VEDHARMA Blog

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Sonntag, 20. März 2011

Zeitqualität und kosmische Muster in 2011

"Die Geburtswehen der Zukunft gehören zu den Visionen des Philosophen. "
Victor Hugo,

Wer zu der Gruppe der Personen gehört, die durch helle Vollmondnächten unter Schlaflosigkeit leiden, wird froh sein, dass die letzte Nacht vorüber ist. Es war ein besonderer Vollmond. Der 11. größte der letzten 1000 Jahre und für die nächsten 1000 Jahre. Um 11:43 Uhr MEZ ging er in das Zeichen der Jungfrau. Dem zweiten Quadranten des Mondhauses (Nakshatra) Uttara Phalguni und bildet im Moment mit Saturn eine Konjunktion. Der Mond erreichte in seiner Position gestern Abend, nur 65 Minuten nach Erreichen der Vollmondstellung in Erdnähe, einen Abstand vom Erdmittelpunkt, der besonders geringe 356'574 Kilometer betrug.

Der vedischen Mondkalender bestimmt durch die Zeit des Sonnenaufgangs in unseren Breiten den heutigen Tag, den 20. März 2011 (Mondtag = Tithi) als den eigentlichen Vollmondtag. Er begann um 19:10 Uhr MEZ hat. (heutiger Vollmondtag bis 15:12 Uhr). Der nächste Vollmond findest statt am Montag, 18. April 2011, 04:44:00 Uhr

Ob Wissenschaftler, Astrologen oder Esoteriker, in einem Punkt sind sich alle einig: der Mond hat Einfluss auf die Erde. Zum Beispiel regelt er durch seine Anziehungskraft die Gezeiten. Auch Kontinente bekommen diese Anziehungskraft zu spüren. Sie heben bzw. senken sich mitunter bis zu 26 Zentimeter.

Zeitgleich feiert Indien das große „Holifest“, Frühjahrbeginn und Fest der Farben und Freude. In Teilen vieler anderer Länder, die den kosmischen Kalender kennen, wird dieses Neujahrsfest ebenfalls gefeiert.

Dazu gehören:

Iran, Afghanistan, Tadschikistan, Usbekistan, Turkmenistan, Bahrain, Pakistan, Indien, Irak, Azerbaijan. Interessant, dass zeitglich in diesen Ländern gesellschaftliche und politische Unruhen und Umwälzungen bestehen. Sie weisen, auf die gleichen energetischen Muster hin, auf die ich in diesem Schreiben eingehen werde.

Der Moment der vergangenen Eklipsen (Grahanam) Anfang 2010, Ende 2010, Anfang 2011 bis zu diesem aktuellen Vollmond, die großen Transite der vorausliegenden 3 Monate von Rahu/Ketu/Jupiter/Venus/Mars, prägen eine Zeit des Umbruchs, der Umwälzung und Beendigung eines alten Leitbildes der nun zu Ende gehenden Menschheitsepoche. Einerseits geht es um Werte, Ethik und Nachhaltigkeit in wirtschaftlichen Belangen, von denen Ost und West betroffen sind, andererseits um politische und gesellschaftliche Neuorientierung, die ein Umdenken mit sich bringt, wie wir es uns bisher nicht vorstellen konnten. Auch wenn wirtschaftliche und militärische Verwicklungen dieses Umdenken erschweren und immer wieder in Frage stellen, so wird uns nichts anders übrig bleiben. Der neue Richtung ist determiniert.

Es beginnt eine Rückbindung auf die grundlegenden, transzendenten Quellen des Lebens, die allen Urkulturen und in der vedischen Hochzeit bekannt waren. Es überraschte mich nicht, dass zum Eintritt des Monds in das Zeichen der Jungfrau, gestern Vormittag, die ersten Kampfhandlungen in Libyen begannen und ein weiteres Erdbeben mit Stärke 6 erneut Japan erschütterte.

Aus vedisch astrologischer Sicht gibt es in diesem Jahr weitere Anzeichen auf gewaltige Transformationsprozesse. Diese Indikatoren zeichnen sich aber auch in anderen Systemen ab, die sich z.B in der tropischen Astrologie Uranus und Pluto deutlich machen.

Die angestoßenen kollektiven „Umdenkprozesse, die „ in Gang gesetzt wurden, habe ich in meinen Newsletter 2009 angedeutet

http://www.vedharma.de/newscast/?p=59

und wieder aufgegriffen in meinem Newsletter vom Dezember 2010. Hier nachzulesen:

http://www.vedharma.de/newscast/?p=79

Als ich die Daten durcharbeite, war mir bewusst, dass einige wichtige Veränderungen in diesem Jahr stattfinden würden und weitere folgen werden. Teilweise erschütternd, wenn wir die Nachrichten verfolgen. Der Preis, den wir für unsere kontinuierlichen Verletzungen der Naturgesetze zahlen, ist schrecklich. Aber eine schnelle Umkehr in unserem Denken und Handeln scheint wohl durch Erkenntnis und Aufklärung kaum zu funktionieren. Scheinbar sind Krisen und aufrüttelnde Erlebnisse notwendig, um neuen Werten Platz zu geben.

Im Moment ist es wie ein Film ohne Werbung und Ausgang. Die Botschaften sind klar und verständlich. Wir können sie ernst nehmen und das Spiel mit dem Feuer endlich verstehen. Kompromisse gibt es keine mehr.

Sehen wir das Ereignis in Japan. So ist die Zeit schon lange überfällig auf zu wachen und zu erkennen, dass Atomkraft keine Zukunft für den Menschen darstellt. Ein Moratorium hilft nicht, es sei denn die Zeit wird genutzt, um Strategien anzugehen, die einen sofortigen „Umstieg“ in erneuerbare Energien ermöglichen. Es geht auch nicht mehr um „Augenmaß“ sondern um Ausstieg „ohne Kompromiss“.

Zeit zu Lösungsfindung hatte unsere Generation in den letzten 30 Jahren genug.

Wie verwickelt die Politik mit der Atomlobby ist, zeigt dass auf den Staat Schadenersatzforderungen in Milliardenhöhen vom Deutschen Atomforum zukommen werden. Wie wenig interessiert diese Gruppe an den Interessen der Menschen ist und die Wirtschaftlichkeit in den Vordergrund stellt, kann man daran erkennen. Diese Manager und Agenten des Weltuntergangs, ich vermeide das Wort Führungskräfte, müssten sofort ihrer Verantwortlichkeit enthoben werden, um weiteren Schaden von der Gesellschaft abzuwenden. Sie besitzen weder Weitsicht, noch die Kompetenz, die an dieser Stelle jetzt gefordert wird.

Obwohl uns versichert wird, es könne kein gleiches Szenario wie in Japan entstehen so sind wir doch gewarnt durch den Vulkanausbruch im letzten Jahr in Island. Zu weit weg? Das haben wir erlebt, wie die dunkle Aschewolke unsere Himmel verdunkelte und für Wochen den Flugbetrieb störte.

Das es am 22. Juli 2002 ein mittelschweres Erdbeeren im Kreis Aachen gab, haben die Pressesprecher der Regierung vergessen. Noch im Raum Köln fielen die Bilder von den Wänden. Die niederrheinische Bucht gehört zu den aktivsten Erdbebengebieten nördlich der Alpen.

Siehe General Anzeiger Artikel vom 22.07.2002

http://www.general-anzeiger-bonn.de/index.php?k=wett&itemid=10203&detailid=47679

Entfernung: Köln- Island 2268 km

Die Vulkangebiete Deutschlands befinden sich in der Eifel, im Erzgebirge, am Vogelsberg, im Westerwald, am Kaiserstuhl und an der Rhön. Auffällig an der Anordnung der meisten Vulkangebiete ist, dass sich das Gebiet ca. 300 km vor der Alpenfront auftürmt. Geologen sind der Meinung dass die Alpenentstehung ein Teil zu dem Vulkanismus beigetragen hat.

Entfernung: NRW/Köln/Frankfurt/Rhein Main Gebiet- 0 km

Die allgemeine Ursache des Vulkanismus liegt in der Plattentektonik der Erdoberfläche. Diese Plattentektronik ist auch verantwortlich für die Beben im Pazifik und im Mittelmeerraum. Dort lösten bereits Erdstöße auf Mallorca Panik aus: Häuser wankten, Flutwellen rissen Autos ins Meer. Ganz zu schweigen von Italien. Die Straße von Gibraltar entstand durch eine solche Verschiebung der Plattentektronik. Davor war die Landmasse vom heutigen spanischen Festland aus gesehen eine Fläche bis Mallorca und den Inseln von Sardinien.

Vor ungefähr 5,33 Millionen Jahren, erfolgte nach neuesten Erkenntnissen zunächst eine leichte Senkung der Landbrücke zwischen Europa und Afrika, sodass für einige Jahrtausende nur geringe Wassermengen aus dem Atlantik in das ausgetrocknete Mittelmeerbecken schwappten. Nach und nach grub sich das Wasser immer tiefer in die Landbrücke, bis schließlich durch einen 200 Kilometer langen und bis zu 11 Kilometer breiten Kanal etwa 100 Millionen Kubikmeter pro Sekunde einströmten und dabei mit einer Geschwindigkeit von 144 Kilometer pro Stunde den Strömungskanal um 40 Zentimeter pro Tag vertieften. Insgesamt wurden dabei 500 Kubikkilometer Gestein weggewaschen. Das führte dazu, dass auf dem Höhepunkt dieses Vorgangs der Wasserspiegel im Mittelmeerbecken täglich um mehr als 10 Meter anstieg, bis nach maximal zwei Jahren das Mittelmeer wieder aufgefüllt war.

Die gesamte Region ist ein Gebiet starker tektonischer Aktivität.

Entfernung 400 - 2000 km

Die ganze Eifel ist mit Vulkanen übersät. 250 Vulkane brachen in der Eifel bisher aus und die letzte Aktivität war vor 11.000 Jahren, seither besteht eine trügerische Ruhe.

Auch an Stellen, wo die Kontinentalplatten sich voneinander weg bewegen, kann man Vulkane finden. Derzeit gibt es keine wirklich aktiven Vulkane in Deutschland, doch die Vulkane sind nicht tot.

Könnten die großen Verschiebungen der Kontinentalplanten verursacht sein durch Veränderungen im Gravitationsfeld? Was hat der stattfindende Polsprung damit zu tun? Wie wirken sich die planetaren und kosmischen Energiemuster in 2012 aus? Somit dürfen wir keinem Politiker oder Atomlobbysten glauben, wir könnten der Sicherheitsinfrastruktur in Deutschland vertrauen. Auf gar keinen Fall. Hier hört es auf mit spirituellen, esoterischen oder halbwissenschaftlichen Weisheiten zu argumentieren. Das Bewusstsein der Menschen ist nicht bereit für diese Energie.

Das Risiko ist zu groß, wenn der Zug nicht bereits abgefahren ist.

Atomkraft ist Leiden, Krankheit, Angst und große Täuschung. Der Mensch ist zu arrogant zu glauben, er könne diese Kraft der Kernenergie beherrschen. Sie ist nicht kompatibel mit dem Leben. Dazu gehört in gleicher Weise auch das Experimentieren mit der Gentechnologie und das «Urknall-Experiment» am CERN in Genf sowie unterirdischen Atomtests im Pazifik.

Am 1. Juli 1946 zündeten die USA ihre erste Atombombe mit dem Codenamen "Able" in Mikronesien auf dem Bikini-Altoll (Marshall-Inseln). Fast genau 20 Jahre später, am 2. Juli 1966, begann die französische Regierung ihre Testreihe auf den Atollen Moruroa und Fangataufa in Französisch-Polynesien.

Die Menschen auf den abgelegenen pazifischen Inseln wurden von den europäischen Mächten nicht über die Gefahren der Atombombentests aufgeklärt. Es wurde sogar in Kauf genommen, dass die BewohnerInnen einiger Inseln schutzlos dem radioaktiven Fallout der Tests ausgesetzt wurden. Manche Inseln wurden durch die nukleare Verseuchung für immer unbewohnbar. Die Menschen verloren ihre Heimat, ihre kulturellen Wurzeln und ihre wirtschaftliche Unabhängigkeit.

Im Pazifik kämpfen heute Privatpersonen und Organisationen wie "Moruroa e tatou" in Französisch-Polynesien um Gerechtigkeit und Anerkennung.

Wir Menschen bringen Dinge gerne in Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge. Das Betätigen eines Lichtschalters ist die Ursache für die Wirkung, dass eine Glühlampe leuchtet. Die Möglichkeit, Ursachen und Wirkungen zueinander in Beziehung zu setzen, nennt man Kausalität. Karma ist nichts anders.

Keine Tat, ob klein oder groß, ob gut oder schlecht, kann ohne ihre Wirkung sein. Dies ist das Gesetz von Karma. Karma (wortwörtlich "Handlung") macht den Menschen zum Schöpfer seines eigenen Schicksals.

"Wie du säest, so sollst du ernten." Jeder erhält das Resultat seiner Handlungen, ob gut oder schlecht. Das Prinzip von actio et reactio (lateinisch für ‚Aktion und Reaktion‘) oder Wechselwirkungsprinzip, das Dritte newtonsche Axiom, besagt, dass jede Aktion (Kraft) gleichzeitig eine gleich große Reaktion (Gegenkraft) erzeugt, die auf den Verursacher der Aktion (Kraft) zurückwirkt.

Haben all diese Tests, die „Airbombs“ der privaten Großindustrie im Meeresgrund auf der Suche nach neuen Erdölquellen, die sich anhäufenden Erdbeben ausgelöst, die jetzt die große Katastrophe in Japan eingeleitet hat?

Ob wir es das karmische Gesetz nennen, Dominoeffekt oder Chaostheorie. Demnach könnte schon ein Schmetterling, der in Shanghai mit seinen Flügeln wackelt, theoretisch einen gewaltigen Wirbelsturm in New York auslösen.

Karma bedeutet aber nicht nur Rückwärtsblickend sondern auch Vorwärtsorientiert. Kriyamana Karma.

Handlungen der Gegenwart, die unsere Zukunft formen. Dort üben wir unseren "freien Willen." Wir versuchen ungünstige Bedingungen in unserem Leben zu meistern. Die notwendige Orientierung gibt uns die vedische Astrologie und der vedische Pfad. Das vedische Wissen bietet eine Fülle an praktischer Werkzeuge, um Autonomie und Selbstbestimmung von Menschen oder Gemeinschaften zu erhöhen und die es ihnen ermöglichen, ihre Interessen (wieder) selbstverantwortlich und selbstbestimmt zu vertreten und gestalten. (DHARMA)

Jyotish öffnet unsere Perspektiven für das Agama Karma. Dies ist das Karma unserer künftigen Handlungen. Hier nehmen wir uns vor, positive Veränderungen in unserem Leben zu erzeugen und arbeiten darauf hin, sie durchzuführen. Es wird eine gewisse Zeit dauern.

