommt. Lord Shiva trägt eine Schlange um seinen Hals, Lord Vishnu's Thron war Shesh Naga - die ewige Schlange. Shesh Naga repräsentiert die Zyklen von Zeit und Raum, der Saat der kosmischen Schöpfung. Die Nagas sind gestaltet wie Schlangen, aber stehen aufrecht, Nagas sind hoch entwickelte Wesen. Sie sind weise, aber ihr Wissen kann zum Guten wie zum Bösen gebraucht werden. Die Naga wirft ihre Haut ab, was Transformation und Wiedergeburt symbolisiert. Die Schlangen der vedischen Literatur halten den Menschen ihre Sterblichkeit vor Augen

Das 'Verschlingen von Sonne und Mond' geschieht wenn Rahu die Lichter verfinstert. Dies zeigt die wichtige Rolle, die Rahu bei der Veränderung unseres Lebenslaufs zukommt. Sonne und Mond sind die göttlichen Planeten, die den Lauf des Universums und des Lebens auf Erden bestimmen. Rahu aber vermag es, diese Lichter zu verfinstern, daher beherrscht er die Prozesse des Lebens. Die Sonne ist die Seele (Atman) und der Mond der Geist [mind], die in der Verfinsterung durch Prozesse der Regeneration, der Transformation und des Todes gehen.

Rahu führt die Menschen weg von ihrem Dharma Vergangenheitsweg, um sie auf den Weg der Selbstzerstörung zu locken. Aber Rahu hat ein sehr bestimmtes Ziel dabei. Er will dass wir alles lernen, auskosten, fühlen, so dass wir aus der vollen Sättigung unserer Sinne das Blatt wenden, hin zum Pfad der Selbstverwirklichung und wahre Erleuchtung finden. Auf einem physischen Niveau gibt Rahu unstillbare Begierde zu erreichen, zu erobern. Einmal angekommen auf dem Gipfel der Errungenschaften, stellen wir fest, dass dieser Erfolg kein Glück mit sich gebracht hat, da wir in Wahrheit einer Illusion nachgejagt waren. Viele Kulte in Indien predigen das Erfüllen aller weltlichen und fleischlichen Begierden, um die wichtige Lektion zu lernen, dass Erfüllung aller Begierden nicht zu wahrem Glück führt.

Rahu ist Signifikator für Fremde in jeder Hinsicht - Völker, Länder Geschmack.
Rahu verhält sich wie Saturn. Saturn's Restriktionen leiten die Seele zurück zu ihrem wahren Sinn des Lebens. Er wirkt auf der materiellen Ebene, verursacht grenzenlosen Schmerz, wenn Illusionen zerschlagen werden.

Er zwingt uns, unserem negativen Karma von Angesicht zu Angesicht gegenüberzutreten, so dass wir von ihm erlöst werden können. Rahu bewirkt Kämpfe zwischen unserem Selbst und unseren Begierden und Leidenschaften. Rahu gibt uns materielle Erfüllung, erlaubt uns, unsere Ziele zu erreichen, aber er lässt uns seelisch unerfüllt, denn er lenkt das Augenmerk auf die Leere in uns. Sowohl Rahu als auch Saturn formen und verändern unser Schicksal - der eine auf der materiellen Ebene, der andere auf der psychologischen.

Rahus Ängste sind die Verhaltensmuster, die überwunden werden müssen während wir lernen, die Schlange zu zähmen. Andernfalls ist unser Leben getrieben von Furcht und Unzufriedenheit. Die durch Rahu entstandenen Ängste können sich zu tief verwurzelten Phobien entwickeln, die behandelt werden müssen. Sie sind irrational und können aus dem Nicht erstehen. Wenn wir uns dieser scheinbaren Macht der Dunkelheit ergeben, können wir feststellen, dass die Furcht verschwindet. Aber es bedarf der spirituellen Erfahrung und der Beherrschung des Geistes und der Sinne und der Fähigkeit, sich vom Weltlichen loszulösen. Das sind die Gründe für Rahus gewaltige Wirkung.

Bereits um 2 Uhr 51 MESZ wird sich der Mond so zwischen Erde und Sonne schieben, dass er seinen Schatten auf das Arabische Meer nahe der Westküste Indiens wirft. Weil es in Europa um diese Uhrzeit noch dunkel ist, wird das Phänomen aber nicht zu sehen sein. Viel weiter östlich von Indien, in Shanghai, das nahe der zentralen Schattenlinie liegt, wird am Mittwoch die Verdunklung der Sonne bereits fünf Minuten andauern. Am längsten – zumindest vom Festland aus gesehen – währt sie über der japanischen Vulkaninsel Kita Iwo Jima, insgesamt sechs Minuten und 34 Sekunden. Über den Wellen des Pazifiks bei den Koordinaten 24 Grad Nord und 144 Grad Ost dauert sie sogar noch fünf Sekunden länger. Damit wird die totale Sonnenfinsternis die längste des 21. Jahrhunderts sein.

Denn neben dem seltenen Zufall, dass Sonne, Mond und Erde auf einer Linie liegen, gibt es noch einen weiteren Glücksfall: Der Mond erreicht heute auf seiner Umlaufbahn den erdnächsten Punkt in „nur“ 360.000 Kilometer Entfernung, während die Erde vor nicht mal drei Wochen ihren sonnenfernsten Punkt bei rund 152 Millionen Kilometer durchlief. Deshalb ist der scheinbare Durchmesser des Mondes besonders groß und die Sonne verhältnismäßig klein. Von der Erde aus gesehen währt dadurch die totale Bedeckung unseres Zentralgestirns ausgesprochen lange.

Spirituell gesehen bietet diese Sonnenfinsternis eine große Chance. Für diejenigen, die möglichen Dissonanzen, Störungen oder ungünstigen Einflüssen entgegenwirken möchten, eignet sich der Mittwoch für spirituelle Arbeit, Sadhana, Stille, Gebet und Einkehr. Die Rezitation des Gayatri Mantras ist förderlich, so wie die Anrufung von Surya (108 Namen Suryas) sowie Indras, des Sonnengotts. Ebenso kann als Schutz ein Navgraha Kavac eingesetzt werden. Shivaverehrer meditieren auf Aum Namah Shivaya und das Mritunya Mantra.

Weitere Fragen zur Wirkung von Rahu und Ketu im individuellen Leben und dem Umgang mit diesen Kräften beantworte ich gerne nach Terminvereinbarung in einem persönlichen Gespräch.