Alles ist mit einander verbunden. Unser Handeln schafft die Konsequenzen unter denen wir glücklich, zufrieden, gesund oder krank, lebend und zum Tode verurteilt existieren.

Jetzt ist die Bedrohung so groß, dass Japan vielleicht für Jahrhunderte verseucht und geteilt sein wird. In einem Radius von 500 km um Fukushima herum, kann dann kein Leben mehr existieren. Es hilft nicht, einfach die Grenzwerte hochzusetzten.

Die Tatsachen zeigen uns, dass es keine Zeit mehr für dummes Geschwätz gibt. Die Weltwirtschaft kann nicht weiter als Argument vorgeschoben werden, man müsse alles tun um diese zu retten, aber nicht die Erde oder den Menschen. Wir brauchen Gesetze und Prozesse, die sich an den höheren Prinzipien kosmischer Ordnung ausrichten.

Die alte Weissagung der Cree Indianer wird Ernst

„Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.“

…..dann erscheint eine Armee von Regenbogenkriegern (Rainbow Warriors)

Gleiches, aber noch viel umfangreicher und detaillierter finden wir in den Texten der Mahabharata, dem Vana Parva Kapitel zum Kali Yuga vor 8000.

„O Pandava, die brahmanas und ksatriyas und vaisyas und sudras (im Kali Zeitalter) werden Moral und Tugend betrügerisch praktizieren, und die Menschen werden im allgemeinen ihre Mitmenschen durch die Ausbreitung des Netzes der Tugend täuschen. Und Menschen, die fälschlich im Ruf stehen, gelehrt zu sein, werden durch ihre Handlungen die Wahrheit beschränken und kaschieren. Und durch die Kürze ihres Lebens werden sie nicht in der Lage sein, viel Wissen zu erlangen. Und durch dieses wenige Wissen werden sie keine Weisheit haben. Und dadurch wird Habsucht und Geiz sie alle überwältigen. Geiz und Zorn und Unwissenheit und Lust ergeben werden die Menschen Feindseligkeit gegeneinander hegen und sich wünschen, einander das Leben zu nehmen.“

Es ist keine Zeit mehr für Lügen. Sie werden aufgedeckt.

Die Astrologie vermag den Trend der Zeit zu erkennen, aber das Ergebnis liegt in der Hand des Schöpfers. „

Somit liegt es in unseren Händen, wie wir die Zeit positiv verändern. Dieser großen Verantwortung bewusst zu werden, durch das Lernen in der Universität des Lebens hier auf Erden, ist unsere Aufgabe

Damit wir den Herausforderungen besser stellen können, nutzt uns das Wissen der vedischen Astrologie zum Erkennen von Trends und Zielen.

Gibt es einen Zusammenhang zwischen Hiroshima, Tsunami und Fukushima?

Ich habe herausgefunden, dass sich hinter allen Geschehnissen bestimmte Muster verbergen. Sie sind Ausdruck davon, wann wir an einem Start-, oder Endpunkt der Geschichte sind. Mit diesen Nachrichten möchte ich allerdings nicht in akademischen Jyotishwissenschaftstheorien eintauchen. Das würde zu weit führen. Dafür biete ich offene Workshops und Vorträge an, zu denen ich gerne nach Rücksprache als Referent komme.

In diesem Rundbrief, weise ich auf bestimmte Termine hin, an denen wir besonders achtsam zu sein sollten.

Als erstes nenne ich Ereignisse, der letzten 10 Jahre, bei denen es immer um erkennbare ähnliche Muster, Konstellationen und Wirkfelder geht:

11.09.2001

Terroranschlag World Trade Center (Saturn Stier)

22.7.2002

mittelschweres Erdbeben mit Magnitude 5,0 mit Epizentrum bei Aachen (Saturn im Krebs /Rahu)

15.08.2005

Hurrikan, Katrina (Saturn Zwilling)

8.10.2005

Erdbeben der Stärke 7,5 im Norden Pakistans, Nordinien und Afghanistan, (Saturn Krebs)

26.12.2006

Tsunami Sri Lanka (Saturn Krebs)

15.09.2008

Börsen auf Talfahrt.

Lehmann Insolvenz (Saturn/Sonne in Löwe)

13.01.2010

Erbeben Haiti (Saturn Jungfrau)

20.03.2010

Ausbruch des Eyjafjallajökull (Saturn Jungfrau)

27.07.2010

Überschwemmungskatastrophe Pakistan 20 Millionen obdachlos (Saturn Jungfrau)

20.04.2010

Deepwater Horizon Explosion. BP Golf von Mexiko (Saturn Jungfrau)

04.09.2010

Erdbeben Neuseeland, Darfield (Saturn Jungfrau)

17.12.2010

Beginn großer politischer Umwälzungen in Nordafrika, Tunesien, Ägypten, Libyen Bharain……. etc

30.12.2010

Überschwemmungen in Australien Queensland so groß wie Deutschland und Frankreich zusammen (Saturn Jungfrau)

11.01.2011

Evakuierung Brisbane (Saturn Jungfrau)

22.02.2011

Erdbeben Neuseeland, Christchurch (Saturn Jungfrau)

11.03.2011

Erdbeben Japan (Saturn Jungfrau)

12.03.2011

Explosion Fukushima (Saturn Jungfrau)

19.03.2011

Beginn des UN-Angriffs auf Libyen (Saturn Jungfrau)

Was folgt noch in 2011 bis zum Wechsel von Saturn in die Waage im November 2011? Ähnliche Anordnungen, die noch noch vor uns liegen, finden sich auch bei diesen beiden Ereignissen:

01.09.1943: Ausbruch zweiter Weltkrieg

06.08.1945: Hiroshima, Japan

Hinter allen Daten verbergen sich ähnliche astrologische Muster und Felder Aber eines ist interessant und anders. Diese bringt große Hoffnung und ermöglicht eine positive Zukunft, obwohl auch einige Hürden zu nehmen sind.

Ein großer Zyklus geht zu Ende, damit ein neuer beginnen kann. Ist damit 2012 gemeint oder findet die große Metamorphose bereist 2011 statt? Sind wir mitten drin oder beginnt der Verwandlungsprozess erst gerade?

Bei der Tabelle mit den Ereignissen der letzten 10 Jahre, möchte ich nicht ausschließlich die Beziehung zu Saturn herstellen, denn es gibt auch weitere Faktoren. Wir dürfen Saturn auch nicht alleine als Planeten verstehen, der ausschließlich Struktur, Disziplin, Einschränkungen, Grenzen, Pflichten und Angst erzeugt. Er hat durchaus positive Seiten, wenn man seine innere Natur versteht, denn er ist der Tod des „Ungöttlichen“, der Unwahrheit, der Lüge und der Oberflächlichkeit.

Hinzu kommen immer die beiden Mondknoten Rahu und Ketu, die im Zusammenhang mit Saturn, dem Richter, die Muster darstellen, die auffällig und parallel zu allen Zeitpunkten zu erkennen sind. Aber eben gesteuert und getaktet durch Shani (Saturn) dem Planeten, der für große Umwälzungsprozesse steht und uns wesentliche Hinweise gibt, wie unsere Lebensausrichtung neu geformt werden soll, damit die innere kosmische Ordnung (Dharma) wieder Oberhand bekommt. Diese Ordnung wird seit zu langer Zeit gestört und das „Ungöttliche“ (A-Dharma) überwiegt.

Der Mensch hat sich über die kosmischen Gesetze gestellt und Artha (materielle Motive) in den Mittelpunkt. Besitz, materielle Ausrichtung, Geld und rein sinnliche Genüsse dienen nur noch einem Ziel. Der Befriedigung des Egos. Nicht dem übergeordneten Prinzip von Dharma, Rechtschaffenheit, Achtsamkeit, Harmonie, Liebe. Wenn Dharma verloren geht und Artha im Mittelpunkt steht, dann kommt die Veränderung die in allen Kulturen den Überlieferungen nach stattgefunden hat. Von Atlantis, den Mayas, Griechen, Ägyptern, Römer bis zu unserer Epoche in 2011/2012

„Vishnu, die Verkörperung des Vedas, inkarniert oder manifestiert sich immer dann, wenn Dharma (die Ordnung, Rechtschaffenheit) verloren geht.“ Bhagavat Gita IV.7

In meinem letzten Newsletter sprach ich von den machtvollen Finsternissen und wiederhole mich im Grunde noch einmal mit meinen Beobachtungen.

…….Ich möchte noch einmal festzuhalten, dass zum Vollmond des 21. Dezember 2010, eine Mondfinsternis zur Winter-Sonnenwende stattfindet, gefolgt von einer Sonnenfinsternis am 4. Januar, innerhalb von zwei kritischen und machtvollen Nakshatras. (Konstellationen)…….“

Die Frage: „Werdet Ihr es ändern?“ taucht in Zeiten der Veränderung immer wieder auf. Wir haben die Wahl.

(Den Kennern der vedischen Literatur, empfehle ich das Lesen der Verse 7 – 12 Kapitel 4 der Bhagavad Gita)

Seit dem Saturn in die Zwillinge ging, 2004, dann durch Krebs, in den Löwen (Finanzkrise) und aktuell Jungfrau, ist damit eine Verdichtung von Ereignissen verbunden, wie wir sie vorher nicht kannten. Es wurde bereits erkennbar, welch kritische Energie auf 2011 liegt.

Bei der Auswertung der Daten ist es mir kalt den Rücken runter gelaufen. Betroffen ist die Zeit von 2011/2012 und den durch Jupiter beginnenden Zyklus, der am 4. Mai beginnt und 21.04.2023 endet..

Das Thema ist so spannend, dass ich dazu Vorträge halte, um die aktuellen jährlichen Energiemuster und damit verbundenen Trends aufzuzeigen. Wer sich inspiriert und motiviert fühlt, in seinem Rahmen, seiner Gruppe oder Bekanntenkreis einen solchen Vortrag zu organisieren, ist herzlich eingeladen dies zu tun und mich einzuplanen. Jetzt ist die Zeit dafür.

„Heyam Dhukam Anagatam“. Verhindere die Gefahr bevor sie entsteht.

Wir können nur hoffen, dass der neue Evolutionszyklus, der in diesem Jahr beginnt, durch eine harmonischere Beziehung zur inneren Ordnung gekennzeichnet ist und die Gesellschaft erkennt, wie wichtig es ist, Fühlen, Denken und Handeln auf der stillen Ebene des Bewusstseins, durch Meditation und den Pfad des Vedas und Yogas zu gründen. Falscher Aktionismus hilft hier nicht.

Dazu ist es erforderlich, dass unsere Wurzel des Lebens auf einer globalen und kollektiven Schicht wieder neu gepflanzt und tief verankert wird, als ein Zeichen unserer authentischen Wahrheit und unseres Wohlbefindens inspiriert und reaktiviert wird.

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Nur dann werden die Stürme der Veränderung, die im Jyotish als geistige Naturgesetze durch „Rudra“, eine Form Shivas, symbolisiert werden, http://www.vedharma.de/index.php/Rudraabflauen, die dazu beitragen die Welt zu schütteln, bis alles wieder am richtigen Platz sitzt.

Wichtige Termine und Eckdaten bei denen besondere Vorsicht geboten ist und im Einzelnen individuell betrachtet werden sollte:

Wir erreichen von Ende März bis Anfang Juni besondere Zeitfenster. Die Position, durch die als nächstes Rahu (der aufsteigende Mondknoten) und Ketu (absteigender Mondknoten) laufen, nennt man Gandanta-Punkte.

Gandanta Punkte sind die Bereiche, die sich beidseitig 48‘ zwischen Feuer und Wasserzeichen befinden. Man versteht sie wie Endpunkte an einer Schnur. Das Wort Gandanta wird abgeleitet von Gand = Knoten und Anta= Ende.

Die Zeichen, in denen sich diese Punkte befinden, sind in dieser Tabelle beschrieben:

• Fische (Revati) und Widder (Ashwini)

• Krebs (Ahlesha) und Löwe (Magha)

• Skorpion (Jyeshta) und Schütze (Mula)

Spirituelle Knotenpunkte. Sie verlangsamen spirituelles Wachstum oder wenn wir sie entschlüsseln bringen sie bedeutsame Entwicklungen und Evolutionssprünge mit sich.

Tabelle der Gandantapunkte

Grade

Rashi

Nakshatra

Amsha/Pada

26°40 – 30°00

Fische

Revati

Fische, 4. Pada, 356°,40‘ - 360°00

0°-3°20

Widder

Ashwini

Widder, 1. Pada, 00°00‘ – 03°20

26°40 – 30°00

Krebs

Ashlesha

Fische, 4. Pada, 116°40‘ – 120°00

0°00 – 3°20

Löwe

Magha

Widder, 1. Pada, 120°00 – 123°20

26°40 – 30°00

Skorpion

Jyeshta

Fische, 4. Pada, 236°40 – 240°00

0°00 – 3°20

Schütze

Moola

Widder, 1. Pada, 240°00 – 243°20

Alle nachfolgenden Termine, deren Qualität sich in diesem Jahr häufen, sind von besonderer Wichtigkeit.

Leider würde dieser Brief noch umfangreicher als er eh schon ist, wenn ich zu jedem Termin etwas kommentieren würde. So nenne ich diese brisanten Zeitpunkte nur, so dass zumindest ein Hinweis gegeben wird, wann man besonders achtsam und aufmerksam sein sollte oder sich bei Entscheidungenbesser beraten lassen sollte.

Das persönliche vedische Horoskop in der Betrachtung dieser Eckdaten ist wichtige Grundlage, um spezifische und aussagekräftige Deutungen machen zu können. Jeder sollte diese Möglichekt nutzen.

• 29.03.2011: Opposition von Jupiter – Saturn

• (letzte von 3)

• 18. April 2011 Mars-Saturn Opposition

• Beide tragen sich zu in der Achse: Jungfrau -Fische

• Gandanta vom 4. – 11. Mai 2011

• 08.05.2011 Jupiter wechselt von Fischen zu Widder

• Beendet einen Zyklus seelischer Entwicklung

• Abschluss eines 12 jährigen Zyklus und Beginn einer neuen Runde durch den Zodiak , der bis 21. April 2023 dauert

• Merkur und Venus folgen in den Widder bis 11.05.2011

• 11. Mai ein großes Stellium

• 13.06.2011 Ende der Saturn Rückläufigkeit

• 06.06.2011 Rahu & Ketu wechseln die Zeichen

Achse Skorpion-Stier am 06.06.2011/ 10:20 Uhr

Rahu ist debilitiert in Skorpion und Ketu debilitiert in Stier

• Venus & Ketu Gradgleich am 28. Juni

• Konjunktion von VE/KE/MA/MO

• Mars-Ketu Gradgleich am 22. Juli im Stier

• 22.12.2012 nächster Transit von Rahu und Ketu in Widder und Waage

• 9.09 bis 30.10. 2011 Mars debilitiert und bringt ungünstige Ergebnisse

Aszendent Widder und Skorpion sollte dann auf Gesundheit achten

• 29. September Venus-Saturn Konjunktion

• 13. Oktober Saturn-Sonne Konjunktion

• 6. Oktober: Merkur – Saturn Konjunktion

• 15.11.2011 Saturn Zeichenwechsel von der Jungfrau in die Waage

• Sadhesati beginnt für Skorpiongeborene am 15.11.2011

• Sadhesati wird nicht für Mond im Löwen beendet, da Saturn am 16.05.2012 rückläufig wird und zurück in die Jungfrau geht, bis 3. 08.2012

Stellium 11. Mai 2011 im Widder

Stellium 11. Mai 2011 im Widder

Initiative für weltweite vedisch astologische Wissenschftszentren

Möchte man nun diese Termine individuell ansehen, hilft ein erfahrener vedischer Astrologe.