Herzliche Grüße

GANUSCH


"Om","Bhur Bhuvah Svaha"
"Om Tat Savitur Varenyam"
"Bhargo Devasya Dhimahi"
"Dhiyo Yo Nah Prachodayat"

"Wir meditieren über den Ruhm jenes Ishwara,
der das physische, astrale und kausale Universum erschaffen hat,
der das höchste Selbst ist,
der würdig ist, verehrt zu werden,
der die Verkörperung des Wissens und des Lichtes ist,
der alle Sünden und Unwissenheit beseitigt.
Möge Er unseren Intellekt erleuchten."


Mritunya Mantra

Om trayambakam yajamahe
Suganhim pushti
Varhanam urwarukmiva
Vandana mrityor
Mukshiya mamritat



Vedharma Institut für vedische Lebensweise

www.vedharma.de und www.jyotishi.de


Ayurveda, Jyotish, Vaastu

Montag, 6. Juli 2009

Vollmondfest - Guru Poornima 2009

Vollmond


Morgen ist Vollmond. Das große Vollmondfest im Juli, (Guru Poornima) findet dieses Jahr am 07. Juli 2009 statt.

Der Mond gelangt nur wenig über den Horizont und ist deshalb nur kurzfristig zu sehen.

Der zunehmende Mond, der fast 100% beleuchtet ist von der Sonne, durchläuft das Sternbild Schütze. Im Süden befindet er sich morgen Dienstag um 1 Uhr. Er erreicht dann eine Höhe von 14°.

Am Dienstag, den 7. Juli 2009 wird der Vollmond zu Guru Poornima durch die Außenbereiche des Erdschattens ziehen und dabei eine Halbschattenfinsternis entstehen lassen. Der Erdtrabant wird allerdings nur den südlichen Rand des Erdhalbschattens streifen. Das Ereignis wird vor allem vom pazifischen Raum aus zu beobachten sein. In Deutschland bleibt diese Finsternis unbeobachtbar. Die nächste Mondfinsternis, die auch wieder in Mitteleuropa zu beobachten sein wird, ist die Halbschattenfinsternis am 6. August 2009.

Saturn (Shani), der Planet der Begrenzung, Disziplin, Hindernisse und Verzögerung, verabschiedet sich bald vom Abendhimmel. Er ist nur noch für 2 Stunden im Westnordwesten zu sehen (Untergang morgen Dienstag um 0:15 Uhr). Saturn hält sich noch bis 09. September im Sternbild Löwe (Simha) auf und wechselt dann bis zum 15. November 2011 ins Zeichen der Jungfrau (Kanya). Somit erfolgt ab September ein weiterer Schritt in der Verfeinerung unserer kulturellen Werte und materieller Rahmenbedingungen.

Jupiter (Guru) (im siderischen Sternbild im Wassermann) geht kurz vor Mitternacht um 23:15 Uhr im Ostsüdosten auf. Er verweilt dort noch bis 29.07.09. Danach geht er durch seine Rückläufigkeit wieder zurück in den Steinbock, in das Zeichen seines Falls, wo er bis 19.12.09 bleiben wird.

Erst ab Dezember ist also wieder mit neuen, besseren und günstigen Wirkungen durch Jupiter zu rechnen. Wir erinnern uns noch, als im Herbst letzten Jahres die Wellen der Weltfinanzkrise hoch schlugen, zu dem Zeitpunkt, als Jupiter ins Sternbild Steinbock überwechselte und debilitiert wurde.

Im Steinbock ist Jupiter geschwächt und ist seiner wohltuenden Wirkungen beraubt. Neecha.

Jupiter wird oft, aufgrund seines meist positiven, konstruktiven und weit reichenden Einfluss als „der große Wohltäter“ bezeichnet. Laut Maharishi Parashara, dem Urvater der vedischen Astrologie, repräsentiert Jupiter das Wissen und die Erweiterung unseres Horizonts. Während der Gewinn von Wissen essentiell für evolutionäres und spirituelles Wachstum ist, zeigt Jupiter hauptsächlich unsere Lebensentwicklung an.

Jupiter zeigt die höhere Bildung und Weisheit an. Er verkörpert spirituelle Traditionen und Religion. Demzufolge ist Jupiter für das Wachstum und für die Entwicklung des Geistes aber auch für Werte und Kultur verantwortlich. Sein Einfluss erstreckt sich vom weltlichen Wissen bis hin zum geistigen, spirituellen Wissen.

In Indien wird Jupiter auch als spiritueller Lehrer oder Guru bezeichnet – in der gesprochenen Sprache Hindi wird Jupiter oftmals als Guru bezeichnet.

Zu Ehren des Gurus, des Lehrers wird das Guru Poornimafest bei Vollmond im Juli gefeiert.

Guru bedeutet auch so viel wie „geistiger Lehrer“ oder „Meister“ und wird abgeleitet von gu: Dunkelheit, und ru: das was vertreibt.

Somit wird ein Guru auch als „Vertreiber der Dunkelheit“ bezeichnet, der selbst göttliche Erleuchtung besitzt.
In der westlichen Sprache repräsentiert Jupiter den Ratgeber, Fachberater oder Gutachter, einen spirituellen Führer oder Mentor.

Die Verfeinerung, die unsere Gesellschaft benötigt, wird durch einen globalen Veränderungsprozess begleitet. Noch ist die Wirkung Jupiters geschwächt, denn tiefere Ebenen müssen zunächst entwickelt werden, bevor das Wissen Jupiters Früchte tragen und in die richtigen Bahnen fließen kann. (2012/2013)

Für viele Menschen noch nicht erkennbar, doch spürbar. Begleitet von einer zunehmen inneren Unruhe. Sie stehen noch als unbeteiligte Zaungäste am Rande des Geschehens, überprüfen ihren Standort, ihr eigenes Zukunfts-Model oder haben Angst vor dem was passieren wird. Veränderung!

Marc Aurel (121-180), ein damaliger römischer Kaiser, erkannte so wie wir heute, warum Veränderung das einzige im Universum ist was konstant ist:

„Beachte immer, dass nichts bleibt, wie es ist und denke daran, dass die Natur immer wieder ihre Formen wechselt.“

So verändern sich auch die Formen unserer Welt. Das was Ausdruck einer rein materialistischen, analogen Welt ist, wird zwangsläufig tiefere Ebenen spiritueller Existenz anerkennen müssen und zu einer qualitativen, neuen, sinnhaften Lebenseinstellung führen.

LOHAS ist innerhalb kürzester Zeit zu einem Begriff geworden. LOHAS steht für eine besondere Lebenseinstellung (Lifestyle of) und berücksichtigt als unverzichtbare Konsumkomponemte Gesundheit (Health) und Nachhaltigkeit (Sustanability).
Die aktuell verstandenen LOHAS müssen jedoch noch in ihrer Orientierung verfeinert werden, (das wird bis 2011 passieren) denn sie sind (noch) sehr auf die "Verbrauchsstufe" orientiert.

Der Art der Leistungserstellung (Prozess vom Ursprung bis zum Abnehmer) muss und wird zukünftig mehr Aufmerksamkeit gewidmet werden. Somit besteht die Herausforderung darin, auch die "Leistungsstufe" analog zu integrieren, was im Einzelfall von jedem Alleinunternehmer beachtet werden sollte.

Doch was bedeutet dieser Begriff „Sustanability“ aus Sicht vedischer Betrachtung?

Die Zukunft wird weit mehr als Klarheit und Verantwortlichkeit im Handeln erfordern.

Das kann nur erfolgen, wenn der Mensch von der Grundebene des Lebens aus handelt (Atma, Parambrahman) dem Selbst und somit den wesentlichen Beitrag leistet, auf jeder Entwicklungsstufe des Lebens (Dharma) eine Lösung beizutragen.

So ist das Denken, als Schöpfungswerkzeug von großer Wichtigkeit für die Ebene, die dem Handeln vorausgeht.

Die Qualität des Denkens wird dadurch gepflegt, dass man den Geist durch regelmäßige Meditation an den Ursprung des Denkens führt, dorthin, wo er bewusst den Samen des Gedankens aufnimmt und ihn aus dem Feld unbegrenzten schöpferischen Potentials mit reiner Energie nach außen trägt. So wird der Ge­danke vom Sein erfüllt, er wird ein Mittel, das unmanifeste Sein (Purusha) ins relative Feld der vielfältigen Schöpfung der Phänomene (Prakriti) hinaus zu zutragen.

Die Kunst des Bogenschießens besteht darin, zuerst den Pfeil so weit wie möglich zurückzuziehen und ihn dann los zulassen, so dass er sein Ziel mit großer Gewalt trifft.

Ebenso liegt die Kunst zu Denken darin, den Geist an den Ursprung des Denkens zurückzuziehen und ihn dort los zulassen, damit er kraftvolle Gedanken hervorbringt, die erfüllt sind von der Macht des Seins. Dies wird dem Feld des Denkens und Handelns eine größere Wirksamkeit geben.

Es wird dem Leben Macht und Erfolg verleihen, es wird den Zustrom des Seins in die äußere Aktivität hinaus tragen und sie erfüllen, es wird ein Mittel dazu werden, die transzendentale Selbstbewusstheit zu kosmischem Bewusstsein wachsen zu lassen, dem höchst entwickelten Zustand menschlichen Bewusstseins.

So ist die schöpferische Kraft machtvollen Denkens ein für das Dasein lebenswichtiger Aspekt und nicht zu vernachlässigen, wenn es um die neuen Definitionen unserer gesellschaftlichen Werte geht.

Unser ursprünglicher Geist ist im Grunde genommen in seiner reinsten Form „unendliches Bewusstsein“.
Durch unser Leben unter dem Einfluss der 3 Gunas (Sattva, Rajas, Tamas), der Wirkungen der Planeten (Grahas) sowie durch die Konditionierungen unsere Gesellschaft und des Zeitrahmens (Käla), im dem wir leben, wurden wir limitiert. Ursprünglich sind wir frei von Limitationen, unbegrenzt. Doch im Laufe der Zeit wurden wir limitiert und unser ehemals freier Geist wurde geprägt, ein verfärbter Geist.

So beschreibt Carlos CASTANEDA:

"Jeder, der mit einem Kind in Kontakt kommt ist ein Lehrer. Er erklärt die Welt unaufhörlich, bis zu dem Augenblick, wo das Kind die Welt so wahrnehmen kann, wie sie ihm erklärt wurde. Wir haben keine Erinnerung an diesen folgenschweren Augenblick, einfach weil wir keinen Bezugsrahmen hatten (damals), in dem wir ihn mit etwas anderem hätten vergleichen können. Doch von diesem Augenblick an ist das Kind ein Mitglied. Es kennt die Beschreibung von der Welt, und es erreicht... die volle Mitgliedschaft, wenn es in der Lage ist, all seine Wahr-Nehmungen so zu deuten, daß sie mit diesen Beschreibungen übereinstimmen und sie dadurch (zu) bestätigen (scheinen)".

Die Fähigkeit des Denkens, jede Form von Kreativität, von Schöpfungskraft von der Ebene unendlicher Stille und Entspanntheit heraus, schließt klares Denken ein.

Die Klarheit des Denkens hängt vom Zustand des Verstandes, des Intellekts, der Gefühlswelt, des Geistes und von dem des Nervensystems ab. Die physische Kondition ist überaus wichtig.

Das Nervensystem, unser gesamter Körper, sollte nicht ermüdet sein oder durch Junkfood, chemische Nahrungsstoffe, unnatürliche Aromen, Drogen, Psychostimmulantien oder emotional negative Botschaften vergiftet sein. Alles was wir ansehen, was unser Geist verdauen muss, alles mit dem wir in Resonanz gehen hat eine Wirkung auf uns. Positiv wie negativ.
Der ganze Geist sollte auf das Nervensystem einwirken und sich in der Außenwelt Ausdruck verleihen können. Klarheit im Denken ist das Resultat eines ganzen und vollen Geistes und Verstandes, der sich in Koordination mit einem starken Nervensystem befindet; dann sind die Gedanken klar, und das Denken ist wirksam. Eine ayurvedische Lebensweise trägt zu einer gesunden Lebensweise bei.

Der Erfolg einer jeglichen Handlung hängt von der Wirksamkeit des Denkens ab, die wiederum von der Fähigkeit des Geistes abhängig ist, den Gedanken in seiner subtilsten Entstehungsphase aufzunehmen.

Nur dann kann das Grundprinzip von LOHAS für eine besseren Lebenseinstellung verstanden werden und letztendlich den Erfolg finden, den unsere menschliche Gesellschaft und unser Planet dringend benötigt.