Für die Beantwortung von globalen Themen werden ihm sicherlich Zeit und Ressourcen fehlen. Es ist ein enormer zeitlicher Aufwand, sich mit der astrologischen Forschung zu beschäftigen und Ereignisse, die sich von Konstellationen ableiten lassen, richtig zu deuten bzw zu interpretieren. Aber dies ist möglich. Voraussetzung ist die professionelle Arbeit von Teams und Forschungszentren, die wissenschaftlich vedische Arbeit leisten können.

Dazu fordere ich weitsichtigen Führer der heutigen Zeit auf. In jeder Stadt, in jedem Land Forschungszentren und Institute zu etablieren, die sich mit der Auswertung vedisch astrologischer Daten beschäftigen, um Trends und Perspektiven zu dokumentieren und diese mit herkömmlichen Mitteln der Wissenschaft zu vergleichen.

Weltweite Initiative für vedisch astrologische Falkultäten!

Ich betone gerade jetzt in dieser überaus kritischen Zeit noch einmal, wie wichtig es ist, sich vom Licht „Jyoti“, leiten zu lassen. Mit Nachdruck und Mitgefühl liegt es mir für die heutige Generation am Herzen, mehr die vedisch astrologische Wissenschaft zu fördern und diesem Thema mehr Ernsthaftigkeit und auch finanzielle Unterstützung zukommen zu lassen.

Die Wissenschaft des Lichts, Jyotish und die vedische Kompetenz, benötigt eine Einbettung in unsere Kultur und unser Geistesleben, zur Reformation unserer Zivilisation. Dieser Vision stelle ich mich mit meinem Engagement zur Verfügung und bin für jede Unterstützung, Beihilfe und Kooperation offen.

In der Brihat Jataka, dem großen Buch der Astrologie von Varaha Mihira wird auf folgendes hingewiesen:

„Ein Fürst , welcher einen in allen Zweigen der Horoskopie und Astrologie erfahrenen Astrologen nicht ehrt, wird Kummer erleiden und zugrunde gehen.“

weiter heißt es:

„Ein Fürst ohne einen Astrologen ist wie die Nacht ohne Licht oder der Himmel ohne Sonne. Wie ein Blinder irrt er umher. Ohne Astrologen gerieten die Stunden, Zeitabschnitte usw. in heilloses Verwirrung, daher ziemt es sich wohl für einen Fürsten, der siegreich und glücklich werden will, sich der Dienste eines erfahrenen Astrologen zu bedienen.“

Keiner der glücklich sein will, sollte in einer Gegend leben, wo es keine Sterndeuter gibt, denn der Astrologe ist das Auge des Landes und wo wer wohnt, geschieht kein Unheil“.

Denn es ist nicht erforderlich, blind und unvorbereitet in die Zukunft (Schiksal9 zu rennen. Wer schlau ist nimmt bei Wolkenetwicklung den Regenschirm mit. Nur die unvorbereiteten werden überdacht. In diesem Sinne versetzen Sie sin in die Lage zu agieren, satt zu reagieren.

In einem Seminar über Führungskräfteentwicklung habe ich einmal ein Zitat aus Japan kennen gelernt: „90% unseres Erfolgs ist die Vorbereitung“. Dieses Zitat ist in Japan heute nicht mehr gültig. Sie haben ihren alten Pfad der Weisheit verlassen. Die Konsequenzen sind offensichtlich.

„Wird der Mensch auch in Zukunft dabei verharren, den Staub der Erde anzustarren? Oder wird er - um den Schatten seines Körpers nicht inmitten von Dornen und Totenschädeln zu sehen - seine Augen zur Sonne erheben?
Khalil Gibran

Herzliche Grüße und einen schönen Frühlingsanfang

GANUSCH

Zeitqualität und kosmische Muster in 2011

"Die Geburtswehen der Zukunft gehören zu den Visionen des Philosophen. "
Victor Hugo,

Wer zu der Gruppe der Personen gehört, die durch helle Vollmondnächten unter Schlaflosigkeit leiden, wird froh sein, dass die letzte Nacht vorüber ist. Es war ein besonderer Vollmond. Der 11. größte der letzten 1000 Jahre und für die nächsten 1000 Jahre. Um 11:43 Uhr MEZ ging er in das Zeichen der Jungfrau. Dem zweiten Quadranten des Mondhauses (Nakshatra) Uttara Phalguni und bildet im Moment mit Saturn eine Konjunktion. Der Mond erreichte in seiner Position gestern Abend, nur 65 Minuten nach Erreichen der Vollmondstellung in Erdnähe, einen Abstand vom Erdmittelpunkt, der besonders geringe 356'574 Kilometer betrug.

Der vedischen Mondkalender bestimmt durch die Zeit des Sonnenaufgangs in unseren Breiten den heutigen Tag, den 20. März 2011 (Mondtag = Tithi) als den eigentlichen Vollmondtag. Er begann um 19:10 Uhr MEZ hat. (heutiger Vollmondtag bis 15:12 Uhr). Der nächste Vollmond findest statt am Montag, 18. April 2011, 04:44:00 Uhr

Ob Wissenschaftler, Astrologen oder Esoteriker, in einem Punkt sind sich alle einig: der Mond hat Einfluss auf die Erde. Zum Beispiel regelt er durch seine Anziehungskraft die Gezeiten. Auch Kontinente bekommen diese Anziehungskraft zu spüren. Sie heben bzw. senken sich mitunter bis zu 26 Zentimeter.

Zeitgleich feiert Indien das große „Holifest“, Frühjahrbeginn und Fest der Farben und Freude. In Teilen vieler anderer Länder, die den kosmischen Kalender kennen, wird dieses Neujahrsfest ebenfalls gefeiert.

Dazu gehören:

Iran, Afghanistan, Tadschikistan, Usbekistan, Turkmenistan, Bahrain, Pakistan, Indien, Irak, Azerbaijan. Interessant, dass zeitglich in diesen Ländern gesellschaftliche und politische Unruhen und Umwälzungen bestehen. Sie weisen, auf die gleichen energetischen Muster hin, auf die ich in diesem Schreiben eingehen werde.

Der Moment der vergangenen Eklipsen (Grahanam) Anfang 2010, Ende 2010, Anfang 2011 bis zu diesem aktuellen Vollmond, die großen Transite der vorausliegenden 3 Monate von Rahu/Ketu/Jupiter/Venus/Mars, prägen eine Zeit des Umbruchs, der Umwälzung und Beendigung eines alten Leitbildes der nun zu Ende gehenden Menschheitsepoche. Einerseits geht es um Werte, Ethik und Nachhaltigkeit in wirtschaftlichen Belangen, von denen Ost und West betroffen sind, andererseits um politische und gesellschaftliche Neuorientierung, die ein Umdenken mit sich bringt, wie wir es uns bisher nicht vorstellen konnten. Auch wenn wirtschaftliche und militärische Verwicklungen dieses Umdenken erschweren und immer wieder in Frage stellen, so wird uns nichts anders übrig bleiben. Der neue Richtung ist determiniert.

Es beginnt eine Rückbindung auf die grundlegenden, transzendenten Quellen des Lebens, die allen Urkulturen und in der vedischen Hochzeit bekannt waren. Es überraschte mich nicht, dass zum Eintritt des Monds in das Zeichen der Jungfrau, gestern Vormittag, die ersten Kampfhandlungen in Libyen begannen und ein weiteres Erdbeben mit Stärke 6 erneut Japan erschütterte.

Aus vedisch astrologischer Sicht gibt es in diesem Jahr weitere Anzeichen auf gewaltige Transformationsprozesse. Diese Indikatoren zeichnen sich aber auch in anderen Systemen ab, die sich z.B in der tropischen Astrologie Uranus und Pluto deutlich machen.

Die angestoßenen kollektiven „Umdenkprozesse, die „ in Gang gesetzt wurden, habe ich in meinen Newsletter 2009 angedeutet

http://www.vedharma.de/newscast/?p=59

und wieder aufgegriffen in meinem Newsletter vom Dezember 2010. Hier nachzulesen:

http://www.vedharma.de/newscast/?p=79

Als ich die Daten durcharbeite, war mir bewusst, dass einige wichtige Veränderungen in diesem Jahr stattfinden würden und weitere folgen werden. Teilweise erschütternd, wenn wir die Nachrichten verfolgen. Der Preis, den wir für unsere kontinuierlichen Verletzungen der Naturgesetze zahlen, ist schrecklich. Aber eine schnelle Umkehr in unserem Denken und Handeln scheint wohl durch Erkenntnis und Aufklärung kaum zu funktionieren. Scheinbar sind Krisen und aufrüttelnde Erlebnisse notwendig, um neuen Werten Platz zu geben.

Im Moment ist es wie ein Film ohne Werbung und Ausgang. Die Botschaften sind klar und verständlich. Wir können sie ernst nehmen und das Spiel mit dem Feuer endlich verstehen. Kompromisse gibt es keine mehr.

Sehen wir das Ereignis in Japan. So ist die Zeit schon lange überfällig auf zu wachen und zu erkennen, dass Atomkraft keine Zukunft für den Menschen darstellt. Ein Moratorium hilft nicht, es sei denn die Zeit wird genutzt, um Strategien anzugehen, die einen sofortigen „Umstieg“ in erneuerbare Energien ermöglichen. Es geht auch nicht mehr um „Augenmaß“ sondern um Ausstieg „ohne Kompromiss“.

Zeit zu Lösungsfindung hatte unsere Generation in den letzten 30 Jahren genug.

Wie verwickelt die Politik mit der Atomlobby ist, zeigt dass auf den Staat Schadenersatzforderungen in Milliardenhöhen vom Deutschen Atomforum zukommen werden. Wie wenig interessiert diese Gruppe an den Interessen der Menschen ist und die Wirtschaftlichkeit in den Vordergrund stellt, kann man daran erkennen. Diese Manager und Agenten des Weltuntergangs, ich vermeide das Wort Führungskräfte, müssten sofort ihrer Verantwortlichkeit enthoben werden, um weiteren Schaden von der Gesellschaft abzuwenden. Sie besitzen weder Weitsicht, noch die Kompetenz, die an dieser Stelle jetzt gefordert wird.

Obwohl uns versichert wird, es könne kein gleiches Szenario wie in Japan entstehen so sind wir doch gewarnt durch den Vulkanausbruch im letzten Jahr in Island. Zu weit weg? Das haben wir erlebt, wie die dunkle Aschewolke unsere Himmel verdunkelte und für Wochen den Flugbetrieb störte.

Das es am 22. Juli 2002 ein mittelschweres Erdbeeren im Kreis Aachen gab, haben die Pressesprecher der Regierung vergessen. Noch im Raum Köln fielen die Bilder von den Wänden. Die niederrheinische Bucht gehört zu den aktivsten Erdbebengebieten nördlich der Alpen.

Siehe General Anzeiger Artikel vom 22.07.2002

http://www.general-anzeiger-bonn.de/index.php?k=wett&itemid=10203&detailid=47679

Entfernung: Köln- Island 2268 km

Die Vulkangebiete Deutschlands befinden sich in der Eifel, im Erzgebirge, am Vogelsberg, im Westerwald, am Kaiserstuhl und an der Rhön. Auffällig an der Anordnung der meisten Vulkangebiete ist, dass sich das Gebiet ca. 300 km vor der Alpenfront auftürmt. Geologen sind der Meinung dass die Alpenentstehung ein Teil zu dem Vulkanismus beigetragen hat.

Entfernung: NRW/Köln/Frankfurt/Rhein Main Gebiet- 0 km

Die allgemeine Ursache des Vulkanismus liegt in der Plattentektonik der Erdoberfläche. Diese Plattentektronik ist auch verantwortlich für die Beben im Pazifik und im Mittelmeerraum. Dort lösten bereits Erdstöße auf Mallorca Panik aus: Häuser wankten, Flutwellen rissen Autos ins Meer. Ganz zu schweigen von Italien. Die Straße von Gibraltar entstand durch eine solche Verschiebung der Plattentektronik. Davor war die Landmasse vom heutigen spanischen Festland aus gesehen eine Fläche bis Mallorca und den Inseln von Sardinien.

Vor ungefähr 5,33 Millionen Jahren, erfolgte nach neuesten Erkenntnissen zunächst eine leichte Senkung der Landbrücke zwischen Europa und Afrika, sodass für einige Jahrtausende nur geringe Wassermengen aus dem Atlantik in das ausgetrocknete Mittelmeerbecken schwappten. Nach und nach grub sich das Wasser immer tiefer in die Landbrücke, bis schließlich durch einen 200 Kilometer langen und bis zu 11 Kilometer breiten Kanal etwa 100 Millionen Kubikmeter pro Sekunde einströmten und dabei mit einer Geschwindigkeit von 144 Kilometer pro Stunde den Strömungskanal um 40 Zentimeter pro Tag vertieften. Insgesamt wurden dabei 500 Kubikkilometer Gestein weggewaschen. Das führte dazu, dass auf dem Höhepunkt dieses Vorgangs der Wasserspiegel im Mittelmeerbecken täglich um mehr als 10 Meter anstieg, bis nach maximal zwei Jahren das Mittelmeer wieder aufgefüllt war.

Die gesamte Region ist ein Gebiet starker tektonischer Aktivität.

Entfernung 400 - 2000 km

Die ganze Eifel ist mit Vulkanen übersät. 250 Vulkane brachen in der Eifel bisher aus und die letzte Aktivität war vor 11.000 Jahren, seither besteht eine trügerische Ruhe.

Auch an Stellen, wo die Kontinentalplatten sich voneinander weg bewegen, kann man Vulkane finden. Derzeit gibt es keine wirklich aktiven Vulkane in Deutschland, doch die Vulkane sind nicht tot.

Könnten die großen Verschiebungen der Kontinentalplanten verursacht sein durch Veränderungen im Gravitationsfeld? Was hat der stattfindende Polsprung damit zu tun? Wie wirken sich die planetaren und kosmischen Energiemuster in 2012 aus? Somit dürfen wir keinem Politiker oder Atomlobbysten glauben, wir könnten der Sicherheitsinfrastruktur in Deutschland vertrauen. Auf gar keinen Fall. Hier hört es auf mit spirituellen, esoterischen oder halbwissenschaftlichen Weisheiten zu argumentieren. Das Bewusstsein der Menschen ist nicht bereit für diese Energie.

Das Risiko ist zu groß, wenn der Zug nicht bereits abgefahren ist.

Atomkraft ist Leiden, Krankheit, Angst und große Täuschung. Der Mensch ist zu arrogant zu glauben, er könne diese Kraft der Kernenergie beherrschen. Sie ist nicht kompatibel mit dem Leben. Dazu gehört in gleicher Weise auch das Experimentieren mit der Gentechnologie und das «Urknall-Experiment» am CERN in Genf sowie unterirdischen Atomtests im Pazifik.

Am 1. Juli 1946 zündeten die USA ihre erste Atombombe mit dem Codenamen "Able" in Mikronesien auf dem Bikini-Altoll (Marshall-Inseln). Fast genau 20 Jahre später, am 2. Juli 1966, begann die französische Regierung ihre Testreihe auf den Atollen Moruroa und Fangataufa in Französisch-Polynesien.

Die Menschen auf den abgelegenen pazifischen Inseln wurden von den europäischen Mächten nicht über die Gefahren der Atombombentests aufgeklärt. Es wurde sogar in Kauf genommen, dass die BewohnerInnen einiger Inseln schutzlos dem radioaktiven Fallout der Tests ausgesetzt wurden. Manche Inseln wurden durch die nukleare Verseuchung für immer unbewohnbar. Die Menschen verloren ihre Heimat, ihre kulturellen Wurzeln und ihre wirtschaftliche Unabhängigkeit.

Im Pazifik kämpfen heute Privatpersonen und Organisationen wie "Moruroa e tatou" in Französisch-Polynesien um Gerechtigkeit und Anerkennung.

Wir Menschen bringen Dinge gerne in Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge. Das Betätigen eines Lichtschalters ist die Ursache für die Wirkung, dass eine Glühlampe leuchtet. Die Möglichkeit, Ursachen und Wirkungen zueinander in Beziehung zu setzen, nennt man Kausalität. Karma ist nichts anders.

Keine Tat, ob klein oder groß, ob gut oder schlecht, kann ohne ihre Wirkung sein. Dies ist das Gesetz von Karma. Karma (wortwörtlich "Handlung") macht den Menschen zum Schöpfer seines eigenen Schicksals.

"Wie du säest, so sollst du ernten." Jeder erhält das Resultat seiner Handlungen, ob gut oder schlecht. Das Prinzip von actio et reactio (lateinisch für ‚Aktion und Reaktion‘) oder Wechselwirkungsprinzip, das Dritte newtonsche Axiom, besagt, dass jede Aktion (Kraft) gleichzeitig eine gleich große Reaktion (Gegenkraft) erzeugt, die auf den Verursacher der Aktion (Kraft) zurückwirkt.

Haben all diese Tests, die „Airbombs“ der privaten Großindustrie im Meeresgrund auf der Suche nach neuen Erdölquellen, die sich anhäufenden Erdbeben ausgelöst, die jetzt die große Katastrophe in Japan eingeleitet hat?

Ob wir es das karmische Gesetz nennen, Dominoeffekt oder Chaostheorie. Demnach könnte schon ein Schmetterling, der in Shanghai mit seinen Flügeln wackelt, theoretisch einen gewaltigen Wirbelsturm in New York auslösen.

Karma bedeutet aber nicht nur Rückwärtsblickend sondern auch Vorwärtsorientiert. Kriyamana Karma.

Handlungen der Gegenwart, die unsere Zukunft formen. Dort üben wir unseren "freien Willen." Wir versuchen ungünstige Bedingungen in unserem Leben zu meistern. Die notwendige Orientierung gibt uns die vedische Astrologie und der vedische Pfad. Das vedische Wissen bietet eine Fülle an praktischer Werkzeuge, um Autonomie und Selbstbestimmung von Menschen oder Gemeinschaften zu erhöhen und die es ihnen ermöglichen, ihre Interessen (wieder) selbstverantwortlich und selbstbestimmt zu vertreten und gestalten. (DHARMA)

Jyotish öffnet unsere Perspektiven für das Agama Karma. Dies ist das Karma unserer künftigen Handlungen. Hier nehmen wir uns vor, positive Veränderungen in unserem Leben zu erzeugen und arbeiten darauf hin, sie durchzuführen. Es wird eine gewisse Zeit dauern.

Alles ist mit einander verbunden. Unser Handeln schafft die Konsequenzen unter denen wir glücklich, zufrieden, gesund oder krank, lebend und zum Tode verurteilt existieren.

Jetzt ist die Bedrohung so groß, dass Japan vielleicht für Jahrhunderte verseucht und geteilt sein wird. In einem Radius von 500 km um Fukushima herum, kann dann kein Leben mehr existieren. Es hilft nicht, einfach die Grenzwerte hochzusetzten.

Die Tatsachen zeigen uns, dass es keine Zeit mehr für dummes Geschwätz gibt. Die Weltwirtschaft kann nicht weiter als Argument vorgeschoben werden, man müsse alles tun um diese zu retten, aber nicht die Erde oder den Menschen. Wir brauchen Gesetze und Prozesse, die sich an den höheren Prinzipien kosmischer Ordnung ausrichten.

Die alte Weissagung der Cree Indianer wird Ernst

„Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.“

…..dann erscheint eine Armee von Regenbogenkriegern (Rainbow Warriors)

Gleiches, aber noch viel umfangreicher und detaillierter finden wir in den Texten der Mahabharata, dem Vana Parva Kapitel zum Kali Yuga vor 8000.

„O Pandava, die brahmanas und ksatriyas und vaisyas und sudras (im Kali Zeitalter) werden Moral und Tugend betrügerisch praktizieren, und die Menschen werden im allgemeinen ihre Mitmenschen durch die Ausbreitung des Netzes der Tugend täuschen. Und Menschen, die fälschlich im Ruf stehen, gelehrt zu sein, werden durch ihre Handlungen die Wahrheit beschränken und kaschieren. Und durch die Kürze ihres Lebens werden sie nicht in der Lage sein, viel Wissen zu erlangen. Und durch dieses wenige Wissen werden sie keine Weisheit haben. Und dadurch wird Habsucht und Geiz sie alle überwältigen. Geiz und Zorn und Unwissenheit und Lust ergeben werden die Menschen Feindseligkeit gegeneinander hegen und sich wünschen, einander das Leben zu nehmen.“

Es ist keine Zeit mehr für Lügen. Sie werden aufgedeckt.

Die Astrologie vermag den Trend der Zeit zu erkennen, aber das Ergebnis liegt in der Hand des Schöpfers. „

Somit liegt es in unseren Händen, wie wir die Zeit positiv verändern. Dieser großen Verantwortung bewusst zu werden, durch das Lernen in der Universität des Lebens hier auf Erden, ist unsere Aufgabe

Damit wir den Herausforderungen besser stellen können, nutzt uns das Wissen der vedischen Astrologie zum Erkennen von Trends und Zielen.

Gibt es einen Zusammenhang zwischen Hiroshima, Tsunami und Fukushima?

Ich habe herausgefunden, dass sich hinter allen Geschehnissen bestimmte Muster verbergen. Sie sind Ausdruck davon, wann wir an einem Start-, oder Endpunkt der Geschichte sind. Mit diesen Nachrichten möchte ich allerdings nicht in akademischen Jyotishwissenschaftstheorien eintauchen. Das würde zu weit führen. Dafür biete ich offene Workshops und Vorträge an, zu denen ich gerne nach Rücksprache als Referent komme.

In diesem Rundbrief, weise ich auf bestimmte Termine hin, an denen wir besonders achtsam zu sein sollten.

Als erstes nenne ich Ereignisse, der letzten 10 Jahre, bei denen es immer um erkennbare ähnliche Muster, Konstellationen und Wirkfelder geht:

11.09.2001

Terroranschlag World Trade Center (Saturn Stier)

22.7.2002

mittelschweres Erdbeben mit Magnitude 5,0 mit Epizentrum bei Aachen (Saturn im Krebs /Rahu)

15.08.2005

Hurrikan, Katrina (Saturn Zwilling)

8.10.2005

Erdbeben der Stärke 7,5 im Norden Pakistans, Nordinien und Afghanistan, (Saturn Krebs)

26.12.2006

Tsunami Sri Lanka (Saturn Krebs)

15.09.2008

Börsen auf Talfahrt.

Lehmann Insolvenz (Saturn/Sonne in Löwe)

13.01.2010

Erbeben Haiti (Saturn Jungfrau)

20.03.2010

Ausbruch des Eyjafjallajökull (Saturn Jungfrau)

27.07.2010

Überschwemmungskatastrophe Pakistan 20 Millionen obdachlos (Saturn Jungfrau)

20.04.2010

Deepwater Horizon Explosion. BP Golf von Mexiko (Saturn Jungfrau)

04.09.2010

Erdbeben Neuseeland, Darfield (Saturn Jungfrau)

17.12.2010

Beginn großer politischer Umwälzungen in Nordafrika, Tunesien, Ägypten, Libyen Bharain……. etc

30.12.2010

Überschwemmungen in Australien Queensland so groß wie Deutschland und Frankreich zusammen (Saturn Jungfrau)

11.01.2011

Evakuierung Brisbane (Saturn Jungfrau)

22.02.2011

Erdbeben Neuseeland, Christchurch (Saturn Jungfrau)

11.03.2011

Erdbeben Japan (Saturn Jungfrau)

12.03.2011

Explosion Fukushima (Saturn Jungfrau)

19.03.2011

Beginn des UN-Angriffs auf Libyen (Saturn Jungfrau)

Was folgt noch in 2011 bis zum Wechsel von Saturn in die Waage im November 2011? Ähnliche Anordnungen, die noch noch vor uns liegen, finden sich auch bei diesen beiden Ereignissen:

01.09.1943: Ausbruch zweiter Weltkrieg

06.08.1945: Hiroshima, Japan

Hinter allen Daten verbergen sich ähnliche astrologische Muster und Felder Aber eines ist interessant und anders. Diese bringt große Hoffnung und ermöglicht eine positive Zukunft, obwohl auch einige Hürden zu nehmen sind.

Ein großer Zyklus geht zu Ende, damit ein neuer beginnen kann. Ist damit 2012 gemeint oder findet die große Metamorphose bereist 2011 statt? Sind wir mitten drin oder beginnt der Verwandlungsprozess erst gerade?

Bei der Tabelle mit den Ereignissen der letzten 10 Jahre, möchte ich nicht ausschließlich die Beziehung zu Saturn herstellen, denn es gibt auch weitere Faktoren. Wir dürfen Saturn auch nicht alleine als Planeten verstehen, der ausschließlich Struktur, Disziplin, Einschränkungen, Grenzen, Pflichten und Angst erzeugt. Er hat durchaus positive Seiten, wenn man seine innere Natur versteht, denn er ist der Tod des „Ungöttlichen“, der Unwahrheit, der Lüge und der Oberflächlichkeit.

Hinzu kommen immer die beiden Mondknoten Rahu und Ketu, die im Zusammenhang mit Saturn, dem Richter, die Muster darstellen, die auffällig und parallel zu allen Zeitpunkten zu erkennen sind. Aber eben gesteuert und getaktet durch Shani (Saturn) dem Planeten, der für große Umwälzungsprozesse steht und uns wesentliche Hinweise gibt, wie unsere Lebensausrichtung neu geformt werden soll, damit die innere kosmische Ordnung (Dharma) wieder Oberhand bekommt. Diese Ordnung wird seit zu langer Zeit gestört und das „Ungöttliche“ (A-Dharma) überwiegt.

Der Mensch hat sich über die kosmischen Gesetze gestellt und Artha (materielle Motive) in den Mittelpunkt. Besitz, materielle Ausrichtung, Geld und rein sinnliche Genüsse dienen nur noch einem Ziel. Der Befriedigung des Egos. Nicht dem übergeordneten Prinzip von Dharma, Rechtschaffenheit, Achtsamkeit, Harmonie, Liebe. Wenn Dharma verloren geht und Artha im Mittelpunkt steht, dann kommt die Veränderung die in allen Kulturen den Überlieferungen nach stattgefunden hat. Von Atlantis, den Mayas, Griechen, Ägyptern, Römer bis zu unserer Epoche in 2011/2012

„Vishnu, die Verkörperung des Vedas, inkarniert oder manifestiert sich immer dann, wenn Dharma (die Ordnung, Rechtschaffenheit) verloren geht.“ Bhagavat Gita IV.7

In meinem letzten Newsletter sprach ich von den machtvollen Finsternissen und wiederhole mich im Grunde noch einmal mit meinen Beobachtungen.

…….Ich möchte noch einmal festzuhalten, dass zum Vollmond des 21. Dezember 2010, eine Mondfinsternis zur Winter-Sonnenwende stattfindet, gefolgt von einer Sonnenfinsternis am 4. Januar, innerhalb von zwei kritischen und machtvollen Nakshatras. (Konstellationen)…….“

Die Frage: „Werdet Ihr es ändern?“ taucht in Zeiten der Veränderung immer wieder auf. Wir haben die Wahl.

(Den Kennern der vedischen Literatur, empfehle ich das Lesen der Verse 7 – 12 Kapitel 4 der Bhagavad Gita)

Seit dem Saturn in die Zwillinge ging, 2004, dann durch Krebs, in den Löwen (Finanzkrise) und aktuell Jungfrau, ist damit eine Verdichtung von Ereignissen verbunden, wie wir sie vorher nicht kannten. Es wurde bereits erkennbar, welch kritische Energie auf 2011 liegt.

Bei der Auswertung der Daten ist es mir kalt den Rücken runter gelaufen. Betroffen ist die Zeit von 2011/2012 und den durch Jupiter beginnenden Zyklus, der am 4. Mai beginnt und 21.04.2023 endet..

Das Thema ist so spannend, dass ich dazu Vorträge halte, um die aktuellen jährlichen Energiemuster und damit verbundenen Trends aufzuzeigen. Wer sich inspiriert und motiviert fühlt, in seinem Rahmen, seiner Gruppe oder Bekanntenkreis einen solchen Vortrag zu organisieren, ist herzlich eingeladen dies zu tun und mich einzuplanen. Jetzt ist die Zeit dafür.

„Heyam Dhukam Anagatam“. Verhindere die Gefahr bevor sie entsteht.

Wir können nur hoffen, dass der neue Evolutionszyklus, der in diesem Jahr beginnt, durch eine harmonischere Beziehung zur inneren Ordnung gekennzeichnet ist und die Gesellschaft erkennt, wie wichtig es ist, Fühlen, Denken und Handeln auf der stillen Ebene des Bewusstseins, durch Meditation und den Pfad des Vedas und Yogas zu gründen. Falscher Aktionismus hilft hier nicht.