„Die Gesamtheit des Wissens lebendig in einem einzigen Bewusstsein. Aham Brahmaasmi – ich bin die Ganzheit. Shivoham – ich bin Shiva, bin die Stille. Ich bin Vishnu, die Dynamik. Das Feld des Bewusstseins ist der Bereich der Schöpfungskraft im Menschen, das Feld von Atma, dem Selbst. Erkenne Atma, erkenne dein Selbst! Denke an Atma, schaue Atma mit den Augen, höre Atma mit den Ohren, mach die Transzendenz zu einem Bereich sinnlicher Wahrnehmung! Das ist die Aufforderung des vedischen Wissens.“


Die vedischen Wissenschaften Ayurveda, Vaastu und die vedische Astrologie (Jyotish) bieten die Programme an, die notwendig sind, um die Suche nach einer neuen, verfeinerten und gesünderen Lebenseinstellung zum Erfolg zu führen.


„Die größte Entscheidung deines Lebens liegt darin, dass du dein Leben ändern kannst, indem du deine Geisteshaltung änderst.“ (Albert Schweitzer)



SOMMER URLAUBS-BUCHTIPP:


Heute erhielt ich einen besonderen Buchtipp, den ich gleich hier weiter geben möchte. Vielleicht als Urlaubslektüre genau das richtige Buch:

Die Hütte

Die Hütte: Ein Wochenende mit Gott
Preis: EUR 16,90

In Englisch:“The Shak“. Das Buch, in dem Autor William Paul Young fiktive Gespräche mit Gott schildert, verkaufte sich im englischsprachigen Raum mehr als 6,5 Millionen Mal und ist vor wenigen Tagen in deutscher Übersetzung erschienen. Das Buch steht seit knapp 55 Wochen auf der Bestsellerliste der "New York Times" und belegte monatelang den ersten Platz der Liste.

http://www.wochenende-mit-gott.de/


Pressestimmen


»Fasziniert nicht nur durch seine Dialoge, spannende Handlung und tolle Naturbeschreibungen. Es ist all denjenigen zu empfehlen, die Zweifel haben.« (Kirche In, Jadwige Motylewicz, Juni 2009)

»Warum nur gelingt den Kirchen das nicht?« (Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 17.06.09)

»Die Hütte schreit geradezu danach, nach dem Lesen über seinen Inhalt zu diskutieren. Etwas besseres kann keinem Buch geschehen.Fazit: Das Buch sollte jeder gelesen haben!« (jesus.de, 15.06.09)

Kurzbeschreibung

Macks jüngste Tochter ist vor Jahren entführt und wahrscheinlich umgebracht worden. Ihre letzten Spuren hat man in einer Schutzhütte im Wald gefunden, in deren Nähe die Familie auf einem Ausflug campierte. Jetzt erhält Mack rätselhafte Einladungen, die ihn aus seiner tiefen Depression reißen, in der er mit Gott über den Verlust hadert. Diese Einladungen locken ihn in die Hütte, wo er an einem bemerkenswerten Wochenende Gott, Jesus und den Heiligen Geist persönlich trifft. In furiosen Dialogen mit Gott über das Böse und den Schmerz der Welt kommt Mack zu einem neuen Verständnis von Schöpfung und Christentum. Die Botschaft des Buches? Mack hatte Gottes Rolle in seinem Leben nicht nur unterschätzt, sondern falsch eingeschätzt. Der Verlust seiner Tochter ist eminent, aber das Leben geht nicht nur weiter, sondern es wird durch die Begegnung mit Gott um eine große Erfahrung bereichert. Mack beschreitet einen neuen Weg und hört auf, Gott immer nur zu beurteilen und ihn nur bei Tragödien in seinem Leben nach Gottes Rolle zu fragen. Es ist diese Botschaft, die Mack von Gott mitnimmt: Dass ich in der Lage bin, sogar aus entsetzlichen Tragödien noch unglaublich viel Gutes entstehen zu lassen, bedeutet nicht, dass ich die Tragödien orchestriere. Wenn ich sie für meine Zwecke nutze, heißt das auf keinen Fall, dass ich die Tragödien erschaffe oder sie benötige, um meine Absichten zu verfolgen.... Für die Gnade ist es nicht erforderlich, dass Leid existiert,aber dort, wo Leiden ist, wirst du immer auch die Gnade finden,in vielen Facetten und Farben.



Herzliche Grüße und einen wundervollen Sommer wünscht


GANUSCH



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Donnerstag, 28. Mai 2009

15. Rainbow Spirit Festival in Baden Baden, Pfingsten 2009

Rainbow Spirit Festival 2009

Das Rainbow Spirit Festival hat in den letzten Jahren immer mehr Menschen angezogen und sich zum größten spirituellen Ereignis in Deutschland und Europa entwickelt.

Spirituelle Lehrer, internationale Künstler
und Musiker finden auf
dem Festival ein selten
interessiertes und
wundervolles Publikum.

Es ist eine Gelegenheit das Leben und den Moment gemeinsam zu feiern. Hier bringen wir unsere Energien bewusst zusammen um uns zu spüren und ineinander zu erkennen. Hier teilen wir unsere Erkenntnis, unsere Liebe, unsere Stille.

Das Festival ist ein großes Familienfest bei dem die Familienmitglieder, Freunde und Freundinnen zusammen kommen um sich gegenseitig zu unterstützen, um miteinander zu teilen, zu tanzen und zu feiern.

Immer mehr Besucher planen sich das Festival als Urlaub ein, bleiben eine Woche oder länger im wunderschönen Kurort Baden-Baden.

Sie besuchen das Festival und die sich anschließenden Seminare und nutzen gleichzeitig die weltberühmten Thermalbäder und die vielfältigen Wellness-Angebote (mehr unter www.baden-baden.de).