Dazu ist es erforderlich, dass unsere Wurzel des Lebens auf einer globalen und kollektiven Schicht wieder neu gepflanzt und tief verankert wird, als ein Zeichen unserer authentischen Wahrheit und unseres Wohlbefindens inspiriert und reaktiviert wird.

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Nur dann werden die Stürme der Veränderung, die im Jyotish als geistige Naturgesetze durch „Rudra“, eine Form Shivas, symbolisiert werden, http://www.vedharma.de/index.php/Rudraabflauen, die dazu beitragen die Welt zu schütteln, bis alles wieder am richtigen Platz sitzt.

Wichtige Termine und Eckdaten bei denen besondere Vorsicht geboten ist und im Einzelnen individuell betrachtet werden sollte:

Wir erreichen von Ende März bis Anfang Juni besondere Zeitfenster. Die Position, durch die als nächstes Rahu (der aufsteigende Mondknoten) und Ketu (absteigender Mondknoten) laufen, nennt man Gandanta-Punkte.

Gandanta Punkte sind die Bereiche, die sich beidseitig 48‘ zwischen Feuer und Wasserzeichen befinden. Man versteht sie wie Endpunkte an einer Schnur. Das Wort Gandanta wird abgeleitet von Gand = Knoten und Anta= Ende.

Die Zeichen, in denen sich diese Punkte befinden, sind in dieser Tabelle beschrieben:

• Fische (Revati) und Widder (Ashwini)

• Krebs (Ahlesha) und Löwe (Magha)

• Skorpion (Jyeshta) und Schütze (Mula)

Spirituelle Knotenpunkte. Sie verlangsamen spirituelles Wachstum oder wenn wir sie entschlüsseln bringen sie bedeutsame Entwicklungen und Evolutionssprünge mit sich.

Tabelle der Gandantapunkte

Grade

Rashi

Nakshatra

Amsha/Pada

26°40 – 30°00

Fische

Revati

Fische, 4. Pada, 356°,40‘ - 360°00

0°-3°20

Widder

Ashwini

Widder, 1. Pada, 00°00‘ – 03°20

26°40 – 30°00

Krebs

Ashlesha

Fische, 4. Pada, 116°40‘ – 120°00

0°00 – 3°20

Löwe

Magha

Widder, 1. Pada, 120°00 – 123°20

26°40 – 30°00

Skorpion

Jyeshta

Fische, 4. Pada, 236°40 – 240°00

0°00 – 3°20

Schütze

Moola

Widder, 1. Pada, 240°00 – 243°20

Alle nachfolgenden Termine, deren Qualität sich in diesem Jahr häufen, sind von besonderer Wichtigkeit.

Leider würde dieser Brief noch umfangreicher als er eh schon ist, wenn ich zu jedem Termin etwas kommentieren würde. So nenne ich diese brisanten Zeitpunkte nur, so dass zumindest ein Hinweis gegeben wird, wann man besonders achtsam und aufmerksam sein sollte oder sich bei Entscheidungenbesser beraten lassen sollte.

Das persönliche vedische Horoskop in der Betrachtung dieser Eckdaten ist wichtige Grundlage, um spezifische und aussagekräftige Deutungen machen zu können. Jeder sollte diese Möglichekt nutzen.

• 29.03.2011: Opposition von Jupiter – Saturn

• (letzte von 3)

• 18. April 2011 Mars-Saturn Opposition

• Beide tragen sich zu in der Achse: Jungfrau -Fische

• Gandanta vom 4. – 11. Mai 2011

• 08.05.2011 Jupiter wechselt von Fischen zu Widder

• Beendet einen Zyklus seelischer Entwicklung

• Abschluss eines 12 jährigen Zyklus und Beginn einer neuen Runde durch den Zodiak , der bis 21. April 2023 dauert

• Merkur und Venus folgen in den Widder bis 11.05.2011

• 11. Mai ein großes Stellium

• 13.06.2011 Ende der Saturn Rückläufigkeit

• 06.06.2011 Rahu & Ketu wechseln die Zeichen

Achse Skorpion-Stier am 06.06.2011/ 10:20 Uhr

Rahu ist debilitiert in Skorpion und Ketu debilitiert in Stier

• Venus & Ketu Gradgleich am 28. Juni

• Konjunktion von VE/KE/MA/MO

• Mars-Ketu Gradgleich am 22. Juli im Stier

• 22.12.2012 nächster Transit von Rahu und Ketu in Widder und Waage

• 9.09 bis 30.10. 2011 Mars debilitiert und bringt ungünstige Ergebnisse

Aszendent Widder und Skorpion sollte dann auf Gesundheit achten

• 29. September Venus-Saturn Konjunktion

• 13. Oktober Saturn-Sonne Konjunktion

• 6. Oktober: Merkur – Saturn Konjunktion

• 15.11.2011 Saturn Zeichenwechsel von der Jungfrau in die Waage

• Sadhesati beginnt für Skorpiongeborene am 15.11.2011

• Sadhesati wird nicht für Mond im Löwen beendet, da Saturn am 16.05.2012 rückläufig wird und zurück in die Jungfrau geht, bis 3. 08.2012

Stellium 11. Mai 2011 im Widder

Stellium 11. Mai 2011 im Widder

Initiative für weltweite vedisch astologische Wissenschftszentren

Möchte man nun diese Termine individuell ansehen, hilft ein erfahrener vedischer Astrologe.

Für die Beantwortung von globalen Themen werden ihm sicherlich Zeit und Ressourcen fehlen. Es ist ein enormer zeitlicher Aufwand, sich mit der astrologischen Forschung zu beschäftigen und Ereignisse, die sich von Konstellationen ableiten lassen, richtig zu deuten bzw zu interpretieren. Aber dies ist möglich. Voraussetzung ist die professionelle Arbeit von Teams und Forschungszentren, die wissenschaftlich vedische Arbeit leisten können.

Dazu fordere ich weitsichtigen Führer der heutigen Zeit auf. In jeder Stadt, in jedem Land Forschungszentren und Institute zu etablieren, die sich mit der Auswertung vedisch astrologischer Daten beschäftigen, um Trends und Perspektiven zu dokumentieren und diese mit herkömmlichen Mitteln der Wissenschaft zu vergleichen.

Weltweite Initiative für vedisch astrologische Falkultäten!

Ich betone gerade jetzt in dieser überaus kritischen Zeit noch einmal, wie wichtig es ist, sich vom Licht „Jyoti“, leiten zu lassen. Mit Nachdruck und Mitgefühl liegt es mir für die heutige Generation am Herzen, mehr die vedisch astrologische Wissenschaft zu fördern und diesem Thema mehr Ernsthaftigkeit und auch finanzielle Unterstützung zukommen zu lassen.

Die Wissenschaft des Lichts, Jyotish und die vedische Kompetenz, benötigt eine Einbettung in unsere Kultur und unser Geistesleben, zur Reformation unserer Zivilisation. Dieser Vision stelle ich mich mit meinem Engagement zur Verfügung und bin für jede Unterstützung, Beihilfe und Kooperation offen.

In der Brihat Jataka, dem großen Buch der Astrologie von Varaha Mihira wird auf folgendes hingewiesen:

„Ein Fürst , welcher einen in allen Zweigen der Horoskopie und Astrologie erfahrenen Astrologen nicht ehrt, wird Kummer erleiden und zugrunde gehen.“

weiter heißt es:

„Ein Fürst ohne einen Astrologen ist wie die Nacht ohne Licht oder der Himmel ohne Sonne. Wie ein Blinder irrt er umher. Ohne Astrologen gerieten die Stunden, Zeitabschnitte usw. in heilloses Verwirrung, daher ziemt es sich wohl für einen Fürsten, der siegreich und glücklich werden will, sich der Dienste eines erfahrenen Astrologen zu bedienen.“

Keiner der glücklich sein will, sollte in einer Gegend leben, wo es keine Sterndeuter gibt, denn der Astrologe ist das Auge des Landes und wo wer wohnt, geschieht kein Unheil“.

Denn es ist nicht erforderlich, blind und unvorbereitet in die Zukunft (Schiksal9 zu rennen. Wer schlau ist nimmt bei Wolkenetwicklung den Regenschirm mit. Nur die unvorbereiteten werden überdacht. In diesem Sinne versetzen Sie sin in die Lage zu agieren, satt zu reagieren.

In einem Seminar über Führungskräfteentwicklung habe ich einmal ein Zitat aus Japan kennen gelernt: „90% unseres Erfolgs ist die Vorbereitung“. Dieses Zitat ist in Japan heute nicht mehr gültig. Sie haben ihren alten Pfad der Weisheit verlassen. Die Konsequenzen sind offensichtlich.

„Wird der Mensch auch in Zukunft dabei verharren, den Staub der Erde anzustarren? Oder wird er - um den Schatten seines Körpers nicht inmitten von Dornen und Totenschädeln zu sehen - seine Augen zur Sonne erheben?
Khalil Gibran

Herzliche Grüße und einen schönen Frühlingsanfang

GANUSCH

Montag, 20. Dezember 2010

Das andere Zeitmanagement – vedisches Zeitmanagement

Zeitmanagement und Aktionspläne im Einklang mit den Naturgesetzen und Natur-Rhythmen

Zeit ist, was verhindert, dass alles auf einmal passiert"
(John A. Wheelers)

zeitundwasser[1]

Es schneit in Deutschland. Der Frost hat uns fest im Griff zum Zeitpunkt der Sonnenwende, bevor die Tage minütig wieder länger werden und die Sonne die nördliche Bahn ihrer Jahreswanderung einschlägt.

Ein Jahr geht zu Ende und ich habe mir die Zeit genommen, meinen letzten Newsletter wieder etwas umfangreicher zu gestalten und für die Zeit zwischen den Feiertagen, einige Denkanstöße zum Thema „Zeit“ und „Zeitqualität“ zu geben. Wer den Text nicht ausdrucken oder archivieren möchte, kann den Newsletter als Blog auch jeder Zeit hier online abrufen.

Dieses Jahr hatte viele Momente der Freude, der Herausforderung, der Freundschaft und des Überraschenden. Momente des Glücks, Sekunden des Innehaltens, des Staunens, Lernens, wertvollen Begegnungen und Gesprächen, Stunden des Wartens und in meinem Leben ca. 600 Stunden der Meditation und innerer Stille.

Danke für dieses wundervolle Jahr!

Ein Jahr, was wir im Wert der kalkulierbaren Zeit betrachten, bedeutet 365 Tage,
8.760 Stunden, 525.600 Minuten, 31.536.000 Sekunden. Haben wir diese Zeit, in der wir nicht im Auto saßen, uns mit unnötigen Informationen beschäftigten, geschlafen, gegessen haben usw. ...., sinnvoll genutzt?

Bei einer durchschnittliche Menge von Atemzügen beim Erwachsenen von ca. 16 - 20 Atemzüge pro Minute, ergebenen das 105.120.000 Atemzüge in 2010 von je 500 ml eingeatmeter Luft. Wie wichtig ist Luft und Zeit für uns?

Die Weltbevölkerung umfasst rund 6,9 Milliarden Menschen. Diese Anzahl soll, je nachdem welche Quelle zugrunde gelegt wird, zwischen Mai 2010 und Februar 2011 vorliegen. Die UNO rechnet im Zeitraum von 2005 bis 2015 mit einem Bevölkerungswachstum von rund 79 Millionen Menschen pro Jahr.

Nehmen wir die Gesamtbevölkerung unseres Planeten und berechnen, wie viel Sauerstoff die Bevölkerung nur durch reine Atmung verbraucht, kommen wir zu einem interessanten Ergebnis und werden uns mathematisch die Frage stellen, wann geht uns die Luft aus, wenn wir unsere Lebensweise nicht ändern und die Zeit die wir haben, sinnvoller und evolutionärer nutzen?

In diesen Tagen erreicht unser leuchtendes und lebenspendendes Himmelsgestirn die geringste Mittagshöhe und somit beginnt der astronomische Winter. Die Erfahrung in diesen Tage scheint, als ob die Uhren langsamer ticken. Stille ist eingekehrt. Unsere aufgewühlte Dynamik des hektischen Treibens in den Großstätten und Straßen ist durch Schnee und Eis reduziert. Unsere Gesellschaft, die ansonsten auf der Überholspur des Lebens rast, erlebt in diesen Tagen Zeit gebremst. LKWs fahren nicht, Flughäfen gesperrt, Bahn und öffentliche Verkehrsmittel liegen lahm. Der Moment zählt. Vieles ist subjektiv verlangsamt. Wir werden achtsamer, vorsichtiger und reflektierender. Ganz anders, als wenn wir freie Bahn haben und an den Fenstern unserer Leben, die Landschaften manifestierter Zeit an uns nur vorbei huschen sehen. Nur Erinnerungen an einzelne Momente bleiben, die wir durch bestimmte Hoch-, oder Tief-, Erlebnisse des Jahres verankert haben. - Und wenn es nach dem Vollmond wieder wärmer wird, glauben wir, wir könnten wieder gewohnt zur Routine zurückkehren.

Ende Dezember, geht nach dem Kalender unserer westlichen Festlegung das Jahr zu Ende. Unser Kalendersystem wird anhand des Solar- oder Sonnenkalenders bezeichnet: Nicht nur der heute weltweit verbreitete gregorianische Kalender ist ein solarer Kalender. Die meisten Kulturen orientierten sich bei ihrer Zeitmessung an den durch die Sonne bestimmten Jahreszeiten. Dem entsprechend hat der Grundtyp des Solarkalenders die meisten Varianten hervorgebracht.

Das Solarjahr orientiert sich am tropischen Jahr, dem auf den Frühlingspunkt bezogenen Umlauf der Erde um die Sonne. Dies ist die Ausgangsbasis für den allgemeinen Jahresbegriff.

Doch erst ab dem  14. Januar, zu Makara Sankranti beginnt die Sonne laut indischem Kalendersystem ihre eigentliche Reise nach Norden über die nördliche Hemisphäre und durchläuft dann als nächstes das Sternbild des Steinbocks. Das  signalisiert das Ende der Dunkelheit und die jährliche Rückkehr des zunehmenden Tageslichts bis zum 16. Juli. (Zur weiteren Information bitte meinen Blog lesen vom 14. Januar 2010)

In Indien orientiert man sich seit Generationen am Mondkalender, dem alten Panchangam. Es sind nur wenige Kalendersysteme bekannt, die sich weder am Mond, noch an der Sonne orientieren, sondern andere Zyklen voraussetzen. Bekanntestes Beispiel ist der astronomische ägyptische Kalender und der Tzolkin-Zyklus des Maya-Kalenders. Vergessen möchte ich auch nicht das Werk des römischen Dichters Ovid (ca. 15 v. Chr) Metamorphoseon libri: „Bücher der Verwandlungen, über die Entstehung und Geschichte der Welt, beschrieben in den Begriffen der römischen und griechischen Mythologie.

Panchangam für den 21. Dezember 2010

panchangam21122010[1]

Die Kalendersysteme und viele Texte unserer Vorfahren, die einen enormen Einfluss auf die Literatur, Philosophie und Forschung sowie auf die bildende Kunst vom Mittelalter bis zur modernen Wissenschaft haben, zeigen auf einen Umbruch in unser Welt.

Vom Mayakalender, über den indianischen Kalender der Hopis, den buddhistischen Botschaften bis zum vedischen Kalender, werden wir daran erinnert, der Zeit und der Zeitqualität unsere größte Aufmerksamkeit zu widmen und unser Handeln stets ganzheitlich im Rhythmus mit den Zyklen der Zeit auszurichten, also im Einklang mit den Naturgesetzen, dem „Dharma“ oder dem göttlichen Plan zu handeln.

Wir leben z.B. laut Berechnungen der Mayas in der Endphase einer 5.125 Jahre langen Zeitperiode, die auf der Basis heutiger Auswertungen am 21. Dezember 2012 enden wird.

mayacal[1]

Historisch und ich finde auch für unserer Generation äußerst spannend, ist es festzuhalten, dass die letzten Menschen die auf dieser Erde lebten, ein solches Ereignis vor ca 3.114 v. Chr. erlebten. In unserer schnelllebigen Zeit, die das Hier und Jetzt nur im Überschallflug erlebt, fällt es uns schwer, zu solchen Größenordnungen ein Gefühl aufzubauen. Wer sich mit Jyotish und den vedischen Weltkalendern beschäftigt, erfährt sehr schnell, dass seine Lebenszeit ein Teil der Unendlichkeit ist.

Auch im vedisch astrologischen System gibt es exakt zum 21. Dezember 2012 interessante Hinweise auf sehr potente Konstellationen, Wirkkräfte und Erneuerungsprozesse, obwohl wir uns nach dem indischen Weltzeitkalender der Yugas, noch immer an der Grenze des Dvapara-Yuga befinden und das dunkle Zeitalter verlassen haben. Es ist das dritte von vier in den vedischen Schriften beschriebenen Yugas oder Zeitaltern und folgt auf das Kaliyuga, dem Tiefpunkt der großen Zeitalter.

Das Dvapara-Yuga, was jetzt ein aufsteigendes Zeitalter zu mehr spirituellen Werten und einem Kulturaufstieg aus einer dunklen Epoche der Barbarei darstellt, dauert mit je 200 Jahren Übergangszeit 2.400 Jahre.

Dennoch gehen die Meinung über die genauen Termine durch die unterschiedlichen Berechnungen in den verschiedenen Kalenderberechnungsmodellen auseinander. Demnach ist unser christliches Kalendersystem scheinbar unpräzise und unterliegt dem Einfluss der Falsifikation, aus Sicht der vedischen Zeitqualitäten.

Aus unserer westlichen Sicht, scheinen im Ergebnis zeitliche Eckdaten des Mayakalender etwas verschoben zu sein. In der vedischen Literatur wird auf ein Feuer der Veränderung „Samavartaka“ hingewiesen, was aber auf ein anderes Datum hinweist, als das im Mayakalender der Fall ist. Beide Systeme beschreiben im Grunde genommen jedoch das gleiche. Es ist eine Frage des kulturellen Kontextes, in dem man diese Überlieferungen verstehen sollte.

samavartakafeuer[1]

Im Mahabharata, was als eines der wichtigsten historischen Bücher Indiens angesehen wird, (verfasst ca. 400 v Chr.) wird in Zusammenhang mit Samavartaka von einem massiven Licht-, oder Energiesturm gesprochen, der am Ende des Zeitalters kommt und die alten Inder beschreiben ihn, als ob er scheinbar elektrische Eigenschaften hat.

Oder handelt es sich um eine massive Veränderung des menschlichen Bewusstseins, denn Bewusstsein wird oft auch mit Licht verglichen? Das Samvartakafeuer ist ein Feuer Indras, das Agni des Sonnengottes und brennt der Überlieferung nach ewig auf dem Berg Malayan.

Zur Zeit der Erscheinung dieses Feuers, soll ein Deva (Gott) geboren werden. Ein Sohn des Angiras, einem Mitglied des himmlischen Pantheons und Indra zugehörig. In einer der ältesten Schriften der Menschheit, den Purans, wird von diesem Moment und dieser Geburt gesprochen, die in der Tat vergleichbar ist mit der Geburt Christi oder Krishnas.

Die Sache ist die, niemand weiß wirklich, was daraus wird, bis es tatsächlich passiert. Wir wissen es wirklich nicht.

21122010[1]

Die Astrologie vermag den Trend der Zeit zu erkennen, aber das Ergebnis liegt in der Hand des Schöpfers. „

Ich möchte noch noch einmal festzuhalten, dass zum Vollmond des 21. Dezember 2010, eine Mondfinsternis zur Winter-Sonnenwende stattfindet, gefolgt von einer Sonnenfinsternis am 4. Januar, innerhalb von zwei kritischen und machtvollen Nakshatras. (Konstellationen)

1. Moola im Sternbild ε ζ η θ ι κ λ μ ν Scorpionis und 2. Ardra, Beteigeuze im Sternbild Orion, ein Stern mit dem 662-fachen Durchmesser unserer Sonne und einem unbeschreiblichen Einfluss auf die Gravitationsgesetze unserer Galaxie. Zugleich beginnt sich die Erde und unsere Galaxie, mehr und mehr innerhalb des galaktischen Zentrums auszurichten. Dahinter stehen sowohl astronomische, astrophysikalisch,astrologische wie auch mythologische Fakten und diese sind nicht weg zu diskutieren.

Folglich scheint dieser 21. Dezember auf ein ereignisreiches, astronomisches und astrologisches Phänomen hinzuweisen, was vielleicht noch größer ist als das vom 21. Dezember 2012 und was die kommenden Jahre von innen heraus im Sinne des Weltenplans und der menschlichen Evolution positiv prägen wird.

carpediem[1]

In einer uns allen bekannten lateinischen Redewendung, die aus einer Ode des römischen Dichters Horaz stammt heißt es :

„Carpe Diem“. Was zu deutsch so viel bedeutet wie, „nutze oder pflücke den Tag“!

Obwohl in Latein Zeit mit „Alpha“ übersetzt wird, was interessanter Weise wie auch der Anfang unseres Alphabets mit „A“ beginnt, wie auch das erste Wort des „Rig Vedas“ ebenso mit „A“ beginnt, erlaube ich mir diesen Satz abzuwandeln in:

Carpe Hora“!

Hora heißt in Spanisch „Stunde“ oder „Zeit“ oder in Sanskrit: „Arthah Hora“. Auch hier finden wir erneut das „A“ in „Arthah“. Was kurz gesagt das gleiche bedeutet. Man kann es aber auch als „sinnstiftende Zeitnutzung“ oder „bedeutsamer Beitrag der Zeit“ übersetzen.

Handelt es sich um Arthah oder Artha, werden in der indischen Astrologie die Häuser 2,6,8, und 10 angesehen, die für finanzielle, praktische und materielle Themen im Horoskop stehen und einen Hinweis darauf geben, ob man sein Arthah, im Kreis des Lebens oder seiner Lebens-Zeit auch sinnvoll und fruchtbringend, also „sinnstiftend“ nutzt. Im Einklang des „Dharmas“ oder im „A-Dharma“. Das zu erkennen, entschlüsselt einem das vedische Horoskop sehr detailliert.

Wenn wir nun in diesem Sinne eine sinnstiftende Handlung erwähnen (Punya Karma) oder einen bedeutsamen Beitrag, dann ist das immer spirituell ausgerichtet an der gesamtgesellschaftlichen und sozialen Orientierung. Das betrifft weniger, die egoorientierten Konsumwünsche, Ausleben von Phantasien einer Gesellschaft, die nur das „Individuum“, losgelöst von Natur und sozialem Umfeld in den Vordergrund stellt.

2011 steht eine weitere Anpassung im Zyklenwechsel bevor in dem wir uns bereits befinden. Mit dem 21. Dezember wird nun die letzte Phase der Metamorphose bis 21. Dezember 2012 eingeleitet. Es liegt in unseren Händen und im weisen Umgang mit der Zeit, wie wir diesen Zyklus gestalten und welche Impulse wir dem kommenden Jahr geben möchten. Jeder Moment, jeder Gedanke, jedes Gefühl, jede Entscheidung, jede Handlung ist jetzt besonders wichtig. Eine positive und gelassene Haltung wird dazu beitragen, alte Ver-wicklungen aufzulösen und der Ent-wicklung einer neuen Vision Gestalt zu geben.

Die Frage: „Werdet Ihr es ändern?“ taucht in Zeiten der Veränderung immer wieder auf. Wir haben die Wahl.

zeiteinstein[1]

Ist Kausalität ein Produkt der Zeit, oder die Zeit ein Produkt der Kausalität? Ist Zeit ein Produkt der Existenz von Raum und Bewegung, oder existiert Bewegung nur aufgrund des Vorhandenseins der Zeit? Ist Bewusstsein Schöpfer der Zeit oder Zeit eine Illusion im Feld der manifestierten Schöpfung? Gibt es eine Gegenwart? Wenn ja, wie lange dauert sie? Ist sie nicht bereits wieder Vergangenheit, wenn wir sie wahrnehmen? Gibt es nur eine einzige, universell gültige Zeit, oder gibt es mehrere, und vergehen diese immer gleich schnell? Existiert dieses Phänomen überhaupt, das wir "Zeit" nennen, oder spielt es sich nur in unseren Köpfen ab?

Der „Veda“, seien es Hinweise aus der Vedanta Philosophie oder dem Samkhya System, gibt auf diese Fragen viele Antworten, obwohl die Formulierungen neue Fragen aufwerfen und diese oft einem Koan gleichen, eine Art Rätsel, um gedankliche Grenzen zu überschreiten, um dahinter die wahre Natur aller Dinge zu erkennen.

Aus dem Buch "Das Rätsel von Raum und Zeit", erschienen im Weltbild Verlag

Eine Definition der Zeit prägte J. W. Dunne, dessen Pionierarbeit in An experiment with time ("Ein Experiment mit der Zeit") veröffentlicht wurde. Dunnes Ansicht, daß die Zeit nicht nur chronologisch vorausschreitet, war für die zwanziger Jahre sensationell.

Die meisten seiner Theorien basierten auf eigenen Träumen, die oft Vorahnungen waren, die sich später verwirklichten. Dunne zeichnete seine Träume auf und stellte fest, daß sie Szenen aus der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft darstellten.

Er war sich seiner großartigen Entdeckung bewusst, machte aber den Fehler zu glauben, sein Erlebnis sei einzigartig. Und obgleich er den Begriff der Vorahnung aufgriff, verstand er dessen Bedeutung nicht und definierte Zeit als eine Dimension, die unendlich bis ins Nichts gehe.

Es war aber Dunnes Arbeit, der den zweitgrößten Zeit-Forscher des 20. Jahrhunderts inspirierte, den Schriftsteller J. B. Priestley (Bild rechts). Für ihn ist Zeit ein dreigeteilter Prozess: Zeit Eins = Uhrzeit; Zeit Zwei = die Zeit der möglichen Zukunft und Zeit Drei = Die Zeit der kreativen Vorstellungskraft. Sein Buch Man and time ("Mensch und Zeit"), das in den vierziger Jahren geschrieben wurde, enthält faszinierende Einsichten in das mögliche Wesen der Zeit. Er behauptet, die chronologische Zeit sei nur eine Erfindung, um eine Erklärung dafür zu haben, weshalb ein Ereignis auf das andere folgt, das heißt, der Begriff ist abhängig von der Kausalität. Und ist, wie C. G. Jung meint, Akausalität eines der Hauptprinzipien des Universums, gibt es keinen Grund, weshalb die Zeit uns nicht an der Nase herumführen sollte.

Gut begonnen ist halb gewonnen.

Im Jetzt, im Moment des Neuanfangs, des Starts, ist alles Wissen über das Ergebnis bereits erhalten. So wie wir an dem Moment, wo eine Welle entsteht, erkennen können, welche Größe, Ausmaß, Länge, Höhe und Konsequenz die Welle herbeiführen wird. Angesichts der Gewalt einer Tsunami oder einer leichten Brandung können wir erkennen, welche Wirkung die Welle haben wird, gleichermaßen welche Wirkung unser Handeln hat, welche Ergebnisse unser Handeln bringen wird, wenn wir den Moment des Anfangs des Alphas, Hora kennen. Ob wir eine neues Jahr 2011 beginnen oder einen neuen Monat, eine neues Projekt. Ausnahmslos folgt jedes Handeln den gleichen Gesetzen der Zeit.

Was auch immer ist von dieser karmischen Gesetzmäßigkeit festgelegt oder vorherbestimmt. Dennoch haben wir unseren freien Willen, alles zu beeinflussen, neu zu gestalten und zu verändern. Wir haben die Wahlfreiheit, wenn wir den Schlüssel der Zeit kennen. Unsere Handlungen der Vergangenheit haben uns an diese Schnittstelle gebracht. Das ist als Ergebnis festgelegt und bestimmt. Aber unser Handeln hier und heute, lässt unbegrenzte Möglichkeiten offen. Dennoch hat unser vergangenes Handeln einen Rahmen gesteckt und somit einige Optionen festgelegt.

Evolution fließt in eine vorbestimmte Richtung. Das Wissen über den Anfang unserer Schöpfung, was uns durch Jyotish und die vedische Wissenschaft enthüllt wird, gibt uns darüber Auskunft. Der Einzelne kann seinen freien Willen nutzen, um im Einklang mit der evolutionären Kraft zu fließen, um im Einklang mit allen Gesetzen der Natur zu handeln, aber er kann auch wählen und sich der Evolution widersetzen.

Die verschwundene Wäscherei

Aus dem Buch "Das Rätsel von Raum und Zeit", erschienen im Weltbild Verlag

Der BBC produzierte zwei Fernsehserien über Zeitgleiter, woraufhin eine Flut von Briefen im Studio eintraf, in denen Zuschauer über eigene ähnliche Erlebnisse berichteten. Ein besonders interessanter Fall kam von einem Lehrer in Halt, Norfolk. Als er im Verkehr steckenblieb, bemerkte er, dass eine lange im Bau gewesene Wäscherei nun fertiggestellt und benutzbar war. Er erzählte es seiner Frau, die sich mit einem Berg Wäsche gleich auf den Weg machte. Dort angekommen, sah sie zu ihrer größten Überraschung, dass der Bau unvollendet war und nach wie vor die Arbeiter darin schafften.

Erst sechs Wochen später wurde die Wäscherei tatsächlich eröffnet. Der Lehrer hatte quasi das fertige Geschäft im voraus gesehen. Solche Ereignisse sind verwirrend und lassen den "Seher" an seinem Verstand zweifeln. Vielleicht aber ist eben der Verstand der Vermittler der Information aus der Zukunft.