Auch wir sind dieses Jahr ( wie immer ) auf dem Rainbow Spirit Festival 2009 an Pfingsten vertreten. Das Festival ist ein strahlend- liebevolles Energiefeld mit hunderten Events und tausenden Besuchern. Das gesamte Programm findest Du hier: Rainbow-Spirit-Festival

Gerne möchten wir Sie/Euch einladen, uns dort zu besuchen. Zu finden sind wir auf der Ebene C, Standnr. 37.
Unser Vortrag:

"Die heilende Kraft der Edelsteine im Ayurveda und der vedischen Astrologie (Jyotish) - Edelsteintherapie u. kosmische Resonanz."

findet statt am Samstag, den 30 Mai um 17:00 Uhr im Raum Rose.
Kongresshaus
Unser Kontakt: 02463 997366 - 0172 4612138

Auf dem Festival zu finden sind wir auf der Ebene "C", Standnummer 37. www.vedharma.de - www.jyotishi.de


Veranstaltungsort:
KONGRESSHAUS, Augustaplatz 10
76530 Baden Baden

Mittwoch, 6. Mai 2009

Geburtstag von Rabindranath Tagore - 07. Mai




Rabindranath Tagore

*1861 † 1941 (Kalkutta, Indien)

"Für die einfühlsamen, lebendigen und schönen Verse, mit denen er in vollendeter Weise seine dichterischen Gedanken - in englischer Sprache - zu einer Komponente der abendländischen Literatur gemacht hat".



Jana Gana Mana ist der Name der Nationalhymne von Indien. Sie besteht aus den ersten fünf Strophen eines Gedichts von Nobelpreisträger Rabindranath Tagore.


Rabindranath Tagore wurde am 6. Mai 1861 als Sohn einer wohlhabenden Brahmanenfamilie geboren. Sein Vater war der in Indien höchst angesehene Philosoph Debendranath Tagore. Im Jahre 1878 schickte ihn sein Vater zum Studium der Rechtswissenschaften nach England. Er studierte jedoch bis 1883 englische Literatur. Bereits zu dieser Zeit konnte Tagore seine ersten Dichtungen veröffentlichen. Zurück in Indien, kam er bei der Verwaltung des Familiengutes in Kontakt mit dem einfachen Volk.

Konfrontiert mit dem Leid und dem Elend der Landbevölkerung, entwickelte er eine Pädagogik, die ganz bewusst vom englisch ausgerichteten Erziehungswesen abwich. Im Jahre 1901 gründete Tagore in Santiniketan (Bengalen) eine Schule, in der er indische und europäische Kultur und Pädagogik zu verknüpfen anstrebte. Die meisten seiner Werke verfasste er in bengalischer Sprache und übertrug sie später selbst ins Englische und zwar in einem derart vollendeten Stiel, dass seine Werke zu einem Höhepunkt der europäischen Literatur avancierten. Ab 1912 begab er sich auf ausgedehnte Vortrasgreisen quer durch Europa und die USA.

1915 wurde er von König Georg V. von Großbritannien zum Ritter geschlagen. Vier Jahre später gab er aus Protest gegen ein britisches Massaker an 400 Anhängern Gandhis (Amritsar-Massaker) den Adelstitel zurück. Es war Tagore, der Gandhi den Beinamen Mahatma (Große Seele) gab. Neben seiner literarischen Tätigkeit, verstand er auch sich als Musiker einen Namen zu machen: Tagore vertonte zahlreiche seiner Dramen und schrieb mehrere hundert volkstümliche Lieder. Im indischen Freiheitskampf mahnte er zu Besonnenheit und zum Ausgleich mit England. Seine letzen Lebensjahre widmete er seiner (inzwischen zur Universität erweiterten) Schule. Rabindranath Tagore starb am 7. August 1941 in Santiniketan.

"Wenn ihr eure Türen allen Irrtümern verschließt, schließt ihr die Wahrheit aus."

Rabindranath Tagore

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Mittwoch, 29. April 2009

Tag gegen den Lärm – 29.04.2009 - Für die Stille

Plädoyer für einen Tag der Stille

"Wirkliche Stille kann nur eintreten, wenn auf der psychischen Ebene nichts registriert oder gespeichert wird."
Krishnamurti


Stille, die Grundlage des Lebens – „Lärm ist Körperverletzung.“

Oft verwenden wir in unserer Umgangssprache Formulierungen, die nicht eindeutig das beschreiben, was wir wirklich wollen. Wir lehnen im Grunde genommen etwas ab, negieren eine Meinung anstatt konkret zu benennen, was wir wirklich wollen. Dahinter steckt ein negatives Denkmodell, was die Grundabsicht schwächt.

Wir sind gegen etwas anstatt für etwas zu sein.

Heute sind wir gegen den Lärm. Also stellen wir uns doch auf die Seite derjenigen, die eine Meinung klar vertreten: für die Stille. Nutzen wir die „Affirmation“, bejahen wir, das was wir alle im Grunde genommen sehnlichst wünschen. Ein wenig mehr Stille, mehr Ruhe, mehr Beisinnlichkeit, Zeit für die Familie, mehr Zeit für unsere Lieben oder auch einfach Zeit um einmal durchzuatmen.
All das ist uns verloren gegangen und es wird Zeit einmal darüber nachzudenken, was die Grundlage des Lebens und unseres Handelns ist – Ruhe und Stille.

Wir brauchen einen Tag der Stille, eine Zeit der Stille, ein Leben in Stille und gesunder Dynamik.
Die Lärmbelastung nimmt jedes Jahr zu.

Während es in den meisten Ländern mittlerweile verschärfte Regeln zum Lärmschutz für Arbeiter gegen schädigende Lautstärke am Arbeitsplatz gibt, sind bislang keine Bestimmungen gegen die tägliche Belastung in der Öffentlichkeit durch gefährlichen Lärm von Autos, U-Bahnen, Hupen und Sirenen, Einkaufszentren, Klimaanlagen, Fitness-Studios, Diskotheken undsoweiter festgelegt worden. Der „akustische Abfall“ in Kaufhäusern und Einkaufszentren nimmt immer mehr zu. Als Kunde kann man sich oft der Geräuschkulisse beim Einkauf nicht mehr entziehen.

Akustische Umweltverschmutzung gibt es überall, auch im Wasser, worunter insbesondere Meeressäugetiere wie Wale und Delfine zu leiden haben.

In großen Städten wie Berlin, Barcelona, Paris, London, Mexiko City, Santiago de Chile und Bogotá in Kolumbien, erreichen wahrscheinlich ähnliche Lärmpegel bis zu 104,5 dB wie diejenigen, die in Buenos Aires gemessen wurden. Spanien ist nach Japan das zweitlauteste Land der Welt und Madrid ist eine der lautesten Hauptstädte.

Während Vogelsingen 10 dB nicht überschreitet, kann ein Hupen 90 dB, die Disko 110 dB und ein Motorrad ohne Schalldämpfer 115 dB erreichen. Gehörschäden treten schon nach 90 dB auf.

Sechzehn Prozent aller erwachsenen Europäer leiden an so starken Hörminderungen, dass sie ihren Alltag beeinträchtigen. Das sind deutlich mehr als die 10% von denen man bisher ausgegangen ist.

In Europa haben rund 71 Millionen Erwachsene im Alter von 18 bis 80 Jahre eine Hörminderung von mehr als 25 dB. Ein Wert, der von der Weltgesundheitsorganisation WHO als hörgeschädigt definiert wird. Allein in der EU gibt es über 55 Millionen hörgeschädigte Menschen.

Im Ayurveda, der Jahrtausende alten Lebensphilosophie aus Indien, spielt der Klang, bestehend aus Schwingungen, eine große Rolle. Jedes Ding und Lebewesen in der belebten und unbelebten Welt hat seine eigene persönliche Schwingungsfrequenz. Schwingen Zellen und Gewebe in ihrem Eigenklang, so fließen die Energien im Körper frei und ungehindert und der Mensch lebt in Gesundheit und Wohlbefinden. Eine Störung dieses Energieflusses verursacht unter anderem durch Lärm, unharmonische Klänge und Rhythmen, wird im Ayurveda bereits als Krankheit definiert.

So wird ein Mensch im Ayurveda vollkommen gesund genannt, "wenn seine Physiologie im Gleichgewicht ist, Verdauung und Stoffwechsel gut arbeiten, Gewebe und Ausscheidungsvorgänge normal funktionieren und Selbst, Sinne und Geist sich im Zustand dauerhaften Glücks befinden" (Sushruta, ayurvedischer Arzt um 1000 v. Chr.).

Nach dem Wissen des Ayurvedas hat jeder Ton ober- oder unterhalb des individuellen Grundtons eine bestimmbare emotionale Wirkung. Daher ist es wichtig, auf die Qualität der Gebräuche zu achten, die wir täglich „konsumieren“ oder denen wir ausgesetzt sind. Lärm macht nicht nur unser Gehör krank, sondern auch die psychisch und seelische Verfassung wird gestört.

Wirkungen von Schallwellen auf den Menschen haben wissenschaftliche Ergebnisse aus dem noch jungen Forschungsbereich der «Vibroakustik» bestätigt. Die Forschungen des Norwegers Olaf Skille, dem Begründer der Vibroakustischen Therapie (VAT)», ergaben, dass Töne mit tiefen Frequenzen zwischen 30 und 120 Hertz besonders wirksam sind. Bei einem Menschen, der täglich eine Stunde auf der "Klangliege" bespielt wird, können nach einiger Zeit Veränderungen im Blutbild festgestellt werden. Darüber hinaus haben auch bestimmte Rhythmen die Kraft, körpereigene Regelkreisläufe anzustoßen und zu "reharmonisieren".

Dazu passend ein Text aus Masaru Emotos Buch: Die Antwort des Wassers. Burgrain 2002. (S. 65 ff.):
Im Jahre 1989 erschien in der amerikanischen naturwissenschaftlichen Zeitschrift "21st Century" ein Artikel von Warren J. Hamermmann. Darin wurde berichtet, dass, wenn man die Frequenzen derjenigen organischen Substanzen, aus denen der Mensch besteht, in Töne umwandeln würde, diese etwa ein Spektrum von zweiundvierzig Oktaven umfassen würde. Wenn das so wäre, würde die höchste Frequenz - wenn man das tiefe C der C-Dur Tonleiter als Grundlage nähme - sogar 570 Milliarden Hertz erreichen. Da ein Hertz eine Schwingung pro Sekunde bedeutet, würde dieser Ton 570 Milliarden Mal in der Sekunde schwingen. Das zeigt, welch unvorstellbare Fülle ann Fähigkeiten in einem Menschen verborgen ist.
[...]

Schwingung und Resonanz gehören zu den Grundparametern allen Lebens. Hörbar kann diese Schwingung werden als Geräusch oder Klang eines Elementes, eines Materials oder Gegenstandes wie z.B. als Rauschen des Wassers oder als Eigenton eines Weinglases.

Auch jedes menschliche Individuum hat seinen eigenen unverwechselbaren Klang, seine
Stimme, die sich in zwei Klangformen – als Sprech- und Singstimme – manifestiert. Sing und Sprechstimme sind bekanntlich u.a. Ausdruck und Regulativ emotionaler Befindlichkeit.

Die Quantenmechanik ist eine physikalische Theorie, die das Verhalten der Materie im
atomaren und subatomaren Bereich beschreibt. Sie ist eine der Hauptsäulen der modernen Physik und bildet die Grundlage für viele ihrer Teilgebiete, so z.B. für die Atomphysik, die Festkörperphysik und die Kern- und Elementarteilchenphysik aber auch für verwandte Wissenschaften wie die Quantenchemie.

Aus der Perspektive der Quantentheorie ist alle Materie letztendlich Vibration. Der Körper wird als eine komplexe Wellenfunktion angesehen, die Gesamtsumme vieler kleinerer Wellen oder Vibrationen. Diese fundamentalen Frequenzen sind Anregungen von universellen Feldern. All diese Felder wiederum sind der Ausdruck eines einzigen zugrunde liegenden Feldes, das in der modernen Quantenfeldtheorie Superstringfeld oder Vereinheitlichtes Feld genannt wird.

In ähnlicher Weise ist die vedische Wissenschaft seit Tausenden von Jahren der Meinung, dass alle Lebensformen Vibrationen eines zugrunde liegenden Feldes von Yoga - Einheit (Stille) - sind. Von beiden Standpunkten aus ist Gesundheit der integrierte und ausgewogene Zustand aller Vibrationen und Resonanzen, die das Individuum hervorbringen, während Krankheit als ein Mangel von Gleichgewicht dieser fundamentalen Frequenzen angesehen werden.

Wenn der Körper letztendlich eine komplexe Wellenform ist, die sich aus vielen subtileren Vibrationen zusammensetzt, besteht auch die Möglichkeit, dass die entsprechenden Schwingungsfrequenzen genutzt werden können, um die normale Funktionsweise bei chronischen Störungen wiederherzustellen. Der Mangel an Wissen über diese fundamentalen Frequenzen hat jedoch die praktische Anwendung dieses quantenmechanischen Verständnisses nicht zugelassen.