Vorahnungen müssen für das Medium nicht immer einen Sinn ergeben. Das Ergebnis steht nur in direkter Beziehung zu ihm.

Der faszinierendste Zweig der Physik ist die Quantenmechanik. Sie prägte den Begriff der Elektronen in Atomen, die sich vorwärts und rückwärts in der Zeit bewegen können. Vielleicht können Informationen deswegen durch einen noch unbekannten Mechanismus aus der Zukunft in die Gegenwart geholt werden.

Wenn die Zukunft in die Gegenwart übertragen werden kann, muss sie irgendwo in irgendeiner Form schon existieren. Und vielleicht tragen wir selbst, und alles aus Atomen bestehende, den Keim unserer eigenen Zukunft in uns.

Das Verhalten der einzelnen atomaren Partikel kann nicht vorhergesagt werden, man kann aber ungefähr ausrechnen, wie sie sich in der Masse verhalten werden. Das heißt, Ursache und Wirkung aller Ereignisse scheinen vorherbestimmt. Möglicherweise hat das instinktive Bewusstsein dieser Tatsache den Begriff "Schicksal" geprägt: Nämlich dass wir so sind, wie wir sind und tun, was wir tun, auf unsere genetische Konstruktion zurückzuführen ist.

Ein Neuanfang fordert, Kraft, Willensstärke, Inspiration und - noch viel schwieriger - den richtigen Zeitpunkt, um das Ziel, das es zu erreichen gilt, auch bequem und erfolgreich zu erreichen.

Hora ist in der griechischen und römischen Mythologie eine Nymphe, die mit Zeus bzw. Jupiter den gemeinsamen Sohn Colaxes zeugte.

momo[1]

Meister Hora (der geheimnisvolle „Verwalter der Zeit“) wurde bekannt durch die Geschichte von MOMO oder Die seltsame Geschichte von den Zeit-Dieben und von dem Kind, das den Menschen die gestohlene Zeit zurück brachte.

In der vedischen Astrologie bezeichnet man mit Hora eine Planetenstunde, also eine bestimmte Zeiteinheit.

Von dem Sanskritwort Horā wird das Wort Uhr, Hour, Stunde, Zeit abgeleitet. Griechisch ὥρα. Horā ist ein alter Bereich des traditionellen indischen Astrologiesystems, welches als Jyotiṣa oder Jyotish bekannt ist. Horā behandelt die feineren Aspekte dieses Prognosemodells, wie es spezifisch durch Siddhānta (ordnungsgemäß vedische Astronomie) und Saṃhita (Deutungskunde und Mundanastrologie) dargelegt ist.

Hora ist auch die Wissenschaft, die sich mit den 12 Rashis oder den 12 Sternzeichen und den Planeten (Grahas) befasst.

Man kennt diesen Zweig der Astrologie auch als „Prasna Shastra„.

Das Grundlagenwerk der vedischen Astrologie von Maharishi Parashara ist die Hora Sastra oder die „Wissenschaft der Zeit“.

Parashara erklärt die Bedeutung von Hora in der berühmten Hora Shastra (Kap. 3.7) in folgender Weise:

„Die Kenntnis über die Nakshatras (Mondhäuser/Sternbilder) und allgemeiner astronomischer Regeln, erlangt Ihr durch andere Schriften*, während ich Euch die Auswirkungen der Grahas und Rashis schildere.“

* (Samhitas, Narada Samhita, Garga Samhita, Vasishta Samitha, Surya Siddantha, etc.)

"Würde ich es doch endlich schaffen, mein Zeitmanagement in den Griff zu kriegen - es würde mein Leben wesentlich vereinfachen", hört man immer wieder von Seminarteilnehmern oder auch von vielen Klienten in meinen Sitzungen.

So geht es aber nicht nur dem einfachen Bürger, sondern auch denjenigen, die politisch über das ökonomische und ökologische Schicksal unser Welt entscheiden.

Dazu folgende Beispiele:

Der Termin der Euroeinführung war, wie auch der Termin des EU Gipfels am 16.12.2010 ein zeitlich schlecht gewählter Termin. Beide festgesetzten Zeitpunkte standen unter ungünstigen Sternkonstellationen.

Konsequenz: Zerreißprobe der EU, Schulden, erhöhte Steuern, zusätzliche Finanzpuffer, Kapitalerhöhung, enorme Ressourcenverschwendung, unkalkulierbare finanzielle Risiken, höhere Ausfall-Risiken, Loslösungsbestrebungen, erhöhte Arbeitsleistungen der Bürger, Vertrauensverlust in der Bevölkerung.......etc.

Bei der 19. Loveparade am 24. Juli 2010 in Duisburg kam es durch Rückstau auf der Tunnelrampe zu einem Unglück, bei dem 21 Menschen ums Leben kamen, von denen 16 direkt am Unglücksort starben. Während der gesamten Veranstaltung wurden mehr als 500 Besucher verletzt. Bittere Konsequenz einer ungünstigen Zeitwahl (Muhurta) für diese Veranstaltung.

Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit“

In der Brihat Jataka, dem großen Buch der Astrologie von Varaha Mihira wird auf folgendes hingewiesen:

Ein Fürst , welcher einen in allen Zweigen der Horoskopie und Astrologie erfahrenen Astrologen nicht ehrt, wird Kummer erleiden und zugrunde gehen.“

weiter heißt es:

Ein Fürst ohne einen Astrologen ist wie die Nacht ohne Licht oder der Himmel ohne Sonne. Wie ein Blinder irrt er umher,. Ohne Astrologen gerieten die Stunden, Zeitabschnitte usw. in heilloses Verwirrung, daher ziemt es sich wohl für einen Fürsten, der siegreich und glücklich werden will, sich der Dienste eines erfahrenen Astrologen zu bedienen.“

Keiner der glücklich sein will, sollte in einer Gegend leben, wo es keine Sterndeuter gibt, denn der Astrologe ist das Auge des Landes und wo wer wohnt, geschieht kein Unheil“.

Wenn also heutige Menschen, Politiker, Führungskräfte oder Entscheider glauben sich dem Strom der Zeit entgegensetzen zu können, oder die Astrologie durch unreife oder abwertende Äußerungen lächerlich zu machen, obwohl sie dieser Wissenschaft wenig oder gar keine Aufmerksamkeit oder Respekt schenken, so werden Sie durch die Konsequenzen erkennen, dass sie fatale Fehler machen. Die Irrtümer und Unzulänglichkeiten werden sie aber in ihrer Ignoranz nicht erkennen, ja sogar durch Fehlinformation so darstellen, als wenn sie sinnhaft oder im Gedanken von „Arthah Hora“ gehandelt hätten.

Daß der Mensch nicht immer Herr seines Willens ist, drückt Shakespeare in dem Vers aus „Wie es euch gefällt“:

Die ganze Welt ist eine Bühne,

und alle Fraun und Männer bloße Spieler

Sie treten auf und gehen wieder ab

und einer spielt im Leben viele Rollen

Durch sieben Akte hin.“

Kalah oder Kala übersetzt man aus dem Sanskrit als „Zeit“, oder das „Schicksal beeinflussende„. Kariya Kalah: Zeit zum Handeln.

Zeit ist das meist benutzte Hauptwort der deutschen Sprache. Zeit wird so definiert, dass Zeit mehr Wert ist als Geld und wir somit dieses Kapital sorgfältig investieren sollten.

Einmal ausgegeben, ist es weg. Somit ist es auch enorm wichtig zu wissen welche Arbeit, man wann und wie tut .

Was nutzen alle Planungsinstrumente, Aktivitätenlisten, Prioritäten-, und Aufgabenplaner, Erfolgstagebücher, Glückstagebücher, Zeitplansysteme, Terminkalender, ToDo Listen, Apps oder Software, wenn man das Geheimnis der Zeitbewertung, Hora, nicht kennt?

Es genügt nicht, zum Fluss zu kommen, mit dem Wunsch Fische zu fangen. Man muss auch das Netz mitbringen“ sagt ein chinesisches Sprichwort.

Aber man muss auch zur richtigen Zeit an den Fluss kommen. Sonst sind keine Fische dort.

Schlägt man in einem Lexikon nach, was Orientierung bedeutet, so findet man z.B. folgende Definition:

„Orientierung [zu Orient], Ausrichtung nach Himmelsgegenden; im besonderen Sinne Ostung, der aus der Antike übernommene christliche Brauch, sich beim Gebet nach Osten zur aufsteigenden Sonne (Christus als «Sonne der Gerechtigkeit» nach Maleachi 3,20) zu wenden.“

Der Lachs und auch viele andere Tiere, die sich anhand von Sonne, Mond und Sternen orientieren besitzen einen Himmelskompass. Die Planeten dienen als Bezugspunkte, die es den Tieren ermöglichen auf geradem Weg zum Ziel zu gelangen. Diese Art von Navigation bietet eine sichere und sinnhafte Führung über weite Strecken.

Die Wanderung der Lachse von ihrem Geburtsgewässer in den Ozean und wieder zurück zum Laichen ist immer noch ein faszinierendes Naturschauspiele, das man beobachten kann.

Wir wissen, dass der atlantische Lachs und die pazifischen Lachse ins Meer wandern und zum Laichen zurück in die Süßgewässer kommen. Es sind Wanderfische, die nie stabil an einem Platz verweilen und sich neben dem Mond und den Gestirnen auch am Magnetfeld der Erde orientieren.

Sie überwinden beim Hochschwimmen zu ihren Laichplätzen im Oberlauf der Flüsse auch Hindernisse wie niedrigere Wasserfälle und Wehre, u. U. auch über Fischwege. Sie müssen sich bei ihrer Wanderung vom Salz- zum Süßwasser auch physiologisch anpassen.

Wenn wir also Lachse fangen wollen, müssen wir etwas über diesen Himmelskompass wissen, erkennen wann sie wandern, wie lange sie an einem Ort verweilen und weiterziehen. So sieht es auch mit allen anderen Unternehmungen aus, die wir starten.

Es kommt auf den richtigen Zeitpunkt, auf die richtige Zeitqualität an. Beachten wir die subtilen Regeln der Sterne unserer Himmelsgegenden nicht respektvoll, ernten wir die entsprechenden Konsequenzen. Mehr Aufwand für weniger Ergebnis, anstatt weniger zu tun und mehr zu erreichen.

"Wir stehen immer kurz davor zu leben, aber wie leben nie."  Ralph Waldo Emerson 

In der modernden Welt, ist Zeitmanagement ein wesentliches Kernstück der Arbeitsmethodik, wie auch eines erfolgreichen Selbstmanagements.

Zeitmanagement hat ausschließlich mit Selbstverantwortung zu tun.

Warum ist es wichtig die Zeit, die uns zur Verfügung steht sinnhafter zu nutzen?

  • Zeit ist wertvollstes Kapital, weil unwiederbringlich

  • Zeit ist mehr als Geld, weil unabhängig von Wirtschaftsprozessen

  • Zeit ist unser Leben, weil damit eigenverantwortlich leben Schöpfer sein

Zeitmanagement ist die Kunst, vorhandene Zeit effektiv zu nutzen, dass wir das, was uns wichtig und gesellschaftlich förderlich ist, in einer Weise erledigen können und uns keinen Stress, sondern Freude und Wachstum bereitet.

Wie das gehen soll, wird in Zeitmanagement Seminaren angeboten:

  • Mehr Zeit für das Wesentliche

  • Zeitdiebe erkennen und eliminieren

  • Leerzeiten reduzieren

  • NEIN sagen lernen

  • Besser delegieren

  • Die eigene Planung optimieren

  • Das Management des Wichtigen und/oder Dringenden

  • Prioritäten festlegen

  • Informationen verarbeiten und die Zukunft "sehen"

  • Sich in seiner Zeitplanung Raum zu schaffen

Bücher, Workshops und Zeitmanagementseminare sind konsequent darauf ausgerichtet, den Lesern oder Teilnehmern zu vermitteln, wie sie einen höchstmöglichen Nutzen erreichen. Man erhält praktische Tipps, Arbeitsanleitungen und Übungen und gut aufbereitete Hintergrundinformationen.

Natürlich sind diese Angebote und Hilfsmittel korrekt und für unseren Alltag auch verwendbar oder hilfreich. Aber die Ergebnisse beziehen sich immer nur auf die Ebene eines Wirkungsfeldes, das wir in unserem unmittelbaren Handlungsumfeld überblicken.

Was aber bedeutet „ausgezeichnet im Zeitmanagement“ zu sein aus vedisch astrologischer Sicht?

"Wenn du geboren wirst, sind etwa fünfundsiebzig Prozent deines Lebens von deiner Vergangenheit vorher­bestimmt. Die restlichen fünfund­zwanzig Prozent kannst du gestalten. Wenn du nicht mit deinem eigenen freien Willen und deinen eigenen Bemühungen bestimmst, was aus die­sen fünfundzwanzig Prozent wird, ge­stalten die fünfundsiebzig Prozent sie für dich, und du wirst zur Marionet­te. Das heißt, dass deine Vergangen­heit, die Wirkung deiner vergangenen Tendenzen, dich voll und ganz be­herrscht." Paramahasa Yogananda

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts erkannte der italienische Soziologe und Ökonom Vilfredo Frederico Pareto (1848-1923), dass 20 Prozent der italienischen Familien über rund 80 Prozent des Volksvermögens verfügten.

pareto[1]
Die davon abgeleitete Pareto-Verteilung beschreibt, dass in einer Menge eine kleine Anzahl von bewerteten Elementen sehr viel zum Gesamtwert der Menge beitragen kann,  während der überwiegende Teil der Elemente nur sehr wenig zum Gesamtwert beiträgt.

Diese Gesetzmäßigkeit ist in der Folge auch auf andere Lebensbereiche übertragbar und hat auf diesem Weg auch Eingang in das Arbeits- und Zeitmanagement. Im Allgemeinen wird diese Gesetzmäßigkeit als Pareto-Prinzip, Pareto-Formel, 80/20-Regel oder 80/20-Prinzip bezeichnet.

Im Alltagsleben lässt sich das beobachten, z. B

  • Meistens tragen wir nur 20% der Kleidung, die wir im Kleiderschrank haben.

  • In Besprechungen kommt in 20% der Zeit gewöhnlich zu 80% der Beschlüsse.

  • Am Schreibtisch lassen sich mit 20% der Zeit ungefähr 80% der Aufgaben bewältigen.

  • Wer ein Referat am PC erstellt, braucht nicht selten 80% seiner Zeit dafür, um das Ganze mit Formatierungen etc. in "Form" zu bringen.

Auch wenn das Zahlenverhältnis der Pareto-Regel nicht schematisch überall und auf jeden einzelnen Fall genau so zutrifft, sollte man die darin ausgedrückte Gesetzmäßigkeit beachten. Wer seine Zeit optimal planen will, muss wissen, dass im Allgemeinen 20 Prozent der Aufgaben und Aktivitäten so wichtig sind, dass sich damit 80 Prozent des Arbeitserfolges erzielen lassen. Die restlichen 80% der Zeit dagegen bringen nur noch 20% des Ergebnisses zustande. Das Verhältnis von Einsatz und Mitteln beträgt unter diesem Blickwinkel 80:20. (= 80:20-Regel) Dabei gilt die 80:20-Regel nicht nur bei der Verteilung der Zeit.