Stille, als zugrundeliegendes Feld, finden wir an der Wurzel aller Aktivitäten, Verhaltensweisen und verschiedenen Formen des Lebens. Stille gehört zum Fundament des Lebens.

Denn der Raum des Geistes, dort wo er seine Flügel öffnen kann, das ist die Stille.
Antoine de Saint-Exupéry


Denken und Fühlen gehören genau so dazu wie die Fähigkeit zu Hören. In unserer Zeit des Lärms, der Hektik, Unruhe, Burnout, ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung) und Stress, ist es notwendig, den horizontalen Bereich der Sinneserfahrung zu verlassen und den vertikalen Bereich des Lebens zu erfahren. In der Entwicklungsgeschichte des Menschen wird diese nach innen gerichtete Orientierung durch Meditation, Yoga oder einfach einmal Ruhe erfahren, hin zur Stille, unendliche Schöpfungskraft, Vitalität und Erneuerung bringen.

"Die Natur reicht uns die Hand der Freundschaft, sie lädt uns ein, damit wir uns an ihrer Schönheit erfreuen; doch wir fürchten ihre Stille und fliehen in die Städte, wo wir uns zusammendrängen wie eine Herde Lämmer beim Anblick des Wolfes."
Khalil Gibran


Zur weiteren Inspiration wünsche ich viel Stille und Ruhe

GANUSCH

Donnerstag, 23. April 2009

AKSHAYA TRITIYA - am 27. April 2009 - der Tag andauernden Glücks





In der vedischen Astrologie beachtet man die verschiedenen Zeitqualitäten so genannte „Muhurtas" oder Mahurats. Momente besonderer Qualität und Gunst.

Wenn wir in unserem täglichen Leben die vorteilhaften Einflüsse der planetaren Kräfte nutzen möchten, so stehen mir als Ayurveda-, und Jyotishberater eine Fülle von Informationen zur Verfügung, um genau zu erkennen, für welche Momente des Lebens, die beste Ausgangssituation für unser Tun sind, um das beste Ergebnis zu erreichen.

Sei es um ein wichtiges Projekt zu starten, eine Reise anzutreten, einen Umzug zu machen, eine Ausbildung zu beginnen, Baumaßnahmen am Haus vorzunehmen oder einen Grundstein zu legen. Besonderen Wert wird auf die terminliche Bestimmung für eine Hochzeit oder einen medizinischen Eingriff gelegt, wie auch für den Zeitpunkt einer Namensvergebung für neu geborene Kinder.

Akshaya Tritiya ist ein wichtiges hervor zu hebendes Ereignis im Jahreskalender, das als eines der günstigen Tage nach dem vedischen Kalender gilt. Jede sinnvolle Tätigkeit, für die ein erfolgreiches Ergebnis gewünscht wird, steht unter einem guten „Stern", wenn sie an diesem Tag begonnen wird.

Ein solch wichtiger Tag findet nur einmal im Jahr statt!!!

Akshaya Tritiya fällt jährlich auf den dritten Tag nach Amavasya (Neumond) in der hellen Hälfte (zunehmende Mondphase) der Frühlingszeit des Vaishakha Monat (April-Mai), wenn Sonne und Mond gleichzeitig erhöht sind und dann die Spitze (Exaltation) ihrer stärksten entfaltbaren Wirkung erreichen. Dieses Phänomen kommt in dieser Form nur einmal pro Jahr vor und findet in 2009 am Montag, den 27. April statt.

Akshaya Tritiya, in Indien auch bekannt als "Akha Teej", ist traditionell der Geburtstag von Lord Parasurama, die sechste Inkarnation des Gottes Vishnu.

Die Hindus führen an diesem Tag spezielle Feierlichkeiten, Rituale, Pujas und Yagyas durch, baden in den heiligen Flüssen, überreichen Spenden an Hilfsbedürftige und soziale Einrichtungen, verbrennen Gerste im heiligen Feuer, verehren und beten zu Ganesha und Lakshmi Devi.

Jede Tätigkeit, die mit Reinheit des Geistes, guter Absicht, festem, unerschütterlichen Glauben durchgeführt und an diesem Tag begonnen wird, erhält bestmögliche Unterstützung.

Betrachten wir unsere anhaltende wirtschaftliche und finanzielle Krise, so ist es sinnvoll, neue Ideen, substanziellere Unternehmungen die nachhaltig qualitativer Natur sind, an Akshaya Tritiya zu initiieren.

Die Zeit des Neokapitalismus der Finanz-, und Wirtschaftshaie geht zu Ende. Das postmoderne Wirtschaftswissen, der kapitalistischen Systeme ist ausgelebt . Es werden jetzt neue Impulse und Strategien benötigt, die dem emporstrebenden Menschen, in seiner zunehmenden Selbstverantwortung und Fähigkeit zur Eigengestaltung fördern. Der 27. April 2009 wird positiven Einfluss auf das haben, worüber wir in Jahren reden werden.

Alles was im Grunde an diesem vorteilhaften Tag unternommen wird, beeinflusst nachhaltig und langfristig mit seinen förderlichen Wirkungen unser alltägliches und praktisches Leben.

Den Nutzen davon erleben wir durch materiellen Erfolg, Glück und spirituelle Entwicklung, die das eigentliche Ziel des menschlichen Lebens sind.

Die Teilnahme am Vedharma Yagyaproggramm an diesem Tag, wird maximale Wirkung haben. (Bitte nachfragen) Das Yagyaprogramm hat direkten Einfluss auf Frieden, Wohlstand, Harmonie, Gesundheit, Freude und Glück in unserem persönlichen, sozialen, nationalen Leben und im Beruf.

Sinnvoller Weise wird die Durchführung besonderer individueller Yagyas für spezielle Zwecke, die mit der eigenen Lebenssituation in Verbindung stehen empfohlen, den die Wirkungskraft des Vedharma-Yagyaprogramms ist in diesem Zeitraum sehr hoch. Die Teilnahme an unserem Yagyaprogramm hilft auch zur Neutralisierung negativer Einflüsse im eigenen Horoskop, die durch ungünstige Planetenkräfte oder Konstellationen unser Leben hemmen. Eine Stärkung der positiven Einflüsse der Planeten an Akshaya Tritiya, bewirkt Wunder.

Das goldene Bindeglied

Das Wort "Akshaya" bedeutet so viel wie unvergänglich und ewig - das, was niemals entschwindet oder sich abschwächt.



Meist finden religiöse Einweihungen und spirituelle Segnungen statt. Man feiert Hochzeiten, gründet ein neues Unternehmen oder Geschäft, und plant lange Fahrten an diesem Tag.
An diesem Tag werden Wertsachen, Schmuck oder Heilsteine gekauft, die Erfolg und Glück bringen sollen. Der Ankauf von Gold ist sehr beliebt am Akshaya Tritiya, denn es ist das ultimative Symbol für Reichtum und Wohlstand. Ich berechne gerne die individuellen ayurvedischen Heilsteine, die für jede Person unterschiedlich sind und ihre besondere Heilwirkung am besten entfalten. Eine Edelsteinberatung biete ich für jede/n Interessenten/in an.

Wer an diesem Tag gekauftes Gold und Gold-Schmuck trägt wird niemals Leid und Elend erfahren, so glauben es die Inder.


Der Goldkauf in Indien wird in diesen Tagen dazu führen, dass der Goldpreis ansteigen wird.
Diejenigen, die im Augenblick mit dem Gedanken spielen Gold zu kaufen, sollten das sehr genau beobachten.



Mythen & Legenden

Akshaya Tritiya kennzeichnet im großen Weltenkalender der Mahayugas den Beginn des "SatyaYug" (Sat Yuga) oder das Goldene Zeitalter - das erste der vier Weltzeitalter. Zur Zeit befinden wir uns im Dvapara-Yuga, dem wissenschaftlichen Zeitalter voller Erfindungen, geprägt von Elektrizität, Elektronik, Physik, Mechanik und Kommunikation, welches sich langsam ins Treta-Yuga entwickelt, dem Zeitalter des Geistes und der höheren Entdeckungen. Ich möchte jedoch anmerken, dass alleine das Dvapara-Yuga der klassischen Ansicht nach 720.000 Menschenjahre andauert.

Nach Auslegung des großen Gelehrten Sri Yukteswar gibt es auch kleinere Berechnungsgrundlagen und Werte. Demnach dauert dieses Yuga nur 2.000 Menschenjahre und hat bereits 1.700 unserer Zeitrechnung begonnen. Demnach befinden wir uns in 2009 schon 309 Jahre im Dvapara-Yuga. Diese These vertrete ich aus meiner astrologischen Beobachtung ebenso.



In der "Puranas", den heiligen Schriften der Veden, besagt eine Geschichte, dass an dem Tag von Akshay Tritiya, der große Rishi und Gelehrte Vedavyasa, der Verfasser der Veden, zusammen mit Lord Ganesha begann das große Epos Mahabharata zu schreiben. An diesem Tag stieg Ganga Devi oder auch Mutter Ganges hinab auf die Erde.

Die heiligen Schriften Indiens berichten, wie einmal in jedem Dvapara-Yuga (also 1000 Mal im Laufe einer Weltschöpfung bis zur Weltauflösung, d.h. ca. alle 4'320'000 Jahre) ein Avatar in der Welt erscheint, um als Vyasa den Menschen die vedische Offenbarung nahezubringen. Es ist eine ewige Wiederkehr des Gleichen, das sich jedoch in mannigfaltiger Abwandlung offenbart.

„Mit weit offenem Herzen lauschte Vyasadeva den Worten seines Lehrers. Als Narada ihn schließlich wieder verließ, setzte er sich in Meditation nieder und sammelte seinen Geist vollständig im Zustand reinen Seins. Sat Chit Ananda, einem Zustand ruhevoller Wachheit innerer Fülle und Ganzheit. So verfasste er als letztes das achtzehnte Purana, das Bhagavata-Purana (Shrimad-Bhagavatam). Das Bhagavata-Purana wird auch das Aufgehen der Purana Sonne genannt. Es gilt als Vyasadevas Kommentar zum Vedanta (den Upanishaden oder vedischen Geheimlehren), deren Essenz er ja bereits in kurzen Merkworten in den Vedanta-sutras zusammengefasst hatte. Das Shrimad-Bhagavatam beginnt mit den gleichen Worten wie das Vedanta-sutra: janmady asya yatah = Die Absolute Wahrheit ist das, von dem alles ausgeht. Doch während im Vedanta-sutra die Weisheit des Veda in kurzen Merkworten zusammengefasst ist, enthüllt nun das Shrimad-Bhagavatam diese Absoluten Wahrheit bis in ihr innerstes Wesen. „



Vyasadeva gilt als der Lila-Avatar, der die Veda-Ordnung verkündet. Bleibt zu beobachten, wer der unter uns verweilende Weltenlehrer die Rolle Vyasas einnimmt, bereits eingenommen hatte oder ob sich diese Guruqualität auf verschiedene Personen übertragen lässt. Als Guru wird nicht nur Jupiter (Brihaspati) als Planet bezeichnet, der sinnbildlich der Lehrer der Götter oder Devas ist.

Guru bedeutet auch so viel wie geistiger Lehrer und wird abgeleitet von gu: Dunkelheit, und ru: das was vertreibt.

Somit wird ein Guru auch als „Vertreiber der Dunkelheit" bezeichnet der selbst göttliche Erleuchtung besitzt. Es ist offensichtlich, dass in der Zeit des Dvapara Yugas, dem aufsteigenden Weltalter des Lichts, Menschen geboren werden, die als Erzieher oder Lehrer den Suchenden auf dem geistigen Weg reines Wissen, (Veda) zur Verfügung stellen, damit sie höhere Erkenntnisse und Einsichten erlangen.

Strahlende Geburten

Menschen, die an diesem besonderen Tag geboren werden, besitzen eine seltene positive Gabe und innere Kraft. Man vertritt die Ansicht, dass es sich um Persönlichkeiten handeln soll, die im Leben durch ihr Charisma, ihre Kühnheit und ihr Vorbild von sich reden machen.


Viele erhabene Persönlichkeiten und Lehrer wurden während dieser Zeit geboren:

• Basaveshwara geboren am 4. Mai
• Ramanujacharya und Adi Shankaracharya am 6. Mai,
• Swami Chinmayananda am 8. Mai und
• Lord Buddha am 16. Mai.




Zum Akshaya Tritiya Tag wünsche ich Ihnen gute Vorsätze und erfolgreiches Gelingen all Ihrer Vorhaben.



Joachim F. NUSCH

GANUSCH




vedischer Mondkalender für 2009

"Vasudeva Kutumbakam The Whole World is One Family"
Die ganze Welt ist eine Familie



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