Insbesondere in der Wirtschaft hat das Pareto-Prinzip eine große Bedeutung, da man mit seiner Anwendung eine höhere Effizienz von Kosten und Nutzen erreichen kann. So hat man z.B. festgestellt, dass

  • bei der Produktion von Gütern 20% der Produktionsfehler für 80% des Ausschusses verantwortlich sind,

  • im Verkauf 2 von 10 Verkäufern 80% des Umsatzes machen,

  • im Verlagswesen mit nur 20% der Bücher 80% des Umsatzes gemacht werden,

  • 20% der Kunden 80% des Umsatzes bringen.

Besonders interessant dabei: Die Effektivität einer Arbeit kann danach nicht mehr notwendigerweise an der Zeit festgemacht werden, die man zu der Bewältigung einer Aufgabe einer Aktivität benötigt.

Den eigenen Perfektionismus in die Schranken weisen

Wer demnach bei allem nach Perfektion strebt und dabei immer 100% erreichen will, wird sich nicht nur Stress bereiten, sondern auch unterm Strich viel Zeit und Energie verlieren. Besser ist es daher meistens, sich für weitere 80%-Ergebnisse anzustrengen, also seine Energie in die jeweils noch zur Perfektion fehlenden 20% zu stecken. 20% der Aktivitäten sind demnach so wichtig, dass sie mit ihrer Erledigung 80% des Erfolgs ausmachen.

Der Drang, alles möglichst perfekt machen zu wollen, ist dabei für viele Menschen ein erlerntes Verhaltensmuster. Es geht auf Erfahrungen zurückgeht, die bereits in der Kindheit gemacht worden sind. Insbesondere die Eltern tragen mit ihren Vorstellungen dazu bei, was richtig und falsch ist und was o.k. oder nicht o.k. ist, dass viele Menschen inneren und unbewussten Impulsen folgen, die man in der Transaktionsanalyse als Antreiber benennt.

Das heißt natürlich nicht, dass es nicht Aufgaben gibt, die wirklich hundertprozentig erfüllt werden müssen. Man kann den Bau einer Brücke ja auch nicht abbrechen, wenn erst 80% der benötigten Spannweite erreicht ist. Und eine Mathematikaufgabe verlangt im Allgemeinen ja auch ein klares, und zwar hundertprozentiges Ergebnis.

Pareto-Regel beim Planen von Lernaufgaben

Für das Bewältigen von Lernaufgaben kann die Prioritätensetzung nach dem Pareto-Prinzip eine hilfreiche Methode sein. Nicht selten stehen in der Schule oder im Studium gleichzeitig eine Vielzahl von Aufgaben an, die in einem absehbaren Zeitraum gelöst werden sollen. Da ist eine Präsentation vorzubereiten, dort muss eine Französisch-Klausur vorbereitet werden, hier steht eine komplexe Mathehausaufgabe an und dort muss ein Kunstbild gezeichnet werden. Wenn dann, wie es schließlich im Schulalltag immer wieder vorkommt, alles auf einmal erledigt werden muss, lohnt es ohnehin kaum, nach Perfektion bei der Lösung der Aufgaben zu streben.

Voraussetzungen für die Anwendung des Pareto-Prinzips für solche Lernaufgaben sind vor allem metakognitiven Fähigkeiten die Fähigkeit also, sein eigenes Lernen im Hinblick auf Leistungsvermögen und Leistungsstand angemessen einzuschätzen, und eine klare Zielformulierung.

  • Nur wer seine Stärken und Schwächen kennt, kann auch jene Erfolgsfaktoren identifizieren, mit denen sich bei 20-prozentigem Einsatz 80% des Erfolgs ergeben.

  • Nur wer die konkreten Ziele einer Lernaufgabe kennt und überprüft, welche Techniken und Methoden zunächst einmal für einen etwa 80-prozentigen Erfolg in Frage kommen, kann damit eine sinnvolle Prioritätensetzung vornehmen.

  • Wer sich bei zehn Lernaufgaben, die bewältigt werden sollen, mit acht Aufgaben befasst, unter denen sich nicht die beiden wichtigsten befinden, hat eben nur 20% dessen geschafft, was eigentlich nötig gewesen wäre. Ein klassischer Fall für das, was man gemeinhin auch einfach "Verzetteln" nennt.

Was hat das Pareto-Prinzip mit der oben angeführten Aussage des indischen Heiligen und Yogis Paramahansa Yogananda zu tun?

Im Grunde genommen müssen wir verstehen, dass wir die selbe Regel anwenden können, wenn wir sagen, dass wir genau diese 20% die sich aus dem Paretoprinzp ergeben, in unserem bewussten, täglichen Wirkungsfeld gestalten können und dann noch 5% haben für schöpferische Aktivitäten. (Punya Karma) Die fünfundsiebzig Prozent unseres Lebens werden von der Vergangenheit vorher­bestimmt. (Prarabdha Karma)

Die verbleibenden 5% sind Aktivitäten zur geistigen und spirituellen Entwicklung. Konkrete Maßnahmen, die den Geist und unser Denken in einen Zustand von Ruhe und Entspannung versetzen.

Doch wie können wir dann zeitlich unsere Effizienz und unser sinnhaftes Zeitmanagement in einem übergeordneten Sinn erhöhen?

In der indischen, vedischen Astrologie ist „Muhurta“ ein Zeitfenster, was am besten geeignet oder günstig ist für einen bestimmten Anlass, warum, wie und was für Maßnahmen eingeleitet werden möchten.

Offensichtlich ist die aktuelle Zeitknappheit jedem bewusst. Jeder verantwortlich denkende Mensch, sowohl beruflich wie auch privat, bewertet diese Thematik unterschiedlich ernst oder wünscht sich in seinem Leben, mit weniger Zeitaufwand mehr zu erreichen.

Das vedische Zeitmanagement basiert auf der Grundlage verschiedener Parameter, die dem entsprechenden Anlass oder Tätigkeitsbereich zugeordnet werden. Dazu gehören: das eigentliche Horoskop der betreffenden Person, aktuelle planetarische Positionen und Konstellation, Transite, sowie die Bewertung der Mondhäuser, Mondtage, günstige Planetenstunden, Yogas und Tithi usw.

muhurta_lupe[1]

Was ist Muhurta?

Kurz gesagt: „Zeitgewinn in der Ausführung!“

Zeit ist im Grunde genommen ja nicht sparbar aber im Alltagsleben nutzbar. In einer Sekunde, zur richtigen Zeit am richtigen Ort können wir z.B. Millionen verdienen oder verlieren. Durch unachtsames Verhalten im Straßenverkehr können wir das Leben in einer Sekunde verlieren, aber diese Sekunde ist mit keiner Million einer Währung mehr zurück zu gewinnen.

Unachtsam verwendete Zeit führt zu Krankheit, Burn Out, Unfall, Misserfolg, Leiden......

So kommt es darauf an zu verstehen, dass es nur eine allerwichtigste Zeit gibt, nämlich: Ahora, Jetzt, Sofort! Denn Zeit kann man nicht sparen.

Ein Muhurta ist eine definierte Zeiteinheit in der vedischen Astrologie. Ihre Dauer beträgt 48 Minuten. So gibt es 30 Muhurtas von 48 Minuten an einem Tag. Vedisches Zeitmanagement (Muhurta Jyotish) befasst sich mit dem angewandten System der Bestimmung, konkrete Zeiträume oder Muhurtas zu erkennen, die den Erfolg bestimmter Tätigkeiten gewährleisten.
Offenbar ist Muhurta die Auswahl des besten Datums und Uhrzeit für die Realisierung aller Aktionspläne. Folglich sollte jeder, der im Leben etwas erreichen möchte, über das Wissen von Muhurta verfügen. Muhurta bedeutet Erfolg. Geschick im Handeln.

Was sind die Vorteile des Muhurtas?

1. Muhurta hilft bei der Nutzbarmachung der Energien astrologischer Konstellationen und anderer astrologischen Faktoren auf günstige Weise, um hinderliche Wirkkräfte oder Hemmnisse zu verringern und das Ergebnis der geleisteten Arbeit fruchtbarer und erfolgreicher zu formen. Kennen wir den günstigen Termin für die Aussaat im Frühling, können wir von einer guten und sicheren Ernte ausgehen.

2. Muhurta hilft bei der Reduzierung der Hürden oder Hindernisse, die im Geburtshoroskop eines Menschen angelegt sind. Deshalb ist die Kenntnis über die Geburtsminute so wichtig.

Dementsprechend sollten wir wann immer es wichtige, sinnvolle Ereignisse oder Unternehmungen im Leben zu bewältigen gibt, unsere Entscheidungen und nachfolgende Handlungen im Einklang mit dem Muhurta abstimmen. Logischerweise sind wir gut gehalten, wenn wir uns für den Beginn eines Vorgangs, astrologisch ein geeignetes Datum und Uhrzeit finden. Ein richtiges Muhurta hält Hindernisse und planetarisch ungünstige Einflüsse so weit vom Aktionsfeld weg, wie es möglich ist. 

Einige Bereiche des vedischen Zeitmanagements und der zu berücksichtigen Aspekte, wie Muhurata, Tithi, Vaar, Yoga, Nakshatra, Rahu Kalam, Chaughadia Muhurtas & zusätzliche allgemeine Muhurtas verschiedener Anlässe finden Sie hier.

  • Hauseinzug (Grah Pravesh)

  • Hausbau, (Vaastu/Feng Shui)

  • Grundsteinlegung

  • Renovierung und Umbau

  • Umzug

  • Eheschliessung

  • Partnertschaftverträge

  • Verlobung

  • Namensgebung

  • Operation

  • medizinische Therapie

  • Einnahme von Medizin oder Heilmitteln

  • Einreichen eines Rechtsfalls

  • Gerichtsverfahren

  • notarielle Beurkundungen

  • Berufseinstieg

  • Mitarbeitereinstellung

  • Reisebeginn

  • Beginn einer Ausbildung

  • Geschäftseröffnung

  • Produkteinführung

  • Unternehmensgründung

  • Arbeitssitzungen

  • Kreativmeatings

  • Seminare, Teamcoaching, Weiterbildung

  • Messeeröffnung

  • Veranstaltungsbeginn

  • Erwerb von Immobilien / Grundstücke

  • Interviews

  • Yagyas

  • Namensvergabe

  • etc, etc.

Ergebnisse eines guten Muhurta:

  • Weniger Reibungsverluste

  • Tue weniger und erreiche mehr

  • Mehr Zeit für wichtige Aufgaben gewinnen

  • Stress reduzieren

  • Effizienter arbeiten

  • Lebensziele erreichen

  • Gesundheit und Wohlergehen

Wer zu schnell geht, verliert Zeit. Nimm dir also Zeit für das Wesentliche, wenn der richtige Zeitpunkt gekommen ist.“

Seminarhinweis vedisches Zeitmanagement :

Lernen Sie in einem 2 Tagesworkshop neben klassischen Zeitmanagementregeln, die Ihnen helfen das zu Erreichen, was Sie sich vorgenommen haben, mehr über das vedische Zeitmanagement kennen.

Verstehen Sie die Qualität von „Kala“, Muhurta, Rahu Kalam, Yama Kala, die Planetenzeiten während des Tages und der Mondzyklen. Lernen Sie, dass es nicht nur darum geht „richtig“ zu Entscheiden sondern auch „mühelos“ zu Entscheiden.

Konsequenzen im Ergebnis müheloser Entscheidungen:

einfach, einwandfrei, glatt, gut, in Ruhe, mühelos, ohne Hindernisse, ohne Komplikationen, ohne Pannen, problemlos, ruhig, unbehindert, ungehindert, ungestört, wie am Schnürchen, wie geölt, wie geschmiert, zügig....

Teilnahmeinformation:

Dauer: 2 Tage: Je von 9.30 bis 17 Uhr
Kosten: 570,- Euro (zzgl. Mehrwertsteuer)
Inklusive ausführlichen Teilnehmerunterlagen, Teilnehmerbescheinigung
Max. Teilnehmerzahl: 10

Anmeldungen/Anfragen unter: info[@]vedharma.de

Unendlich Zeit steht uns bereit. Nutze präzise die Klasse der Zeit, so wirst du reif.“

 

Frieden ist ein gesellschaftlicher Zustand der Freiheit und Selbstbestimmtheit!

Wollen wir das Geheimnis des Friedens lüften, müssen wir die Essenz der Zeit erkennen und im kommenden Jahr bewusst und weise mit dieser wichtigen Ressource umgehen.

Frieden, Glück und Wachstum basieren auf dem richtigen Umgang mit dem Wissen über die magische Kraft der Zeit.

Peace, Shanti, Shalom, Salam, Selam – Frieden

Eine gesegnete Weihnachtszeit und eine guten Start in neue Jahr.

 

GANUSCH

neujahruhr[1]

 

Wichtige astrologische Faktoren in 2011 die wir kennen und beachten sollten:


Lässige Tage der Geselligkeit, Fröhlichkeit und Kommunikation stehen bevor. Es besteht ein verstärktes  Interesse an allen Arten von sozialem Austausch und Informationsvermittlung. Der Mond im Zwilling fördert die Beschäftigung mit spirituellen Themen, Naturwissenschaften, Forschung, Erfindung. Religion. Angehörige, Freunde und Bekannte stehen im Blickfeld. Es entsteht entspannter Raum für Versammlungen, Events, Treffen, auch kreative Tagungen und Sitzungen. Durch die Veränderlichkeit des Mondes und das Luftelement des Zwillings besteht aber auch eine  Gefahr für Zerstreuung, Ablenkung und Zeitverlust, wenn man in dieser Zeit bestimmten Interessen nachgeht oder greifbare Ergebnisse erwartet. Unbefangen und absichtslos durchleben.

21. Dezember 2010: Wintersonnenwende

21. Dezember 2010 Mondfinsternis.

Keine neuen Projekte beginnen.

04. Januar 2011: partielle Sonnenfinsternis

03. Mai 2011: Rahu betritt Skorpion, Ketu betritt Stier

08. Mai 2011: Jupiter betritt Widder

13. November 2011: Saturn betritt Waage

tabelletraniste11[1]

Eine Tabelle aller stattfindenden Transite für das Jahr 2011 sind hier zu finden:

Die Auflistung der Transite bei Bedarf ausdrucken

 

Mondkalender 2011

mondzyclen[2]

Der neue Mondkalender für 2011, mit den Start-, und Endzeiten der einzelnen Mondtage (Tithis) ist ab heute abrufbar und hier zu finden.

Vedharma Institut für vedische Lebensweise

www.vedharma.de

www.jyotishi.de